Tiere und Menschen können sich meist recht gut durch eine dreidimensionale Umwelt bewegen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren oder überall anzustoßen. Neben den Gleichgewichtsorganen helfen hier vor allem die Augen. Jede Bewegung lässt die Umwelt auf charakteristische Weise an den Augen vorbeiziehen, und Nervenzellen berechnen daraus die eigene Bewegung. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie zeigen nun an Fliegen, wie es Nervenzellen gelingt, die Eigenbewegung vor ganz unterschiedlich komplexen Hintergründen zu berechnen. Eine Vorgabe, bei der bisher gängige Modelle zur optischen Verarbeitung versagten. (Neuron, online 25.08.2010)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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