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Der neuronale Ursprung des Glaubens.

Magnetresonanztomografieaufnahmen  eines menschlichen Gehirns Bild: solipsist Lizenz-cc-by

Magnetresonanztomografieaufnahmen eines menschlichen Gehirns Bild: solipsist Lizenz-cc-by

In der Antike wohnte Zeus, der mächtigste Gott der Griechen, auf dem Olymp. Heutige Neurowissenschaftler haben dagegen einen obersten Lenker im Hippocampus des menschlichen Gehirns aufgespürt. Haben sie die Wurzeln des Glaubens gefunden?

Ins Grübeln kamen die Forscher schon vor Jahrzehnten, als der US-amerikanische Psychologe Burrhus F. Skinner seine Untersuchungen zur Entstehung des Aberglaubens Ende der 1940er Jahre durchführte und veröffentlichte. Laut der Fachzeitschrift „Monitor on Psychology” ist Skinner der bedeutendste Psychologe des 20. Jahrhunderts.

Die Psychologie versteht unter Aberglauben keineswegs eine von den Dogmen der Kirche abweichende Glaubensform. Vielmehr gilt ein irrationales Regelwissen, das sich nicht objektiv bestätigen lässt, als Aberglaube. Irrationale Verhaltensformen zählen ebenfalls dazu. Zum Aberglauben gehört, dass Menschen an einem Freitag, den 13. nicht aus dem Haus gehen wollen, damit ihnen kein Unglück passiert oder dass sie glauben, ein persönlicher Talisman sei ursächlich für ihr Glück.

Aberglaube und Glaube hängen eng zusammen. Unter Glauben im nichtreligiösen Sinn versteht man, dass ein Sachverhalt hypothetisch für wahr gehalten wird. Das lässt im Gegensatz zum Aberglauben die Möglichkeit des Irrtums zu, ganz nach dem Motto: »Es könnte auch anders sein«. Glauben im religiösen Sinn lässt dagegen nicht zu, dass es auch anders sein könnte. Insofern gleichen religiös motivierter Glaube und die daraus folgenden Verhaltensformen dem unbestätigten Regelwissen, das in den nächsten Abschnitten näher beleuchtet wird. - Weiter lesen …

Das Leben an der Ruhr um 1590: Studierende gestalten virtuelle Ausstellung

Akte des Reichskammergerichts gibt Aufschluss über Frühe Neuzeit

Formal zwar schon in der Neuzeit und nicht mehr im Mittelalter, war das Leben um 1590 jedoch unter anderem noch geprägt von Aberglaube und “Hexenverfolgungen”, öffentlichen Hinrichtungen und einer “kleinen Eiszeit”. Wie die Menschen an der Ruhr zu jener Zeit lebten, erforschten Studierende der Universitäten Bochum und Duisburg-Essen anhand einer Akte des Reichskammergerichts. Aus dem “Mordfall Lackum” und den Ergebnissen konzipierten die Studierenden eine Online-Ausstellung, unterstützt von RuhrCampusOnline (RCO), der gemeinsamen E-Learning-Plattform der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Enzensberger-Essay: Das unbeherrschbare Glück

Das Ungewisse bändigen – das wollen Menschen, seit sie leben. An die Stelle von Magie und Aberglauben sind Wahrscheinlichkeitstheorie und Demoskopie getreten. Aber lässt sich die Unsicherheit wirklich mit Zahlen vertreiben, fragt Hans Magnus Enzensberger in seinem edition-unseld-Essay.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Asien: Düstere Ängste vor der Rekord-Sonnenfinsternis

Asien erwartet eine außergewöhnliche Sonnenfinsternis: Mehr Menschen als je zuvor werden das Spektakel direkt erleben. Die Finsternis, die diesmal besonders lang ausfällt, wühlt auch alten Aberglauben wieder auf: Astrologen in Indien und China warnen vor Krieg und Krankheit.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Aberglaube – Was man über Freitag, den 13. wissen sollte

ddp

Wenn am Freitag, dem 13., etwas schiefgeht, wundert das eigentlich niemanden – zumindest hier zu Lande und in Teilen der westlichen Welt.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE