Über Wissenschaftsecho

Schlagwörter

Tutanchamun: Forscher ergründen die Rätsel um den legendären Pharao

Wurde er ermordet? Litt er an einer schweren Erbkrankheit? Und wer waren eigentlich seine Eltern? Um den Pharao Tutanchamun ranken sich zahlreiche Legenden. Mithilfe von Gentests konnten Forscher nun einige der Rätsel lösen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Murchison: Uralter Meteorit beherbergt Millionen Lebensbausteine

Vor mehr als 40 Jahren ging der Meteorit Murchison auf die Erde nieder. Er entstand zusammen mit unserem Sonnensystem. Nun haben Wissenschaftler in seinem Inneren eine Vielzahl organischer Moleküle entdeckt – mehr, als die junge Erde vor Jahrmilliarden selbst enthielt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Saubere Lösungen gesucht: Internationale Experten diskutieren in DBU Strategien einer nachhaltigen Pharmazie

Arzneimittel sind unentbehrlich für eine hohe Lebensqualität.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Internet-Portal Waldwissen.net – fünf Jahre Aktuelles zu Wald und Forst

Wer wissen will, wie Spürhunde eingeführte forstliche Schadinsekten erschnüffeln, wie sich der Klimawandel auf das zukünftige Verbreitungsgebiet der Fichte auswirkt oder welche Rolle Wildschweine und Biber in unserer Kulturlandschaft spielen, der wird im Internet-Portal waldwissen.net fündig. Die Wissensplattform feiert am 16. Februar 2010 ihren fünften Geburtstag. Sie wird von vier in der Waldforschung tätigen Forschungsanstalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz betrieben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Nervenzellen wachsen

Der Göttinger Hirnforscher Hiroshi Kawabe hat einen bislang vollkommen übersehenen Prozess aufgeklärt, der es Nervenzellen im Gehirn ermöglicht, zu wachsen und komplexe Netzwerke zu bilden. Die jetzt in der Fachzeitschrift Neuron veröffentlichte Studie zeigt, dass ein Enzym, das eigentlich die Zerstörung von Eiweißbausteinen reguliert, in Nervenzellen eine vollkommen unerwartete Funktion hat: Es steuert den Aufbau des Zellskeletts und gewährleistet so, dass Nervenzellen ihre für die Signalübertragung im Gehirn notwendigen baumartigen Fortsätze bilden können. (Neuron, 11. Februar 2010)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Dicke Vögel starten durch

Schwere Zugvögel benötigen weniger Pausen und gelangen so schneller in ihre Brutgebiete

Kleine Zugvögel wie die Gartengrasmücke sind bei ihrem Weg von den Überwinterungs- zu den Brutgebieten auf Zwischenstopps angewiesen. Nach größeren ökologischen Barrieren wie z.B. einer Wüste oder einem Meer müssen sie landen, um ihre Fettreserven aufzutanken. Ein Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen und ein Team italienischer Kollegen haben nun die Aufenthaltsdauer von Gartengrasmücken auf einer Insel bei Italien gemessen. Dabei haben sie festgestellt, dass dicke Vögel meist in der nächsten Nacht weiterziehen, dünne Vögel aber im Schnitt knapp 2 Tage verweilen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

CO2 Reduzierung durch künstlichen Auftrieb im Ozean? – Meeresforscher halten Verfahren für ungeeignet

Es klingt ganz einfach: Künstliches Hochpumpen von nährstoffreichem Wasser an die Meeresoberfläche verstärkt das Algenwachstum, die Algen nehmen dabei Kohlendioxid auf und transportieren es beim Absinken mit in die Tiefe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) stellte diesen “Geo-engineering” Ansatz jetzt in Computersimulationen mit einem Erdsystemmodell auf den Prüfstand. Ergebnis: Der Nutzen dieser Behandlung für den Klimapatienten Erde ist begrenzt und die Nebenwirkungen können erheblich ausfallen. Die Studie erschien am 16. Februar in der renommierten Fachzeitschrift Geophysical Research Letters.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ein Goldhafer-Vewandter namens Haeupleria – Bochumer Geograph benennt neue Gattung nach seinem Mentor

Namensgebung nach RUB-Prof. Dr. Henning Haeupler

Zu Ehren von Prof. Dr. Henning Haeupler, der fast 25 Jahre lang die AG Geobotanik des Lehrstuhls für Evolution und Biodiversität der Pflanzen an der Ruhr-Universität Bochum leitete, benannte Dr. Götz Heinrich Loos (Geographisches Institut) eine neue Pflanzengattung nach ihm. Die Gräser-Gattung Haeupleria mit bislang drei Arten ist mit dem bei uns einheimischen Goldhafer verwandt und kommt vor allem im Mittelmeerraum bis nach Zentralasien vor. “Ich habe die Gattung neu beschrieben, als Herr Prof. Haeupler gerade seinen 70. Geburtstag gefeiert hat – das war ein guter Anlass, ihm diese seltene Ehre zu erweisen”, erklärt Dr. Loos.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Astronomie: Fremde organische Chemie in Meteorit entdeckt

Der Meteorit “Murchinson” ist bereits im Semptember 1969 in Australien niedergegangen: Seitdem werden die Überreste des extraterrestrischen Materials akribisch untersucht. Doch erst jetzt haben Forscher am Helmholtz-Zentrum in München entdeckt, dass der Meteorit eine riesige Anzahl unbekannter organischer Verbindungen enthält.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Stammzellen: Selbstmord-Enzym baut Erbgut um

Wie wird aus einer Stammzelle eine Körperzelle? Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass dabei ganze DNA-Stränge im Erbgut zerschnitten und neu zusammengeklebt werden. Dabei spielt ein Selbstmord-Enzym eine entscheidende Rolle.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Gesundheit: Verseuchter Käse aus Österreich fordert Todespfer

Zwei Deutsche und vier Österreicher sind nach dem Genuss von Köse gestorben. Der war mit Bakterien verseucht. Ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes untersuchte akribisch die Einkaufszettel der Erkrankten. Die Nachforschungen gestalteten sich dennoch schwierig – vor allem wegen der langen Inkubationszeit.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Krankheitsherde im Bad: Alte Kosmetik ist ein guter Nährboden für Keime

Sauberkeit ist im Badezimmer auch bei der eigenen Kosmetik besonders wichtig, denn Keime und Bakterien machen sogar vor Cremes und Duschgelen nicht halt. Das kann im Extremfall zu einer ernsten Erkrankung führen. Einige Faustregeln für den richtigen Umgang mit Kosmetik.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Tiere: Vögel nehmen Farben mit einem Mosaik wahr

US-Forscher haben einen weiteren Grund entdeckt, warum Vögel besser Farben sehen können als Menschen: Ihre fünf Rezeptortypen zur Wahrnehmung verschiedener Farbtöne sind in einem Mosaikmuster angeordnet, das ihren optimalen Einsatz ermöglicht. Der Mensch dagegen muss mit drei verschiedenen Rezeptoren auskommen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

US-Studie: So falsch wird bei "Dr. House" und "ER" behandelt

Schlechte Noten für beliebte Arztserien: Wer sich an Fernsehsendungen wie “Grey’s Anatomy”, “Dr. House” oder “Emergency Room – Die Notaufnahme” ein Beispiel nimmt, könnte im Notfall gravierende Fehler begehen, warnen Mediziner. Exemplarisch werde dies bei der Behandlung von epileptischen Anfällen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Sex-Studie: Kondomhersteller sollen Größenangaben ändern

Wer kauft schon kleine Verhüterli? Weil Männer sich selbst überschätzen, würden sie oft zu große Präservative kaufen, vermuten Wissenschaftler. Mit fatalen Folgen: Die Gummis reißen, rutschen ab oder werden vorzeitig abgestreift. Sie fordern nun andere Größenangaben auf Packungen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Biologie: So raffiniert schützen sich Tiere gegen den Frost

Die winterlichen Temperaturen zwingen zu manch radikaler Maßnahme, um der Eiseskälte zu trotzen. Auch Tiere sind davon nicht ausgenommen und entwickeln dabei ihre ganz eigenen Strategien. Manche von ihnen lassen sich sogar einfrieren, um den Winter unbeschadet überstehen zu können.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Medizin: Haube, Hose Hemd – Wie Laien Operieren lernen

Nicht-Mediziner können an der Universität Tübingen das Operieren lernen und einen Führerschein ablegen. WELT-ONLINE-Reporterin Maria Gerber hat Kugelschreiber und Papier gegen Tupfer und sterile Handschuhe getauscht – und gelernt, warum der Daumen eine Schwachstelle vieler Operateure ist.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hormon-Therapie: Oxytocin lässt Autisten mehr vertrauen

Oxytocin macht vertrauensselig. Das haben Forscher an gesunden Menschen bereits erprobt. Jetzt haben französische Wissenschaftler den Botenstoff auch an Autisten getestet – und festgestellt, dass es ihnen im sozialen Umgang mit anderen helfen könnte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

"Fermi": Nasa-Teleskop spürt Mega-Strahlungsquellen auf

Die Überreste explodierter Sterne funktionieren als gigantische Teilchenbeschleuniger. Sie sorgen vermutlich dafür, dass die kosmische Strahlung ihre extrem hohe Energiemenge bekommt. Das Nasa-Teleskop “Fermi” hat jetzt einige besonders beeindruckende Exemplare fotografiert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Legendärer Pharao: DNA-Test soll Tutanchamuns Stammbaum klären

Wer waren die Eltern von Tutanchamun? Am Mittwoch wollen ägyptische Forscher die Ergebnisse eines Erbguttests verkünden. Der Streit um die Abstammung des weltbekannten Pharaos dürfte trotzdem weitergehen – weil umstritten ist, wie viel brauchbare DNA eine 3000 Jahre alte Leiche liefert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Hirnforschung: Kuschelhormon Oxytocin soll bei Autismus helfen

Die Entstehung von Autismus ist ein wissenschaftliches Rätsel: Autisten haben Schwierigkeiten, mit anderen Menschen zu kommunizieren, ihnen in die Augen zu sehen und ihre Mimik und Gestik zu verstehen. Französische Forscher haben nun einen interessanten Tests gemacht: Ein Hormon könnte Autisten künftig helfen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft