Augsburg/CW – Untersucht man die Geburtsdaten von Nachwuchssportlern aus leistungsselektierten Stichproben wie etwa von Nationalmannschaften oder den Nachwuchsteams von Bundesligisten, so trifft man sehr häufig auf den “Relative Age Effect” (RAE). Überproportional viele Leistungssportler sind sehr früh im Jahr geboren, da sie nur durch ihre relative Position innerhalb ihres Jahrgangs bessere Chancen haben, selektiert zu werden. Die Verbreitung dieses Effekts, seine Ursachen und Abhängigkeiten sowie praktische Konsequenzen für Vereine, Verbände und Eltern sind Forschungsgegenstand in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Lames vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Augsburg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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