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Treiber-Ameisen im Regenwald: Killer, die Leben spenden

Treiber-Ameisen sind gefürchtete Jäger: Zu Zehntausenden durchpflügen sie das Unterholz im Regenwald und fressen fast alles, was ihnen zwischen die Kiefer kommt. Doch die Raubzüge bringen nicht nur Tod und Zerstörung – Hunderte Tierarten sind als Schlachtenbummler dabei und leben prächtig davon.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Frühwarnsystem: Ameisen können drohende Erdbeben quasi riechen

Seit Jahren suchen Forscher vergeblich nach Möglichkeiten, Erdbeben vorherzusagen: Ein deutscher Geoexperte will das Problem nun lösen – mit Hilfe von Waldameisen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Überraschende Entdeckung: Kröten könnten Kakaoernte in Indonesien sichern

Der Schutz einheimischer Kröten in Indonesien könnte sich für die dortigen Kakaobauern lohnen: Wissenschaftler der Universität Göttingen und der University of Adelaide in Australien haben gezeigt, dass sich eine einheimische Krötenart auf der indonesischen Insel Sulawesi von bestimmten Ameisen ernährt und so deren Ausbreitung verhindert. Die eingeschleppten Ameisen sind gefürchtet, weil sie sehr aggressiv sind und das gesamte Ökosystem durcheinander bringen. Die Ergebnisse der Studie sind nun in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society – Biological Sciences erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Afrikanische Savanne: Ameisen schützen Bäume vor Elefanten

David gegen Goliath: In Afrika verteidigen Ameisen Bäume gegen gefräßige Elefanten - die Winzlinge retten so ganze Wälder. Dickhäuter vermeiden es, von Bäumen zu fressen, an denen die Krabbeltiere leben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Insektenstaaten: Der Superorganismus entstand anders als gedacht

Ameisen oder Termiten haben nur ein Ziel: selbstlos dem Staat zu dienen. Biologen erklären das mit komplexen Theorien. Doch die sollen falsch sein.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Natürliche Kampfansage gegen Insekten

(lifepr) Nürnberg, 01.07.2010 – Lästige Insekten wie Mücken oder Wespen mögen bestimmte Gerüche nicht. Wer ihre Abneigungen kennt, kann sich einfach und umweltfreundlich schützen. - Weiter lesen …

Pilze programmieren Ameisen um – schon seit Jahrmillionen

Der Pilz Orphyocordyceps unilateralis verwandelt in asiatischen Regelwäldern tagtäglich Millionen von Ameisen in willenlose Zombies. Vor 50 Millionen Jahren gab es diese bizarre Form des Parasitismus wohl auch in Nordeuropa. Das vermuten zumindest Forscher der Universitäten Bonn und Harvard sowie des Smithsonian-Instituts in Washington: In einem uralten Blatt-Fossil aus Messel bei Darmstadt fanden sie Bissspuren, die wahrscheinlich von einer pilzinfizierten Ameise stammen. Die Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe der biology letters (doi: 10.1098/rsbl.2010.0521) über ihren Fund.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Tiere: Wie Ameisen der extremen Hitze trotzen

Insekten fühlen sich in der Wüste wohl. Lange Beine und ein paar Tricks lassen sie über 50 Grad Celsius ertragen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Deutsch-Chinesische Kooperation führt zur Entdeckung einer neuen Schmetterlingsart

Guangzhou/Halle/Saale. Chinesische und deutsche Wissenschaftler haben im Süden der Volksrepublik eine neue Schmetterlingsart gefunden. Sie ist die erste bekannte Art aus der Gruppe der Ameisenbläulinge, die in Bergwäldern vorkommt. Die neue Art aus dem Nord-Westen der Provinz Yunnan wurde von Prof. Min Wang von der Südchinesischen Agrar-Universität in Guangzhou und Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle entdeckt. Die Art wurde in der “open access“-Zeitschrift ZooKeys (Ausgabe 48, pp. 21-28; doi: 10.3897/zookeys.48.415) beschrieben und erhielt den wissenschaftlichen Namen Phengaris xiushani, was mit „Xiushan’s Ameisenbläuling“ übersetzt werden kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Artenvielfalt und funktionelle Diversität im Regenwald – Forschungen zur Ressourcennutzung von Ameisen

In den tropischen Regionen der Erde sind in den letzten Jahrzehnten weiträumige Regenwaldgebiete gerodet worden. Die nachwachsenden Wälder weisen eine deutlich geringere Artenvielfalt auf. Forschungsergebnisse zur Ressourcennutzung von Ameisen legen den Schluss nahe, dass diese Wälder durch die geringere Biodiversität auch in ihren ökosystemaren Funktionen geschwächt sind. Darüber berichten Wissenschaftler der Universität Bayreuth und der Universität Marburg in der Zeitschrift “Ecology”.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Quälendes Nervenleiden: Kribbeln in den Beinen ist eine Erbkrankheit

Es ist wie ein Ameisenhaufen: Ein chronisches Ziehen und Kribbeln in den Beinen raubt Millionen Deutschen den Schlaf. Eine Studie belegt jetzt, dass das sogenannte Restless-Legs-Syndrom erblich ist. Doch welche Umwelteinflüsse sind mitverantwortlich für das Nervenleiden?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Hygiene als Krankenversicherung – Ameisen putzen sich gegen Pilzbefall

Regensburger Forscher weisen Notwendigkeit von genetischer Vielfalt für die Abwehr und Bekämpfung von Epidemien nach
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Flexible Routenplanung: Ameisen sind Orientierungskünstler

Selbst wenn ihnen der Rückweg verbaut wird, finden Ameisen wieder nach Hause. Forscher haben die Krabbeltiere durch einen kniffligen Parcours geschickt – und herausgefunden, dass die Ameisen auch auf unbekannten Pfaden navigieren können.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft