Wann immer wir etwas tun, ist eine unserer Gehirnhälften aktiver als die andere. Viele Aufgaben sind jedoch nur lösbar, wenn beide Seiten zusammenarbeiten. Wie solche Spezialisierungen und Kooperationen entstehen, untersuchen PD Dr. Martina Manns und Juliane Römling von der Ruhr-Universität Bochum. Anhand eines Tauben-Modells weisen sie erstmals experimentell nach, dass die Fähigkeit, komplexe Eindrücke aus beiden Hirnhälften zusammenzufügen, von Umweltfaktoren während der embryonalen Phase abhängig ist. Die Ergebnisse der Studie erscheinen online in Nature Communications.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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