Über Wissenschaftsecho

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Anthropologie: Neandertaler fehlte beim Laufen die Ausdauer

Der moderne Mensch hat im Überlebenswettkampf mit dem Neandertaler möglicherweise im Wortsinne das Rennen gemacht.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

DNA-Analysen belegen Herkunft der frühen Bauern in Mitteleuropa aus dem Nahen Osten

Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts untersuchen Wissenschaftler des Instituts für Anthropologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt und des Centre for Ancient DNA der Universität von Adelaide mit weiteren Partnern die Struktur und Dynamik populationsgenetisch wirksamer Prozesse während der Jungsteinzeit (7.500-4.100 Jahre vor heute) in Mitteldeutschland.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Evolutionäre Anthropologie: Neandertalerhirne wuchsen anders als bei Menschen

Eine neue Studie verweist auf unterschiedliche geistige Fähigkeiten bei Neandertaler und Homo sapiens. Der Grund liegt in der Hirnentwicklung.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Aggression und maßloser Sex bei den Neandertalern

Eine Analyse von Fingerlängen zeigt: Soziale Eigenschaften des Menschen wie Monogamie und Rücksicht waren den Neandertalern fremd.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Die scharfen Tricks der Steinzeitmenschen

Neue Erkenntnisse über die Fähigkeiten unserer Vorfahren: Steinzeitmenschen konnten viel früher scharfe Klingen herstellen als angenommen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Wiege der Menschheit womöglich nicht Afrika

Fossilienfunde in Libyen bringen eine gängige Lehrmeinung ins Wanken: Der Mensch stammt offenbar nicht aus Afrika, sondern aus Asien.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Neue Forschungsergebnisse zum Sexualverhalten von Japanmakaken

Unter den nichtmenschlichen Primaten stechen Japanmakaken durch ihr unbehaartes, rosa bis rötliches Gesicht hervor. Ob unterschiedliche Verfärbungsmuster an Gesicht, Gesäß und Brustwarzen sexuelle Attraktivität und künftige Fruchtbarkeit signalisieren, untersuchte Primatologe Bernard Wallner vom Department für Anthropologie der Universität Wien. Die Forschungsergebnisse erscheinen aktuell in der Fachzeitschrift “Primates”.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Anthropologie: Neandertaler fertigten völlig neue Waffen an

Der Neandertaler war uns ähnlicher als bislang gedacht. Forscher fanden neue Wekzeuge und behaupten: Wir sind mehr Brüder als Cousins.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Neandertaler und Menschen hatten Sex miteinander

Und sie haben es doch getan. Neandertaler und moderne Menschen hatten sexuelle Kontakte – vermutlich irgendwo im Nahen Osten. Sie zeugten gemeinsam Nachwuchs. Indiz dafür sind bis zu vier Prozent unseres Erbguts, die sich auch im Neandertaler finden und die wir von ihnen als Erbe übernommen haben.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Der Herkunft des Homo sapiens ein Stück näher

Einen spektakuläreren Fund kann ein Forscher in seinem Leben kaum machen: Wissenschaftler haben in Südafrika Fossilien ausgegraben, die zwei Millionen Jahre alt sind. Die Frau und das Kind gehörten einer bisher unbekannten Vormenschenart an. Der Stammbaum des Menschen wird immer erkennbarer.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Drei Menschenarten in trauter Nachbarschaft

Im Altai-Gebirge fanden Forscher Knochen, die von einer unbekannten Menschenart stammen könnten. Manche würden die Gegend wohl als die “Mitte von Nirgendwo” bezeichnen. Sollten vor 50.000 oder 100.000 Jahren in den Bergen drei verschiedene Menschenarten nebeneinander gelebt haben, als Nachbarn?
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Menschliche Evolution: Forscher entdecken unbekannte Menschenart

Vor 40.000 Jahren lebte im sibirischen Altaigebirge eine Menschenform, die Forschern bislang unbekannt war. Mithilfe eines Fingerknochens und dem darin enthaltenen Erbgut kamen deutsche Wissenschaftler dem frühen Menschen auf die Spur.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Lebte vor etwa 48.000 bis 30.000 Jahren – Bislang unbekannte Menschenform entdeckt

Max-Planck-Institut, ddp

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben aufgrund der DNA-Entschlüsselung eines in Südsibirien gefundenen Fingerknochens eine bislang unbekannte Menschenform identifiziert.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Anthropologie: Forscher entdecken neuen Menschen in Sibirien

Ein kleiner Fingerknochen, der bereits 2008 in einer Höhle in Südsibirien gefunden wurde, versetzt die Fachwelt in Staunen: Das mehr als 30.000 Jahre alte Fossil stammt von einer bisher völlig unbekannten Menschenform. Das belegen jetzt Anthropologen am Max-Planck-Institut in Leipzig mit einer Erbgut-Analyse.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

3D-Nachbildung des Gehirnabdrucks eines Cro-Magnon-Menschen

Antoine Balzeau, Forscher am CNRS [1], und Dominique Grimaud-Hervé, Professor für Paleoanthropologie am Nationalen Naturkundemuseum [2], haben den Gehirnabdruck eines Cro-Magnon-Menschen nachgebildet. Dies ist ihnen mithilfe der Digitalisierung eines im “Museum des Menschen” [3] konservierten Schädels gelungen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Universalismus aus Afrika – Afrikanische Philosophie heute am Zentrum Moderner Orient in Berlin

Unter Leitung von Dr. Kai Kresse hat sich am Zentrum Moderner Orient (ZMO) ein Themenschwerpunkt zu zeitgenössischer afrikanischer Philosophie gebildet. Dieser setzt sich interdisziplinär mit ‘Wissen’, ‘intellektuellen Traditionen’ und ‘intellektueller Praxis’ in Afrika auseinander. Kai Kresse promovierte 2002 an der ‘School of Oriental and African Studies’ in Ethnologie und Afrika-Studien. Konzeptuell entwickelte er einen allgemeinen Ansatz einer Anthropologie der Philosophie. Dies baut auf langjährige Auseinandersetzung mit seiner Forschung zu ‘Philosophie’ und ‘Wissen’ in Afrika auf. Kai Kresse ist Mitherausgeber von ‘polylog: Forum für interkulturelle Philosophie’ <www.polylog.org>.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Anthropologie: Geheimnisvolle Symbole auf Straußeneiern

Forscher haben in einer Höhle im Süden Afrikas eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Fragmente von Straußeneiern übersäht mit Schraffuren zeugen von der Fähigkeit des Steinzeitmenschen, mit Symbolen zu kommunizieren. Dabei soll es sich um die frühesten Belege für abstraktes Denken handeln.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Haare entlarven Ursprung der Grönländer

Mit Hilfe von ein paar Haaren und Knochensplittern haben dänische Forscher das Erbgut eines 4000 Jahre alten Menschen rekonstruiert: Der Steinzeitmensch “Inuk” lebte in Grönland – und wiederlegt die bisherigen Theorien über die Besiedlung der Insel. Denn seine nächsten Verwandten stammen aus Sibirien.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Evolutionäre Anthropologie: Wilde Schimpansen viel hilfsbereiter als im Zoo

Deutsche Forscher haben bei freilebenden Schimpansen erstmals uneigennützige Hilfsbereitschaft unter nicht verwandten Artgenossen beobachtet. Diese Fähigkeit wird bislang ausschließlich den Menschen zugeschrieben. Das Verhalten der Primaten führen die Wissenschaftler auf die großen Gefahren in freier Wildbahn zurück.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Insel ließ Urmensch auf Hobbit-Größe schrumpfen

Handelt es sich bei dem zwergwüchsigen “Hobbit” von der Insel Flores um eine eigene Art, oder war er nur ein krankes, verkümmertes Individuum? Homo floresiensis ist seit seiner Entdeckung im Jahr 2003 ein Streitpunkt unter Anthropologen. Nun glauben Forscher, eine Erklärung gefunden zu haben.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Faszinierender Tanz der Affen mit dem Feuer

Ein Buschbrand, alles flüchtet. Nur ein paar Einzelgänger bleiben neugierig stehen, stochern, spielen. So ähnlich muss es ausgesehen haben, als unsere Vorfahren das Feuer entdeckten. Eine Anthropologin beobachtete jetzt Schimpansen bei einem Feuertanz. “Die Tiere können das Verhalten und die Bewegung von Feuer verstehen”, sagt sie.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Mehl wurde schon vor 105.000 Jahren hergestellt

Wissenschaftler aus Kanada und Mosambik haben in einer Höhle in Mosambik Werkzeuge zum Mahlen von Getreide entdeckt, die viele Jahrtausende älter sind als die ersten Belege für Sesshaftigkeit und Ackerbau. Bislang nahmen Wissenschaftler an, dass Fleisch und Früchte die Hauptnahrung dieser Jäger und Sammler waren.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

EVAN Public Day: Europäische Forschung zum Angreifen

Am Freitag, 20. November 2009, ab 13 Uhr, präsentiert sich das “European Virtual Anthropology Network”, kurz “EVAN”, der Öffentlichkeit. Es handelt sich dabei um ein mit 3,3 Millionen Euro gefördertes EU-Forschungsprojekt unter der Leitung von Gerhard Weber, Anthropologe der Universität Wien. Im Rahmen dieses internationalen Projekts werden seit vier Jahren junge WissenschafterInnen in der neuen Fachrichtung “Virtuelle Anthropologie” ausgebildet.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wissenschaftlerinnen analysieren Selbstbild linksextremistischer Terroristen

Wie sahen sich linksextremistische Terroristen der “Rote Armee Fraktion” und der “Bewegung 2. Juni” selbst? Wie förderte die Abgrenzung von der politischen Kultur und der Gesellschaft ihrer Zeit ihre kollektive Identität? Und auf welche Weise tritt dieses Selbstbild in autobiografischen Texten und Interviews in Erscheinung? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen in einem Forschungsprojekt am Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie der Universität Göttingen. Beim Institutskolloqium am Mittwoch, 28. Oktober 2009, präsentieren die Göttinger Kulturanthropologinnen Prof. Dr. Gudrun Schwibbe und Meike Bährens erste Ergebnisse.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Anthropologie: Powerfrauen und Muskelmänner im Neandertal

Frühmenschen und Urvölker waren schneller als Usain Bolt und stärker als Matthias Steiner. Frauen hatten deutlich mehr Muskelmasse zu bieten, als der heutige Durchschnittsmann. Anthropologen werten nun Knochen und Werkzeuge aus. Sie wollen verstehen, warum den Menschen die Kraft abhanden gekommen ist.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Untersuchungen am Mausmodell liefern erstmals konkrete Hinweise auf menschliche Sprachentwicklung

Neuherberg, 18. Juni 2009. Wissenschaftler der German Mouse Clinic am Helmholtz Zentrum München haben einen maßgeblichen Beitrag zur Erforschung der Sprachentwicklung beim Menschen geleistet. Mit einem umfangreichen Screening-Programm untersuchten sie ein Mausmodell, das ein humanes Schlüsselgen für die menschliche Sprache trägt. Im Gehirn der Mäuse fanden sich Veränderungen, die in engem Zusammenhang mit der Sprachentwicklung stehen könnten. Die Untersuchungen sind Bestandteil einer internationalen Studie unter Federführung des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals Cell veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Paläoanthropologie – Schon Frühmenschen waren überwiegend Rechtshänder

AP

Bereits die Vorfahren des Neandertalers waren vorzugsweise Rechtshänder. Das sagen spanische Wissenschaftler nach Zahnanalysen des Homo heidelbergensis, der vor 500 000 Jahren im heutigen Spanien lebte.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Anthropologie: Zweikomponenten-Kleber aus der Steinzeit

Jene Jäger und Sammler, die vor 70.000 Jahren im Osten Südafrikas lebten, waren bereits zu ähnlichen abstrakten Denkleistungen fähig wie moderne Menschen: Das schließen Forscher aus Resten von Zweikomponenten-Kleber an Steinwerkzeugen. Dessen Herstellung ist auch heute noch ein hochkomplexer Vorgang.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Anthropologie: Hobbit – kein Mensch, kein Affe und ziemlich klein

Neues vom „Hobbit”: Zwei Forschergruppen stützen in der Zeitschrift „Nature” die These, dass es sich beim Homo floresiensis tatsächlich um eine eigene Art handelte und nicht, wie von einigen Forschern behauptet, um eine krankhaft kleinwüchsige Variante des modernen Menschen mit pathologisch kleinem Gehirn.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Rätsel um die Domestikation des Pferdes ist gelöst – Ort und Zeit jetzt bekannt

Wildpferde wurden im 3. Jahrtausend v. Chr. in der Ponto-Kaspischen-Steppe (heutiges Russland, Kasachstan, Ukraine, Rumänien) domestiziert. Trotz der herausragenden Bedeutung der Pferde waren bisher Zeit und Ort ihrer Domestikation noch immer umstritten. In der aktuellen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Science, haben Forscher des Leibniz-Institutes für Zoo und Wildtierforschung, des Deutschen Archäologischem Institutes, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Max-Planck-Institutes für Evolutionäre Anthropologie in Kooperation mit amerikanischen und spanischen Spezialisten das Rätsel um die Domestikation des Pferdes gelöst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft