Forscher sind einem Drama der Natur auf die Spur gekommen: Vor Alaska machen mehr als 150 Schwertwale Jagd auf neugeborene und einjährige Walkälber.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
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Forscher sind einem Drama der Natur auf die Spur gekommen: Vor Alaska machen mehr als 150 Schwertwale Jagd auf neugeborene und einjährige Walkälber. Sie trennen ein Grauwalkalb von seiner Mutter, ziehen es unter Wasser, verstopfen das Blasloch - Orcas machen systematisch Jagd auf junge Grauwale. Das zeigt eine vierjährige Studie vor Alaska. Nur ihre Mutter kann die Jungwale retten.
Im US-Bundesstaat Alaska ist eine knapp 485.000 Quadratkilometer große Fläche zur Schutzzone für Eisbären erklärt worden. Innerhalb dieses Areals bedürfe die Öl- und Gasförderung einer besonderen Genehmigung, teilte die US-Behörde für Artenschutz mit.
Dynamik eines Giganten: In breiten Bahnen kriecht der Susitna-Gletscher in Alaska zu Tal. Ein Satellitenbild dokumentiert seine Geschichte – sie handelt von Erdbeben und dem ewigen Kampf ums Bestehen. Grönland und Alaska schrumpfen: Jährlich schmelzen riesige Mengen Gletschereis. Durch den Masseverlust verschiebt sich sogar die Erdoberfläche.
Tardigraden, auch Bärtierchen genannt, sind Überlebenskünstler. Sie besitzen die bemerkenswerte Fähigkeit, vollständige Austrocknung oder Gefrieren zu überleben – ohne jeglichen Schaden! Von den 0,2 bis 1,0 Millimeter großen Organismen, die vor allem im Süßwasser und in Lebensräumen wie Moospolstern und feuchten Böden vorkommen, waren bisher rund 1.000 Arten bekannt. Dr. Ralph Schill vom Biologischen Institut der Universität Stuttgart und Kollegen von der Uni Würzburg entdeckten dank einer neuen Methode nun drei weitere Arten und publizierten ihre Arbeit im Journal „Organisms, Diversity & Evolution“.*)
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa plant in der Arktis die erste Meereserkundungs-Mission in ihrer Geschichte. Am kommenden Dienstag soll ein Eisbrecher mit 40 Wissenschaftlern an Bord von Alaska aus in See stechen.
Erstmals Schwefeldioxidmessungen vom Flugzeug im direkten Vergleich zum Satelliten GOME-2 Mit seinem einmaligen Messcontainer CARIBIC konnte das Max-Planck-Institut für Chemie erstmals Schwefeldioxidmessungen des Satelliten GOME-2 direkt überprü-fen. Die gute Übereinstimmung der Daten festigt das Vertrauen in solche Satellitendaten. Die regelmäßig mit dem CARIBIC Container bestückte Maschine der Lufthansa flog kurz vor dem Landeanflug auf Frankfurt am 15. August 2008 durch die Abgasfahne des alaskanischen Vulkans Kasatochi. Drei Stunden später vermaß auch der Satellit GOME-2 die Wolke. Die Ergebnisse wurden jetzt im Online Journal Atmospheric Chemistry and Physics veröffentlicht.
Kleine Ursache, große Wirkung: Eine schmale Meerenge hat einer neuen Studie zufolge 70.000 Jahre lang das Weltklima bestimmt. Am Beispiel der letzten Eiszeit haben Wissenschaftler jetzt einen Verdächtigen identifiziert: die 85 Kilometer enge Beringstraße zwischen Russland und Alaska.
Pflanzen, die vor Tausenden von Jahren in Alaska wuchsen, beeinflussen die Ökosysteme dort noch heute. Forscher sind erstaunt, wie viele Reste der alten Gewächse durch Gletscher ins Meer gespült werden. Dort kurbeln sie das Fischwachstum an.
Gletscher in Alaska speisen Meere mit Nährstoffen von Pflanzen, die bereits vor Jahrtausenden abgestorben sind. Das haben US-Forscher herausgefunden, als sie die Wasserproben von Gletscherflüssen untersuchten, die in den Golf von Alaska münden.
Manche Tiere trotzen selbst extremen Minusgraden. Ausgeklügelte Tricks der Natur helfen ihnen dabei. Einen davon haben Forscher jetzt beim Alaska-Käfer untersucht. Die Insekten produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel – ein chemisches Molekül mit besonderen Eigenschaften. Fast 500 Kilometer schlängelt sich der Copper River durch Südost-Alaska, ehe er ins Meer mündet. Aus zahlreichen Gletschern nimmt er Schlamm und Sand mit. Ein aktuelles Satellitenbild zeigt, wie starke Winde den Staub in einer gewaltigen Fahne über das Meer wehen. Mit einem Messcontainer an Bord eines Passagierfliegers durch die Abgasfahne eines Vulkanausbruchs: Dieses Glück hatten am 15. August 2008 die Wissenschaftler des Projekts CARIBIC, das am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz koordiniert wird. Am 7. August war im Pazifik der Vulkan Kasatochi ausgebrochen – ein Teil der Inselkette der Aleuten in Alaska. Die Wolke, die er in die Atmosphäre geschleudert hatte, vermaßen die Wissenschaftler eine Woche später in etwa 11 Kilometer Höhe beim Landeanflug auf Frankfurt. Die Ergebnisse dieses Glückstreffers veröffentlichen Forscher aus Mainz, Leipzig und Lund in Schweden jetzt in dem amerikanischen Fachblatt Geophysical Research Letters. Alaska ist der größte, der kälteste und der leerste Staat der USA. Dennoch passiert dort derzeit viel: Während der Klimawandel die Einwohner vor große Herausforderungen stellt, wittern Firmen hier schon das nächste große Geschäft mit Methanhydrat und Erdöl.
![]() Foto: T.A.Rector (University of Alaska Anchorage, NRAO/AUI/NSF and NOAO/AURA) Der Lebenscode des Universums
Eine Woche lang hat der Vulkan Mount Redoubt in Alaska geruht, nun ist er erneut ausgebrochen. Am Samstagmorgen stieg eine riesige Aschewolke rund 15 Kilometer hoch in die Luft, wie das Beobachtungszentrum in Anchorage mitteilte. Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Nahe der Hauptstadt Anchorage ist in Alaska der Vulkan Mount Redoubt ausgebrochen. Er schleuderte eine Aschewolke fast 15 Kilometer weit in den Himmel. Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE Bis zu 24 Meter pro Jahr: An einem Küstenstück in Alaska haben Forscher dramatische Abbruchraten beobachtet. Der Landverlust scheint schneller zu werden. Bleibt die Frage, ob auch andere Teile der immer wärmer werdenden Arktis ähnlich hart getroffen werden.
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