Über Wissenschaftsecho

Schlagwörter

Riesige Sardinenschwärme: Tanz in den Tod

Es ist ein gewaltiges Naturereignis: Jährlich tauchen vor der Küste Südafrikas riesige Mengen Sardinen auf - ein Festessen für viele Meeresbewohner. Doch in letzter Zeit werden die Fischschwärme kleiner. Forscher rätseln, warum.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Bohren ohne Schmerzen

(Pressehof) Leipzig – Rückt der jährliche Zahnarzttermin näher, wachsen bei manchen Menschen Angst und Unbehagen. Denn das klassiche Werkzeug des Zahnarztes, Bohrer und Spritze, entfaltet im empfindlichen Mundraum eine doppelt unangenehme Wirkung. Dank einer neuen Technik kann diese Angst jetzt gebannt werden. - Weiter lesen …

Hirnscans: Neurologen lokalisieren Ursprungsort der Angst

Große Höhen, enge Räume – schon der Gedanke daran: Manche Menschen sind von Ängsten besessen, während andere Horrorsituationen kalt lassen. Hirnscans haben jetzt verraten: Das Maß der Ängstlichkeit hängt von zwei kleinen Schaltkreisen ab.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Tiere verstecken sich und hungern – Krokodile von Zyklon "Yasi" traumatisiert

AP, AP

Der heftige Tropensturm “Yasi”, der vergangene Woche über Australien hinwegfegte, hat die Krokodile der Region traumatisiert. Die Tiere waren so geschockt, dass sie tagelang zu essen aufhörten und sich unter Wasser versteckten.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Versuch und Irrtum: Gehirn lernt mit Fehlern

In jedem Gehirn werden im Laufe seiner Entwicklung zahlreiche Nervenverbindungen geknüpft, die sich als falsch erweisen und anschliessend wieder gekappt werden müssen. Die Ausbildung von neuronalen Netzwerken ist also nicht immer zielgerichtet und fehlerfrei. Das konnte die Forschergruppe von Prof. Peter Scheiffele am Biozentrum der Universität Basel jetzt am Beispiel sogenannter Moosfaser-Nervenzellen nachweisen. Verantwortlich für die Fehlerbehebung ist ein Protein, das Forscher ursprünglich im Zusammenhang mit Prozessen bei der Knochenbildung kannten. Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des US-Journals PLoS Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

BioforscherInnen ziehen Erfolgsbilanz anlässlich zehn Jahre RNA-Netzwerk

Zu den spannendsten Themen der Molekularbiologie zählt die Erforschung der Ribonukleinsäure (RNA) als steuerndes und regulierendes Element einer Vielzahl von Prozessen der Zelle. Zehn Jahre lang forschten WissenschaftlerInnen der Max F. Perutz Laboratories (MFPL) der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien im Rahmen des vom FWF geförderten Spezialforschungsbereichs “Modulators of RNA. Fate and Function”, und die beispielgebende überuniversitäre Zusammenarbeit hat reichlich Früchte getragen. Die WissenschafterInnen ziehen eine höchst erfolgreiche Bilanz, mit der sie Wien zu einem internationalen Hotspot der RNA-Forschung gemacht haben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Erfindungen: Wenn Tüftler und Wissenschaftler verrückt spielen

Gummimuskeln, die Wellen in Strom umwandeln oder essbare Sensoren, die den Reifegrad von Obst und Gemüse messen. Was herauskommt, wenn Erfinder “spinnen”.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hoffnung für Arktisches Meereis

Der starke Rückgang des Meereises in der Arktis ließ in den letzten Jahren die Sorge aufkommen, dass die Eisbedeckung sich einem sog. Kipp-Punkt nähern könnte. Bei Überschreiten des Kipp-Punktes wäre der Verlust des verbleibenden Meereises nicht mehr zu stoppen. Aktuelle Ergebnisse des Hamburger MPI für Meteorologie deuten jetzt jedoch darauf hin, dass es keinen solchen Kipp-Punkt für den Verlust des Sommereises in der Arktis gibt. Stattdessen reagiert die Eisbedeckung relativ direkt auf die jeweiligen klimatischen Bedingungen. Der fortschreitende Verlust des Arktischen Meereises könnte also verlangsamt oder sogar gestoppt werden, wenn die globale Erwärmung verlangsamt oder gestoppt würde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Knochenanalyse: Neandertaler schwächelte beim Rennen

Probleme mit der Achillessehne? Die hatten wahrscheinlich schon die Neandertaler! Für die Urmenschen könnten sie sogar zur existenziellen Bedrohung geworden sein. Das vermuten Forscher, die Fossilien vermessen haben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Verschollen im All: Russland fahndet nach Geistersatelliten

Der russische Satellit ”GEO-IK-2″ sollte die Erde vermessen. Doch nach seinem Start am Dienstag war er plötzlich verschwunden. Nun wurden Signale des Hightech-Spähers aufgefangen – er schwebt auf Abwegen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Treiber-Ameisen im Regenwald: Killer, die Leben spenden

Treiber-Ameisen sind gefürchtete Jäger: Zu Zehntausenden durchpflügen sie das Unterholz im Regenwald und fressen fast alles, was ihnen zwischen die Kiefer kommt. Doch die Raubzüge bringen nicht nur Tod und Zerstörung – Hunderte Tierarten sind als Schlachtenbummler dabei und leben prächtig davon.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Nitrate im Gemüse: Spinat macht stark

Spinat kräftigt nicht nur den Comic-Helden Popeye: Sportler, die das Gemüse gegessen haben, können ihre Muskeln effizienter nutzen. Das zeigt die Analyse des Muskelgewebes – in den Zellen haben Spinatsalze eine erstaunliche Wirkung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Deutscher Sprachatlas publiziert „Wortatlas zur Alltagssprache der ländlichen Räume Hessens“

Mit dem „Wortatlas zur Alltagssprache der ländlichen Räume Hessens“ wird die Reihe „Hessische Sprachatlanten“ abgeschlossen, in der in vier umfangreichen Atlasbänden exemplarisch der Sprachgebrauch in den städtischen Zentren und ländlichen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hüpfen fürs Hirn: Aerobic hilft gegen das Vergessen

Dreimal die Woche Aerobic ist nicht nur gut für die Hüften: Schon ein moderates Training verbessert im fortgeschrittenen Alter die Gedächtnisleistung, wie Forscher nun herausgefunden haben. Stretchen bringt hingegen nichts.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Symbiose: Fledermaus wohnt in fleischfressender Pflanze

Auf Borneo schlägt eine Fledermausart ihr Lager in der fleischfressenden Kannenpflanze auf und nutzt sie als Toilette – davon profitieren beide.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Kinder-Ernährung: Wer Lauch isst, staubt ab

Soll man Kinder bestechen, damit sie gesünder essen? Klappt nie, warnten Forscher bisher – neue Studien aber besagen das Gegenteil. Mit viel Lob oder Aufklebern als Belohnung kann man den Gemüsehunger beim Nachwuchs durchaus steigern. Und das sogar auf Dauer.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Fledermäuse füttern Pflanzen

Eine ungewöhnliche Partnerschaft beschreiben Würzburger Zoologen im Fachblatt „Biology Letters“: Tropische Fledermäuse haben sich mit fleischfressenden Kannenpflanzen zusammengetan – zum beiderseitigen Nutzen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Französischer Pharmaskandal: Tödlicher Appetitzügler beschäftigt Gerichte

33 Jahre hat der französische Konzern Servier den Appetithemmer Mediator verkauft – obwohl er um dessen tödliche Nebenwirkungen gewusst haben soll. Rund 500 Menschen sollen gestorben sein, weil sie das Mittel schluckten. Der Fall beschäftigt jetzt die Gerichte und das Parlament.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Ernährung: Junkfood lässt Gehirn schrumpfen

Macht zu viel ungesundes Essen nicht nur dick, sondern auch doof? Übergewicht und falsche Ernährung können ganze Hirnregionen schrumpfen lassen, zeigen zwei neue Studien. Das könnte einen Teufelskreis in Gang setzen, weil dadurch das Essverhalten weiter außer Kontrolle gerät.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Entscheidende Erkenntnis zum immunologischen Gedächtnis entdeckt

Eosinophile sichern Überleben der Gedächtnis-Plasmazellen

Das immunologische Gedächtnis ist nicht nur für die erfolgreiche Abwehr von Krankheitserregern und die Möglichkeit, gegen Krankheiten zu impfen, essentiell. Es ist auch für unerwünschte Konsequenzen wie den anhaltenden Kampf gegen fälschlich als fremd eingestufte Körperstrukturen bei Autoimmunerkrankungen, z.B. bei entzündlichem Rheuma, verantwortlich. Daher wird es intensiv erforscht. Einen wichtigen Puzzelstein zum Verständnis – der Rolle der Eosinophilen Granulozyten – konnte nun die Arbeitsgruppe von Privatdozentin Dr. Claudia Berek vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) beitragen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Malaria: Neue Impfstrategie

Forschern von zwei französischen Laboratorien in Lille (Nord-Pas-de-Calais) ist es gelungen, Mäuse vor Malaria zu schützen, indem sie ihnen Stärke aus Grünalgen ins Fressen mischten. Diese Forschungsergebnisse ebnen den Weg für eine einfache und sichere Impfung von Kindern in Risikoländern. Sie wurden am 15. Dezember 2010 in der renommierten Fachzeitschrift PloS One veröffentlicht [1].
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Rumänien – Vogel-Massensterben aufgeklärt

The Arkansas Democrat-Gazette, AP

Der plötzliche Tod von Dutzenden Staren in Rumänien ist aufgeklärt: Die Tiere starben an einer Alkoholvergiftung. Eine Analyse ihres Mageninhalts habe ergeben, dass sie die bei der Weinproduktion anfallenden Traubenreste gefressen hätten, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Agerpres.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

UDE: Zoologen beobachten magnetfeldgesteuerte Füchse

Wenn der Rotfuchs auf der Jagd ist, springt er nicht einfach so auf seine Beute zu. Er richtet sich unbewusst am Magnetfeld der Erde aus. Zu diesem überraschenden Schluss kommen Zoologen der Universität Duisburg-Essen und der Prager Agraruniversität, die über 80 Füchse bei fast 600 Jagdsprüngen beobachtet haben. Die Ergebnisse der Arbeit von Dr. Sabine Begall, Prof. Dr. Hynek Burda, Prof. Dr. Jaroslav Cerveny und Kollegen werden am 12. Januar in der renommierten Fachzeitschrift Biology Letters publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gesundheit: Nahrung und Medikamente vertragen sich oft nicht

Fettreiches Essen und die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten können zu großen Problemen führen. Auch Grapefruitsaft kann gefährlich sein.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Menschlicher Standby-Modus – Im Schlaf sinkt der Energieverbrauch

ddp

Erstmals haben US-Forscher gemessen, wie viel Energie man beim Schlafen weniger verbraucht als im Wachzustand: Der Körper spart durch das Schlafen in der Nacht im Vergleich zum Wachliegen ungefähr 134 Kilokalorien oder 562 Kilojoule ein, konnten die Forscher zeigen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Wenn viele fressen wollen: Wie Seevögel ihren Lebensraum teilen

Wenn sich verschiedene Seevogelarten einen Lebensraum mit begrenztem Nahrungsangebot teilen, müssen sie sich in ihren Nahrungsgewohnheiten unterscheiden – eine Spezialisierung, die man als ökologische Einnischung bezeichnet. Wie flexibel ökologische Nischen sind, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie untersucht. Sie fanden heraus, dass sich die Jagdgewohnheiten tauchender Seevogelarten räumlich und zeitlich stark unterscheiden. Die ökologischen Nischen sind flexibel; unterschiedliche Lebensräume, Vermeiden von Konkurrenz mit Nachbarn oder Ausweichen vor Fressfeinden führen auch innerhalb einer Art zu unterschiedlichem Verhalten. (Ecosphere, 20. Dezember 2010)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

UDE: Daimler vor BMW, VW und Ford in der ÖkoGlobe-Jahresbilanz

Die größte Offenheit für ökologische Innovationen findet sich beim Daimler-Konzern: Er wurde in den vergangenen vier Jahren am häufigsten für nachhaltige Innovationen nach den ÖkoGlobe-Kriterien ausgezeichnet. Das hat die jüngste Auswertung des ÖkoGlobe-Instituts der Universität Duisburg-Essen (UDE) ergeben, die die Beurteilung längerfristiger Aktivitäten der Autobauer auf dem Feld der nachhaltigen Mobilität ermöglicht, so Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des ÖkoGlobe-Instituts.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Fettarm essen dank Lupinenproteinen

Lecker, gesund und nachhaltig erzeugt sollen Lebensmittel sein. Forscher arbeiten an neuen Verfahren, um möglichst viele Bestandteile von Pflanzen für die Ernährung zu nutzen. Künftig könnten pflanzliche Zutaten tierische Rohstoffe ersetzen. Lupinensamen lassen sich etwa zum Herstellen fettarmer, delikater Wurstwaren verwenden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gute Vorsätze fürs neue Jahr: So erreichen Sie Ihre Ziele

Weniger rauchen und mehr Sport treiben: Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind schnell gefasst – und schnell wieder vergessen. Psychologen geben Tipps, wie die Umsetzung funktioniert.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Grundlagentraining: So essen Sie gegen den Silvester-Kater an

Fettreiches Essen schafft schon mal eine gute Grundlage für Party. Zur Vermeidung eines schweren Neujahrestages gilt es noch mehr zu beachten.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft