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Aids-Forschung: Eine "Pille danach" kann HIV-Infektion verhindern

Es ist ein Wettlauf mit der Zeit: Wer jedoch mit HIV-infiziertem Blut, Sperma oder Vaginalsekret in Kontakt gekommen ist, kann jetzt eine Infektion mit dem Aids-Virus mit ziemlicher Sicherheit verhindern. Eine “Pille danach” vermindert das Ansteckungsrisiko. Die Kur liegt bereits im Trend – Experten sind skeptisch.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Deutschland – 3000 neue Ansteckungen mit Aids-Virus

BZgA

In diesem Jahr haben sich rund 3000 Menschen in Deutschland neu mit dem Aids-Virus HIV infiziert. Damit liege die Zahl seit etwa drei Jahren stabil, teilten Gesundheitsminister Philipp Rösler und das Robert-Koch-Institut kurz vor dem Weltaidstag am 1. Dezember mit. Doch ist sie um ein Drittel höher als noch in den 90er Jahren.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Aids-Statistik: Zahl der HIV-Neuinfektionen geht zurück

Immer weniger Menschen stecken sich mit dem Aidserreger an. Seit 2001 ist die Zahl der Neuinfektionen weltweit um 17 Prozent gesunken, heißt es in einem Bericht der Vereinten Nationen. Die Erfolge im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit werfen allerdings auch neue Probleme auf.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Aids-Forschung: HIV-Übergang von Tier auf Mensch entschlüsselt

Deutsche Forscher haben erstmals herausgefunden, wie sich HIV vom Tier auf den Menschen überträgt. Ursache ist ein Protein, das die menschlichen Schutzbarrieren überwindet. Die HIV-1-Infektion des Menschen zählt zu den rund 200 bekannten Zoonosen, bei denen ein Erreger aus dem Tierreich auf den Menschen überspringen konnte.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Ursachen für erfolgreiche Anpassung von HIV-1 an Menschen

In ihrer aktuellen Veröffentlichung zeigt ein internationales Team von Wissenschaftlern, warum sich ein bestimmter HIV-1 Stamm bei der Übertragung von Affen auf den Menschen durchsetzen konnte und sich zur AIDS-Pandemie ausbreitete. Diese erfolgreiche Anpassung und hohe Infektiösität des sogenannten HIV-1 M-Stammes beruht unter anderem auf der Funktion des Virusproteins Vpu. In der renommierten Fachzeitschrift Cell Host & Microbe erschien jetzt die Studie, an der Michael Schindler vom Hamburger Heinrich-Pette-Institut sowie Forscherinnen und Forscher um Frank Kirchhoff (Universität Ulm) beteiligt waren (Sauter, Schindler, Specht et al. (2009), doi.10.1016/j.chom.2009.10.004).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Aids-Konferenz: Experten warnen vor hoher Dunkelziffer bei HIV

Infektionsforscher schätzen die Situation als alarmieren ein: In Westeuropa und Deutschland wissen geschätzte 30 Prozent der HIV-Infizierten, in Osteuropa sogar zu bis 70 Prozent nicht von ihrer Immunschwäche – und geben das Virus weiter. In Russland breitet sich das Virus zudem fast ungebremst aus.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Tabuzonen für das Aidsvirus

Das Aidsvirus HIV baut sein Erbgut in das Genom der infizierten Zelle ein. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigen erstmals, dass die Erreger bestimmte Stellen im Erbgut des Menschen dabei fast gänzlich aussparen. Diese Entdeckung kann die Entwicklung neuer, spezifischer Aidsmedikamente fördern.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Aids-Forschung: HIV-Infizierte in Deutschland leben immer länger

Aids ist zwar nach wie vor nicht heilbar, aber moderne Medikamente können die Virus-Vermehrung stoppen. Als Folge werden die Patienten immer älter. Manche zahlen dafür allerdings einen hohen Preis – sie leiden unter starken Nebenwirkungen. Überraschenderweise scheint die HIV-Therapie aber auch Vorteile im Alter zu bringen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Russland: Verbreitung des Aids-Virus’ gerät außer Kontrolle

Experten zufolge ist die Zahl der HIV-Infizierten in Russland dramatisch gestiegen: Schuld sei eine Gesundheitspolitik, die sich durch Untätigkeit auszeichne. Obwohl Russland inzwischen weltweit den höchsten Drogenmissbrauch haben soll, erhalten Heroinabhängige keine sauberen Spritzen und Nadeln.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Infektionsmechanismus: Spermien schleusen Aids-Viren huckepack in den Körper

So schleusen sich die Aids-Erreger in den Körper ein: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass HI-Viren an der Oberfläche von Spermien haftend ins Blut ihres Opfers gelangen. Anschließend infizieren sie dessen Immunzellen – und wiegen die körpereigene Abwehr in trügerischer Sicherheit.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neue Studie – Spermien scheinen die HIV-Infektion zu erleichtern

ddp

Forscher haben eine überraschende Vermutung: Spermien könnten bei der Übertragung von HIV eine wichtigere Rolle spielen als bisher gedacht. Die Wissenschaftler haben Forscher gezeigt, dass Spermien an ihrer Oberfläche haftende Viren direkt auf Immunzellen übertragen können.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Gesundheit: Euphorie bei Aids-Impfung gedämpft

Ein als Durchbruch gefeierter Erfolg in der Aids-Forschung ist nach Meinung von Wissenschaftlern nicht so bedeutsam wie behauptet: Die Impfstudie zeigt ihrer Meinung nach nur einen “bescheidenen” Erfolg: Die Vergleichsgruppe sei klein, die Langzeitwirkungen wären unbekannt und die Wirkung lasse nach.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Unbekannte Langzeitwirkungen – Experten schränken Durchbruch bei Aids-Impfung ein

ddp

Einen Monat nach dem weltweit als Durchbruch gefeierten Fortschritt in der Impfforschung gegen die Immunschwächekrankheit Aids nun die Ernüchterung: Wissenschaftler haben die Bedeutung des Impfstoffs eingeschränkt. Die Ergebnisse der Studie zeiigten nur “bescheidenen Erfolg”.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Kampf gegen Aids: Neue Kombi-Impfung kann vor HIV schützen

Durchbruch bei der Suche nach effektiver Immunisierung gegen HIV? Thailändische Forscher haben beim bisher größten Impfstofftest immerhin eine geringe Schutzfunktion festgestellt. Ihre Strategie: Sie kombinierten zwei alte, wenig wirksame Arzneien.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Seuchen: Forscher feiern Durchbruch bei Aids-Impfstoff

Erstmals seit der Entdeckung des HI-Virus 1983 hat eine Impfung gegen Aids Erfolg gezeigt: Das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, konnte mit dem Testmedikament um 31 Prozent gedrückt werden. Dies ergab ein Massentest mit 16.00 Freiwilligen in Thailand. Forscher sprechen von einem historischen Meilenstein in der Aidsforschung.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Erfolg im Kampf gegen HI-Virus – Die Probleme des neuen Aids-Impfstoffs

ddp

Thailändische Wissenschaftler melden einen Erfolg bei der Suche nach einem Impfstoff gegen die Immunschwäche-Krankheit Aids. Die Kombination zweier bereits bekannter Impfstoffe senkt zwar das Risiko einer Ansteckung, wirft aber viele Fragen auf.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Aids-Forschung – Neuer Impfstoff soll Risiko von HIV-Infektion senken

ddp

Wissenschaftler haben ein experimentellen Impfstoff entwickelt und bei einem Massentest in Thailand erfolgreich getestet. Er senkt das Risiko einer Infektion mit dem HI-Virus deutlich, erklärten die Forscher am Donnerstag vor Journalisten in Bangkok.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Seuchen: Forscher melden Durchbruch bei der Aidsimpfung

Viele haben bereits bezweifelt, dass es jemals gelingen würde, einen Impfstoff gegen die Immunschwächekrankheit Aids zu entwickeln. Doch dies ist Forschern nun erstmals gelungen: In Thailand wurde ein experimenteller Impfstoff getestet, der das Risiko einer HIV-Infektion deutlich senkt
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Gekürzte Hilfsprogramme: Finanzkrise begünstigt Ausbreitung von Aids

Die westlichen Länder ächzen unter der Finanzkrise und streichen deshalb Gelder für Anti-Aids-Programme. Mit fatalen Folgen: Immer mehr Afrikaner sterben an der HIV-Infektion – und Pharmaunternehmen weigern sich, den betroffenen Staaten mit verbilligten Medikamenten zu helfen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neue und alte Seuchen: Wächst die Gefahr?

Im Zuge der dominanten Berichterstattung in den Medien zu neuen Seuchengefahren wie der Schweinegrippe geraten andere Infektionsrisiken in der öffentlichen Wahrnehmung zu Unrecht in den Hintergrund. “Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass die folgenschwersten Infektionskrankheiten nach wie vor alte Bekannte wie Tuberkulose, HIV/AIDS, Malaria oder Hepatitis C sind. Weltweit sterben an diesen Krankheiten pro Jahr rund sechs Millionen Menschen”, betont Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan H. E. Kaufmann, Direktor des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie, Berlin, beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009. “Gegen diese großen Seuchen benötigen wir dringend Impfstoffe!”
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Diskussion um Anti-Aids-Kampagne: Aids-Hilfe kritisiert Schockfilm

Die umstrittene Anti-Aids-Kampagne “Aids ist ein Massenmörder” sorgt weiter für Wirbel: Die Deutsche Aids-Hilfe hat ihren sofortigen Stopp gefordert und droht mit rechtlichen Schritten. Schock-Effekte seien in der HIV-Prävention völlig fehl am Platz.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

HIV: Was der Aids-Erreger im Gehirn anrichtet

Fünf Prozent der Aids-Patienten entwickeln später eine voll ausgeprägte Demenz. Bei einem Subtypen von HIV tritt die Krankheit deutlich häufiger auf – allerdings anders als die Altersdemenz: mit Gedächtnisstörungen und Veränderungen des Gemüts, die sich oft in einem enthemmten Verhalten äußert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Aids: Forscher finden neuen Ansatz für HIV-Impfung

Impfen gegen Aids? Bislang war das unmöglich. Nun haben Forscher bei einem Afrikaner Antikörper gegen HIV gefunden, die viele Virenstämme neutralisieren – und als Ausgangspunkt für einen Impfstoff dienen sollen. Doch langfristig könnte der Erreger auch diesen Schutzschild durchbrechen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Aids-Erreger: HIV-Subtyp lässt Demenzrisiko drastisch steigen

Eine HIV-Infektion schwächt nicht nur das Immunsystem des Menschen, sondern kann offenbar auch bislang ungeahnte Folgen haben. Forscher haben jetzt bei Untersuchungen in Afrika festgestellt, dass die Infektion mit einem bestimmten HIV-Subtyp das Risiko einer Demenz stark erhöht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

X-Chromosom: Gen kann Aids bei Frauen verzögern

Forscher haben bei Frauen eine Genvariante aufgespürt, die den Verlauf einer Aids-Erkrankung verzögert. Bei HIV-positiven Männern hat das veränderte Gen allerdings keine hilfreiche Wirkung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Genetische Variante im Geschlechtschromosom X verzögert das Auftreten von AIDS bei HIV-infizierten Frauen

Nach HIV-Infektion verläuft die Zerstörung des Immunsystems und damit die Ausprägung von AIDS bei verschiedenen Patienten unterschiedlich schnell. Ein vom Fritz-Lipmann-Institut in Jena koordiniertes, internationales Forscherteam hat erstmals eine genetische Variante auf dem X-Chromosom identifiziert, die bei HIV-infizierten Frauen, aber nicht bei Männern, mit einem verlangsamten Verlust von Immunzellen in Zusammenhang steht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Aids-Erreger – HI-Virus-Erbgut vollständig entschlüsselt

ddp

Knapp dreißig Jahre nach der Entdeckung der Immunschwächekrankheit Aids haben Wissenschaftler nun das Erbgut des Erregers entschlüsselt. Dies könnte die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen, hieß es in der in der britischen Zeitschrift “Nature” veröffentlichten Untersuchung der Forscher von der US-Universität North Carolina.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Neue Technik: Forscher entschlüsseln 3-D-Struktur des HIV-Erbguts

Das Erbgut des Aids-Erregers HIV ist längst entziffert, doch jetzt haben Wissenschaftler erstmals auch die komplizierte räumliche Struktur des Genoms sichtbar gemacht. Aus den neuen Daten ergibt sich ein möglicher neuer Ansatz im Kampf gegen Aids.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Raltegravir: Neues Aids-Medikament bewährt sich in Studie

Mit Medikamenten-Cocktails kann man HIV in Schach halten. Die Präparate attackieren das teuflische Aids-Virus an verschiedenen Stellen. In einer Studie hat sich nun ein neuartiges Präparat als wirkungsvoll für die Behandlung der Immunschwächekrankheit erwiesen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Immunschwächekrankheit: Forscher entdecken neuen HIV-Stamm

Forscher haben ein menschliches HI-Virus entdeckt, das wahrscheinlich von Gorillas stammt. Die Afrikanerin, bei der neue Virus entdeckt wurde, kann sich aber nicht direkt bei Affen angesteckt haben. Die Wissenschaftler vermuten, dass sich die neue Variante des Aids-Erregers bereits unbemerkt verbreitet hat.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit