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Klimawandel wurde Mammuts zum Verhängnis – Rückgang der Steppen wahrscheinlich Hauptgrund für das Aussterben der Eiszeitriesen

Frankfurt, 18. August 2010_ Nach dem Höhepunkt der letzten Eiszeit vor rund 21000 Jahren folgten die Mammuts den sich zurückziehenden Gletschern in kühlere Regionen der Nordhalbkugel. Dort starben die beeindruckenden Tiere sowie weitere große Säuger wie Wollnashorn und Höhlenlöwe vor etwa 11000 Jahren aus. Für dieses Massensterben wurden lange Zeit vor allem eiszeitliche Jäger verantwortlich gemacht. Jetzt belegt eine aktuelle Studie: Der Mensch war wahrscheinlich nicht die Hauptursache für das Aussterben der Eiszeitriesen. Der Grund war wohl vielmehr das sich verändernde Klima.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Fossilienfund der Rekorde – Älteste Tierfossilien vermutlich 650 Millionen Jahre alt

AFP

Im Süden von Australien haben Wissenschaftler vermutlich die mit Abstand ältesten Tierfossilien entdeckt. Die mutmaßlich Schwamm-ähnlichen Organismen lebten vor 640 bis 650 Millionen Jahren, wie Forscher der amerikanischen Universität Princeton berichten.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Biosynthese: Bakterien produzieren Cannabis-Wirkstoff

Cannabis hat in der Medizin enormes Potential – doch eine Legalisierung würde nach einer Produktion in großen Mengen verlangen. Jetzt ist es deutschen Forschern erstmals gelungen, mit Hilfe genmanipulierter Bakterien den Cannabis-Wirkstoff THC herzustellen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Gewagt geantwortet: Warum haben Herrenräder eine Stange?

Beim Auf- und absteigen ist sie im Weg, das ist klar. Aber: Welchem Zweck dient sie eigentlich, die Stange bei Herrenrädern? Die stern.de-Leser haben ganz unterschiedliche Theorien dazu.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

VIEW Fotocommunity: Gebannt vor der Gottesanbeterin

Wer sich vor Spinnen oder Insekten ekelt, sollte lieber weggucken. Für alle anderen bieten die Highlights aus der Makro-Galerie der VIEW Fotocommunity faszinierende Einblicke in Tier- und Pflanzenwelt.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Kernenergie: Wie sicher sind Atomkraftwerke nach 40 Jahren?

Ein EU-Projekt untersucht Kernkraftwerke, die seit Jahrzehnten in Betrieb sind – auf den Prüfstand kommen auch Druckbehälter russischer Bauart.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Astronomie: Monster-Magnet stellt Theorie der Schwarzen Löcher in Frage

Besonders massereiche Sterne kollabieren am Ende ihres Lebens zu einem Schwarzen Loch – eigentlich. Doch nun haben Astronomen eine Beobachtung gemacht, die dieser Annahme eklatant widerspricht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Aushilfe im Zuchtzentrum: China sucht Panda-Pfleger

Mit einer weltweiten Werbekampagne suchen chinesische Behörden sechs Aushilfs-Tierpfleger für eine Panda-Aufzuchtstation. Die Marketingaktion soll für den Schutz der Tiere werben – denn die bisherige Bilanz der Schutzversuche ist ernüchternd.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Entstehung Schwarzer Löcher: Magnetar passt nicht in gängige Theorie

Astronomen haben einen Magnetar entdeckt, der aus den kollabierten Überrresten einer ausgebrannten Riesensonne entstanden ist. Nur: Eigentlich hätte die zu einem Schwarzen Loch zusammenstürzen müssen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Mexiko: Schmetterlingssterben alarmiert Umweltschützer

Auf nach Süden: Tausende Kilometer fliegen Monarchfalter jedes Jahr zwischen Amerikas Nordosten und ihrem Winterquartier in Mexiko. Doch immer weniger der Tiere kommen dort an. Schuld daran ist offenbar ein verhängnisvoller Mix von Ursachen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

BfN veröffentlicht ökonomische Studie zum naturnahen Hochwasserschutz

BfN veröffentlicht ökonomische Studie zum naturnahen Hochwasserschutz Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Renaturierung von Auen ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll Bonn, 18. August 2010: Die jüngsten Hochwasser
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Birds and the City

Leipzig. Die ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität spiegelt die sozio-ökonomischen Gegebenheiten in der Stadt Leipzig wider. So ist die Vogelartenvielfalt in sozial schwächeren Gebieten oft geringer als in Gebieten mit überdurchschnittlich hohem Einkommen der Bevölkerung. Diese Einsicht gewannen Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) durch eine Untersuchung zur Brutvogelverteilung in Leipzig. Für ihre Studie, veröffentlicht im Fachblatt “Ecology and Society”, hatten sie die Anzahl der Vogelarten mit Daten zur Landnutzung, Einwohnerdichte, Haushaltsgröße, Durchschnittsalter, Wohnungsleerstand und Durchschnittseinkommen der Bevölkerung verglichen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Chemiker gelingt erstmals die Herstellung des synthetischen Cannabis-Wirkstoffes

Tetrahydrocannabinol (THC), der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, könnte mittlerweile in vielen medizinischen Bereichen Anwendung finden: in der Krebstheraphie, bei der Behandlung vom Multipler Sklerose oder bei chronischen Schmerzen. Das Problem ist jedoch, dass der Anbau von Cannabis in Deutschland durch das Betäubungsmittelgesetz nahezu vollständig eingeschränkt ist. Gerade einmal 20 kg pro Jahr können produziert werden, der tatsächliche Bedarf liegt aber bei über einer Tonne. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet jetzt ein Verfahren, das Prof. Oliver Kayser vom Lehrstuhl Technische Biochemie der TU Dortmund entwickelt hat: Ihm ist erstmals die heterologe Biosynthese von THC gelungen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Mikro-Feuerschutzmauer

Robuste Folien aus künstlichen Perlmutt-Analoga wirken als Hitzeschild
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Zucker gegen Ölpest

Gelatoren auf der Basis natürlicher Zuckerverbindungen binden Öl auf Wasseroberflächen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nanopartikel: Wandfarbe tötet Superbakterien

Superbakterien werden in Krankenhäusern zu einem immer größeren Problem: Tausende Patienten sterben jedes Jahr an den Folgen von Infektionen, selbst starke Antibiotika sind wirkungslos gegen resistente Keime. Jetzt stellen Forscher ein neues Gegenmittel vor: eine Wandfarbe.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Verschwinden des Mammuts: Forscher überbieten sich mit Aussterbe-Theorien

Lange dominierten Mammuts die Welt – warum verschwanden sie nach der Eiszeit? In einer regelrechten Studien-Schlacht übertreffen sich Wissenschaftler mit Theorien zum Aussterben der Großsäuger. Doch leider widersprechen sich die Ergebnisse.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Golf von Mexiko: Forscher attackieren Ölpest-Entwarnung der US-Regierung

Ist das Öl, das in gewaltigen Mengen in den Golf von Mexiko gelaufen ist, tatsächlich größtenteils verschwunden? Forscher greifen jetzt die Schätzung der US-Regierung an: Rund drei Viertel des Öls seien noch immer in der Umwelt und stellten eine Gefahr dar.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Paläontologie: Futterknappheit soll Mammuts ausgelöscht haben

Eine britische Studie liefert neue Erkenntnisse über das Aussterben der Mammuts: Nicht der Mensch ist Schuld daran, sondern der Futtermangel.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Forscher widersprechen Washington: "Das Öl ist immer noch da draußen"

Während die US-Regierung verkündet, dass sich das meiste Öl im Golf von Mexiko inzwischen aufgelöst habe, widersprechen Wissenschaftler scharf: Fast 80 Prozent seien noch im Wasser, das Ausmaß der Katastrophe kaum zu übersehen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Pilze programmieren Ameisen um – schon seit Jahrmillionen

Der Pilz Orphyocordyceps unilateralis verwandelt in asiatischen Regelwäldern tagtäglich Millionen von Ameisen in willenlose Zombies. Vor 50 Millionen Jahren gab es diese bizarre Form des Parasitismus wohl auch in Nordeuropa. Das vermuten zumindest Forscher der Universitäten Bonn und Harvard sowie des Smithsonian-Instituts in Washington: In einem uralten Blatt-Fossil aus Messel bei Darmstadt fanden sie Bissspuren, die wahrscheinlich von einer pilzinfizierten Ameise stammen. Die Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe der biology letters (doi: 10.1098/rsbl.2010.0521) über ihren Fund.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft