Über Wissenschaftsecho

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HIV, Sars und Schweinegrippe: Wappnen gegen die nächste Seuche

Viren sind ungemütliche Zeitgenossen: Sie mutieren und springen mitunter von einer Spezies zur anderen. Auf der weltweit gröβten Wissenschaftstagung AAAS in San Diego haben Forscher neue Projekte vorgestellt, um gefährliche Erreger zu entdecken, bevor sie den Menschen bedrohen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Studie über Jugendliche – Schlafmangel kann zu Drogenkonsum führen

RP/dpa

US-Forscher haben einen Zusammenhang von Schlafmangel und dem Konsum illegaler Drogen unter Jugendlichen festgestellt. Teenager, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen, neigten eher zum Konsum illegaler Drogen wie Marihuana.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Zebrafinken: Laute Sänger haben bei Weibchen Vorteile

Mehr Schmackes in der Stimme kann beim Werbegesang den Ausschlag geben – zumindest bei Zebrafinken. Ornithologen fanden heraus, dass die Weibchen männliche Gesänge umso anziehender fanden, je lauter sie waren. Ob die Lautstärke dabei bessere Gene signalisiert, ist aber noch unklar.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

TU Berlin: Pionierexperiment ermöglicht tiefen Röntgenblick in den Nanokosmos

Einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung der
TU Berlin gelangen Untersuchungen am stärksten Röntgenlaser der Welt / Ziel: Architektur einzelner Nanoteilchen entschlüsseln
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Internationales Forscherteam untersucht Schalenbildung bei Auster und Meeresschnecke

Muscheln und Schnecken bilden Schalen in unterschiedlichen Formen und Farben, manche fallen durch ihr schillerndes Perlmutt besonders auf. Wie diese Weichtiere die robusten und komplizierten Schalenstrukturen herstellen, hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Göttinger Geobiologen Dr. Daniel J. Jackson am Beispiel der Muschel Pinctada maxima und der Schnecke Haliotis asinina untersucht. Überraschende Ergebnisse der molekularbiologischen Analysen sind: Beide Arten desselben Tierstammes haben offenbar unabhängig voneinander verschiedene genetische Lösungen für die Schalenbildung entwickelt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Laute Sänger kommen gut an

Für weibliche Zebrafinken sind laut singende Männchen besonders attraktiv

Zebrafinken-Weibchen bevorzugen Männchen, die laut singen. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen nachgewiesen. Sie boten den Weibchen vier Gesänge eines Zebrafinkenmännchens aus einem Lautsprecher an, die sich nur in ihrer Lautstärke unterschieden. Fast alle Tiere fanden das lauteste Lied am attraktivsten (Animal Behaviour, 22. Februar 2010).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ein Magnetometer im Oberschnabel aller Vögel?

FRANKFURT. Eisenhaltige kurze Nervenäste im Oberschnabel dienen offensichtlich ganz unterschiedlichen Vogelarten dazu, die Stärke des Erdmagnetfeldes zu messen und nicht nur seine Richtung wie ein Kompass zu bestimmen. Was die Frankfurter Neurobiologen Dr. Gerta Fleissner und ihr Mann Prof.Dr. Günther Fleissner bereits vor einigen Jahren bei Brieftauben entdeckten, können sie jetzt auch für andere Vogelarten belegen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gemeinsam Fließen statt einsam Hüpfen – Neutronen untermauern neue Theorie über Bewegung in der Zellmembran

Moleküle in einer Zellmembran bewegen sich fließend im Verbund statt als Einzelgänger in frei werdende Leerstellen zu hüpfen. Das haben Sebastian Busch und Dr. Tobias Unruh am Neutronenspektrometer TOFTOF (time-of-flight time-of-flight) an der Neutronenquelle der Technischen Universität München (TUM) mit Daten belegt. Ihre Messungen, die sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift “Journal of the American Chemical Society” veröffentlicht haben, klären ein jahrzehntelanges Rätsel und untermauern erstmals experimentell eine neue Theorie der Molekülbewegung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

MDC-Forscher dem Geheimnis der Berührung auf der Spur

Der Tastsinn befähigt den Menschen über die Haut selbst leichteste Berührungen und Vibrationsreize wahrzunehmen. Dabei spielen mechanosensitive Ionenkanäle eine entscheidende Rolle. Ionenkanäle sind Proteine, die die Zellmembran von innen nach aussen durchspannen und durch die Ionen aus der Zelle heraus oder in die Zelle hinein gelangen können, sobald der Ionenkanal geöffnet ist. Dr. Jing Hu und Prof. Gary Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt entdeckt, dass ein Proteinfilament für die Öffnung und Schließung spezieller mechanosensitiver Ionenkanäle unerläßlich ist (EMBO Journal,Vol. 29, No. 4, pp 855-867; doi: 10.1038/emboj.2009.398)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Fraunhofer auf der Messe Medtec: Medizinische Geräte reinigen

In Krankenhäusern, Operations-Sälen, Arztpraxen und medizinischen Laboren sind sterile Untersuchungs-Instrumente ein absolutes Muss. Auf der Messe MEDTEC Europe (23. bis 25. März 2010, Halle 6, Stand 1522) in Stuttgart zeigen Fraunhofer-Forscher, wie eine Kombination aus Reinigungsverfahren mit Kohlenstoffdioxid selbst kleinste Innenräume medizinischer Geräte von Partikeln und Keimen befreit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Tierschutz: Der Fischerei droht das totale Fangverbot für Aale

Ob geräuchert, auf Schwarzbrot oder in der Suppe: Der Aal ist einer der beliebtesten Speisefische weltweit. Er könnte jedoch bald vom Speiseplan verschwinden, denn die maßlose Fischerei hat die Bestände weltweit um drei Viertel reduziert. Von vielen Seiten wird darum ein totales Fangverbot gefordert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Fitness und Wellness: Mit NIA gehts dem Winterspeck an den Kragen

„Ich muss mich mehr bewegen.” Solche Gedanken verfolgen viele Menschen. Doch welche Sportart eignet sich? Gewöhnliche Fitnesskurse sind vielen zu starr und zu wenig kreativ. Yoga haftet hingegen der Ruf an, langweilig zu sein. Eine mögliche Alternative kommt aus den USA und trägt den Namen NIA.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Gesundheit: USA wollen fast jeden Erwachsenen auf Aids testen

Amerikanische Behörden bereiten eine neue Strategie im Kampf gegen Aids vor: Fast jeder Erwachsene soll künftig regelmäßig auf das HI-Virus getestet werden. Ist er positiv, bekommt er sofort mehrere starke Dosen antiviraler Arzneien. Die Strategie wurde in einem anderen Land bereits erfolgreich erprobt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Gesundheit: Verzehr von Pistazien schützt vor Krebs

Pistazien sind nicht nur lecker, sie helfen auch Krebs vorzubeugen – denn sie enthalten eine Form von Vitamin E, die vor freien Radikalen schützt. Das fanden amerikanische Forscher heraus. Einziges Manko: Die kleinen Nüsse haben einen hohen Fettgehalt-und sollten deswegen nur in Maßen gegessen werden.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Alleinerzogene Jungen: Papa, wo bist du?

Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst nur mit einem Elternteil auf, meist ist es die Mutter. Der fehlende Vater ist nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern vor allem für Jungen problematisch. Selbst Jahrzehnte später haben sie ein erhöhtes Depressionsrisiko.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Schlaganfall: Singtherapie kann Patienten zum Sprechen bringen

Ein Schlaganfall raubt Menschen die Sprache – mit Gesang kommt sie eventuell wieder. Dies haben Neurologen in einer Studie mit Patienten festgestellt. Die Singtherapie weckt neue Hoffnungen für Betroffene und Angehörige.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Technik: Tarnkappe ist nicht länger mystische Phantasterei

Techniker vermengen Stoffe zu einem Gemisch mit erstaunlichen Eigenschaften. Wer einen Umhang aus diesem Material anzieht, wird unsichtbar – sieht aber auch selbst nichts mehr. Die Forscher können so Seltsames wie Antimaterie herstellen. Einige Billionstel Gramm kosten mehr als 15 Millionen Euro.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Insekten: Ameisen können sich auf ihre Umwelt einstellen

Das Gehirn von Ameisen vollbringt Höchstleistungen, und das bei einem Gewicht von nur einem zehntel Milligramm. Forscher fanden jetzt heraus, dass dieses Minigehirn sich sehr flexibel auf neue Umweltbedingungen einstellen kann. Die Ameisen finden so zuverlässig immer wieder in ihren Bau zurück.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Tierischer Ermittler: Vom eigenen Hund überführt

Treu sollen Hunde sein. Und ehrlich. Beides hat jetzt ein Vierbeiner im rheinischen Euskirchen unter Beweis gestellt, als sein Herrchen von der Polizei gesucht wurde.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Medizin: Stammzellen werden deutlich überschätzt

Es klingt so vielversprechend: Nerven aus Haut, Herz aus Haut, Eizellen aus Haut – und das ethisch völlig einwandfrei. Anders als embryonale Stammzellen lassen sich die so genannten induzierten pluripotenten Stammzellen moralisch lupenrein gewinnen. Nur: Sie sind für Therapien am Menschen ungeeignet.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Uno-Berechnung zu Elektroschrott: Gold-Berge auf Müllhalden

40 Millionen Tonnen Elektrogeräte landen pro Jahr im Abfall – und mit ihnen gigantische Mengen Edelmetalle: Schon 41 Handys enthalten so viel Gold wie eine Tonne Gold-Erz. Die Vereinten Nationen fordern nun die Erschließung dieser Ressourcen – für SPIEGEL ONLINE haben Uno-Experten das Ausmaß berechnet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

50 Jahre Alien-Suche: Allein im All

Jubiläum für Alien-Fahnder: Vor einem halben Jahrhundert haben Wissenschaftler die Suche nach außerirdischen Zivilisationen gestartet. Doch trotz rasanter technischer Fortschritte gibt es bisher keinen Hinweis auf Intelligenzlinge im All. Sind wir am Ende doch allein?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Space Shuttle: "Endeavour" in Cape Canaveral gelandet

Die US-Raumfähre “Endeavour” ist nach zweiwöchiger Reise wieder auf der Erde. Der Shuttle mit sechs Astronauten an Bord landete pünktlich um 22:20 Uhr Ortszeit auf dem Nasa-Weltraumbahnhof in Florida.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

ISS zu 98 Prozent fertiggestellt – "Endeavour" sicher zur Erde zurückgekehrt

AFP, AFP

Die sechs Astronauten der Raumfähre “Endeavour” sind nach zwei Wochen im All sicher zur Erde zurückgekehrt. Ihr Raumschiff ging am Sonntagabend auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida nieder, nachdem die NASA zunächst wegen schlechten Wetters gezögert hatte, die Landeerlaubnis zu erteilen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Astrophysikalisches Rätsel gelöst – Galaktisches Altersheim entdeckt

Eso

Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO haben die urtümlichsten Sterne außerhalb unserer Heimatgalaxie ausfindig gemacht – deren Existenz war zwar vermutet worden, die Sterne hatten sich allerdings bis jetzt einem direkten Nachweis entzogen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE