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Die Darwin-Finken der bakteriellen Welt

Dass Bakterien durch den Erwerb neuer Eigenschaften eine adaptive Radiation auslösen können, wurde nun erstmals von einem internationalen Forscherteam unter Leitung von Prof. Christoph Dehio am Biozentrum der Universität Basel nachgewiesen. Am Beispiel des Krankheitserregers Bartonella konnten die Forscher zeigen, dass sich Bakterien durch den Erwerb einer molekularen Injektionsnadel zum Einspritzen bakterieller Proteine in Wirtszellen sehr viel effizienter an neue Wirtsorganismen wie den Menschen anpassen können. Die gewonnenen Erkenntnisse sind von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Evolution neuartiger Krankheitserreger des Menschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Röntgenaufnahmen machen Schlangen Beine

Mit neuer Röntgentechnologie hat eine Forschergruppe Hinweise erhalten, wie Schlangen im Laufe der Evolution ihre Gliedmassen verloren. Die Wissenschaftler hoffen, damit eine Debatte unter Paläontologen ein Stück vorwärts zu bringen: Stammen die heutigen Schlangen von Urzeitreptilien ab, die auf dem Land lebten, oder von Meerestieren? Die detailreichen, dreidimensionalen Röntgenbilder der Beinreste einer heute ausgestorbenen Schlange zeigen eine innere Architektur, die denen der heutigen Eidechsen ähnelt. Die Ergebnisse werden in der Fachzeitschrift Journal of Vertebrate Paleontology vom 8. Februar veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Evolution: Wie die Natur die Feder erfand

Wie wurden aus Dinosauriern Vögel? Unter Evolutionsforschern ist die Frage seit Jahren umstritten. Eine zentrale Rolle spielt die Entwicklung der Feder. “National Geographic”-Autor Carl Zimmer über ein Wunderwerk der Natur, das Wissenschaftler bis heute vor Rätsel stellt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Evolution: Für viele Tiere ist der Schwanz überlebenswichtig

Beim Mensch ist der Schwanz im Lauf der Evolution verschwunden. Doch für viele Tiere bleibt er überlebenswichtig.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Fossiler "Anden-Geist" beendet Forscherstreit

Paläontologen der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Paris, Poitiers und Cambridge die bislang ältesten fossilen Schädel eines Gürteltiers entdeckt. Die 26 Millionen Jahre alten Überreste hatten Jahrzehnte lang unbeachtet im Pariser Museum für Naturgeschichte geschlummert. Der Fund löst einen Widerspruch, an dem sich Evolutionsforscher schon lange stoßen: Nach genetischen Analysen sollte die entsprechende Gürteltier-Unterfamilie der Tolypeutinae vor rund 29 Millionen Jahren entstanden sein. Die bislang ältesten fossilen Überreste dieser Tiergruppe waren aber gerade einmal 12 bis 14 Millionen Jahre alt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Laserschweißen im richtigen Licht

Laserschweißen ist auf dem Vormarsch, stößt aber an Grenzen: Zwei transparente Kunststoff-Komponenten zusammenzufügen, war bisher nicht möglich. Forschern ist es jetzt gelungen, diese Hürde zu umgehen – mit der Wahl der richtigen Wellenlänge. Das neue Schweißverfahren revolutioniert die Bioanalytik.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Kreatives Flickwerk: Neue Theorie erklärt Evolution in den Genen

Die Menge an Introns – das sind Abschnitte von Genen, die in Zellen nicht in Proteine übersetzt werden – ist charakteristisch für das Genom einer biologischen Art. Wie Introns in der Evolution entstanden sind, ist noch nicht restlos geklärt. Eine Forschungsgruppe der Vetmeduni Vienna hat nun eine neue Theorie dazu entwickelt, wie die Kombination zweier DNA-Reparaturmechanismen den artspezifischen Introngehalt von Genomen hervorbringt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift „Trends in Genetics“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gen-Analyse: Orang-Utan zu 97 Prozent mit Mensch identisch

Das Erbgut des Orang-Utan ist entschlüsselt: Demnach hat sich das Genom des “Waldmenschen” im Laufe der Evolution weniger verändert als das von Schimpanse und Mensch.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Orang-Utan-Genom entziffert: Neue Einblicke in die Evolution der Primaten

Ein internationales Konsortium hat die kompletten Genome von elf Orang-Utans sequenziert, Carolin Kosiol von der Vetmeduni Vienna hat an der Studie mitgearbeitet. Sie fand Hinweise darauf, dass sich in der Evolution von Primaten besonders Gene verändert haben, die am Sehen beteiligt sind, aber auch solche, die den Fettstoffwechsel beeinflussen. Letzterer spielt bei Menschen bei Krankheiten des Nervensystems eine wichtige Rolle. Der Artikel erscheint in der Zeitschrift Nature in der Ausgabe vom 27. Jänner 2011.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Evolutionstheorie: Darwin bringt türkischen Lehrer in Schwierigkeiten

In Ankara handelte sich ein Lehrer einen offiziellen Verweis ein. Sein Vergehen: Er beantwortete die Frage eines Schülers, ob der Mensch vom Affen abstamme.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Bizarrer Dinosaurier: Verwandter von T-Rex hatte nur einen Finger

Nur ein Finger pro Klaue: In China haben Paläontologen eine bizarre Dinosaurier-Art entdeckt. Offenbar stocherten die Tiere mit den Gliedmaßen nach Insekten. Die ungewöhnliche Klaue deutet auf eine ungewöhnliche Evolution der Dinos hin.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Evolutionsbiologie: Der weibliche Orgasmus ist ein großes Mysterium

Beim Mann ist der sexuelle Höhepunkt schnell erklärt. Doch über den weiblichen Orgasmus stellen Forscher teils kuriose Theorien auf – vieles bleibt ein Rätsel.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Das Salz in der Suppe der Evolution

Biologen erforschen neue Stoffwechselwege und deren Entstehung in Mikroorganismen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hormone entscheiden über Bruterfolg von Vögeln

Manche Tierarten haben mehr, andere weniger Nachkommen. Hormone wie Prolaktin und Kortikosteron können das Verhalten in der Brutsaison und damit den Fortpflanzungserfolg eines Elternpaares entscheidend beeinflussen. Nun haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell und ihre Kollegen der Universitäten Princeton und Edinburgh nachgewiesen, dass die Hormonwerte nicht nur während der Brutzeit von Bedeutung sind,sondern bereits lang davor entscheiden, wann, wie oft und wie viel Eier ein Vogelpaar legt.Die hormonelle Verfassung eines Tieres ist daher von großer Bedeutung für seinen Fortpflanzungserfolg und ist möglicherweise eine wichtige Schaltstelle der Evolution.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

High-Tech-Tomograf: In der Superröhre

Münchner Ärzte testen eine Weltneuheit: Ein einzigartiger Tomograf entlarvt Tumorzellen und bestimmt gleichzeitig ihre exakte Position. Das Verfahren könnte die Krebsdiagnostik revolutionieren – unklar ist allerdings, ob es jemals bezahlbar sein wird.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Seuchenbekämpfung: Genmanipulation stoppt Vogelgrippe-Ausbreitung

Erstmals haben Forscher das Erbgut von Hühnern so manipuliert, dass sie das gefährliche Vogelgrippevirus nicht mehr verbreiten. Die neue Methode könnte gegen alle möglichen Erreger eingesetzt werden – und den Kampf gegen Seuchen revolutionieren. Die Frage ist: Spielt der Verbraucher mit?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Fortpflanzung: Das bizarre Paarungsverhalten der Zwitterwürmer

Würmer der Gattung Macrostomum leben mit einem Dilemma: Sie sind Zwitter, möchten sich jedoch am liebsten nur als Männchen fortpflanzen. Das führt mitunter zu brachialem Paarungsverhalten, aus dem Forscher Rückschlüsse auf den Evolutionsprozess ziehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Vielfältige Spermienevolution bei Plattwürmern

Spermien haben während der Evolution verschiedene Formen ausgebildet, mit denen sie sich optimal an das Paarungsverhalten und auf den sich daraus ergebenden Weg zur Eizelle angepasst haben. Dies berichten Forschende aus der Schweiz, England und Japan in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «PNAS» für eine Gruppe von Plattwürmern. Mit dieser Studie wird die verblüffende Diversität der Spermien besser verständlich.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Evolution des Menschen: Schon Frühmenschen-Babys waren proper

Menschliche Babys sind im Vergleich zu tierischem Nachwuchs groß und schwer. Dieser Trend begann nicht erst mit dem Erscheinen des Homo sapiens, auch unsere frühen Vorfahren hatten bereits ein hohes Geburtsgewicht, zeigt eine aktuelle Untersuchung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Evolution: Schon Frühmenschen brachten Riesenbabys zur Welt

Neue Studien fossiler Knochen zeigen: Schwere Babys gab es schon zu Urzeiten. Forscher vermuten eine frühe Arbeitsteilung beim Großziehen der Kinder.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Paläontologie: 400.000 Jahre alte Zähne in Israel entdeckt

Forscher haben wohl die bislang ältesten Hinweise auf die Existenz des Menschen entdeckt. Der Fund uralter Zähne könnte das gesamte Bild der Evolution ändern.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Sauerstoffanstieg beeinflusste Evolution

Neue Erklärung für Zusammenhang zwischen Entstehung der Tiere und Anstieg des atmosphärischen Sauerstoffs
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Frühe Evolution: Forscher berechnen Geburtsstunde moderner Gene

Mehrere Milliarden Jahre bevölkerten Einzeller die Erde. Um mehr über die Entwicklung dieser frühen Lebensformen zu erfahren, haben US-Forscher ihre Spuren im Erbgut heute lebender Organismen verfolgt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass vor rund drei Milliarden Jahren Erstaunliches passierte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Heinrich IV.: Forscher lüften Geheimnis um Königsschädel

Während der Französischen Revolution wurde die Leiche von Heinrich IV. aus dem Grab geholt. Einen Teil seiner Gebeine entdeckte man später in einem Massengrab wieder, doch sein Kopf galt lange als verschollen. Jetzt haben Wissenschaftler ihn mit großer Sicherheit identifiziert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Vietnams Artenvielfalt wurzelt tief in der Erdvergangenheit

Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Trotz seiner stark gefährdeten Land- und Süßwasserökosysteme trägt Vietnam maßgeblich zu dieser biologischen Vielfalt bei. – Die Arbeitsgruppe um Professor Madelaine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) der Universität Tübingen, weist in einer aktuellen Publikation erstmals nach, dass Nordvietnam schon vor rund 30 Millionen Jahren ein Hot Spot der Biodiversität war.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wahrnehmung: Forscher sehen die Welt mit Bienenaugen

Britische Wissenschaftler haben eine Datenbank aufgebaut, die Blumen zeigt, wie Bienen sie sehen. Insektenaugen nehmen Licht vor allem im UV-Bereich wahr. Das Projekt soll helfen, die Evolution von Pflanzen besser zu verstehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Vietnams Artenvielfalt wurzelt tief in der Erdvergangenheit

Frankfurt/Tübingen, 13. Dezember 2010_ Durch die sehr hohe Anzahl meist nur dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten gilt Südostasien als globaler Hot Spot der Biodiversität. Trotz seiner stark gefährdeten Land- und Süßwasserökosysteme trägt Vietnam maßgeblich zu dieser biologischen Vielfalt bei. – Die Arbeitsgruppe um Professor Madelaine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoecology (HEP) an der Universität Tübingen, weist in einer aktuellen Publikation erstmals nach, dass Nordvietnam schon vor rund 30 Millionen Jahren ein Hot Spot der Biodiversität war.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Testflug: Erste private Raumkapsel fliegt ins All und zurück

Es ist eine kleine Revolution in der Raumfahrt: Erstmals wurde eine privat gebaute Raumkapsel im All ausgesetzt und kehrte planmäßig zur Erde zurück. Bei dem Jungfernflug umkreiste das acht Tonnen schwere “Dragon”-Vehikel zweimal die Erde. In Zukunft könnte es die veralteten US-Shuttles ablösen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Evolutionärer Inzucht-Schutz: Frauen vermeiden während Eisprung Kontakt zum Vater

Eine US-Studie zeigt, wie stark das Verhalten von Frauen während ihrer verschiedenen Zyklusphasen von biologischen Faktoren bestimmt wird.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Innovation: Physiker erfinden ein revolutionär neues Licht

Ein Ensemble aus Photonen könnte künftig die Lasertechnik ersetzen. Die Vision: Sonnenlicht wie mit einem Brennglas auf Solarzellen zu bündeln.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft