Das Material lagert unter freiem Himmel: Jährlich schickt Frankreich mehr als hundert Tonnen abgereichertes Uran nach Sibirien. Umweltschützer vermuten die illegaler Entsorgung von Atommüll, der Energieversorger EDF dementiert. Nun hat die französische Regierung eine Untersuchung angeordnet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft








Das marode Atommülllager Asse macht weiterhin Ärger: Erneut wurde radioaktive Lauge in dem Bergwerk entdeckt. Das Bundesamt für Strahlenschutz schloss eine Gefährdung des Personals und der Umgebung des Lagers aus, ordnete aber Strahlenschutzmaßnahmen an.
“Man hat die Probleme klar gesehen – und die Asse trotzdem zum Endlager gemacht”: Historiker Möller macht den früheren Forschungsminister Stoltenberg für den Skandal um das einsturzgefährdete Atommülllager verantwortlich. Das Bergwerk sei schon beim Kauf in schlechtem Zustand gewesen.
Die Bundeswehr hat in den siebziger Jahren radioaktive Abfälle im Atommülllager Asse entsorgt. Armaturen, Kompasse, radiumhaltige Leuchtziffern und kontaminiertes Papier wurden eingelagert. Das einstige Salzbergwerk gilt inzwischen als einsturzgefährdet.
Im Atommülllager Asse lagern nach “Stern”-Informationen größere Mengen giftiger Substanzen wie Arsen. Anwohner sind schockiert – und hoffen, dass die Sanierung des maroden Ex-Bergwerks nun nicht ins Stocken kommt.