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Wie Zellen DNA-Schäden tolerieren – MDC-Forscher identifizieren Startsignal für Zell-Überlebensprogramm

Neue Erkenntnisse darüber, wie Zellen auf DNA-Schäden reagieren, haben Krebsforscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch gewonnen. Michael Stilmann, Dr. Michael Hinz und Prof. Claus Scheidereit konnten zeigen, dass das Protein PARP-1, welches DNA-Schäden in Sekundenschnelle aufspürt, den Genschalter NF-kappaB, aktiviert. NF-kappaB schaltet ein Überlebensprogramm ein, das den programmierten Zelltod verhindert. Die Aktivierung von NF-kappaB ist eine der möglichen Ursachen für häufig auftretende Resistenzen bei der Chemo- und Strahlentherapie von Tumoren. (Molecular Cell, online, doi 10.1016/j.molcel.2009.09.032; Preview: doi 10.1016/j.molcel.2009.10.022)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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