Astronomen erforschen das Woher und Wohin des Universums. Das Warum können sie allerdings nicht erklären.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
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Astronomen erforschen das Woher und Wohin des Universums. Das Warum können sie allerdings nicht erklären.
Der Gedanke ist nicht neu. Und er ist nicht nur bei Schriftstellern ein beliebtes Thema, sondern auch in der theoretischen Astrophysik und der Kosmologie: Paralleluniversen, die neben unseren existieren – und in dem unser Leben vielleicht einen völlig anderen Gang genommen hat.
Die Ringe des Saturn sind möglicherweise Überreste eines abgestürzten gewaltigen Mondes. Eine neue Theorie erklärt den extremen Wassereisgehalt der Ringe. Zwei Blasen in unserer Galaxie geben Weltraumforschern ein Rätsel auf: Woher die riesigen Gebilde kommen und wann sie entstanden sind, ist unklar. Auf seiner Rückseite hat der Mond eine Beule. Die gab Wissenschafltern immer ein Rätsel auf – und das ist nun gelöst. Planet mit Bremsklotz: Der Mond verlangsamt die Erdrotation. Die Tage werden länger. Im Interview mit “Technology Review“ erläutert der Astrophysiker Ralf Bender, was geschieht. “Physik allein kann die Existenz der Erde nicht erklären”, sagt der anglikanische Erzbischof von Canterbury. Damit widerspricht er dem Astrophysiker Stephen Hawking.
Gott hat nach Auffassung des britischen Astrophysikers Stephen Hawking keinen Platz mehr in Theorien zur Entstehung unseres Universums. “Braucht das Weltall einen Schöpfer? Nein”, schreibt der weltbekannte Wissenschaftler in seinem neuen Buch.
Astronomen gingen bisher davon aus, dass kleine Sterne schneller als große sind. “Hubble” hat nun Sterne vermessen, die diese Formel in Frage stellen.
Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist davon überzeugt, dass es Außerirdische gibt. Von einer Kontaktaufnahme rät er jedoch dringend ab. Zu gefährlich.
Die amerikanische Astrophysikerin Jill Tarter sucht Außerirdische: Sie ist Direktorin des SETI-Programms, bei dem seit 50 Jahren Forscher das Weltall nach Signalen abhorchen, die von fremden Zivilisationen stammen könnten. WELT ONLINE sprach mit ihr über den Sinn der bislang erfolglosen Suche.
Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO haben die urtümlichsten Sterne außerhalb unserer Heimatgalaxie ausfindig gemacht – deren Existenz war zwar vermutet worden, die Sterne hatten sich allerdings bis jetzt einem direkten Nachweis entzogen.
Sauerstoff zum Überleben wäre genug vorhanden, doch die restlichen Bedingungen auf zwei erdgroßen Himmelskörpern, die ein deutsch-britisches Forscherteam jetzt entdeckt hat, lassen leider zu wünschen übrig: Es handelt sich nicht um Planeten, sondern um sogenannte Weiße Zwerge, die aus purem heißem Gas bestehen.
London (RPO). Ein internationales Forscherteam ist auf Hinweise gestoßen, nach denen es überhaupt keine sogenannte dunkle Materie gibt. Von der Existenz dieser unsichtbaren und in ihren Eigenschaften bisher unbekannten Materieform gehen Astrophysiker seit einigen Jahrzehnten aus, nachdem zahlreiche Berechnungen zu den Gravitationskräften in Galaxien nicht aufgegangen waren.
Wie schwer ist die Erde?Und wie kann man die Masse der Sonne bestimmen? Solche Fragen stellten sich die Astronomen schon vor Jahrhunderten, nachdem Nikolaus Kopernikus die Erde als Planet entlarvt und Galileo Galilei die Sonne aufgrund ihrer Flecken als ganz normales Forschungsobjekt erkannt hatte. In Asien steht ein phänomenales Naturspektakel bevor: die längste Sonnenfinsternis des Jahrhunderts. Ein US-Astrophysiker nennt die Finsternis schlicht “das Monster”. Ein Reiseunternehmen mietet sogar eine Boeing 737-700 und plant damit, dem 256 Kilometer breiten Schatten aus 12.500 Meter Höhe zu folgen.
Dank neuer Berechnungsmethoden ist ein deutscher Astrophysiker zusammen mit einem US-Kollegen auf das bisher größte bekannte schwarze Loch im Weltall gestoßen. Das in der Galaxie M87 gelegene schwarze Loch sei 6,4 Milliarden mal schwerer als unsere Sonne.
Ein junger Physiker hat die Relativitätstheorie Einsteins erweitert: Noch während seiner Zeit als Doktorand hat er eine neue Methode entwickelt, mit der ein Blick in die Zeit vor der Geburt unseres Universums möglich wird. Als Nachfolger Einsteins will er aber nicht bezeichnet werden.
Vor 90 Jahren wurde Albert Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie bewiesen. Ein Gespräch mit dem Astrophysikprofessor und Fernsehmoderator Harald Lesch über die Theorie, ihre Wirkung sowie die Schwierigkeiten sie zu begreifen und zu akzeptieren.
Der Patient “Hubble” ist wieder fit: Die “Atlantis”-Astronauten haben das Prestigeobjekt der internationalen Raumfahrt mit einem ganzen Arsenal von neuen High-Tech-Instrumenten hochgerüstet: Der Chef-Astrophysiker der Nasa zeigt sich begeistert: “Tausende von Raumforschern rund um die Welt warten auf die Daten”. Muss Newtons Gravitationstheorie geändert werden? Inzwischen mehren sich Stimmen, die diese These stützen. Ergebnisse neuer Studien könnten das Theorie-Gebäude der Standardphysik auf jeden Fall ins Wanken bringen. Selbst die Existenz der viel beschworenen dunklen Materie wird in Frage gestellt. Am 14. Mai ist es so weit, dann startet Europa zwei mächtige Werkzeuge ins All: “Herschel”, ein Weltraumteleskop der Superlative, soll die ersten Galaxien des Universums jagen. “Planck”, ein Forschungssatellit, soll das Echo des Urknalls so genau messen wie nie zuvor. Es ist das ehrgeizigste Projekt, das Astrophysiker je geplant haben.
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