Bislang haben immer noch Menschen den Finger am Abzug militärischer Roboter. Das könnte sich jedoch schon bald grundlegend ändern.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
|
|
||
|
Bislang haben immer noch Menschen den Finger am Abzug militärischer Roboter. Das könnte sich jedoch schon bald grundlegend ändern. Wozu eigentlich noch selbst steuern? Ein Berliner Professor arbeitet daran, Autos zu Chauffeuren zu machen – ganz nach Vorbild des Superautos K.I.T.T. aus der Serie “Knight Rider”. Bis es soweit ist, wird man künftig aber erst einmal mit dem iPhone steuern – oder sogar nur mit den Augen. Der Absturz eines Verkehrsflugzeuges im Mai 2009 im Atlantik ist bis heute ein Rätsel geblieben. Doch jetzt starten die französischen Behörden den vermutlich letzten Versuch, das Wrack und die Flugschreiber zu bergen. Mehrere ferngesteuerte und autonom agierende Tauchroboter suchen dazu den Meeresgrund ab. Wissenschaftler aus Göttingen entwickeln einen autonomen Laufroboter, der durch “Chaos-Kontrolle” flexibel verschiedene Gangarten nutzen kann Papua Neuguinea ist eine Insel, die durch Prozesse im Erdinnern Zentimeter für Zentimeter auseinander gerissen wird. Dazwischen entsteht – in geologisch kurzer Zeit – ein neuer Ozean, in dieser Form weltweit einzigartig. Geologen des IFM-GEOMAR, Kiel haben jetzt ein wichtiges Stück des Meeresbodens vor Neuguinea erstmals hochauflösend kartiert und beprobt: Möglich wurde dies Dank des hochmodernen autonomen Unterwasserfahrzeugs ABYSS. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Meeresforscher neue Erkenntnisse über die Plattentektonik, die Geburt eines Ozeans und die damit verbundene Bildung von Rohstofflagerstätten in dieser sehr dynamischen Region der Erde. Grönland ist eine der unzugänglichsten Gegenden der Welt. Doch der Klimawandel wird die Zukunft des halbautonomen dänischen Territoriums verändern. Zurückweichende Gletscher geben den Zugang zu Bodenschätzen wie Öl, Edelsteinen und Edelmetallen frei. Manch einer träumt bereits vom Reichtum. Wir stehen vor einer neuen technischen Revolution: Schon im nächsten Jahrzehnt drängen autonome Maschinen weit in die Arbeitswelt, in die Krankenpflege oder in private Haushalte vor. Doch was geschieht, wenn ein Roboter jemanden verletzt? Forscher fragen sich, ob Roboter künftig eine eingebaute Ethik brauchen. Wissenschaftlern der Technischen Universität Ilmenau ist es weltweit erstmals gelungen, in Kooperation mit europäischen Partnern vier unbemannte Wasserfahrzeuge – zwei Unterseeboote und zwei Katamarane – autonom so zu koordinieren, dass sie eine vorgegebene Strecke zurück legen und dabei eine bestimmte Formation einhalten. 26.10.2009 / Kiel/Townsville. Meeresforscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel brechen am Anfang dieser Woche mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE zu einer sechswöchigen Expedition ins Woodlark Becken östlich von Papua Neuguinea auf. Ziel der Reise sind detaillierte Untersuchungen des Meeresbodens in einer geologisch sehr komplexen und aktiven Region der Erde. Dabei kommen Großgeräte, wie das autonome Unterwasserfahrzeug (AUV) “ABYSS” und ein videogeführter Großgreifer, zum Einsatz. Informatiker der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz der Freien Universität Berlin haben eine Fernbedienung für das selbstkonstruierte autonome Fahrzeug “Spirit of Berlin” entwickelt. Die Software auf Basis des iPhone kann die Lenkung, die Bremse und das Gaspedal des Autos bedienen. Die Befehle werden von dem iPhone per Funk an die Antriebstechnik im Auto übertragen. 3. Platz für Studenten-Team der Universität Bremen bei europäischem Wettbewerb Vom 6. bis 10. Juli 2009 wurde in Gosport, Südengland, die Student Autonomous Underwater Challenge – Europe (SAUC-E) 2009 ausgetragen. Teilgenommen haben insgesamt acht Studenten-Teams aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Das Bremer Team AUV AVALON der AG Robotik unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Kirchner belegte den 3. Platz in diesem Wettkampf. Betreut werden die Studenten von AUV AVALON von Wissenschaftlern des DFKI. Fahrzeuge werden immer intelligenter. Die ersten Anwendungen für autonomes, dass heißt selbstständiges Fahren, sind bereits am Markt erhältlich. So ist denkbar, dass Passagiere bald von Fahrzeugen ganz ohne menschlichen Fahrer Die Jacobs University Bremen leitet im Rahmen des Cognitive Systems Programms der EU ein Projekt zur Entwicklung von intelligenten, autonomen Tauchrobotern (Autonomous Underwater Vehicles, AUVs), die ohne Verbindungskabel eigenständig komplexe Unterwassermissionen ausführen und darüber hinaus im Team kooperieren können. An dem Projekt im Gesamtvolumen von 3,34 Mio. Euro, das Anfang Februar 2009 mit dreijähriger Laufzeit startet, beteiligen sich insgesamt drei Forschungseinrichtungen und ein Unternehmen. Projektkoordinator ist Andreas Birk, Professor of Electrical Engineering and Computer Science an der Jacobs University. |
||
|
Copyright © 2012 Wissenschaftsecho - All Rights Reserved This blog uses the cross-linker plugin developed by Web-Developers.Net |
||