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Der Motor der antarktischen Artenvielfalt: RUB-Biologe erhält Forschungspreis der Barthelt-Stiftung

Dass im Südpolarmeer um die Antarktis deutlich mehr Tierarten leben als lange Zeit vermutet wurde, ist noch eine junge Erkenntnis der Forschung. Warum das so ist, untersuchte der Bochumer Biologe Dr. Florian Leese in seiner Dissertation: Aus dem Genom von Tieren (Asseln) entwickelte Leese hoch informative genetische Marker, so genannte Mikrosatelliten, die Aufschluss geben über Artbildung und -erhaltung in einer vermeintlich lebensfeindlichen Umgebung. Für seine herausragenden Forschungsergebnisse erhielt Dr. Leese am 29. Mai in Kiel den Forschungspreis 2009 der Annette Barthelt-Stiftung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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