Über Wissenschaftsecho

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Malaria: Neue Impfstrategie

Forschern von zwei französischen Laboratorien in Lille (Nord-Pas-de-Calais) ist es gelungen, Mäuse vor Malaria zu schützen, indem sie ihnen Stärke aus Grünalgen ins Fressen mischten. Diese Forschungsergebnisse ebnen den Weg für eine einfache und sichere Impfung von Kindern in Risikoländern. Sie wurden am 15. Dezember 2010 in der renommierten Fachzeitschrift PloS One veröffentlicht [1].
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Grünes Gold: Algen sollen die Welt vor dem Energiekollaps retten

Noch ist die Produktion von Biokraftstoffen mit Hilfe von Algen unwirtschaftlich: Doch Forscher setzen auf die Entdeckung der ultimativen Super-Alge.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Winz-Algen: Schöne Wesen aus wilden Fluten

Unter dem Mikroskop wirken sie wie Wunderwesen aus einer anderen Welt. Coccolithophoriden können aber mehr als nur anmutig sein - die winzigen Algenkrümel gehören zu den wichtigsten Sauerstoffproduzenten im Meer. Und können ganze Felsformationen errichten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Golf von Mexiko: Küstenwache untersucht möglichen Ölteppich

Tauchen im Golf von Mexiko Ölteppiche vom Meeresgrund wieder auf? Berichten von Kapitänen in der Region zufolge sind Monate nach der “Deepwater Horizon”-Katastrophe wieder große Ölflächen auf dem Wasser zu sehen. Die US-Küstenwache geht den Berichten nun nach – betrachtet aber Algen als die Ursache der Verfärbungen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Energie: Biokraft aus Blaualgen

Biokraft aus Soja oder Mais hat keinen guten Ruf. Nun setzen Forscher immer mehr auf Blaualgen: Sie sollen die Energiekrise lösen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Sonnenschutz für Blaualgen: Wie sich Cyanobakterien vor zu viel Licht schützen

RUB-Forscher beobachten Anpassung an Umweltbedingungen auf Proteinebene

Es mag widersprüchlich klingen, dass sich ein photosynthetischer Organismus vor Licht schützen muss, aber zu viel des Guten bleibt nicht ohne schädliche Folgen. Cyanobakterien (Blaualgen) haben verschiedene Strategien, mit denen sie sich vor zu viel Licht schützen. Die molekularen Grundlagen eines dieser Schutzmechanismen haben Bochumer Biologen mit modernsten massenspektrometrischen Verfahren untersucht. Sie konnten beobachten, dass das Bakterium bei zu viel Licht eine „Stress“-Kopie eines wichtigen Proteins herstellt, das an der Photosynthese beteiligt ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Die grüne Eminenz – Neues Protein könnte Ertrag von Kulturpflanzen verbessern

In der Photosynthese wird Kohlendioxid zu energiereichen Verbindungen reduziert, die Energie für das Biosystem Erde liefern. Das dafür nötige Sonnenlicht nehmen Pflanzen, Algen und bestimmte Bakterien über sogenannte Photosysteme auf.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Ökologie: Schnecken surfen über den Pazifik

Schnecken, Muscheln und Asseln in Neuseeland und der Antarktis ähneln sich oft auf verblüffende Weise. Jetzt haben Forscher den Grund herausgefunden: Die Tiere reisen auf Algenmatten über den Pazifik.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Ein Schattenplatz an der Sonne – Neues Chlorophyll absorbiert tief im Infrarotbereich

In der Photosynthese wird Kohlendioxid zu energiereichen Verbindungen reduziert, die Energie für das Biosystem Erde liefern. Schlüsselmoleküle im photosynthetischen Apparat der Pflanzen, Algen und bestimmter Bakterien sind die Chlorophylle. Ein internationales Forscherteam um die australische Botanikerin Professor Min Chen hat nun ein neues Chlorophyll-Molekül nachgewiesen, das besonders langwelliges Licht im nahen Infrarotbereich absorbieren kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Algenteppich auf der Ostsee: Behörden geben Entwarnung für die Strände

Ostsee-Urlauber können bedenkenlos baden, meldet das Landesumweltamt Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow. Bei Untersuchungen im Küstengebiet nordwestlich der Inseln Rügen und Hiddensee seien keine Algenteppiche gefunden worden.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Umwelt: Kleine Entwarnung bei Blaualgen-Plage

Die Satellitenbilder von Blaualgenteppichen in der Ostsee sollen die wirkliche Situation überbewertet haben. Westlich der Insel Rügen gibt es nun Entwarnung.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Umwelt: Spezialschiff beobachtet Blaualgen-Plage in der Ostsee

Wasserproben sollen klären, woraus der Algenfilm auf der Ostsee wirklich besteht. Es müssen nicht zwangsläufig giftige Blaualgen sein.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Biotechnik gegen Klimakiller – Algen sollen Braunkohle-Treibhausgas fressen

ddp, ddp

Mit einem trägen Gluckern steigen Blasen in der trüben dunkelgrünen Algenbrühe nach oben. Was in seinem Swimmingpool niemand haben möchte, könnte einmal die Hoffnung der deutschen Stromkonzerne werden. Scenedesmus obliquus heißt die Grünalge, mit der Vattenfall im Algenreaktor des Braunkohlekraftwerks Senftenberg experimentiert.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Von Rügen bis Finnland: Riesiger Algenteppich bedeckt die Ostsee

Er soll fast so groß sein wie Deutschland: Auf der Ostsee breitet sich ein gewaltiger Blaualgenfilm aus. Algenblüten sind zwar ein natürliches Phänomen, aber sie haben dramatische Folgen: Pflanzen sterben ab, unter Wasser können regelrechte Todeszonen entstehen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Sommerhitze: Gigantischer Algenteppich bedeckt große Teile der Ostsee

Warmes Wasser, wenig Wind, zu viele Nährstoffe: In der Ostsee hat sich ein Algenfilm von der Größe der Bundesrepublik gebildet. Er bedroht viele Meeresorganismen, warnt der WWF – und auch für Menschen ist die Plage gefährlich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Hitze: Riesiger Blaualgen-Teppich schwimmt auf der Ostsee

Ein Algenteppich, so groß wie die Bundesrepublik, treibt auf der Ostsee. Dadurch könnte sich eine Todeszone bilden.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Satellitenbild der Woche: Blüte vorm Badestrand

Warmes Wasser, wenig Wind, viele Nährstoffe: In der Ostsee wächst das Phytoplankton derzeit explosionsartig, wie eine aktuelle Satellitenaufnahme zeigt. Die sogenannte Algenblüte ist für Badegäste noch unproblematisch – und aus dem All schön anzusehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Erbgut entziffert: Braunalge verrät, wie höheres Leben entsteht

Fünfmal ist aus Einzellern höheres Leben hervorgegangen: Entstanden sind Tiere, Pflanzen, Pilze, Rotalgen und Braunalgen. Das Erbgut der Braunalge haben Forscher nun entschlüsselt – es birgt ein Geheimnis der Evolution: Wie entwickelten sich komplexe Lebensformen?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Vulkanasche bringt Algen im Ozean zum Blühen

Wissenschaftler der Universität Hamburg belegen erstmals ozeanische Eisendüngung durch Vulkanasche

Welche Wirkung haben Vulkanausbrüche auf unser Klima? Bisher gingen Wissenschaftler/innen davon aus, dass Eruptionen mit hohem Schwefeldioxid-Anteil, die sehr weit in die Höhe reichen, die Bildung von Aerosolen hervorrufen. Diese Aerosolwolken können die Erde kühlen. Eine andere Wirkung – das Düngen von Ozeanalgen – haben jetzt Forscher/innen des Exzellenzclusters “Integrated Climate Analysis and Prediction” (CliSAP) der Universität Hamburg untersucht. Erste Ergebnisse erscheinen in den Fachmagazinen “Atmospheric Chemistry and Physics” und “Journal of Geophysical Research”.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Karibik – Deutsche entdecken versunkene Inseln

Hapag Lloyd Kreuzfahrten

In der Karibik hat es früher offenbar weit mehr Inseln als heute gegeben. Das belegen versteinerte Korallen, Schnecken und Rotalgenknollen, die Wissenschaftler von der Universität Greifswald aus einer Tiefe von rund 1000 Metern geborgen haben.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Gute Algenverwerter: Japaner haben Darmbakterien mit Sushi-Genen

Eigentlich sind Meeresalgen nicht besonders leicht verdaulich. Doch Japaner sind mit dem passenden Werkzeug gerüstet: Im Darm leben Keime, die dasselbe stärkespaltende Enzym wie ein Meeresbakterium produzieren. Offenbar haben die japanischen Bakterien das Gen im Laufe der Zeit übernommen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Warme Meeresströmung: Südlichstes Korallenriff der Welt verliert Farben

Wenn Korallen unter Stress geraten, stoßen sie die in ihnen lebenden Algen ab, verlieren ihre Farbe und sterben. Eine solche Bleiche hat sich jetzt vor Australien ereignet. Schon warnen Forscher davor, dass die Krise der Korallen die Lebensgrundlage vieler Millionen Menschen gefährden könnte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

CO2 Reduzierung durch künstlichen Auftrieb im Ozean? – Meeresforscher halten Verfahren für ungeeignet

Es klingt ganz einfach: Künstliches Hochpumpen von nährstoffreichem Wasser an die Meeresoberfläche verstärkt das Algenwachstum, die Algen nehmen dabei Kohlendioxid auf und transportieren es beim Absinken mit in die Tiefe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) stellte diesen “Geo-engineering” Ansatz jetzt in Computersimulationen mit einem Erdsystemmodell auf den Prüfstand. Ergebnis: Der Nutzen dieser Behandlung für den Klimapatienten Erde ist begrenzt und die Nebenwirkungen können erheblich ausfallen. Die Studie erschien am 16. Februar in der renommierten Fachzeitschrift Geophysical Research Letters.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Geo-Engineering: Bizarre Ideen zum Kampf gegen die Erderwärmung

Riesige Sonnenschirme im All, die Verdunkelung der Erde durch künstliche Vulkanausbrüche oder die Düngung der Ozeane zur Vermehrung von Algen: Die Vorschläge für gezielte technische Eingriffe zur Eindämmung des Klimawandels klingen abenteuerlich – und bergen enorme Risiken, warnen Kritiker.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Vor dem Weltklimagipfel – Ein Sonnenschirm für die Erde

ddp, ddp

Gewaltige “Sonnenschirme” im All, die Verdunkelung der Erde durch künstliche Vulkanausbrüche oder die Düngung der Ozeane zur Vermehrung von Algen: Das Nachdenken über großtechnische Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel hat Konjunktur.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

"Nature"-Artikel: Wie Algen überschüssige Lichtenergie unschädlich machen

Licht ist lebenswichtig. Zu ausgiebige Sonnenbäder jedoch verursachen Sonnenbrand – nicht nur bei Mensch und Tier. Auch für Pflanzen kann intensive Sonneneinstrahlung schädlich sein. Ein Team von Wissenschaftlern aus Münster und den USA konnte nun erstmals zeigen, wie sich grüne Algen gegen solche Schäden schützen. Das berichtet die angesehene Fachzeitschrift “Nature” in ihrer Ausgabe vom 26. November 2009.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie sich die Feueralge schützt: RUB Forscher identifizieren besonderes Karotinoid im Lichtsammelkomplex

Farbstoffmolekül wirkt bei zu viel Licht als “Blitzableiter”

Bei zu viel Licht können sich während der Photosynthese Sauerstoffradikale bilden, die die Zelle schädigen. Feueralgen (Dinoflagellaten) haben einen einzigartigen Lichtsammelkomplex (Antenne), der bei zu viel Licht die überschüssige Energie sehr effizient ableiten kann, ohne die Zelle zu schädigen. Welche Moleküle in der Antenne dabei von Bedeutung sind, haben Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Eckhard Hofmann und Tim Schulte in Zusammenarbeit mit Kollegen in den USA und Tschechien herausgefunden. Sie konnten eine Art integrierten Blitzableiter identifizieren:
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Enzym aus Algen bildet den Kraftstoff von morgen: Entdeckung ebnet den Weg für optimierte Hydrogenasen

Warum Sauerstoff tödlich ist für die biologische Wasserstofffabrik

Von einer mikroskopisch kleinen Grünalge wollen sich Forscher “eine Scheibe abschneiden”: Hocheffizient und ohne Treibhausgasemission kann eines ihrer Enzyme molekularen Wasserstoff produzieren – den umweltfreundlichen Kraftstoff der Zukunft. Einen Haken hat die Sache aber: Das Ganze funktioniert nur unter Ausschluss von Sauerstoff. Kommt Luft ins Spiel, geht die Wasserstofffabrik sofort und endgültig zugrunde, was die großtechnische Nutzung des Enzyms erschwert. Warum Sauerstoff so zerstörerisch wirkt, haben Bochumer Biologen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Strategie der Blaualgen wirkt seit 3,5 Milliarden Jahren: RUB-Forscher untersuchen Flexibilität bei Lichtstress

Molekulare Grundlagen des Überlebens

Gleich drei Gene für eine einzige Untereinheit eines Elektronen übertragenden Proteinkomplexes hat das Cyanobakterium Synechocystis- und damit höheren Pflanzen etwas voraus. Der Proteinkomplex ist neben der Zellatmung auch für die Photosynthese von Bedeutung. Je nach Lichtangebot greift das Cyanobakterium, auch Blaualge genannt, auf das passende Gen zurück. Mit dieser Strategie sichert es sich seit 3,5 Milliarden Jahren sein Überleben, indem es sich optimal wechselnden Umweltbedingungen anpasst. Für die Anpassung an schwaches oder starkes Licht benötigt es weniger als 90 Minuten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Theorie: Giftalgen sollen Ende der Dinos besiegelt haben

Über die Ursachen für das Aussterben der Dinosaurier und vieler anderer Tier- und Pflanzenarten streiten sich Experten bis heute. Nun warten US-Geologen mit einer ganz neuen Theorie auf: Das Massensterben vor 65 Millionen Jahren wurde demnach durch wuchernde Blaugrünalgen ausgelöst.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft