Über Wissenschaftsecho

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Spiegelkarpfen mit Reserve-Gen

Guter Geschmack, wenig Schuppen und ein hoher Rücken, der den Teller ausfüllt: Der Spiegelkarpfen ist seit Jahrtausenden ein beliebter Speisefisch. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben nun das Geheimnis gelüftet, warum der Fisch keine Schuppen hat: Das Phänomen ist auf eine Genverdopplung zurückzuführen. Während eine Kopie eines für viele verschiedene Funktionen notwendigen Gens mutiert ist und somit die fehlenden Schuppen verursacht, sichert die intakte Kopie das Überleben des Fisches. Die Forscher haben damit einen Beweis dafür gefunden, dass Reserve-Gene eine wichtige Rolle in der Evolution der Arten spielen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Mitteleuropa wurde vor 7500 Jahren neu besiedelt

Eiszeitliche Jäger und Sammler sind nicht die Vorfahren der ersten sesshaften Ackerbauern – Die ersten Bauern Europas waren Einwanderer

Internationales Team um Mainzer Palaeogenetiker untersucht die DNA der letzten Jäger und Sammler
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Aids: Forscher finden neuen Ansatz für HIV-Impfung

Impfen gegen Aids? Bislang war das unmöglich. Nun haben Forscher bei einem Afrikaner Antikörper gegen HIV gefunden, die viele Virenstämme neutralisieren – und als Ausgangspunkt für einen Impfstoff dienen sollen. Doch langfristig könnte der Erreger auch diesen Schutzschild durchbrechen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Archäologie-Fund in Spanien: 900.000 Jahre alte Faustkeile entdeckt

US-Wissenschaftler haben zwei bekannte Werkzeuge aus Fundstellen in Spanien neu datiert. Dabei kamen sie zu dem überraschenden Ergebnis: Die Menschen in Europa benutzen Faustkeile sehr viel früher als bislang vermutet.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Waldbrand-Bekämpfung: Jumbo im Löscheinsatz

Dieser rettende Riese ist der einzige seiner Art: Eine zum Löschflugzeug umgebaute Boeing 747 fliegt gerade bei den Waldbränden in Kalifornien ihre ersten Einsätze. Die Leistungsfähigkeit des Flugzeugs ist beeindruckend – ebenso wie die Kosten pro Einsatz.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Stalins Atomwaffen: Wie die Sowjets an die Bombe kamen

Nach dem Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa war die Sowjetunion die stärkste Militärmacht auf dem Kontinent. Doch dann entfachten die Amerikaner in Hiroshima das nukleare Feuer. Stalin kam unter Zugzwang – und ließ in einem Geheimprojekt eine eigene Bombe bauen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Marodes Atomendlager: Gabriel stellt Sanierungsoptionen für Asse vor

Bis Jahresende soll entschieden werden, was mit dem maroden Atomendlager Asse bei Wolfenbüttel passieren soll. Drei Sanierungsoptionen stellte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nun vor – und alle bergen Risiken. Zugleich sprach sich der Minister gegen Gorleben als Endlager aus.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Nix verstehn in Berlin! Test belegt: Internet-Seiten der Ministerien sind häufig unverständlich

Mit Sprachsoftware und Wirklichkeitstest: Kommunikationswissenschaftler der Universität Hohenheim vergeben miese Deutsch-Noten an Deutschlands Ministerien. Dabei wären verständliche Texte so einfach.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bayer TV + Audio research Podcast: Neuer Pflanzenschutz gegen schädliche Insekten

Ein neuer Wirkstoff verteilt sich erstmals gleichmäßig über den Nährstoff-Kreislauf in der gesamten Pflanze und schützt so vor saugenden Insekten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neues Programm: iPhone warnt vor Seuchen

Das iPhone soll jetzt auch Seuchen bekämpfen helfen: Eine neue Anwendung schickt in Echtzeit Informationen über aktuelle Ausbrüche auf das Smartphone. Damit setzen Forscher die Erfahrungen aus früheren Epidemien um, bei denen SMS und Mundpropaganda erstaunliche Wirkung hatten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Raumfahrt: Weltraumschrott kreuzt am Freitag den Weg der ISS

Am Freitag wird ein großes Müllfeld die Flugbahn der Internationalen Raumstation kreuzen. Die Schrottteile sind Reste einer europäischen Rakete und trudeln seit drei Jahren durchs All. Die Nasa fürchtet, dass sie der ISS näher kommen als bislang angenommen. Die Raumstation wird dennoch nicht evakuiert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Fünf Minuten Chemie: Leise Straßen mit Bitumen

Beton oder Asphalt? Diese Frage stellt sich beim Straßenbau. Beide Beläge haben Vor- und Nachteile. Insgesamt hat Asphalt aber die Nase vorn, unter anderem, weil es die Rollgeräusche der Räder besser absorbiert als Beton. Aber was ist drin im Asphalt? Der wichtigste Inhaltsstoff stammt aus dem Erdöl: Bitumen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Pandemie: Mutation des Schweinegrippe-Virus’ bezweifelt

Seit Beginn der Schweinegrippe-Welle erörtern die Experten die bange Frage, ob sich das Virus im Herbst mit dem Erreger der saisonalen Grippe vermengt und zu einem Super-Virus mutiert. Für eine erste Antwort mussten Frettchen herhalten. Die WHO warnt dennoch vor blindem Vertrauen auf die Impfung.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Zweiter Außenbordeinsatz nicht gefährdet – Weltraumschrott kommt ISS überraschend nahe

AFP

Der Kurs der Internationalen Raumstation ISS wird von einem riesigen Stück Weltraumschrott gekreuzt. Nach Informationen der NASA kommt das Trümmerstück, bei dem es sich um den drei Jahre alten Rest einer europäischen Ariane-5-Rakete handelt, der ISS am Freitag näher, als gedacht.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Umfrage: Klimaschutz von Wahlkämpfern stark unterschätzt

Klimapolitik spielt bisher kaum eine Rolle im Bundestagswahlkampf – zu Unrecht, wie eine neue Umfrage nahelegt. Der Klimaschutz ist demnach insbesondere für die noch Unentschlossenen wichtig – und könnte viele sogar bewegen, gegen ihre sonstige politische Überzeugung zu stimmen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Warnung an Diabetiker – Insulin nicht im Kühlschrank aufbewahren

ddp

München (RPO). Viele Diabetiker lagern ihr Insulin im Kühlschrank. Nach Auffassung von Experten sollte man dies besser unterlassen. Denn gekühltes Insulin schmerzt und wirkt schlechter. 


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Hobbygärtner findet faustgroßes Prachtexemplar – Sensationeller Trüffelfund begeistert Gourmets

ddp

Gourmetkoch Uwe Straub vom “Löwen” ist begeistert: “So einen großen Trüffel habe ich noch nie gesehen.” Der Pilz  ist so groß wie eine Männerfaust und wurde am Mittwoch in einem Garten ausgegraben.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Weltraumschrott: Riesiges Trümmerstück nähert sich Raumstation

Ein Stück Weltraumschrott von beeindruckender Größe könnte zur Gefahr für die Internationale Raumstation ISS und die angedockte Raumfähre “Discovery” werden. Die Nasa will in den nächsten Stunden entscheiden, ob die ISS ein Ausweichmanöver fliegen wird.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Australische Wissenschaftler entwickeln neues Anti-Stress Spray

Den frischen Duft des Waldes abfüllen in Flaschen? Australischen Forschern ist genau das mit ihrem neuen “Eau de Grass” Spray gelungen. SerenaScent – was soviel bedeutet wie beruhigender Duft -
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neues Energieeffizienz-Etikett der EU ist für Verbraucher wenig informativ

Mit der Einführung eines neuen Energieeffizienz-Etiketts will die EU-Kommission die Verbraucher zum Kauf Strom sparender Geräte motivieren. Dieses Vorhaben könnte aber sein Ziel verfehlen. Eine Studie der Universität St. Gallen und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt, dass bei Elektrogeräten mit dem neuen Etikett der sparsame Stromverbrauch als Kaufkriterium ein deutlich geringeres Gewicht für die Konsumenten hat als bei Geräten, auf denen noch das bisher verwendete Label klebt. Auch die Bereitschaft der Verbraucher, für ein Gerät, das mit Strom sparsam umgeht, tiefer in die Tasche zu greifen, nimmt ab, wenn dieses mit dem neuen Etikett gekennzeichnet ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Informationstechnologien verbrauchen mehr und mehr Strom – "Green IT" kann gegensteuern

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) verbrauchen bereits jetzt zehn Prozent des Gesamtstrombedarfs – und dieser Wert wird bis 2020 um mehr als 20 Prozent steigen. Das haben das Berliner Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM und das Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in einer gemeinsamen Studie herausgefunden. In der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erstellten “Abschätzung des Energiebedarfs der weiteren Entwicklung der Informationsgesellschaft” geben die beiden Institute zudem Handlungsempfehlungen, um den wichtigsten Trends zu begegnen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Mikro-Kunstwerke: Herr der Ringe

Flohkutschen und Elfenbeinreliefs in Briefmarkengröße: Im 18. Jahrhundert schufen Künstler für Fürstenhöfe Miniaturen, deren Herstellungstechnik den Forschern bis heute unerklärlich ist. Jetzt sind erneut mysteriöse Wunderkammer-Objekte aufgetaucht. Wie wurden sie geschaffen?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Alte Werkzeuge: Europäer benutzen Faustkeile schon seit 900.000 Jahren

Forscher haben zwei der ältesten bekannten Faustkeile Europas neu datiert – und eine Überraschung erlebt: Die Werkzeuge sind viel älter als bisher vermutet. Damit könnte ein altes Rätsel über frühe Kontakte zwischen Afrika und Europa gelöst sein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Kautschuk: Mit Gen-Löwenzahn gegen die Gummikrise

Ritzt man Löwenzahn an, quillt ein klebriger weißer Saft heraus. Und genau der könnte einspringen, wenn die bisherige Quelle für Kautschuk – der Gummibaum – wegen Pilzbefalls ausfällt. Der Löwenzahn-Latex bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Er hat nur ein geringeres Allergenpotential.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Unbewusste Signale: Schluckauf – ein Überbleibsel der Evolution

„Da denkt jemand an dich” ist die gängigste Erklärung für den Schluckauf. Dabei ist es eigentlich schlicht ein Nerv, der da gereizt wird. Schon als Fötus im Mutterleib gibt es die Hickser. Der längste bekannte Schluckauf eines Menschen dauerte fast 70 Jahre.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Tierpsychologie: Affen haben Sinn für Musik – aber nur die eigene

Mögen Affen lieber ruhige Musik oder bedrohliche? Oder solche, die für Menschen bestimmt ist? Ein Komponist hat sich hingesetzt, damit ein Forscher dieser Frage nachgehen konnte. Der Tierpfleger fand die Affenmusik eher verwirrend, gesteht seinen Schützlingen aber zu: “Vielleicht denken sie dasselbe bei Mozart.”
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft