Die Produktion kann beginnen: Die USA haben Im Kampf gegen die Schweinegrippe die Impfstoffe von vier Herstellern zugelassen. In den nächsten vier Wochen sollen dann die Impfungen anlaufen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
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15th WMO/IAEA Meeting of Experts on Carbon Dioxide, Other Greenhouse Gases, and Related Tracer Measurement Techniques Ergebnisse des Expertentreffens Von Montag bis Freitag der vergangenen Woche berieten sich in Jena die Experten für die genauesten Messungen von CO2 und anderen atmosphärischen Spurengasen. Das Treffen wurde von der Welt-Meteorologie-Organisation (WMO) und der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) als Träger veranstaltet und vom Max-Planck Institut für Biogeochemie in Jena organisiert und durchgeführt.
So haben Sie unsere kosmische Nachbarschaft noch nie leuchten gesehen: Ein neues, hochauflösendes Panoramabild zeigt den gesamten Nachthimmel in bislang ungekannter Schärfe. Die faszinierende Aufnahme wurde aus 300 Einzelfotos am Computer zusammengesetzt.
Stammzellen sind die Alleskönner des Immunsystems. Mit ihnen verbindet sich die Hoffnung, künftig Autoimmunerkrankungen, Krebs oder angeborene Gendefekte heilen zu können. Was heute schon möglich ist, wo noch Barrieren zu überwinden sind und wie sich die Forschung in diesem Gebiet gerade entwickelt, skizzierte Professor Fritz Melchers, Altmeister der Immunologie und Ehrenpräsident des 2nd European Congress of Immunology, bei einer Pressekonferenz in Berlin. Im Zuge der dominanten Berichterstattung in den Medien zu neuen Seuchengefahren wie der Schweinegrippe geraten andere Infektionsrisiken in der öffentlichen Wahrnehmung zu Unrecht in den Hintergrund. “Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass die folgenschwersten Infektionskrankheiten nach wie vor alte Bekannte wie Tuberkulose, HIV/AIDS, Malaria oder Hepatitis C sind. Weltweit sterben an diesen Krankheiten pro Jahr rund sechs Millionen Menschen”, betont Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan H. E. Kaufmann, Direktor des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie, Berlin, beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009. “Gegen diese großen Seuchen benötigen wir dringend Impfstoffe!” Keine medizinische Erfindung der Neuzeit hat die modernen Gesellschaften so verändert wie die vorbeugende Impfung gegen Infektionskrankheiten. Die Entwicklung therapeutischer Impfungen jedoch, d. h. die Vakzinierung nach Ausbruch einer Erkrankung, erweist sich als sehr viel schwieriger. Impfungen gegen Krebs, schon seit mehr als 100 Jahren Gegenstand intensiver tumorimmunologischer Forschung, versuchen genau dies, und inzwischen zeichnen sich auch erste klinische Erfolge ab. Eine Zusammenfassung der interessantesten neuen Ansätze gab Professor Carmen Scheibenbogen, Institut für Medizinische Immunologie, Charité-Universitätsmedizin, im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Forscher der Universität Gießen entschlüsseln mit Kollegen aus Japan und den USA den Abwehrmechanismus des gefährlichen Lebensmittelkeims Listeria monocytogenes – Publikation in “Nature Cell Biology” Lebensbedrohliche Tumoren gedeihen durch das unkontrollierte Wachstum von Blutgefäßen, die gleichzeitig den Eintritt von Immunzellen in den Tumor erfolgreich abwehren. Eine Normalisierung oder Aktivierung dieser Blutgefässe, gepaart mit speziellen Immunstrategien gegen den Tumor, ist ein vielversprechender neuer Ansatz zur Krebsbehandlung, den Prof. Dr. Ruth Ganss, Western Australian Institute for Medical Research, Perth, beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009 in Berlin präsentiert. Der Krankheitsverlauf bei Patienten mit Darmkrebs wird maßgeblich von der lokalen Aktivität der Körperabwehr im Tumor und in seiner unmittelbaren Umgebung bestimmt. Dies gilt unabhängig von der lokalen Ausbreitung und Metastasierung, wie Dr. Jérôme Galon, INSERM Forschungsdirektor, Paris, und sein Team herausgefunden haben. Die Analyse der lokalen Immunantwort sollte daher unbedingt in den Prozess des Stagings und der Therapieentscheidung einbezogen werden, betont Galon beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009. Das Themenheft “Klimawandel im Industriezeitalter” fasst den aktuellen Wissensstand für Laien verständlich zusammen
Verbraucherschützer haben Tausende Lebensmittel unter die Lupe genommen: Demnach entschärfen Hersteller Kalorienbomben in den Supermarktregalen häufig dadurch, dass sie auf den Verpackungen mit Informationen über Zucker- und Fettgehalt geizen. Markenartikel fallen besonders negativ fallen auf.
Der neue Qualitätsreport liegt vor: Insgesamt 1700 deutsche Kliniken kamen auf den Prüfstand. Der Bericht, der Schwarze-Schafe-Kliniken nur anonym registriert, verzeichnet einige “signifikante Verbesserungen”. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: In vielen Häusern wird bei der Behandlung gepfuscht – und zwar bereits seit Jahren.
Chicago (RPO). Duschköpfe sind einer US-Studie zufolge ideale Nährböden für eine bestimmte Bakterienart, die Lungeninfektionen auslösen kann. Forscher empfehlen, das Wasser eine Minute lang laufen zu lassen und sich erst dann unter die Dusche zu stellen. Duschköpfe aus Metall seien für die Bakterien weniger anfällig als solche aus Plastik.
Forschung für die Energieversorgung der Zukunft – das bedeutet zu einem Großteil Forschung an neuen Materialien. Ob Energiesparlampen, Leuchtdioden (LEDs), Brennstoffzellen oder neue Batterie-Systeme – diese und andere Entwicklungen für Potsdam-Rehbrücke – Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) haben kürzlich zusammen mit Ärzten der Universität Tübingen einen neuen Biomarker identifiziert, mit dem sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorhersagen lässt. Bei dem Biomarker handelt es sich um Fetuin-A, ein ins Blut abgegebenes Leberprotein. Eine Auswertung genetischer Daten von 2.520 Erwachsenen spricht nun dafür, dass der Fetuin-A-Spiegel im Blut das Herzinfarktrisiko direkt beeinflusst. Er erlaubt somit nicht nur Vorhersagen, sondern könnte sogar einen neuen Ansatzpunkt für Therapien darstellen. Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam um Cornelia Weikert vom DIfE. Hennigsdorf, 14. September 2009. ProHOSP-Studie zeigt Nutzen von der Procalcitonin-Bestimmung bei tiefen Atemwegsinfekten. Verkürzung der Antibiotikagabe um ein Drittel, geringere Antibiotikaverschreibungen und weniger Nebenwirkungen ohne negative Auswirkungen für die Patienten: Dies sind die Ergebnisse der multizentrischen, randomisierten ProHOSP-Studie zum Nutzen einer Procalcitonin (PCT)-Bestimmung bei Infektionen der tiefen Atemwege (LRTI, low respiratory tract infections). Lausige Zeiten: Kieler Forscher haben jetzt nachgewiesen, was verzweifelte Eltern und behandelnde Kinderärzte bereits lange vermuten: Chemische Läusekuren versagen deswegen so häufig, weil die Blutsauger eine Resistenz durch eine Genmutation gegen gängige Behandlungsmittel entwickelt haben.
Das Statistische Bundesamt listet einmal im Jahr die häufigsten Todesursachen in Deutschland auf. Weiterhin ist eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems der häufigste Grund.
Forscher haben in einer Studie für die Techniker Krankenkasse 1000 Menschen in Deutschland gefragt, wie oft sie ihre Zähne putzen. Das Ergebnis: Die meisten putzen regelmäßig. Bei Männern verzichtet allerdings fast jeder Vierte abends darauf.
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