Viren sind wahre Wunder der Effizienz und Produktivität. Adenoviren, zum Beispiel, bergen in einer winzigen Kapsel von nur 70 nm Durchmesser alles Notwendige, um in eine Wirtszelle eindringen und sich darin vermehren zu können. Dazu programmieren sie die infizierte Zelle um und zwingen sie, fast nur noch virales Erbgut, virale Proteine und schlussendlich neue Viren zu produzieren. Um Zellen erfolgreich manipulieren zu können, besitzen Virusproteine oft mehrere Funktionen. Orkide Koyuncu und Thomas Dobner vom Heinrich-Pette-Institut beschreiben jetzt im Journal of Virology, wie die Funktionen des adenoviralen L4-100K-Proteins reguliert werden und wie sich das auf die Virusvermehrung auswirkt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Aktuelle Kommentare