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Afrikanische Flughunde verfrachten gefährliches Virus

Henipaviren gehören zu den gefährlichsten Krankheitserregern beim Menschen. Bisher waren sie nur in Australien und Asien bekannt. Einer aktuellen Studie der Universität Bonn zufolge könnten Henipaviren aber auch in Afrika für Gehirn- und Hirnhautentzündungen verantwortlich sein. Die Forscher fanden bei einer dort weit verbreiteten Fledermausart enge Verwandte der asiatischen Henipaviren. Ob diese ebenfalls Menschen gefährlich werden können, ist momentan allerdings noch unklar. Die Studie, an der auch das Fledermauszentrum Noctalis in Bad Segeberg beteiligt war, ist in der Fachzeitschrift PLoS ONE erschienen (doi:10.1371/journal.pone.0006367).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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