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Das Experiment “Mars 500″ im Moskauer Institut für Medizinisch-Biologische Probleme steuert auf eine entscheidende Phase zu. Das Landemodul des virtuellen Mars-Komplexes dockt heute (12. Februar) mit drei Astronauten an Bord vom Mutterraumschiff ab und geht auf dem Roten Planeten nieder.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Flöhe sind wahre Sprungwunder. Jahrzehntelang rätselten Biologen, wie sich die Plagegeister in phänomenale Höhen katapultieren. Jetzt haben zwei britische Forscher das Geheimnis gelüftet – mit einer Spezialkamera. Es war nicht einfach, die Insekten im richtigen Moment zu erwischen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Dass Bakterien durch den Erwerb neuer Eigenschaften eine adaptive Radiation auslösen können, wurde nun erstmals von einem internationalen Forscherteam unter Leitung von Prof. Christoph Dehio am Biozentrum der Universität Basel nachgewiesen. Am Beispiel des Krankheitserregers Bartonella konnten die Forscher zeigen, dass sich Bakterien durch den Erwerb einer molekularen Injektionsnadel zum Einspritzen bakterieller Proteine in Wirtszellen sehr viel effizienter an neue Wirtsorganismen wie den Menschen anpassen können. Die gewonnenen Erkenntnisse sind von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Evolution neuartiger Krankheitserreger des Menschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Das Vitamin Folsäure ist für den menschlichen Körper von zentraler Bedeutung und wird über Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte oder Nüsse aufgenommen. Kommt es durch Mangelernährung oder angeborene Defekte zu einer Störung des Folatstoffwechsels (Folate sind biochemische Zwischenprodukte der Folsäure), können schwere Veränderungen im Blutbild, zum Beispiel Anämien (makrozytäre oder megaloblastäre Anämie) sowie neurologische Störungen wie Krampfleiden oder Lernschwierigkeiten auftreten. Kurzum: Folatmangel im Kindesalter führt zu erheblichen Beeinträchtigungen in der körperlichen und geistigen Entwicklung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein Forscherteam (gemischte Forschergruppe Inserm/CNRS/Universität Straßburg) des IGBMC (Institut für Genetik, Molekular- und Zellbiologie) in Illkirch (Elsass) hat eine unerwartete Verbindung zwischen zwei Myopathie-Formen entdeckt. Sie haben eine starke Wechselwirkung zwischen zwei Muskelproteinen festgestellt, die beide für zwei unterschiedliche Formen von Myopathie verantwortlich sind: Myotubularin für kongenitale myotubuläre Myopathien und Desmin für Desmin-assoziierte Myopathien.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Teure Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Weizen
Für jeden Franken, der für Forschung ausgegeben wurde, flossen zusätzlich 1.26 Franken in Schutz- und Biosicherheitsmassnahmen sowie in die behördliche Begleitung und Überwachung der Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Weizen an den Standorten Reckenholz und Pully. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» (NFP 59).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Neurobiologen am Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie untersuchen am Fortpflanzungsritual der Fliege, wie das Nervensystem Verhalten erzeugt, steuert und sinnvoll einsetzt. Mit neu entwickelten Methoden der Thermogenetik können sie den Balzgesang des Fliegenmännchens „ferngesteuert“ auslösen und die beteiligten Nervennetze beschreiben. Ihre Arbeit wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Neuron veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
US-Forscher haben einen Weg entdeckt, wie man einen gefährlichen Erreger in den Selbstmord treiben könnte: Man lässt die Bakterien sich selbst töten – indem man den Mechanismus ausgebelt, der sie vor vor ihren eigenen Giften schützt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
In jedem Gehirn werden im Laufe seiner Entwicklung zahlreiche Nervenverbindungen geknüpft, die sich als falsch erweisen und anschliessend wieder gekappt werden müssen. Die Ausbildung von neuronalen Netzwerken ist also nicht immer zielgerichtet und fehlerfrei. Das konnte die Forschergruppe von Prof. Peter Scheiffele am Biozentrum der Universität Basel jetzt am Beispiel sogenannter Moosfaser-Nervenzellen nachweisen. Verantwortlich für die Fehlerbehebung ist ein Protein, das Forscher ursprünglich im Zusammenhang mit Prozessen bei der Knochenbildung kannten. Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des US-Journals PLoS Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Trotz hochdynamischer Sozialkontakte in Bechsteinfledermauskolonien pflegt jedes einzelne Tier langfristige und stabile soziale Beziehungen. Das komplexe Sozialgefüge der untersuchten Fledermauskolonien ähnelt dem von Elefanten, Delfinen und einigen Affenarten. Das hat ein internationales Forscherteam der Universität Greifswald und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich herausgefunden. Die Untersuchungsergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der biologischen Fachzeitschrift Proceedings B aus Großbritannien veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein Leben in der Matrix
RUB-Forscher untersuchen Interaktion von Zellen und extrazellulärer Matrix
Bochumer Forscher haben herausgefunden, dass bestimmte Zuckerreste im Rückenmark das Wachstum und Überleben von Nervenzellen steuern, die die Bewegung von Muskeln kontrollieren. „Wir hoffen, dass diese Erkenntnisse die regenerative Behandlung bei Nervenverletzungen verbessern können“, erklärt Prof. Dr. Stefan Wiese aus der Arbeitsgruppe für Molekulare Zellbiologie (Fakultät für Biologie und Biotechnologie). Über diese Zuckerreste in der Umgebung der Zellen, die extrazelluläre Matrix genannt wird, berichten die Forscher im Journal of Neuroscience Research.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Frankfurt, 8. Februar 2011. Fest verwurzelt und doch mobil: Tropische Waldbaumarten breiten sich mit Hilfe von Vögeln auch in zerstückelten Wald-Agrarlandschaften erfolgreich aus. Zwar ist die Distanz zwischen den einzelnen Waldhabitaten größer, die tierischen Transporter der Samen legen hier aber auch längere Strecken zurück. Das konnten Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt/Main und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, Radolfzell, anhand von Fütterungsversuchen und der Erfassung der Bewegungsmuster mit neuen, besonders leichten GPS-Geräten nachweisen. Die Ergebnisse wurden vor kurzem online in „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Zu den spannendsten Themen der Molekularbiologie zählt die Erforschung der Ribonukleinsäure (RNA) als steuerndes und regulierendes Element einer Vielzahl von Prozessen der Zelle. Zehn Jahre lang forschten WissenschaftlerInnen der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien im Rahmen des vom FWF geförderten Spezialforschungsbereichs “Modulators of RNA. Fate and Function”, und die beispielgebende überuniversitäre Zusammenarbeit hat reichlich Früchte getragen. Die WissenschafterInnen ziehen eine höchst erfolgreiche Bilanz, mit der sie Wien zu einem internationalen Hotspot der RNA-Forschung gemacht haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Neuseeländische Forscher zeigen, welchen Effekt das Aussterben von Vogelarten auf Ökosysteme hat: Die Pflanzen- und Insektenwelt würde sich drastisch verändern.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Leipzig. Das Verbrennen von Biomasse kann einen deutlichen Beitrag zur regionalen Feinstaubbelastung haben. Zu diesem Ergbniss kommt eine Studie des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (IfT).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wasserflöhe sind Anpassungskünstler, die schnell auf veränderte Umweltbedingungen reagieren können. Eine im internationalen Daphnia Genomics Consortium zusammen-geschlossenen Gruppe von Wissenschaftlern, der auch der LMU-Biologe Professor Christian Laforsch sowie die LMU-Biochemiker Dr. Georg J. Arnold und Dr. Thomas Fröhlich, Genzentrum-LAFUGA, angehören, hat nun das Genom des Wasserflohs Daphnia pulex vollständig entschlüsselt. Dabei zeigte sich, dass Wasserflöhe mehr Gene besitzen als alle anderen Tiere, deren Genom bisher sequenziert wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Durch die voranschreitende Überfischung der Ozeane und der damit einhergehenden Erschließung der Tiefsee sind viele Fischgruppen gefährdet. Zu den besonders bedrohten Arten zählen auch Haie, welche nicht nur in Küsten- und Hochseeregionen ein wesentlicher Bestandteil der Artenvielfalt sind, sondern auch in der Tiefsee. Diesen unwirtlichen Lebensraum bewohnen Laternenhaie, die bisher nahezu unerforscht sind. Die evolutiven Mechanismen, die Ursachen für ihre Eroberung der Tiefsee und ihre tatsächliche Artenvielfalt liegen noch weitgehend im Dunkeln. Jürgen Kriwet, Paläobiologe an der Universität Wien, hat zusammen mit zwei Kollegen aus München diese außerordentliche Fischgruppe untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Nicht nur Menschen bevorzugen – als Rechts- oder Linkshänder – eine bestimmte Körperhälfte, auch aus dem Tierreich ist das bekannt. Biologen haben jetzt untersucht, warum manche Papageienarten lieber mit links arbeiten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Kartierung von Stellen, an denen Retroviren bevorzugt ihr Erbgut einbauen
Kreisförmige Darstellungen aus dem Buddhismus halten Einzug in die Molekularbiologie. Die Chromosomen-Mandalas zeigen, wo Retroviren ihr Erbgut in das unsrige einbauen. Dieses Wissen könnte helfen, die Risiken von Gentherapien zu minimieren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Laserschweißen ist auf dem Vormarsch, stößt aber an Grenzen: Zwei transparente Kunststoff-Komponenten zusammenzufügen, war bisher nicht möglich. Forschern ist es jetzt gelungen, diese Hürde zu umgehen – mit der Wahl der richtigen Wellenlänge. Das neue Schweißverfahren revolutioniert die Bioanalytik.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Um die Patientenversorgung zu verbessern, verbünden sich viele niedergelassene Ärzte in Netzen. Die werden oft massiv von Pharma-Konzernen gesponsert – mit ganz andere Zielen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Die Menge an Introns – das sind Abschnitte von Genen, die in Zellen nicht in Proteine übersetzt werden – ist charakteristisch für das Genom einer biologischen Art. Wie Introns in der Evolution entstanden sind, ist noch nicht restlos geklärt. Eine Forschungsgruppe der Vetmeduni Vienna hat nun eine neue Theorie dazu entwickelt, wie die Kombination zweier DNA-Reparaturmechanismen den artspezifischen Introngehalt von Genomen hervorbringt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift „Trends in Genetics“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Brieftauben orientieren sich auf dem Weg zum Schlag an Gerüchen. Forscher fanden heraus: Ohne ihr rechtes Nasenloch verirren sie sich dabei.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Auf Borneo schlägt eine Fledermausart ihr Lager in der fleischfressenden Kannenpflanze auf und nutzt sie als Toilette – davon profitieren beide.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Nach einer Verletzung des Rückenmarks verhindern verschiedene Faktoren die Regeneration der Nervenzellen. Zwei der wichtigsten Hürden sind das destabilisierte Zellskelett, das ein erneutes Auswachsen unmöglich macht, und das entstehende Narbengewebe, das eine Barriere zwischen den getrennten Zellenden aufbaut. Nun fanden Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried mit einem internationalen Team aus den USA und den Niederlanden, dass das Krebsmedikament Taxol an beiden Stellen positiv eingreift und diese Regenerationshürden verringert.
Science, online am 27. Januar 2011
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ökologen und Pflanzenbiologen der Universität Zürich weisen zusammen mit amerikanischen Forschern nach, dass schnelles Pflanzenwachstum zu Lasten der natürlichen Verteidigungsmechanismen geht. Die neuen Erkenntnisse sind für die auf Massenertrag selektionierten Nutzpflanzen und deren unnatürlich schwachen Schädlingsresistenz von Bedeutung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Erstmals haben Biologen eindeutig beobachtet, wie Schimpansenmütter auf den Tod ihres Nachwuchses reagieren: Sie trauern. Videoaufnahmen zeigen, wie schwer es einer Mutter fällt, sich von ihrem toten Baby zu trennen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Eine ungewöhnliche Partnerschaft beschreiben Würzburger Zoologen im Fachblatt „Biology Letters“: Tropische Fledermäuse haben sich mit fleischfressenden Kannenpflanzen zusammengetan – zum beiderseitigen Nutzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Jede Zelle verfügt über eine große Anzahl von Proteinen, die maßgeblich die Lebensfunktionen eines Organismus steuern. Dabei übernimmt jedes Protein spezielle Aufgaben. Durch Modifikationen mit Ubiquitin und verwandten Proteinen können diese Aufgaben nachträglich verändert werden. Stefan Jentsch, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, wurde jetzt für seine Forschungen zu dieser Form der Proteinregulation mit dem Louis-Jeantet Preis für Medizin 2011 geehrt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 700.000 Schweizer Franken (ca. 540.000 Euro) verbunden und wird von der Louis-Jeantet Stiftung verliehen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Umweltbundesamt stellt kompakte Datensammlung vor
Wie wirkt sich die moderne Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus? Mit der kostenlosen Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ aus der Reihe „Daten zur Umwelt“ stellt das Umweltbundesamt (UBA) die wichtigsten Zahlen und Fakten für eine fundierte Diskussion über den Umweltschutz in der Landwirtschaft bereit: Was schon erreicht wurde und wo noch Probleme bestehen. Grafiken, Karten und Tabellen bilden die Zusammenhänge verständlich ab.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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