Mit nur einem Sinnesorgan registrieren Fliegen akustische Signale und Schwerkraft: So sind sowohl die Hör- als auch die Gleichgewichtswahrnehmung in ihre sogenannten Antennen, eine Art Fühler, integriert. Um diese beiden – durch mechanische Bewegungen ausgelösten – Reize unterscheiden zu können, kommen an der Antennenbasis zwei Typen von funktionell verschiedenen Nervenzellen zum Einsatz. Das haben Neurobiologen der Universität Göttingen zusammen mit Kollegen aus Japan am Modellorganismus der Drosophila melanogaster, der Fruchtfliege, nachgewiesen. Die Ergebnisse der Arbeiten unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Göpfert und Prof. Dr. André Fiala werden in “Nature” vorgestellt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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