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Grundlagenforschung: Wissenschaftler entschlüsseln wichtigen Alzheimer-Mechanismus

Im Gehirn von Alzheimer-Kranken bilden sich gefährliche Proteinklumpen, die Nervenzellen in den Tod treiben. Jahrelang haben Forscher nach dem fehlenden Glied in der Kette gesucht, die zur Entstehung der Klumpen führt. Jetzt sind sie endlich fündig geworden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Demenz-Erkrankungen: Alzheimer könnte angeboren sein

Forscher haben in den Gehirnen toter Alzheimer-Patienten eine verstörende Entdeckung gemacht: Sie fanden große Mengen an anormalen Zellen, die eine bisher unerkannte Ursache der Demenz-Erkrankung sein könnten. Ihre Entstehung beginnt wahrscheinlich schon im Kindesalter.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neuer Therapieansatz: Forscher heilen Alzheimer-Fliegen mit Lithium

Auch Taufliegen können an Alzheimer erkranken – sie vergessen dann, welche Weibchen sie umgarnt haben. Für Demenz-Forscher sind diese Tiere besonders wertvoll: An ihnen haben sie herausgefunden, dass die Lithium-Therapie wirksam ist. Das weckt neue Hoffnungen im Kampf gegen die Demenz.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Medizin: Dicke Menschen haben ein kleineres Gehirn

Wer viel Speck auf den Rippen hat, geht allerlei Risiken ein. So ist die Gefahr, Alzheimer oder Demenz zu bekommen, größer. US-Mediziner haben auch nach einem Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Größe des Hirnvolumens geschaut. Siehe da: Legt der Körper zu, nimmt das Gehirn ab.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Kampf gegen Alzheimer: Protein lässt Hirnzellen sprießen

Etappenerfolg im Kampf gegen Alzheimer und Schlaganfall: Forschern ist es im Labor gelungen, defekte Hirnzellen von Mäusen durch gesunde zu ersetzen. Sie brauchten nur ein einziges Protein ins Erbgut einzuschleusen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Fortschritte auf dem Weg zur Therapie geschädigter Hirnzellen: Stützzellen in spezifische Neuronen umgewandelt

++++++ Sperrfrist 18.05., 11.00 Uhr ++++++

Neuherberg, 17.05.2010. Der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Magdalena Götz vom Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einer Therapie neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer oder Schlaganfall gelungen. Das Forscherteam konnte Stützzellen des Gehirns gezielt in zwei verschiedene funktionelle Hauptklassen von Nervenzellen umwandeln. Die renommierte Fachzeitschrift PLoS Biology veröffentlicht die Ergebnisse am 18. Mai.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Presenilin und die Entstehung von Alzheimer

Frankfurter Forscher haben einen Teil der Struktur entschlüsselt
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Substanz EGCG in grünem Tee macht giftige Plaques bei Alzheimer unschädlich

Die Substanz EGCG (Epigallocatechin-3-gallate) in grünem Tee kann giftige Eiweißablagerungen, wie sie zum Beispiel bei der Alzheimerschen Erkrankung auftreten, unschädlich machen. Die Substanz bindet zunächst an die faserigen Eiweißablagerungen und wandelt sie in ungiftige und damit für die Nervenzellen harmlose, kugelige Eiweißaggregate um. Diese können dann von den Nervenzellen abgebaut werden. Das haben Forscher aus der Nachwuchsgruppe von Dr. Jan Bieschke und der Forschungsgruppe von Prof. Erich Wanker des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in Versuchen im Reagenzglas und in Zellkulturen festgestellt ( PNAS, doi: 10.1073/pnas.0910723107)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Medizin: Forscher packen Alzheimer an der Wurzel

Ein Anzeichen der Alzheimer-Krankheit ist der langsam fortschreitenden Untergang von Nervenzellen und Nervenzellenkontakten. Bisher setzte die Behandlung der Erkrankung jedoch nur an den Symptomen der Krankheit an. Wissenschaftler aus Greifswald sind nun darauf aus, direkt die Ursache zu bekämpfen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hirnforschung: Ärzte wollen Alzheimer im Auge erkennen

Die Diagnose der Alzheimerkrankheit ist schwierig. Doch jetzt präsentieren deutsche Forscher eine einfache Methode: Die Durchleuchtung der Augen weist das sogenannte Tau-Molekül in der Netzhaut nach. Es wird als Alzheimer-Ursache angesehen. Außerdem können Ärzte so den Krankheitsverlauf verfolgen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Noradrenalin kann Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung regulieren

Bonn, 15.03.2010. Noradrenalin wirkt im Nervensystem entzündungshemmend und reguliert den Abbau von beta-Amyloid in Mikrogliazellen, das zeigen Prof. Michael Heneka und Kollegen des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und der Universität Bonn. Damit zeigen die Wissenschaftler einen neuen Therapieansatz, um den Ausbruch der Alzheimer-Erkrankung zu verzögern. Denn Entzündungsreaktionen und die Verklumpung von beta-Amyloid stehen in Verdacht, Ursachen der Erkrankung zu sein. Ihre Ergebnisse beschreiben die Forscher in der Zeitschrift “Proceedings of the National Academy of Sciences” (online Publikation ab 15.03.2010).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hoffnung für Demenz-Kranke: Antikörper gegen Alzheimer

Sie sind Freunde – und sie liegen weit vorn in der Alzheimer-Forschung. Christoph Hock und Roger Nitsch sind zuversichtlich, bald eine wirksame Therapie gegen die Krankheit zu finden. Sie wollen die gefährlichen Plaques mit einer Impfung bekämpfen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Mehr als nur ein Nervtöter: Atomare Struktur von Alzheimer-Protein APP aufgeklärt

Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena – klären dreidimensionale Teilstruktur des Amyloid-Vorläuferproteins (APP) auf. Proteinkristallographie macht atomaren Aufbau und räumliche Molekülstruktur sichtbar. Spaltprodukte dieses Proteins können Alzheimer auslösen, APP erfüllt aber auch wichtige biologische Funktionen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Medizin: Alzheimer – Ist die Plaques-Theorie falsch?

Seit mehr als 100 Jahren kennt man die Alzheimer-Krankheit – das langsame, nicht aufzuhaltende Vergessen: Doch nun zeigt sich, dass Wissenschaftler seit Jahrzehnten auf das falsche Pferd bei der Suche nach den Ursachen gesetzt haben. Die für die Erkrankung typischen Ablagerungen im Gehirn wurden falsch interpretiert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hirnforschung: Alzheimer-Plaques könnten Teil der Immunabwehr sein

Viele Alzheimersymptome gehen möglicherweise auf eine starke Immunreaktion innerhalb des Gehirns zurück. Das haben Forscher entdeckt, als sie bei den gefürchteten Einweißablagerungen ungewöhnliche Eigenschaften feststellten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Alzheimer-Forschung: Klumpen im Hirn

Sie vermelden viele kleine Erfolge, stehen aber auch vor großen ungelösten Rätseln: Weltweit fahnden Wissenschaftler nach den Ursachen des neuronalen Zellabbaus bei der Volkskrankheit Alzheimer. SPIEGEL WISSEN berichtet über den aktuellen Stand der Forschung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Danones Alzheimer-Drink: So wertvoll wie ein Fisch

Ein Drink von Danone enthält Nährstoffe, die Alzheimer verzögern sollen: Das ist tatsächlich das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie. Medizinisch wertvolle Nahrung ist für den Konzern ein lukratives Geschäft – dabei können normale Lebensmittel den gleichen Effekt haben, sagen Kritiker.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neurologie: Ein neuer Cocktail gegen das krankhafte Vergessen

Es ist ein großer Fortschritt in der Alzheimerforschung: Gegen den massiven Gedächtnisverlust bei einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung könnte bald ein einfacher Cocktail aus drei Nährstoffen helfen. Ein medizinischer Test liefert erstaunliche Ergebnisse: Patienten zeigten ein deutlich verbessertes Namensgedächtnis.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Tierversuch: Handy-Strahlung schützt Mäuse vor Gedächtnisverlust

Überraschung um Tierversuch: Die Strahlung von Mobiltelefonen hat sowohl bei gesunden als auch bei genetisch veränderten Mäusen mit Alzheimer-Merkmalen die Gedächtnisleistung verbessert. Inwieweit die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, ist allerdings unklar.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

US-Studie – Handy-Strahlen können vor Alzeimer schützen

UNIVERSITY OF SOUTH FLORIDA, AFP

Der Gebrauch von Mobiltelefonen kann einer neuen Studie zufolge vor Alzheimer schützen und die Krankheit sogar zurückdrängen. Offenbar zerstören die Strahlen der Geräte Ablagerungen von Beta-Amyloid in den Mäusehirnen - ein Protein, das in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten Beläge formt.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Neurologie: Handystrahlen verhindern Alzheimer – bei Mäusen

Handystrahlen haben in einem Labor bei Mäusen Alzheimer verhindert – und bei erkrankten Tieren das Leiden gelindert. Bei gesunden Mäusen verbesserte die Strahlung außerdem das Erinnerungsvermögen. Die Mediziner halten ihre Ergebnisse auch für den Menschen wichtig – auch wenn der Auslöser nicht klar ist.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Molekulare Anker als Qualitätskontrolle der bei Alzheimer und Tumoren beteiligten Gammasekretase

Das Enzym Gammasekretase schneidet in den Körperzellen verschiedene Proteine zurecht, die die Embryonalentwicklung steuern, die bei der Tumorentstehung eine Rolle spielen und die zu Alzheimer-Plaques führen können. Wie aber wird die Gammasekretase selbst reguliert? Eine weitgehend unbekannte molekulare Qualitätskontrolle kontrolliert zum einen den korrekten Zusammenbau der Gammasekretase. Gleichzeitig verhindert sie den Transport fehlerhafter oder unvollständiger Gammasekretase-Komplexe an ihren Bestimmungsort. Am Jenaer Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut wurden molekulare Anker als Bestandteile dieser Qualitätskontrolle entdeckt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Alzheimer-Demenz: Wichtiger Mechanismus entschlüsselt

Die Gruppe um die Basler Forscherin Prof. Anne Eckert kann erstmals einen molekularen Link zwischen zwei pathologischen Eiweissablagerungen aufzeigen, welche die Funktionalität von Mitochondrien schädigen. Die Forschungsresultate wurden online in der Fachzeitschrift “PNAS” veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Bilder vom Leben: Lebende Zellen im dreidimensionalen Umfeld beobachten

Ganz neue Einsichten in die dreidimensionalen Netzwerke lebender Zellen konnte der Forschungsverbund “3D-Tissue Screen” im Rahmen eines BMBF-Förderprojekts gewinnen. Die Partner aus Industrie und Wissenschaft haben ein Lebendzell-Mikroskop erstellt, mit dessen Hilfe sie komplexe dynamische Vorgänge in Herzmuskelzellen mit bisher unerreichter Geschwindigkeit beobachten konnten. Dies legt die Grundlagen für ein besseres Verständnis von Herzrhythmusstörungen. Mit einem zweiten Mikroskopie-Aufbau gelang es dem Verbund, den Mechanismen der Alzheimer-Krankheit genauer als bisher nachzuspüren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Alzheimer-Demenz beginnt mit geschädigter Zellatmung

Genetische Defekte wirken sich auf Energiestoffwechsel in den Mitochondrien aus.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Alzheimerforschung: Eiweiß-Kost lässt Mäusehirne schrumpfen

Eiweißreiche Ernährung scheint zumindest bei einigen Mäusen problematische Folgen zu haben. Forscher haben herausgefunden, dass bei Tieren mit einer alzheimerartigen Erkrankung das Gehirn schrumpfen kann.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Expertenmeinung – Zahl der Demenzkranken verdoppelt sich bis 2050

Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland wird sich nach Einschätzung von Experten in den nächsten 40 Jahren verdoppeln. Wegen der wachsenden Zahl älterer Menschen durch den demografischen Wandel werde die Zahl der Alzheimer-Patienten von derzeit 1,1 Millionen bis 2050 auf über zwei Millionen steigen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Präsentation des Memorandums "Das optimierte Gehirn" am 12.10.09 in Berlin

Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Chancen und Risiken des pharmazeutischen Neuro-Enhancements

Berlin, 12. Oktober 2009. – Zunehmend berichten Medien von Studenten, die zur Prüfungsvorbereitung Aufputschmittel nehmen, oder von Menschen, die dem Druck am Arbeitsplatz mit Medikamenten begegnen, welche sonst zur Behandlung von Depressionen (Antidepressiva) oder der Alzheimerkrankheit (Antidementiva) dienen. Eine solche Verwendung von Psychopharmaka ohne therapeutischen Zweck wird oft abschätzig als “Hirndoping” bezeichnet. Als neutrale Alternative hat sich in Fachkreisen der Begriff “Neuro-Enhancement” durchgesetzt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Zellenkiller Übergewicht: Viel Speck, wenig Hirn

Untersuchungen aus Labors und Kliniken weltweit offenbaren: Die Gehirne übergewichtiger Menschen verfallen schneller und wiegen weniger. Der Effekt lässt sich schon bei fettleibigen Jugendlichen nachweisen – und wird im Alter noch schlimmer. Erkranken Dicke deswegen leichter an Alzheimer?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neuer Bluttest für Alzheimer

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen untersuchen neuen Ansatz zur Früherkennung von Alzheimer. Erste Ergebnisse der klinischen Grundlagenforschung wurden jetzt veröffentlicht in der Online-Ausgabe des renommierten Fachmagazin “Neurobiology of Aging”.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

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