Neue Risikovariante für Neurodermitis identifiziert
Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums (MDC) und der Charité in Berlin haben mit Forschern des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel eine Genvariante auf Chromosom 11 identifiziert, die das Risiko für Neurodermitis erhöht. In einer großen klinischen Studie untersuchten sie das Erbgut von über 9 600 Teilnehmern aus Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik. “Mit unseren Ergebnissen werfen wir ein neues Licht auf die Entstehung der Krankheit”, so Prof. Young-Ae Lee (Charité, MDC). Sie hofft auf neue Ansatzpunkte für eine gezieltere Therapie dieser chronischen Hauterkrankung (Nature Genetics doi: 10.1038/ng.347).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft









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