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US-Forscher haben einen Weg entdeckt, wie man einen gefährlichen Erreger in den Selbstmord treiben könnte: Man lässt die Bakterien sich selbst töten – indem man den Mechanismus ausgebelt, der sie vor vor ihren eigenen Giften schützt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Schnell können sich unter Wundverbänden Infektionen entwickeln, die im Frühstadium nicht erkannt werden und zu deren Bekämpfung massive Maßnahmen und der Einsatz von Antibiotika oftmals zwingend notwendig werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Siegen entwickeln in Zusammenarbeit mit einem europäischen Konsortium im Rahmen des EU Projektes BacterioSafe derzeit Verfahren, die das Vorhandensein sog. pathogener Keime anzeigen und gleichzeitig die Freisetzung antibakterieller Stoffe erlauben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Helmholtz-Wissenschaftler Professor Rolf Müller erhält den DECHEMA-Preis 2010.
Für seine Forschung an biologisch aktiven Naturstoffen, die von bodenlebenden Bakterien produziert und zur Entwicklung neuer Arzneimittel genutzt werden, erhält Professor Rolf Müller den DECHEMA-Preis der Max-Buchner-Forschungsstiftung. Der habilitierte Pharmazeut forscht an der Saarbrücker Außenstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und lehrt an der Universität des Saarlandes. Die Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Preises erfolgt am 26. November 2010 um 16 Uhr im Rahmen eines Festkolloquiums im DECHEMA-Haus in Frankfurt am Main.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Schaben und Heuschrecken stellen wirkungsvolle Antibiotika her, um sich gegen Krankheitserreger zur Wehr zu setzen: Im Gehirn der Insekten haben Forscher eine Reihe von Molekülen entdeckt, die für viele Mikroben tödlich sind. Diese könnten eine Grundlage für neue Therapien sein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Die Behandlung vieler Krankheiten wird erschwert, weil immer mehr Bakterien nicht mit Antibiotika zu stoppen sind. Nun haben Forscher herausgefunden, wie sich Bakterien gegen die Medikamente schützen: Einzelne Bakterien stärken die Gemeinschaft – und opfern sich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Bewerbungen für den
ARGUS-Journalistenpreis 2010
zum Thema: Richtiger Umgang mit Antibiotika
müssen bis zum 4. Oktober 20010 (Datum des Poststempels) eingegangen sein
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Superbakterien werden in Krankenhäusern zu einem immer größeren Problem: Tausende Patienten sterben jedes Jahr an den Folgen von Infektionen, selbst starke Antibiotika sind wirkungslos gegen resistente Keime. Jetzt stellen Forscher ein neues Gegenmittel vor: eine Wandfarbe.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
In Europa kursiert ein “Super-Bakterium”, dem kein Antibiotikum etwas anhaben kann. In Belgien gibt es das erste Todesopfer. Jetzt haben Forscher das Resistenz-Gen auch in Deutschland entdeckt.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit
Meist sind sie harmlos, manchmal lösen sie schwere Durchfallerkrankungen aus: Salmonellen-Infektionen ist oft nur schwer beizukommen. Jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden, wie die Erreger der Immunabwehr und den Antibiotika entkommen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Eine Antibiotika-Behandlung während des Leberstadiums der Malaria erzeugt eine schützende Immunität bei Mäusen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Multiresistente Bakterien stellen ein immer größeres medizinisches Problem dar. Antibiotika zeigen bei ihnen keine Wirkung mehr, was insbesondere in Krankenhäusern und Altenheimen zu „Superinfektionen“ mit kaum behandelbaren Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und anderen Leiden führen kann. Die meisten Antibiotika docken an den bakteriellen Ribosomen an, den Proteinfabriken im Inneren der Erreger.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein Wirkstoff aus Pilzen und niederen Tieren eignet sich eventuell als schlagkräftige Waffe gegen gefährliche Bakterien. Die Rede ist vom so genannten Plectasin, einem kleinen Eiweißmolekül, das selbst hochresistente Keime zerstören kann. Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit dänischen und holländischen Kollegen aufgeklärt, wie die Substanz das macht. Ihre Ergebnisse erscheinen am 28. Mai in der Zeitschrift Science. Die Autoren sehen in Plectasin eine viel versprechende Leitsubstanz für neue Antibiotika.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Niemand möchte Antibiotikarückstände in der Milch. Doch auch im Kuhstall werden Antibiotika eingesetzt. Die derzeit eingesetzten Routinetests benötigen Stunden und können nicht alle typischen Antibiotika nachweisen. Diese Lücke schließt nun ein vollautomatisiertes Minilabor, das Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit Kooperationspartnern aus der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der gwk Präzisionstechnik GmbH entwickelt haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein Wissenschaftler-Team um Christian Hertweck hat erstmals anaerobe Bakterien zur Bildung von Antibiotika bewegen können. Die Forscher vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie -Hans-Knöll-Institut in Jena imitierten durch Zugabe von Bodenextrakt zum Nährmedium die Verhältnisse in der Natur. Das Bodenbakterium Clostridium cellulolyticum stimulierten sie dadurch zur Bildung einer Verbindung, die unter den üblichen Laborbedingungen nicht produziert wird. Die als Closthioamid bezeichnete neue Substanz ist gegen Problemkeime wie multiresistente Staphylokokken wirksam und könnte als Grundlage für die Entwicklung einer neuen Antibiotika-Generation dienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Grabwespen leben eine ungewöhnliche Symbiose: Um ihre Larven vor schädlichen Erregern zu schützen, bedienen sie sich spezieller Bakterien. Diese, so fanden Forscher heraus, produzieren einen wirksamen Cocktail aus Antibiotika, der pharmazeutischen Kombinationspräparaten sehr ähnelt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Grabwespen-Larven nutzen Bakterien gegen Infektionen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
“Erwachsene nehmen dreimal täglich eine” – Egal, ob der Patient groß oder klein, dick oder dünn ist. Zwei griechische Mediziner fordern ein Umdenken bei den Dosierungsempfehlungen, sie seien “völlig veraltet und unverantwortlich”, sagen sie im Fachmagazin “The Lancet”.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Antibiotika werden heute so dosiert, dass jeder die gleiche Menge einnimmt – egal, ob er 1,50 Meter groß und zierlich gebaut oder ein Zwei-Meter-Hüne ist. “Völlig veraltet und unverantwortlich”, sagen griechische Forscher. Sie sehen das Problem, dass die Krankheitserreger immer resistenter werden, weil die Dosierung zu niedrig ist.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Ob Antibiotika oder Krebsmittel – gefälscht wird, was sich lohnt. Skrupellose Kriminelle schrecken vor nichts zurück. Auf den Markt gelangen Präparate mit Enteisungsmittel oder Pillen mit Zementpulver. Nun will die EU den Fälschern das Handwerk legen: Hightech soll Arzneien vor Fälschungen schützen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Gefahrenquelle im Krankenhaus: Desinfektionsmittel können bei Bakterien offenbar die Entwicklung von Resistenzen gegen Antibiotika fördern – selbst wenn die Erreger nie zuvor mit den Medikamenten in Kontakt gekommen waren. Das zeigen Experimente irischer Forscher.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Krankheitserreger, die gegen Antibiotika resistent sind, kennt man. Neu ist ein Fiesling, der von der Sustanz sogar abhängig ist – obwohl die für ihn eigentlich giftig ist. Gefunden wurde das Bakterium bei einem Mann, der gegen eine Tbc behandelt wurde. Erst, als ein Anitbiotikum abgesetzt wurde, besserte sich die Krankheit.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Die Ärzte wunderten sich, warum es dem Tuberkulose-Patienten immer schlechter ging – obwohl sie ihm doch Antibiotika gaben. Bei einer bakteriologischen Untersuchung zeigte sich jedoch: Statt zu sterben, blühten die Krankheitserreger erst so richtig auf, wenn sie das Antibiotikum bekamen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Im Krankenhaus lauern gefährliche Bakterien. Mit Antibiotika kann man sie kaum töten. Für Kranke eine verheerende Situation. Manche sind erst durch diese Keime schwer erkrankt oder haben sogar Gliedmaßen verloren. Nun versuchen Anwälte auf ihre Art, die Kliniken zu mehr Hygiene und Transparenz zu zwingen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Ihre Erkenntnisse sind von unschätzbarem Wert für die Molekularforschung – und die Entwicklung besserer Antibiotika. Drei Biologen haben den Chemie-Nobelpreis bekommen: Sie haben die Welt gelehrt, wie Zellfabriken die Grundbausteine des Lebens produzieren.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ein münstersches Forscherteam hat ein bislang einzigartiges Nanomaterial entwickelt, das antibiotikaresistente Bakterien abtötet. An der Arbeit beteiligt waren Forscher der Universität Münster und des CeNTech (“Center for NanoTechnology”) – Chemiker um Prof. Dr. Luisa De Cola und Biologen um Prof. Dr. Berenike Maier. “Unsere Ergebnisse sind eine Premiere. Wir haben erstmals gezeigt, dass es möglich ist, Nanopartikel mit folgenden drei Funktionen auszustatten: Die Partikel heften sich gezielt an Bakterien an, markieren sie und töten sie schließlich ab”, sagt Dr. Cristian Strassert vom Physikalischen Institut der WWU, der an der Studie federführend mitgewirkt hat.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Hennigsdorf, 14. September 2009. ProHOSP-Studie zeigt Nutzen von der Procalcitonin-Bestimmung bei tiefen Atemwegsinfekten. Verkürzung der Antibiotikagabe um ein Drittel, geringere Antibiotikaverschreibungen und weniger Nebenwirkungen ohne negative Auswirkungen für die Patienten: Dies sind die Ergebnisse der multizentrischen, randomisierten ProHOSP-Studie zum Nutzen einer Procalcitonin (PCT)-Bestimmung bei Infektionen der tiefen Atemwege (LRTI, low respiratory tract infections).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein toter Hirte, elf Erkrankte: Nachdem ein 32-Jähriger an der Lungenpest gestorben ist, haben die Behörden die gesamte Stadt Ziketan abgeriegelt. Das soll die gefährlichen Bakterien an der Ausbreitung hindern. Erkrankte können nur mit Antibiotika gerettet werden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Immer mehr Bakterienstämme entwickeln Mehrfachresistenzen gegen die bisher lebensrettenden Antibiotika. Mediziner warnen, dass die Todesraten aufgrund von Infektionen schon in naher Zukunft dramatisch ansteigen könnten. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen Stoffwechselschritt aufgeklärt, der bei vielen aggressiven Mikroorganismen, wie dem Turberkulose- oder Malariaerreger vorkommt und deshalb ein lohnendes Ziel für eine neue Klasse von Antibiotika werden könnte. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Angewandte Chemie vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Experten schlagen Alarm: Die Maßnahmen zum Kinderschutz im deutschen Gesundheitssystem müssen deutlich verbessert werden. Bei der Arzneimittelversorgung käme es zu einem “unbegründet breiten Einsatz” von Psychostimulanzien sowie Antibiotika.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
In einer bisher einzigartigen Studie haben Forscher der University of Sydney Beweise dafür gefunden, dass manche Honigsorten bei der Behandlung von oberflächlichen Wunden und Infektionen effektiver wirken als Antibiotika. Antibiotika
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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