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Ostsee-Urlauber können bedenkenlos baden, meldet das Landesumweltamt Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow. Bei Untersuchungen im Küstengebiet nordwestlich der Inseln Rügen und Hiddensee seien keine Algenteppiche gefunden worden.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit
Die Satellitenbilder von Blaualgenteppichen in der Ostsee sollen die wirkliche Situation überbewertet haben. Westlich der Insel Rügen gibt es nun Entwarnung.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Wasserproben sollen klären, woraus der Algenfilm auf der Ostsee wirklich besteht. Es müssen nicht zwangsläufig giftige Blaualgen sein.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Mit einem trägen Gluckern steigen Blasen in der trüben dunkelgrünen Algenbrühe nach oben. Was in seinem Swimmingpool niemand haben möchte, könnte einmal die Hoffnung der deutschen Stromkonzerne werden. Scenedesmus obliquus heißt die Grünalge, mit der Vattenfall im Algenreaktor des Braunkohlekraftwerks Senftenberg experimentiert.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Er soll fast so groß sein wie Deutschland: Auf der Ostsee breitet sich ein gewaltiger Blaualgenfilm aus. Algenblüten sind zwar ein natürliches Phänomen, aber sie haben dramatische Folgen: Pflanzen sterben ab, unter Wasser können regelrechte Todeszonen entstehen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit
Warmes Wasser, wenig Wind, zu viele Nährstoffe: In der Ostsee hat sich ein Algenfilm von der Größe der Bundesrepublik gebildet. Er bedroht viele Meeresorganismen, warnt der WWF – und auch für Menschen ist die Plage gefährlich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ein Algenteppich, so groß wie die Bundesrepublik, treibt auf der Ostsee. Dadurch könnte sich eine Todeszone bilden.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Warmes Wasser, wenig Wind, viele Nährstoffe: In der Ostsee wächst das Phytoplankton derzeit explosionsartig, wie eine aktuelle Satellitenaufnahme zeigt. Die sogenannte Algenblüte ist für Badegäste noch unproblematisch – und aus dem All schön anzusehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Fünfmal ist aus Einzellern höheres Leben hervorgegangen: Entstanden sind Tiere, Pflanzen, Pilze, Rotalgen und Braunalgen. Das Erbgut der Braunalge haben Forscher nun entschlüsselt – es birgt ein Geheimnis der Evolution: Wie entwickelten sich komplexe Lebensformen?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wissenschaftler der Universität Hamburg belegen erstmals ozeanische Eisendüngung durch Vulkanasche
Welche Wirkung haben Vulkanausbrüche auf unser Klima? Bisher gingen Wissenschaftler/innen davon aus, dass Eruptionen mit hohem Schwefeldioxid-Anteil, die sehr weit in die Höhe reichen, die Bildung von Aerosolen hervorrufen. Diese Aerosolwolken können die Erde kühlen. Eine andere Wirkung – das Düngen von Ozeanalgen – haben jetzt Forscher/innen des Exzellenzclusters “Integrated Climate Analysis and Prediction” (CliSAP) der Universität Hamburg untersucht. Erste Ergebnisse erscheinen in den Fachmagazinen “Atmospheric Chemistry and Physics” und “Journal of Geophysical Research”.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

In der Karibik hat es früher offenbar weit mehr Inseln als heute gegeben. Das belegen versteinerte Korallen, Schnecken und Rotalgenknollen, die Wissenschaftler von der Universität Greifswald aus einer Tiefe von rund 1000 Metern geborgen haben.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Eigentlich sind Meeresalgen nicht besonders leicht verdaulich. Doch Japaner sind mit dem passenden Werkzeug gerüstet: Im Darm leben Keime, die dasselbe stärkespaltende Enzym wie ein Meeresbakterium produzieren. Offenbar haben die japanischen Bakterien das Gen im Laufe der Zeit übernommen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wenn Korallen unter Stress geraten, stoßen sie die in ihnen lebenden Algen ab, verlieren ihre Farbe und sterben. Eine solche Bleiche hat sich jetzt vor Australien ereignet. Schon warnen Forscher davor, dass die Krise der Korallen die Lebensgrundlage vieler Millionen Menschen gefährden könnte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Es klingt ganz einfach: Künstliches Hochpumpen von nährstoffreichem Wasser an die Meeresoberfläche verstärkt das Algenwachstum, die Algen nehmen dabei Kohlendioxid auf und transportieren es beim Absinken mit in die Tiefe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) stellte diesen “Geo-engineering” Ansatz jetzt in Computersimulationen mit einem Erdsystemmodell auf den Prüfstand. Ergebnis: Der Nutzen dieser Behandlung für den Klimapatienten Erde ist begrenzt und die Nebenwirkungen können erheblich ausfallen. Die Studie erschien am 16. Februar in der renommierten Fachzeitschrift Geophysical Research Letters.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Riesige Sonnenschirme im All, die Verdunkelung der Erde durch künstliche Vulkanausbrüche oder die Düngung der Ozeane zur Vermehrung von Algen: Die Vorschläge für gezielte technische Eingriffe zur Eindämmung des Klimawandels klingen abenteuerlich – und bergen enorme Risiken, warnen Kritiker.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Gewaltige “Sonnenschirme” im All, die Verdunkelung der Erde durch künstliche Vulkanausbrüche oder die Düngung der Ozeane zur Vermehrung von Algen: Das Nachdenken über großtechnische Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel hat Konjunktur.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Licht ist lebenswichtig. Zu ausgiebige Sonnenbäder jedoch verursachen Sonnenbrand – nicht nur bei Mensch und Tier. Auch für Pflanzen kann intensive Sonneneinstrahlung schädlich sein. Ein Team von Wissenschaftlern aus Münster und den USA konnte nun erstmals zeigen, wie sich grüne Algen gegen solche Schäden schützen. Das berichtet die angesehene Fachzeitschrift “Nature” in ihrer Ausgabe vom 26. November 2009.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Farbstoffmolekül wirkt bei zu viel Licht als “Blitzableiter”
Bei zu viel Licht können sich während der Photosynthese Sauerstoffradikale bilden, die die Zelle schädigen. Feueralgen (Dinoflagellaten) haben einen einzigartigen Lichtsammelkomplex (Antenne), der bei zu viel Licht die überschüssige Energie sehr effizient ableiten kann, ohne die Zelle zu schädigen. Welche Moleküle in der Antenne dabei von Bedeutung sind, haben Biophysiker der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Eckhard Hofmann und Tim Schulte in Zusammenarbeit mit Kollegen in den USA und Tschechien herausgefunden. Sie konnten eine Art integrierten Blitzableiter identifizieren:
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Warum Sauerstoff tödlich ist für die biologische Wasserstofffabrik
Von einer mikroskopisch kleinen Grünalge wollen sich Forscher “eine Scheibe abschneiden”: Hocheffizient und ohne Treibhausgasemission kann eines ihrer Enzyme molekularen Wasserstoff produzieren – den umweltfreundlichen Kraftstoff der Zukunft. Einen Haken hat die Sache aber: Das Ganze funktioniert nur unter Ausschluss von Sauerstoff. Kommt Luft ins Spiel, geht die Wasserstofffabrik sofort und endgültig zugrunde, was die großtechnische Nutzung des Enzyms erschwert. Warum Sauerstoff so zerstörerisch wirkt, haben Bochumer Biologen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Molekulare Grundlagen des Überlebens
Gleich drei Gene für eine einzige Untereinheit eines Elektronen übertragenden Proteinkomplexes hat das Cyanobakterium Synechocystis- und damit höheren Pflanzen etwas voraus. Der Proteinkomplex ist neben der Zellatmung auch für die Photosynthese von Bedeutung. Je nach Lichtangebot greift das Cyanobakterium, auch Blaualge genannt, auf das passende Gen zurück. Mit dieser Strategie sichert es sich seit 3,5 Milliarden Jahren sein Überleben, indem es sich optimal wechselnden Umweltbedingungen anpasst. Für die Anpassung an schwaches oder starkes Licht benötigt es weniger als 90 Minuten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Über die Ursachen für das Aussterben der Dinosaurier und vieler anderer Tier- und Pflanzenarten streiten sich Experten bis heute. Nun warten US-Geologen mit einer ganz neuen Theorie auf: Das Massensterben vor 65 Millionen Jahren wurde demnach durch wuchernde Blaugrünalgen ausgelöst.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Algen und Pflanzenreste sind an den deutschen Stränden ein Ärgernis für Badegäste und eine Gefahr für Deiche. Forscher wollen das Grünzeug jetzt für ihre Zwecke einspannen: Sie hoffen, aus dem riechenden Abfall Strom, Kosmetika und Lebensmittel zu gewinnen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Detaillierter Blick aus dem All
Die Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe Phytooptics am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und dem Institut für Umweltphysik der Universität Bremen hat eine neue Methode entwickelt, die es ermöglicht, die weltweite Konzentration einzelner Mikroalgengruppen direkt aus Satellitendaten zu ermitteln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts finden Hinweise in der Evolution dieser Algen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Fast alle der 2000 deutschen Seen und Schwimmbäder gelten zurzeit als sauber und sicher: Trotzdem sollte niemand blind darauf vertrauen – vor allem nicht bei anhaltend heißen Temperaturen. Denn das ist die Zeit der Blaualgen und Cyanobakterien, die sich in manchen Gewässern explosionsartig vermehren.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Mikroorganismen liefern Initialzündung für die Entstehung von Manganknollen und Mangankrusten – Vorbild für zukünftige Gewinnung von Rohstoffen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Eine blutige Spur zieht sich über die Abbruchkante des Taylor-Gletschers in der Ostantarktis. Als Forscher diesen blutigen Wasserfall 1911 vor knapp 100 Jahren entdeckten und ihm den englischen Namen „Blood Falls” gaben, glaubten sie, Rotalgen wären für die Färbung verantwortlich. Sie irrten.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Der Ölpreis ist rapide gesunken – trotzdem hat die Flugzeugindustrie ein extremes Interesse an alternativen Treibstoffen. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt Boeing-Umweltchef Billy Glover, wie eine gigantische Algenkultur die Weltluftfahrt mit Biosprit versorgen soll.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ein Forschungsprojekt zur Düngung der Meere hat gerade die Fachleute enttäuscht. Die Eisensalze stimulierten das Wachstum der falschen Algen. Flohkrebse fraßen das Pflanzenplankton, bevor es sich zur großen Blüte aufschwingen konnte. Doch in anderen Regionen könnte das Experiment noch klappen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Bochumer Biologen arbeiten an der Herstellung von neuen “Design-Algenzellen”, die Wasserstoff als natürliche Energie erzeugen und dabei 100mal effektiver sind bisherige Mikroalgensysteme. “Getunte” Algen als Bioreaktor: Das ist ein Beispiel von Hunderten für die vielfältigen Themen der Mikrobiologie, etwa “grüne” und “weiße” Biotechnologie, Grundlagenforschung und industrielle Anwendungen. Einen Querschnitt zeigt die Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) in diesen Tagen an der Ruhr-Universität Bochum.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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