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Sicherheit: Deutsche Archäologen stoppen Arbeit in Ägypten

Ägyptens antike Schätze sind durch das Chaos in dem Land zunehmend bedroht. Das Militär hat allein im Altertümer-Museum in Kairo rund 50 mutmaßliche Plünderer festgenommen. Das Deutsche Archäologische Institut hat seine Arbeit in Ägypten vorerst eingestellt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Ägyptisches Museum in Kairo: Plünderer zerstören Tutanchamun-Schätze

Das Ägyptische Museum in Kairo beherbergt eine der berühmtesten Antikensammlungen der Welt. Nun wurde es während der Unruhen geplündert. Die Randalierer haben unbezahlbare Schätze zerstört. Dem Museum droht aber noch eine andere Gefahr.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Antike Handelsmacht: Heimlicher Herrscher auf der Seidenstraße

Kaum einer kennt sie, dabei waren sie einst die erfolgreichsten Händler und Diplomaten entlang der Seidenstraße: die Sogder. Ihr Handelsimperium reichte von der Krim bis nach Korea. Das Magazin “epoc” über das Streben des ostiranischen Volkes nach Macht – das ihnen aber auch zum Verhängnis wurde.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Heidelberger Archäologen: Licht im Dunkel der Zeit vor dem Islam

Archäologen der Universität Heidelberg haben mit Grabungen im Jemen Licht in ein bisher weitgehend unerforschtes Kapitel der Weltgeschichte gebracht. „Unsere Funde in der antiken Ruinenstadt Zafar haben der Zeit unmittelbar vor dem Entstehen des Islam in Altsüdarabien ein Gesicht gegeben“, erklärt Prof. Dr. Paul Yule vom Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Ruperto Carola. Die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung dieser bislang kaum erforschten und als dekadent angesehenen Epoche sei unterschätzt worden. Die Funde belegen unter anderem, wie stark die Wurzeln des Islam mit dem Judentum und Christentum verbunden sind.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Druiden: Mistelzweig und Menschenopfer

Wer waren die Druiden? Ihre Rituale werden von den Chronisten der Antike in allen Facetten beschrieben, doch der Wahrheitsgehalt der Berichte ist dürftig. Allmählich gelingt es Historikern und Archäologen, die einst mächtige Elite der Kelten begreifbar zu machen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Qumran-Rollen: Forscher setzen auf antikes Ziegenleder

Wissenschaftler sind sicher, dass sie den rund 2000 Jahre alten Schriftrollen von Qumran weitere Geheimnisse entlocken können. Die Materialeigenschaften der Fundstücke sollen entscheidende Informationen liefern, um Tausende Fragmente zusammenzusetzen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Infrarotbilder – Google soll Qumran-Schriftrollen digitalisieren

AP

Die israelische Altertümer-Behörde hat Google damit beauftragt, die antiken Schriftrollen von Qumran zu digitalisieren, die zu den ältesten Dokumenten des frühen Christentums zählen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Antike Grabkammer in Pergamon entdeckt

Im Rahmen der aktuellen Untersuchungen zu den Grabdenkmälern und Friedhöfen der antiken Metropole Pergamon an der Westküste der Türkei haben Archäologen des Deutschen Archäologischen Instituts Anfang September die Grabkammer eines hellenistischen Grabhügels aus der Zeit der Königsherrschaft der Attaliden (3.–2. Jahrhundert. v. Chr.) entdeckt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Google Earth der Antike: Forscher kartieren das alte Germanien

Wie sah Deutschland vor 2000 Jahren aus? Berliner Kartografen haben eine alte Landkarte in einem Istanbuler Palast entdeckt, ausgewertet und entzerrt. Das über 700 Jahre alte Pergament birgt erstaunliche Geheimnisse über das alte Germanien.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Göttinger Archäologen rekonstruieren historische Siedlungsweisen auf Sizilien

Archäologen der Universität Göttingen wollen die Siedlungsweise im Hinterland der antiken Stadt Akragas auf Sizilien großflächig rekonstruieren. Das Team aus 14 Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Bergemann untersucht dazu systematisch rund 300 Quadratkilometer im mittleren und oberen Einzugsgebiet des Flusses Platani.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Israel: Archäologen finden 2200 Jahre alte Münze

In Israel haben Forscher eine 2200 Jahre alte Münze entdeckt. Bemerkenswert ist nicht nur das Alter des Geldstücks, sondern vor allem sein Gewicht: Es beträgt das Mehrfache einer normalen antiken Münze.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Deutsch-serbisches Archäologenteam stößt auf seltene Marmorskulptur einer Jagdszene

Fragment im spätantiken Kaiserpalast Felix Romuliana/Ostserbien entdeckt
Die Fragmente, die bei Gamzigrad in Ostserbien gefunden wurden, zeigen einen Ausschnitt einer ehemals etwas unterlebensgrossen rundplastischen Darstellung des “Thrakischen Reiters” im Gestus des erfolgreichen Jägers.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Antike Synagoge in Galiläa entdeckt

Auf dem Ruinenhügel eines antiken galiläischen Dorfs entdeckte ein internationales Forschungsteam mit Berner Beteiligung eine Synagoge aus römisch-byzantinischer Zeit. Die Forschenden datieren den Fund in das 4. bis 5. Jahrhundert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Boethius – Christ oder heidnischer Philosoph? Bochumer Philologen stellen die Gretchenfrage

Märtyrer tröstete sich im Angesicht des Todes mit der antiken Philosophie

Womit tröstet sich ein zum Tode Verurteilter? Am Beispiel des spätantiken Philosophen Boethius untersuchen die Bochumer Philologen Prof. Dr. Nicola Kaminski und Prof. Dr. Reinhold Glei in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Franz Lebsanft aus Bonn die Frage, welche Rolle das Christentum für den „letzten Römer“ und seine Rezeption spielte. Sie stellen fest: Boethius war zwar Christ, suchte jedoch seinen Trost nicht in der christlichen Heilsbotschaft, sondern in den abstrakten Lehren der Philosophie. Sein Heiland war Sokrates, nicht Christus, und seine Apostel waren nicht Petrus und Paulus, sondern Platon und Aristoteles.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Antikes Schlachtfeld entdeckt: Rache der Römer

Forscher haben die Spuren einer bisher unbekannten Schlacht entdeckt: Um 235 nach Christus führten die Römer offenbar einen Feldzug in Richtung Elbe – und lieferten sich ein blutiges Gemetzel mit den Germanen. National Geographic über das rätselhafte Gefecht am Harzhorn.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Massengrab-Fund: Römer sollen Babys von Prostituierten getötet haben

Archäologen haben in England ein Massengrab mit den Überresten von 97 Neugeborenen gefunden. Die Säuglingsleichen lagen in der Nähe eines antiken Bordells. Jetzt hegen die Forscher einen grausigen Verdacht: Die Babys waren die Kinder von Prostituierten – und wurden systematisch ermordet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Imkerei in der Antike: Bereits vor 3000 Jahren zähmen Menschen Bienen

Bereits vor rund 3000 Jahren surrte es im Nahen Osten: Wissenschaftler haben Überreste von Bienen in tönernen Bienenstöcken gefunden. Diese zeugen davon, dass schon in der Antike Imkerei in großem Stil betrieben wurde. Bisher fehlte dafür der Beweis.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Nordengland: Archäologen stoßen auf Gladiatoren-Friedhof

Sie kämpften in den Arenen der Antike um ihr Leben – zur Unterhaltung des Publikums. Jetzt haben Archäologen offenbar einen einzigartigen Gladiatorenfriedhof entdeckt. Die Überreste zeugen von den Grausamkeiten der Kämpfe: Viele der Skelette haben abgetrennte Köpfe und große Bissspuren.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Bienen-Reste: Forscher finden Beweis für antike Imkerei

Im Israel der Antike floss tatsächlich Honig: Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals bewiesen, dass schon vor etwa 3000 Jahren im Nahen Osten Bienen gehalten wurden. Die Analyse uralter Überreste der Insekten brachte den entscheidenden Hinweis.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Interview zum Film "Agora": "Hypatia wird zum Opfer des Christentums stilisiert"

Der Sandalenfilm “Agora” erzählt, wie die Hochkultur im antiken Alexandria von christlichen Fundamentalisten zerstört wird. Im Zentrum: der Mord an der Philosophin Hypatia. Im Interview erklärt Historikerin Maria Dzielska, wie die Denkerin zur erotischen Märtyrerin verklärt wurde.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Archäologie: Forscher finden antike Münzen und Ketten

Zahlreiche Münzen und Ketten aus der Schale von Straußeneiern: Archäologen haben nahe der ägyptischen Haupstadt Kairo Schätze aus vorchristlicher Zeit entdeckt. Sogar die Überreste eines Wals wurden ausgegraben.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Ägypten: Forscher finden Hunderte antike Münzen

Reiche Beute für Archäologen in Ägypten: Die Ausgräber sind in einer Oase auf zahlreiche Münzen aus vorchristlicher Zeit gestoßen. Zu dem Schatz gehören auch beeindruckende Schmuckstücke.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neutrino-Jagd: Blei aus antikem Schiff schützt Hightech-Experiment

Vor rund 2000 Jahren ist ein römisches Schiff mit Bleibarren an Bord gesunken. Jetzt tritt die antike Ladung eine zweite Karriere an: Das Metall soll einen Neutrino-Detektor tief unter der Erde vor radioaktiver Strahlung schützen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Archäologie: Antike Sensationen warten auf Ausgrabung

Die antike, sumerische Hauptstadt Ur liegt im heutigen Irak, nahe der Stadt Nassirija. Anfang des 20. Jahrhunderts legte ein britischer Archäologe dort 16 Königsgräber frei. Sie enthielten einige der wertvollsten Schätze des Altertums. Aber die Ausgrabungen gehen nur schleppend voran.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Archäologie: Rätsel der heiligen Huren

“Weihedirnen” in Jerusalem, Tempelsex im Dienst der Aphrodite – viele antike Autoren beschreiben in drastischer Form sakrale Prostitution. Alles nur Legenden? Historiker suchen nach dem wahren Kern der Berichte. Der Verdacht: Es gab einst Götterstätten, die nebenbei Bordelle betrieben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Eltern von Tutanchamun identifiziert

DNA-Analysen geben Aufschluss über die Familie der weltberühmten Mumie aus dem Tal der Könige in Ägypten

Seit fast einem Jahrhundert fasziniert er Fachwelt und Geschichtsbegeisterte. Seit sein Grab 1922 nahezu unberührt gefunden wurde, ist Tutanchamun der berühmteste Pharao der ägyptischen Antike. Unklar war bislang jedoch, woher der bereits mit 19 Jahren verstorbene junge König abstammte. Wer waren seine Eltern? Diese Frage, an der die Ägyptologie lange Zeit scheiterte, beantwortet nun ein Forscherteam aus Deutschland, Südtirol und Ägypten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Umfrage – Singles glauben nicht an die große Liebe

AP, AP

Schlechte Nachrichten für Romantiker: Der Valentinstag naht, doch viele Singles haben den Glauben an die große Liebe längst verloren. Über die Hälfte wünscht sich zwar eine lebenslange Partnerschaft, gleichzeitig hält aber knapp jeder Zweite lebenslanges Verliebtsein für unrealistisch.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Archäologie-Experiment: Antiker Leinenpanzer schützt so gut wie Kevlar

Ein bisschen Flachs, Leinsamen und Stoff – fertig ist der Brustpanzer. Historiker und Archäologen haben eine Leichtrüstung aus Zeiten Alexanders des Großen rekonstruiert und Erstaunliches herausgefunden: Das vollkommen metallfreie Hemd schützt so gut wie eine moderne schusssichere Weste.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Der neuronale Ursprung des Glaubens.

Magnetresonanztomografieaufnahmen  eines menschlichen Gehirns Bild: solipsist Lizenz-cc-by

Magnetresonanztomografieaufnahmen eines menschlichen Gehirns Bild: solipsist Lizenz-cc-by

In der Antike wohnte Zeus, der mächtigste Gott der Griechen, auf dem Olymp. Heutige Neurowissenschaftler haben dagegen einen obersten Lenker im Hippocampus des menschlichen Gehirns aufgespürt. Haben sie die Wurzeln des Glaubens gefunden?

Ins Grübeln kamen die Forscher schon vor Jahrzehnten, als der US-amerikanische Psychologe Burrhus F. Skinner seine Untersuchungen zur Entstehung des Aberglaubens Ende der 1940er Jahre durchführte und veröffentlichte. Laut der Fachzeitschrift „Monitor on Psychology” ist Skinner der bedeutendste Psychologe des 20. Jahrhunderts.

Die Psychologie versteht unter Aberglauben keineswegs eine von den Dogmen der Kirche abweichende Glaubensform. Vielmehr gilt ein irrationales Regelwissen, das sich nicht objektiv bestätigen lässt, als Aberglaube. Irrationale Verhaltensformen zählen ebenfalls dazu. Zum Aberglauben gehört, dass Menschen an einem Freitag, den 13. nicht aus dem Haus gehen wollen, damit ihnen kein Unglück passiert oder dass sie glauben, ein persönlicher Talisman sei ursächlich für ihr Glück.

Aberglaube und Glaube hängen eng zusammen. Unter Glauben im nichtreligiösen Sinn versteht man, dass ein Sachverhalt hypothetisch für wahr gehalten wird. Das lässt im Gegensatz zum Aberglauben die Möglichkeit des Irrtums zu, ganz nach dem Motto: »Es könnte auch anders sein«. Glauben im religiösen Sinn lässt dagegen nicht zu, dass es auch anders sein könnte. Insofern gleichen religiös motivierter Glaube und die daraus folgenden Verhaltensformen dem unbestätigten Regelwissen, das in den nächsten Abschnitten näher beleuchtet wird. - Weiter lesen …

Erste Tübinger Grabungskampagne im antiken Sigeion bei Troia

Funde belegen zentrale Schaltstelle für den Schwarzmeerhandel Ein Grabungsteam um Prof. Dr. Thomas Schäfer vom Institut für Klassische Archäologie der Universität Tübingen führte im November und Dezember 2009 eine erste
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft