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Kohlenstoff-Nanoröhren und die Umwelt

Kohlenstoff-Nanoröhren wecken einerseits Hoffnungen auf innovative Anwendungen von der Technik bis hin zur Medizin und versprechen damit auch ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial. Andererseits muss noch viel genauer erforscht werden, inwiefern sie Umwelt und Gesundheit belasten könnten. Dafür plädieren Radiochemiker vom Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD). Sie haben nachgewiesen, dass Kohlenstoff-Nanoröhren sogenannte Kolloide bilden, also quasi wasserlöslich sind. Dadurch können sie sich in der Umwelt verteilen und dabei Schwermetalle wie Uran binden. Die Forschungsergebnisse wurden vor kurzem in der Fachzeitschrift “Environmental Pollution” veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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