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4000 Jahre altes Erbgut entschlüsselt – Forscher entdecken den Ur-Eskimo

NATURE- SCANPIX, AFP

New York (RPO). Er lebte vor 4000 Jahren auf Grönland, hatte
braune Augen und dunkles, dichtes Haar. Seine Haut war dunkler als
die der meisten Europäer. Er hatte die Blutgruppe A positiv. Dem
Mann aus grauer Vorzeit drohte eine Glatze, dafür war er aber gut
an ein Leben in der Kälte angepasst. Dänische Forscher haben jetzt
erstmals das Erbgut eines 4000 Jahre alten Menschen entschlüsselt. Dabei sind sie erstaunlichen Erkenntnissen auf die Spur gekommen.
Über ihre Forschung berichten …


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Debatte um Weltklimarat: "Der IPCC braucht eine Generalüberholung"

Die Welle der Kritik am Uno-Weltklimarat reißt nicht ab. Erneut haben sich Forscher für eine Reform des IPCC ausgesprochen. Einige schlagen sogar noch härtere Töne an – und fordern die Auflösung des Gremiums. Struktur und Verfahren hätten ihr Verfallsdatum überschritten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Militärtechnologie: Chinas Massenarmee wandelt sich zur Hightech-Truppe

Tarnkappenflugzeuge, U-Boote, Anti-Satelliten-Waffen und sogar ein eigener Flugzeugträger: China modernisiert seine Streitkräfte in enormer Geschwindigkeit. Schon bald könnte die militärtechnologische Überlegenheit der USA wanken.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Sprachfehler: Forscher entdecken Stotter-Gene

Warum Menschen stottern, weiß man nicht genau. Jetzt sind Forscher der Ursache für das sprachliche Stolpern etwas näher gekommen: In Genom-Analysen fanden sie drei Gene, die eine Rolle spielen könnten. Damit untermauern sie die Theorie, dass Stottern auch vererbt sein kann.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Space Shuttle "Endeavour": Zwei Mini-Schäden beschäftigen Nasa-Experten

Ein Riss in einer Hitzeschutzkachel, ein hervorstehender Keramikring am Cockpit: Zwei kleinere Beschädigungen am Space Shuttle “Endeavour” beschäftigen derzeit die Nasa. Weil auf dem fünftletzten Shuttleflug nichts schiefgehen soll, wird die Angelegenheit jetzt näher untersucht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Sicherheitsanalyse: Von Abfalltransporten zum Endlager Konrad geht keine Gefahr aus

Neue Transportstudie Konrad veröffentlicht
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Göttinger Agrarwissenschaftler belegen schädliche Wirkung von Pestiziden

Größere Felder, weniger Grün- und Brachflächen, verstärkter Einsatz von Spritz- und Düngemitteln – durch die immer intensivere landwirtschaftliche Nutzung von Flächen sind in den vergangenen 50 Jahren zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ausgestorben. In einer groß angelegten Studie haben Agrarwissenschaftler der Universität Göttingen zusammen mit Forschern aus acht europäischen Ländern untersucht, wie sich einzelne Faktoren auf die Vielfalt von Pflanzen, Käfern und bodenbrütenden Ackervögeln auswirken. Auch die biologische Schädlingsbekämpfung durch natürliche Fressfeinde wurde am Beispiel von Blattläusen untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Begeisterung steckt an: Neues Fortbildungskonzept bringt Naturwissenschaften spielend in Kindergärten

Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung präsentiert wissenschaftliche Ergebnisse zur Kompetenzerweiterung von Erzieherinnen und Kindern
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Anthropologie: Haare entlarven Ursprung der Grönländer

Mit Hilfe von ein paar Haaren und Knochensplittern haben dänische Forscher das Erbgut eines 4000 Jahre alten Menschen rekonstruiert: Der Steinzeitmensch “Inuk” lebte in Grönland – und wiederlegt die bisherigen Theorien über die Besiedlung der Insel. Denn seine nächsten Verwandten stammen aus Sibirien.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Infektionsforschung: Der Mann, der die gefährlichen Viren jagt

Nathan D. Wolfe ist einer der führenden Virenjäger. Ob im Dschungel von Kamerun oder im Kongo – sein Team versucht weltweit neue Krankheitserreger möglichst schnell aufzuspüren. Auf WELT ONLINE spricht er über Stewardessen als Viren-Indikatoren und die Gefahr, unsere Feinde zu unterschätzen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Besiedelung Grönlands: Ur-Eskimos kamen aus Sibirien

Ein Zufallsfund hat die bisherigen Theorien über die Besiedelung Grönlands über den Haufen geworfen. 4000 Jahre alte Haare eines Steinzeitmenschen zeigen: Weder Eskimo-Volksgruppen noch nordamerikanische Ureinwohner waren die Ersten auf der Insel am Nordpolarmeer.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Sonde soll Geheimnisse der Sonne entschlüsseln – NASA schickt Sonnensonde ins All

AFP

Die neue Sonnensonde der NASA ist am Donnerstag gestartet. Sie soll den glühenden Riesenstern im Zentrum des Sonnensystems erforschen. Eine Atlas-V-Rakete brachte die Sonde vom Weltraumzentrum Cape Canaveral in Florida aus ins All.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Neurologie: Forscher finden Ursprung des spirituellen Erlebens

Operationen von Hirnpatienten führen zu überraschende Erkenntnissen: Wissenschaftler der italienischen Universität von Undine wollen nun erste Hinweise auf den Sitz der Spiritualität im Gehirn gefunden haben. Menschen mit bestimmten Hirnschäden können sich selbst in einem transzendenten Umfeld sehen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hören: Ein Schalter im Gehirn nimmt die Stille wahr

Dass wir beim Zuhören nicht nur Kauderwelsch verstehen, liegt auch daran, dass das Gehirn Laute und Wörter voneinander trennen kann – und weiß, wann ein Geräusch beginnt, und wann es endet. Forscher haben jetzt die neuronalen Schalter dafür entdeckt: Einen für “Ton An”, einen anderen für “Ton Aus”.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Umwelt: Bergung von Nordsee-Giftgasgranaten zu riskant

In der Nordsee liegen Hunderttausende Tonnen Kampfstoffe aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter chemische. Auch Helgoland ist betroffen. Dort wurden 1949 Giftgasgranaten versenkt. Eine Bergung scheint aber ausgeschlossen: laut Experten wäre die Beseitigung gefährlicher, als wenn die Munition im Meer verrottet.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Bösartige Tumoren bei Kindern – Forscher identifizieren Gendefekt als Auslöser

ddp

Deutsche Forscher sind dem Verursacher hochaggressiver Tumoren bei Kindern auf die Spur gekommen: Durch Analyse der Tumoren zweier Geschwisterkinder konnten sie ein neues Gen identifizieren, dessen Defekte unmittelbar zum Wachstum der Tumoren führen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Lebensmittel-Forschung: Warum Tomatensaft im Flugzeug der Renner ist

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, warum ausgerechnet im Flugzeug Tomatensaft zu den bevorzugten Getränken gehört. Forscher des Fraunhofer-Instituts haben jetzt das Geheimnis gelöst: Demnach haben die Passagiere am Boden und auf Flughöhe ein anderes Geruchs- und Geschmacksempfinden.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Paläontologie: 165 Millionen Jahren alte Spinne in China entdeckt

Sie ist klein, haarig und trägt den Namen eines bekannten Experten. Die Rede ist von Willis J. Gertsch Eo ys gertschi – einer 165 Millionen alten Spinne. Froscher gruben sie in China aus. Ihre Nachfahren gibt es heute noch. Durch den Fund wird klar: Früher war ihre Spinnenfamilie viel weiter verbreitet.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Genom einer Modellpflanze für Getreide entschlüsselt / Forscher entschlüsseln Getreidemodell

Neuherberg, 11. Februar 2010. Eine internationale Initiative von Wissenschaftlern hat das Genom von Brachypodium distachyon entschlüsselt. Durch seine nahe Verwandtschaft zu den wichtigsten Nahrungs- und Futtergräsern ist die Pflanze wissenschaftlich von großem Wert. Die Ergebnisse der Arbeit, an der die Gruppe “Pflanzliche Genomforschung” um Dr. Klaus Mayer vom Institut für Bioinformatik und Systembiologie des Helmholtz Zentrums München maßgeblich beteiligt ist, sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Paläo-Eskimo: Forscher lüften Geheimnis der Ur-Grönländer

Aus ein paar Haaren und Knochensplittern haben Forscher das Erbgut eines 4000 Jahre alten Arktisbewohners weitgehend entziffert. “Inuk” aus dem Eis hatte braune Augen, ein kleines Bäuchlein – und überraschenderweise Vorfahren im fernen Sibirien.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Wissenschaftliche Testreihe – Tomatensaft-Rätsel im Flugzeug gelöst

AFP

Warum nur wird im Flugzeug immer wieder gerne Tomatensaft getrunken? Eine Testreihe des Fraunhofer-Instituts im Auftrag
der Lufthansa hat das Rätsel nun offenbar gelöst. Demnach nehmen die Flugpassagiere
den Geschmack von Tomatensaft am Boden und auf Flughöhe völlig
verschieden wahr.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Lebensmittel als Medikamentenersatz – Studie: Rotwein und Schokolade sind "Krebskiller"

ddp

Long Beach (RPO). Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs: Rotwein, dunkle Trauben, dunkle Schokolade und Heidelbeeren, Knoblauch, Soja oder diverse Tees können Krebszellen “aushungern”, wie Krebsforscher
William Li verichert.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Studie von britischen Medizinern – Wer sich oft langweilt, stirbt früher

AP

Britische Mediziner haben einen Zusammenhang zwischen dem häufigen Empfinden von Langeweile und einem frühzeitigen Tod festgestellt. Langeweile kann auch ein Symptom für psychische Probleme sein.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Erderwärmung: Ökosysteme können ohne Warnzeichen kollabieren

Die Ökosysteme der Erde wandeln sich meist in gemächlichem Tempo – bis ein Kipp-Punkt erreicht ist, ab dem die Veränderungen unaufhaltsam und dramatisch schnell ablaufen. Jetzt kommt eine Studie zu dem Ergebnis, dass dies ohne Vorwarnung geschehen kann.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

IPCC: Druck auf Weltklimarat wird immer größer

Die Kritik am IPCC wird lauter. Nach der Fehlprognose zur Gletscherschmelze im Himalaya fordern manche Forscher nun, den Weltklimarat zu reformieren – oder gar aufzulösen. Andere meinen hingegen, das Gremium würde gestärkt aus der Debatte hervorgehen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit