Strahlentierchen werden immer dünner – warum?
Schlankheitswahn? Keineswegs! Der Paläontologe David Lazarus vom Museum für Naturkunde Berlin und seine Arbeitsgruppe haben herausgefunden, weshalb die Schalen der mikroskopisch kleinen Strahlentierchen, auch Radiolarien genannt, im Lauf der letzten 45 Millionen Jahre immer dünner wurden. Sowohl biologische als auch physikalische Steuerungsfaktoren sind für diese evolutionäre Entwicklung verantwortlich. Bisher waren die Wissenschaftler der Meinung, dass hauptsächlich physikalische Faktoren Einfluss haben. Die Erkenntnis ist für das allgemeine Verständnis der Faktoren, wie sich Organismen entwickeln und auf Veränderungen reagieren, von großer Bedeutung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft









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