Das US-Militär erweitert sein Drohnenarsenal um einen Tarnkappenflieger: Die X-47B hat ihren Erstflug erfolgreich absolviert. Sie könnte die erste bewaffnete Stealth-Drohne der Amerikaner werden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
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Es war der Sensationsfund: Nasa-Forscher hatten in einem See ein Bakterium aufgespürt, das statt Phosphor giftiges Arsen in sein Erbgut einbaut. Die Rede war von einem Alien auf Erden. Doch jetzt mehren sich die Zweifel – Wissenschaftler wollen den Exoten als schnöde Mikrobe enttarnt haben. Künstliche Bakterien, Aliens im Arsensee, eingesperrte Antimaterie: 2010 hat spektakuläre Entdeckungen gebracht. SPIEGEL ONLINE präsentiert die größten wissenschaftlichen Durchbrüche des Jahres, die das Leben der Menschen und ihren Blick auf die Welt fundamental verändern könnten. Wer sagt, dass man fremdartiges Leben nur im All finden kann? Im Dezember haben Forscher ein Bakterium präsentiert, das nach den bisherigen Theorien der Biologie gar nicht existieren dürfte – aber in einem See in Kalifornien lebt.
Astrobiologen der Nasa haben eine bisher unbekannte Bakterienart entdeckt. “Es ist irdisches Leben, dass aber ganz anders funktioniert als alles, was wir auf der Erde kennen”, sagt eine Nasa-Forscherin. Die Erkenntnisse beflügeln nicht nur die Fantasie der Wissenschaftler.
Die Nasa präsentiert eine Entdeckung, die allem bisherigen Biowissen widerspricht: Irdische Bakterien, die sich allein von giftigem Arsen ernähren können. Das Leben auf der Erde besteht aus sechs chemischen Elementen – jetzt haben Nasa-Forscher ein Bakterium entdeckt, das mit einem siebten umgehen kann: dem giftigen Halbmetall Arsen. Der Fund ist eine Sensation, er verändert die Vorstellung vom irdischen und außerirdischen Leben. Zwei Gene, welche die Akkumulation und Entgiftung von Arsen in pflanzlichen Zellen kontrollieren, sind identifiziert worden. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen internationalen Zusammenarbeit, an der Labore aus der Schweiz, Südkorea und den USA sowie Mitglieder des nationalen Forschungsschwerpunkts (NCCR) Plant Survival beteiligt sind. Diese Entdeckung eröffnet viel versprechende Perspektiven für die Reduktion der Anreicherung Arsens in Kulturen in Regionen von Asien, die durch dieses toxische Metalloid stark belastet sind, und für die Sanierung von mit Schwermetall verschmutzten Böden. Die Studie wird diese Woche in der renommierten Zeitschrift PNAS veröffentlicht. Arsen im Wasser – in einigen Teile der Welt droht das hochgiftige Metall die Versorgung mit Trinkwasser zu stören. Vor allem in Bergbauregionen von Schwellen- und Entwicklungsländern verschmutzen Arsenverbindungen häufig den Wasserhaushalt ganzer Regionen. Das Giftschlamm-Unglück von Kolontar in Ungarn zeigt, wie wichtig eine effektive Reinigung von Abwässern ist. Kostengünstige und hocheffektive Filtertechniken zu entwickeln ist das Ziel von drei Forschungsprojekten im Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Neben Arsen stehen zahlreiche andere chemischen Verbindungen im Fokus eines Expertengesprächs an der Universität Mainz am 27. Oktober 2010. Wie wird das Immunsystem schlagkräftiger gegen Krebs? Forscher vom Max-Delbrück-Centrum (MDC) und der Charité – Universitätsmedizin in Berlin haben in zehnjähriger Entwicklungsarbeit die Rezeptoren bestimmter Immunzellen (T-Zellen), die T-Zell-Rezeptoren, so geschärft, dass sie Krebszellen künftig nicht mehr unerkannt links liegen lassen, sondern gezielt aufspüren. Das ist die Voraussetzung dafür, dass das Immunsystem die Krebszellen zerstören kann. Die Forscher entwickelten eine Maus mit einem ganzen Arsenal dieser T-Zell-Rezeptoren des Menschen (Nature Medicine, doi: 10.1038/nm.2197)*. Ziel ist, diese Rezeptoren für eine gezielte Immuntherapie bei Patienten einzusetzen.
Salzwasserkrokodile nutzen Meeresströmungen aus, um große Distanzen zurückzulegen. Das haben australische Forscher herausgefunden, indem sie mittels Sonarsendern die Wanderungen von 27 Krokodilen über einen Zeitraum von zwölf Monaten verfolgten.
Haaranalyse belegt: Legendäres Rennpferd Phar Lap starb 1932 an einer Arsenvergiftung Fast 80 Jahre nach dem Tod des australischen Spitzenrennpferd Phar Lap steht fest, dass das Tier Arsen im Blut hatte. Forscher haben in der Mähne des Pferdes, das 1932 auf mysteriöse Weise starb, jenes Dopingmittel feststellen können. An einer Arsenvergiftung sei das Tier dann auch gestorben. „Wasser – eines der vier Elemente des Aristoteles ist auch für uns Chemiker elementar – wenngleich kein Element. Für mich ist Wasser ein äußerst kostbares Gut. Aber das haben schon
Im Kampf gegen Fressfeinde steht vielen Insekten ein ganzes Arsenal an biochemischen Waffen zur Verfügung. Dabei handelt es sich oft um hochwirksame biologische Substanzen, die bisher kaum erforscht sind. Doch das wollen Forscher nun ändern: Sie entwickeln eine neue Generation von Arzneimitteln. Charles Darwin fühlte sich oft hundeelend und hatte Herzbeschwerden. Ein Wissenschaftler analysierte nun die Krankengeschichte des Naturforschers und fand ein „zyklisches Erbrechen” als Ursache. Bislang war munter über Panikattacken, eine Arsen-Vergiftung und die Chagas-Krankheit spekuliert worden. Rascher, einfacher und hochempfindlicher Arsennachweis mit Goldnanopartikeln Krebs entsteht durch unkontrolliertes Wachstum von normalen Körperzellen. Im Prinzip kann das Immunsystem das Wachstum von Tumorzellen erkennen und sie über natürliche Killerzellen und zytotoxische T-Lymphozyten direkt zerstören. Die Tumoren verfügen jedoch über ein Arsenal von Waffen, mit dem sie die Immunattacke erfolgreich unterdrücken können. Prof. Dr. Kingston Mills vom Trinity College Dublin hat einen neuen Ansatz entwickelt, bei dem die tumorbedingte Immunsuppression aufgehoben und damit die Wirksamkeit gezielter Immuntherapien erhöht wird. Erste Ergebnisse präsentiert er beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009 in Berlin.
Der Patient “Hubble” ist wieder fit: Die “Atlantis”-Astronauten haben das Prestigeobjekt der internationalen Raumfahrt mit einem ganzen Arsenal von neuen High-Tech-Instrumenten hochgerüstet: Der Chef-Astrophysiker der Nasa zeigt sich begeistert: “Tausende von Raumforschern rund um die Welt warten auf die Daten”. Gerade mal 80 Nanometer misst eine der wichtigsten Waffen aus dem Arsenal der Krankheitserreger, das Typ III Sekretionssystem. Dieses System, eine kleine molekulare Nadel, wird von vielen Bakterien wie den Salmonellen oder dem Pesterreger benutzt, um bestimmte Proteine in die Zellen ihrer Wirte zu schleusen und dadurch die Infektion zu ermöglichen. Arsenverbindungen wirken krebserregend, beim Spurenelement Selen verschwimmt die Grenze zwischen Gut und Böse: Es gilt als essenziell, aber in erhöhter Dosis greift es in die DNA-Reparatur ein. Die richtige Balance zwischen Über- und Unterversorgung ist hier entscheidend. Bisher sind Arsen und Selen noch zu wenig erforscht, berichten die “Nachrichten aus der Chemie”. Wie schädlich sind Arsenverbindungen in Sushi und nützen selenhaltige Nahrungsmittelergänzungskapseln wirklich? Radioaktive Abfälle beinhalten grundsätzlich auch chemisch-toxisches Material wie z.B. Arsen, Quecksilber und Blei. Für die Abfälle in der Asse sind in Erhebungen des ehemaligen Betreibers der Anlage hierfür Abschätzungen vorgenommen
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