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Strategie der Blaualgen wirkt seit 3,5 Milliarden Jahren: RUB-Forscher untersuchen Flexibilität bei Lichtstress

Molekulare Grundlagen des Überlebens

Gleich drei Gene für eine einzige Untereinheit eines Elektronen übertragenden Proteinkomplexes hat das Cyanobakterium Synechocystis- und damit höheren Pflanzen etwas voraus. Der Proteinkomplex ist neben der Zellatmung auch für die Photosynthese von Bedeutung. Je nach Lichtangebot greift das Cyanobakterium, auch Blaualge genannt, auf das passende Gen zurück. Mit dieser Strategie sichert es sich seit 3,5 Milliarden Jahren sein Überleben, indem es sich optimal wechselnden Umweltbedingungen anpasst. Für die Anpassung an schwaches oder starkes Licht benötigt es weniger als 90 Minuten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Theorie: Giftalgen sollen Ende der Dinos besiegelt haben

Über die Ursachen für das Aussterben der Dinosaurier und vieler anderer Tier- und Pflanzenarten streiten sich Experten bis heute. Nun warten US-Geologen mit einer ganz neuen Theorie auf: Das Massensterben vor 65 Millionen Jahren wurde demnach durch wuchernde Blaugrünalgen ausgelöst.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Biomasse: Pflanzenmüll aus dem Meer soll Strom liefern

Algen und Pflanzenreste sind an den deutschen Stränden ein Ärgernis für Badegäste und eine Gefahr für Deiche. Forscher wollen das Grünzeug jetzt für ihre Zwecke einspannen: Sie hoffen, aus dem riechenden Abfall Strom, Kosmetika und Lebensmittel zu gewinnen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Forscher des Alfred-Wegener-Instituts nutzen Satellitendaten um Mikroalgenarten weltweit zu quantifizieren

Detaillierter Blick aus dem All

Die Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe Phytooptics am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und dem Institut für Umweltphysik der Universität Bremen hat eine neue Methode entwickelt, die es ermöglicht, die weltweite Konzentration einzelner Mikroalgengruppen direkt aus Satellitendaten zu ermitteln.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Warum sind Kieselalgen so erfolgreich?

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts finden Hinweise in der Evolution dieser Algen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gesundheit: Was die EU in Seen und Schwimmbädern sucht

Fast alle der 2000 deutschen Seen und Schwimmbäder gelten zurzeit als sauber und sicher: Trotzdem sollte niemand blind darauf vertrauen – vor allem nicht bei anhaltend heißen Temperaturen. Denn das ist die Zeit der Blaualgen und Cyanobakterien, die sich in manchen Gewässern explosionsartig vermehren.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Bakterien und Algen sind Bio-Starter für Rohstoff-Ablagerungen in der Tiefsee

Mikroorganismen liefern Initialzündung für die Entstehung von Manganknollen und Mangankrusten – Vorbild für zukünftige Gewinnung von Rohstoffen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Biologie: Rätsel um vermeintlich blutigen Wasserfall gelöst

Eine blutige Spur zieht sich über die Abbruchkante des Taylor-Gletschers in der Ostantarktis. Als Forscher diesen blutigen Wasserfall 1911 vor knapp 100 Jahren entdeckten und ihm den englischen Namen „Blood Falls” gaben, glaubten sie, Rotalgen wären für die Färbung verantwortlich. Sie irrten.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Biosprit: "Mit Algen könnte man die Weltluftfahrt versorgen"

Der Ölpreis ist rapide gesunken – trotzdem hat die Flugzeugindustrie ein extremes Interesse an alternativen Treibstoffen. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt Boeing-Umweltchef Billy Glover, wie eine gigantische Algenkultur die Weltluftfahrt mit Biosprit versorgen soll.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Ökologie: Algen sind als Klimabremse noch nicht passé

Ein Forschungsprojekt zur Düngung der Meere hat gerade die Fachleute enttäuscht. Die Eisensalze stimulierten das Wachstum der falschen Algen. Flohkrebse fraßen das Pflanzenplankton, bevor es sich zur großen Blüte aufschwingen konnte. Doch in anderen Regionen könnte das Experiment noch klappen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

RUB-Biologie: Design-Algenzellen "arbeiten" als Bioreaktoren – Mikrobiologieforschung heute

Bochumer Biologen arbeiten an der Herstellung von neuen “Design-Algenzellen”, die Wasserstoff als natürliche Energie erzeugen und dabei 100mal effektiver sind bisherige Mikroalgensysteme. “Getunte” Algen als Bioreaktor: Das ist ein Beispiel von Hunderten für die vielfältigen Themen der Mikrobiologie, etwa “grüne” und “weiße” Biotechnologie, Grundlagenforschung und industrielle Anwendungen. Einen Querschnitt zeigt die Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) in diesen Tagen an der Ruhr-Universität Bochum.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Umwelt: Wege aus der stinkenden Algenplage an der Ostsee

Im vergangenen Juli erlebten Urlauber auf Rügen über Nacht eine unangenehme Überraschung: Plötzlich türmten sich Algen bis zu drei Meter hoch. Sie versperrten nicht nur die Sicht: Sie rochen auch höchst unangenehm. Um das Problem in den Griff zu bekommen, sucht ein Expertenteam nach neuen Wegen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

CO2-Speicherung im Ozean: Algendüngung weniger wirksam als gedacht

Schlechte Nachrichten für Geo-Ingenieure: Die Düngung der Ozeane mit Eisen reduziert das Treibhausgas Kohlendioxid weit weniger als angenommen. Taugt das ohnehin umstrittene Mittel überhaupt im Kampf gegen die Erderwärmung?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Studie – Meeresdüngung verlangsamt Erderwärmung offenbar nicht

Laurent Ballesta/Pierre Descamp
Neue Ergebnisse einer Studie: Die Düngung der Hochsee mit Eisen reduziert das Treibhausgas Kohlendioxid weit weniger als gedacht und ist offenbar kein probates Mittel im Kampf gegen die Erderwärmung. Nur ein Prozent des von Algen gebundenen Kohlendioxids wird nach Absterben der Einzeller dauerhaft am Meeresgrund eingelagert.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Ozeandüngung: Grünes Licht für Algenexperiment

Das Ozeandüngungsexperiment des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) kann beginnen: Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat den Streit um das Projekt beendet – und ihrem Kollegen, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, eine politische Niederlage bereitet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Umstrittenes Düngungsexperiment: Meeresforscher wollen an Algenversuch festhalten

Hoffnung fürs Weltklima oder gefährlicher Eingriff? Umweltschützer und Meeresforscher streiten über ein großes Eisendüngungsexperiment im Südozean. Die Wissenschaftler beteuern, der Versuch sei harmlos. Doch Kritiker sprechen von Größenwahn – und einem Verstoß gegen internationales Recht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft