Sieben Jahre lang sammelte ein Doktorand den Kot eines seltenen Warans. Dann erspähte die Putzkolonne seiner Universität den riechenden Schatz – und warf ihn weg. Demnächst trifft man sich vor Gericht wieder.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
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Sieben Jahre lang sammelte ein Doktorand den Kot eines seltenen Warans. Dann erspähte die Putzkolonne seiner Universität den riechenden Schatz – und warf ihn weg. Demnächst trifft man sich vor Gericht wieder. Windenergie ist im Aufwind. Bis 2020 sollen in der EU 20 Prozent des Energieverbrauchs durch regenerative Energien gedeckt werden – so hat es der Europäische Rat im Dezember 2008 beschlossen. Windenergie hat dabei das größte Potenzial. Das neue Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES bietet Forschung und Entwicklung für die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie von der Materialentwicklung bis zur Netzintegration. Abgerundetes Bild über die Verteilung der Nordseegarnelen im Winter erhalten Am 6. Februar 2009 ist das Fischereiforschungsschiff SOLEA von seiner 600. Forschungsreise zurückgekehrt. Durch die Ergebnisse der jetzigen Fahrt kann die winterliche Verteilung der Nordseegarnelen, umgangssprachlich auch Krabben oder Granat genannt, nun genauer abgeschätzt werden, als es in der Vergangenheit möglich war. In größter Dichte traten die “Krabben” in einer Meerestiefe von 12 bis 20 Metern auf. Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS entwickelten einen weltweit einzigartigen Spannungswandler, der mit minimalen Eingangsspannungen ab 20 Millivolt arbeiten kann. Kleinste aus der Umwelt gewonnene Energien betreiben damit elektrische Kleinstverbraucher.
Das Courant Forschungszentrum “Evolution des Sozialverhaltens”, das die Universität Göttingen im Rahmen ihres “Zukunftskonzeptes” in der Exzellenzinitiative eingerichtet hat, wird am Donnerstag, 12. Februar 2009, offiziell eröffnet: Die Eröffnungsfeier findet dabei am 200. Geburtstag des britischen Naturwissenschaftlers Charles Darwin statt. So wird sich Prof. Dr. Robert Trivers von der Rutgers University (USA) in seinem Festvortrag mit dem Begründer der modernen Evolutionstherorie befassen. Die öffentliche Veranstaltung ist Teil einer dreitägigen Tagung zum Thema “Behavior and Evolution”, zu der rund 120 Teilnehmern aus dem In- und Ausland an der Georgia Augusta erwartet werden. Der Verlust von rund 35 Kilogramm Eidechsen-Kot hat einen britischen Doktoranden an den Rande der Verzweiflung gebracht. Die Universität in Leeds entsorgte die Exkremente einer seltenen Rieseneidechse versehentlich. Der Doktorand Daniel Bennett hatte sie in den letzten sieben Jahren mühsam zusammengetragen. „Das war immer mein Traum, eine große Familie zu haben, eine riesige Familie”, sagt die Mutter der kalifornischen Achtlinge. Sie habe sich wegen einer einsamen Kindheit nach einer großen Familie gesehnt. Das Alleinsein als Einzelkind wolle sie mit der Nähe wettmachen, die sie ihren Kindern geben könne. Die globale Erwärmung verzögert die Heilung der Ozonschicht über der Antarktis, glaubten Forscher bisher. Doch eine neue Untersuchung weckt Zweifel an dieser Theorie. Der Klimawandel könnte demnach sogar dazu führen, dass sich das Ozonloch schneller schließt. An der Katholischen Fachhochschule Freiburg startet zum Sommersemester 2009 der Masterstudiengang Soziale Arbeit. Der konsekutive Master bietet drei alternative Studienschwerpunkte an: Sozialtheologie, Interkulturelle Soziale Arbeit und Angewandte Gerontologie. Ein besonderer thematischer Schwerpunkt liegt im Sozialmanagement. Bewerbungen sind noch möglich. Berlin/ Halle(Saale). Europas Biologen suchen Tausende Freiwillige, um die Evolution der Bänderschnecken aufzuklären. Durch möglichst viele Beobachtungen von Schneckengehäusen soll untersucht werden, wie sich die Tiere an Klimawandel und Fressfeinde angepasst haben. Am 200. Geburtstag von Charles Darwin, dem 12. Februar, starten das Museum für Naturkunde Berlin, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) die deutsche Version eines neuen europaweiten Mitmach-Projekes. Das “Evolution MegaLab” ist einer der Gewinner des Wettbewerbs “Evolution heute” der VolkswagenStiftung. US-Forscher arbeiten an winzigen Robotern, die sich millionenfach zusammenschließen, um beliebige Objekte detailgetreu nachzubilden – Sitzmöbel, Autos oder sogar Menschen. Ziel des verwegenen Projekts: Die Materie selbst soll programmierbar werden.
Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln legt die Dokumentation der Fachtagung “Feindbild Islam. Rechtspopulistische Kulturalisierung des Politischen” vor, die die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus des NS-Dok mit der Arbeitsstelle Neonazismus der FH Düsseldorf (FH D) im September 2008 veranstaltet hatte. Sie stellt die erste Veröffentlichung in der neuen Reihe “Beiträge und Materialien der Info- und Bildungsstelle” dar. Damit leisten die Herausgeber, Alexander Häusler (FH D) und Hans-Peter Killguss, einen Beitrag zu einer kontroversen, aber sachlichen und differenzierten Diskussion um den Islam als Konfliktfeld und die rechtspopulistische Besetzung sensibler Angstthemen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben einen Mechanismus im Leberstoffwechsel entdeckt, der für die krankhaft erhöhten Blutfettwerte bei schweren Stoffwechselkrankheiten verantwortlich ist. Mäuse, die am Metabolischen Syndrom oder an Diabetes Typ 2 leiden, produzieren nur geringe Mengen des Moleküls LSR in der Leber, schreiben die Forscher um Dr. Stephan Herzig im Fachblatt “Diabetes”. Infolgedessen wird nur wenig Fett aus dem Blut in die Leber transportiert und die Blutfettwerte steigen stark an. Stephan Herzig leitet am DKFZ die Abteilung Molekulare Stoffwechselkontrolle.
Schmilzt das Eis der Westantarktis, könnte der Meeresspiegel in manchen Weltregionen noch stärker steigen als bisher berechnet. Einer der Gründe ist ein verblüffender Effekt: Die Eispanzer sind so riesig, dass sie Wasser in der Umgebung anziehen – und es freigeben, wenn sie schmelzen.
Effiziente Nutzung des Nebenproduktes möglich Max-Planck-Forschern ist es gelungen, Körperzellen mit einem einzigen Faktor in pluripotente Zellen zu verwandeln Gleich in zweifacher Hinsicht ist 2009 ein Darwin-Jahr: Am 12. Februar 2009 jährt sich Charles Darwins Geburtstag zum 200. Mal, außerdem erschien vor 150 Jahren sein Hauptwerk “On the Origin of Species by Means of Natural Selection”. Diese naturwissenschaftliche Erklärung für die Vielfalt des Lebens gehört nicht nur zur Basisliteratur der biologischen Forschung, sondern hat eine wissenschaftliche Revolution ausgelöst, die unser Weltverständnis und Geistesleben prägt. Die in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammengeschlossenen Akademien möchten Ihnen in diesem Jahr Darwin aus unterschiedlichen Perspektiven nahe bringen. Chemnitzer Informatiker zeigen der Industrie, wie mit der virtuellen Modellierung von Schuhen bei der Mustererarbeitung Kosten und Zeit eingespart werden können Die “Grüne Wiese” soll teuer werden BfN fordert zusätzliche Anstrengungen zur Reduzierung des Flächenverbrauchs Bonn, 6. Februar 2009: In seinem neuen Positionspapier “Stärkung des Instrumentariums zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme” fordert Wie sich Pflanzen molekular an sich verändernde Umweltbedingungen anpassen, das untersucht ein neues Graduiertenkolleg an der Heinrich-Heine-Universität (The dynamic response of plants to a changing environment). In enger Kooperation mit der Michigan State University, einem der weltweit renommiertesten Forschungszentren in den Pflan-zenwissenschaften, werden hier komplexe Anpassungsprozesse von Pflanzen an unstete Temperatur- und Lichtverhältnisse untersucht. Nicht nur Autos und teure Kleidung verraten den sozialen Status eines Menschen. Auch die Körpersprache spricht Bände, wie sich in einem Experiment herausgestellt hat. Das überraschende Ergebnis: Gute Manieren kommen eher aus armen Elternhäusern.
Was für ein Raubtier wäre der Hai an Land. Nachts sieht er doppelt so gut wie Katzen. Den Laut einer Beute kann er über hunderte Meter hinweg orten. Und mit einem natürlichen “Navi” in der Nase orientiert er sich an den Magnetfeldlinien der Erde und kann über tausende Kilometer punktgenau reisen. Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Amerikanische Geologen haben die bislang ältesten Hinweise auf tierisches Leben auf unserem Planeten entdeckt: Im bis zu 751 Millionen Jahre alten Sedimentgestein einer Bohrstätte im Oman fanden Forscher um Gordon Love von der Universität von Kalifornien in Riverside organische Moleküle aus der Zellmembran von Schwämmen. Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
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