Über Wissenschaftsecho

Schlagwörter

Forschungsergebnisse: WHO schließt Krebsgefahr durch Handynutzung nicht aus

Die Studienergebnisse waren mit Spannung erwartet worden: Nach Auswertung der meisten verfügbaren wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema warnt die Weltgesundheitsorganisation vor einem möglichen Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hirntumoren. Eindeutige Beweise dafür gebe es jedoch nicht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

"Stunde der Gartenvögel" – NABU: Weniger Amseln in Deutschland

Nabu/S. Bosch

Die Zahl der Amseln ist in Deutschland offenbar rückläufig. Bei der diesjährigen Aktion “Stunde der Gartenvögel” zählten Vogelfreunde etwa 101.000 Amseln, wie der Naturschutzbund NABU am Dienstag in Berlin mitteilte.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Meeressäuger: Pottwal strandet in Nordengland und stirbt

Tragödie an der Küste Nordenglands: Ein mehr als zehn Meter langer Pottwal ist gestrandet und verendet. Helfer hatten verzweifelt versucht, das Tier zu retten. Doch am Ende mussten sie den Kampf verloren geben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Rückschlag bei Erreger-Suche: Spanier wütend auf Ehec-Detektive

Es waren doch nicht die spanischen Gurken – aber was dann? Bei der Suche nach dem gefährlichen Ehec-Erreger müssen die Experten wieder von vorne anfangen, die Verbraucher sind verwirrt, die Spanier empört. Forscher hoffen, dank eines neuen Schnelltests die wahre Infektionsquelle finden zu können.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

MS "Sonne": Neues Tiefseeforschungsschiff wird in Rostock gebaut

Deutschlands Meeresforscher bekommen ein neues Schiff für 124 Millionen Euro. Dies haben das Bundesforschungsministerium und das Land Niedersachsen beschlossen. Das Schiff soll die 2015 außer Dienst gehende MS “Sonne” ersetzen und denselben Namen tragen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

200 Jahre Gleitflug: Schneiderlein im Sturzwind

Albrecht Berblinger war wohl der erste Mensch, dem ein Gleitflug gelang. Bei seinem ersten öffentlichen Flug vor 200 Jahren stürzte der Ulmer Schneider aber ab, der Fehlschlag zerstörte sein Leben. Inzwischen weiß man: Der wagemutige Flugpionier war einfach an einer ungünstigen Stelle gestartet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Fortschritte bei der spezifischen Immuntherapie von Lebensmittelallergien

Eine spezifische Immuntherapie gegen Lebensmittelallergien – das war bisher eher Zukunftsmusik. Zusammen mit Kollegen aus Salzburg, Wien und Tarragona haben Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen nun einen möglichen Impfstoffkandidaten gegen Pfirsichallergien entwickelt, über den sie in der Zeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology berichten. Den Mitarbeitern um Dr. Masako Toda und Prof. Stefan Vieths, ist es gelungen, eine hypoallergene Variante des Hauptallergens aus Pfirsich zu erzeugen. Diese wirkt kaum noch allergen, zeichnet sich aber durch eine hohe zelluäre Immunogenität aus, eine Voraussetzung für den Einsatz als mögliches Impfantigen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ähnlichkeiten führen zu falsch gefalteten Proteinen

Zahlreiche Krankheiten sind auf falsch gefaltete Proteine, bestehend aus Aminosäuren, zu-rückzuführen. Forscher der Universität Zürich haben jetzt mit einer speziellen Spektroskopie diese fehlerhafte Proteinfaltung untersucht. Wie sie in «Nature» berichten, sind Fehlfaltungen häufiger, wenn die Abfolge der Aminosäuren in den benachbarten Domänen sehr ähnlich ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Diabetes-Risiko-Tests im Vergleich

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) haben erstmals alle bislang publizierten Diabetes-Risiko-Tests systematisch erfasst und miteinander verglichen. Während einige Tests nur Angaben zum Alter, zu Körpermaßen und zum Lebensstil abfragen, basieren andere Tests (zusätzlich) auf der Abfrage klinischer Daten. Nach den Resultaten der neuen Studie bestimmen trotz der methodischen Unterschiede eine Reihe von Tests das Diabetes-Risiko einer Person recht genau. Oft verlieren sie aber an Genauigkeit, wenn sie in Bevölkerungsgruppen angewendet werden, in denen sie nicht entwickelt wurden. Angaben zu genetischen Daten verbesserten die Risikovorhersagen nur unwesentlich.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ozean-Versauerung und Korallenriffe

Natürliche Kohlendioxidquellen zeigen die möglichen Folgen ansteigender Treibhausgasemissionen
Natürliche Kohlendioxidquellen in Papua Neuguinea geben Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit zu sehen, wie tropische Korallenriffe sich verändern werden, wenn dem vom Menschen verursachte Kohlendioxidausstoß keine Grenzen gesetzt werden. Bleibt alles beim Alten schätzen die Klimaforscher vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dass bis zum Jahr 2100 die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre auf mindestens 750 ppm ansteigen wird. Die Ozeane werden etwa ein Drittel dieses zusätzlichen CO2 aufnehmen, was dazu führen wird, dass der pH-Wert von 8,1 auf 7,8 fallen wird.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Süddeutschland: Japanische Buschmücke breitet sich immer weiter aus

Neue Risiken durch exotische Moskitos: In Süddeutschland breitet sich die Japanische Buschmücke von Lörrach bis zum Bodensee aus – Experten warnen vor Krankheiten.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Astrophysik: Gammablitz setzte in Sekunden enorme Energie frei

Vor 13 Milliarden Jahren, kurz nach der Entstehung des Universums, ereignete sich eine Explosion – mit einer Energie, wie sie die Sonne in zehn Milliarden Jahren freisetzt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Urgewalten: Schlammvulkan vernichtet eine ganze Region

Auf Java quellen täglich noch 25.000 Kubikmeter Schlamm empor – ausgelöst durch eine Bohrung. Inzwischen hat sich der Vulkan ein Areal von sieben Quadratkilometern geholt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Psychologie: Unterricht ist langweilig – wissenschaftlich bewiesen

Langweilige Schulstunden, zu wenig Sport: Der Unterricht an Sachsens Bildungseinrichtungen wird uninteressanter, je länger der Nachwuchs lernt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Copy-Paste-Affäre: Plagiatsvorwürfe gegen Klimaforscher-Kritiker

Edward Wegman hat Klimaforschern vorgeworfen, Arbeiten aus ihrem Zirkel nur lasch zu prüfen und so die eigene Glaubwürdigkeit zu untergraben. Der Statistiker wurde dafür viel gescholten – nun steht sein Renommee auf dem Spiel: Ihm wird Plagiarismus vorgeworfen. Er bestreitet jede Schuld.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Erkrankungsrisiko: Multiple Sklerose wird nicht durch Stress ausgelöst

Die Daten der Studie mit mehr als 200.000 Teilnehmern sind eindeutig: Stress hat keinen Einfluss auf das Risiko für Multiple Sklerose. Die Schlussfolgerung gilt jedoch vorerst nur für Frauen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

50. Jubiläum: Rigide Sexualmoral konnte die Pille nicht stoppen

Seit 50 Jahren gibt es die Pille in Deutschland: Sie revolutionierte die Familienplanung und machte den Sex freier. Doch für Moralapostel war sie schwer verdaulich.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Astronomie: Am 15. Juni herrscht totale Mondfinsternis

Himmlisches Spektakel über Deutschland: Mitte des Monats läuft der Mond durch den Kernschatten der Erde – und zeigt faszinierende Farbverläufe.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Wenn die Zeit knapp wird

Alt werden im Gefängnis, sozialwissenschaftlich untersucht

Die Anzahl inhaftierter älterer Menschen in Schweizer Gefängnissen hat sich zwischen 1984 und 2008 verdoppelt. Darauf sind diese Institutionen nicht genügend vorbereitet, wie eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie zeigt. Sie kommt überdies zum Schluss, dass alte Gefangene mit Vorteil getrennt von den übrigen Insassen untergebracht würden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Freund oder Feind? Neue Diagnosemethode für gefährlichen Krankheitserreger bei Reptilien

Was beim Menschen in den allermeisten Fällen wenig spektakulär verläuft, ist für Reptilien hochgefährlich: Eine durch Parasiten ausgelöste Entzündung des Verdauungstrakts, die Kryptosporidiose. Sie ist bei diesen Tieren hoch ansteckend und verläuft oft tödlich. Eine Infektion der Tiere früh zu erkennen, ist schwer. Forschende an der Vetmeduni Vienna haben nun eine auf Genanalysen aufbauende Methode entwickelt, mit der die Diagnose der Kryptosporidiose bei Reptilien früher und viel genauer möglich ist. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift „Journal of Veterinary Diagnostic Investigation“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Massgeschneiderte Schutzkleidung für bedrohte Zellen

Wenn Zellen durch Giftstoffe verletzt werden, setzen sie einen raffinierten Reparaturmechanismus in Gang. Dieser produziert eine Art massgeschneiderte Schutzkleidung, wie Forschende des Instituts für Anatomie der Universität Bern herausgefunden haben. Die Studie ist nun in der Fachzeitschrift « Journal of Biological Chemistry» erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Prof. Karch: „Screening- und Bestätigungstest für HUSEC041 ist jetzt verfügbar“

Institut für Hygiene des UKM stellt heute (30. Mai) Testprotokoll auf www.ehec.org zur Verfügung /
Pressekonferenz am 31. Mai um 14 Uhr
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

„Du bist, was Du isst“: Sozialer Status beeinflusst den Zugang zu hochwertiger Nahrung bei Bonobos

Bei wildlebenden Bonobo-Männchen bestimmt der soziale Rang, ob sie von Nahrung, die höher in der komplexen Nahrungskette des Waldes steht, ausgeschlossen werden. Zu dieser Erkenntnis gelangt ein Team von Primatenforschern und Anthropologen am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig mithilfe von Isotopenanalysen von Haarproben freilebender Bonobos. (PNAS, 30. Mai 2011)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Darminfekt: Uni Münster meldet Durchbruch bei Ehec-Schnelltest

Die Zahl der Ehec-Infektionen in Deutschland steigt weiter. Forscher aus Nordrhein-Westfalen haben nach eigenen Angaben jetzt eine Methode entwickelt, den Erreger schneller als bislang nachzuweisen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Ehec-Erreger: Experten befürchten weitere Todesfälle 

Die Gefahr von Ehec-Infektionen bleibt hoch: Fachleute gehen von weiteren Erkrankungen in den kommenden Tagen aus – die mehr Menschen das Leben kosten könnten. Noch einmal warnten die Experten vor dem Verzehr von rohem Gemüse in Norddeutschland.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

HU-Syndrom: Neue Therapie weckt Hoffnung für Ehec-Patienten

Die schwersten Fälle von Ehec-Infektionen bekämpfen Ärzte jetzt mit einer experimentellen Behandlung. Der Wirkstoff Eculizumab ist schon seit 2007 auf dem Markt. Nach ersten Versuchen zeigen sich die Mediziner optimistisch, dass er auch gegen den gefährlichen Darmkeim hilft.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Zellfusion – Bisher unbekannte Mechanismen könnten ein weiterer Schlüssel im Krebsgeschehen sein

Neue Buchserie der Wittener Biowissenschaftler/ Mediziner Dittmar und Zänker bietet Überblick zum Stand der Forschung von internationalen Fachleuten
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Elternkonflikt auch bei Pflanzen: Wie die Mutter die väterlichen Gene zum Schweigen bringt

Zu Beginn der Embryogenese sind bei Blütenpflanzen fast ausschliesslich die mütterlichen Gene aktiv. Mütterliche Faktoren kontrollieren die Entwicklung des Embryos und schalten die väterlichen Gene vorübergehend stumm. Dies weist ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung von Pflanzengenetikern der Universität Zürich mit Hilfe der «Next Generation Sequencing»-Technologie erstmals nach. Der neu entdeckte Mechanismus könnte für die Aufrechterhaltung der Artgrenze verantwortlich sein und für die Entwicklung von neuem Saatgut eine Schlüsselrolle spielen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Stress könnte Risiko für nicht-erblichen Alzheimer erhöhen

Stresshormone führen zu Alzheimer-ähnlichen Proteinveränderungen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Umweltfreundlichere Raketen

Wasserstoffreiche ionische Flüssigkeit als Reaktionspartner für Wasserstoffperoxid in Hochleistungstreibstoffen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft