Über Wissenschaftsecho

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Forscher widerlegen Akupunktur-Skepsis

(Pressehof) Leipzig – Eine aktuelle Studie zeigt, dass TCM-Akupunktur im Falle von Herzinsuffizienz tatsächlich Wirkung zeigt. Mehrere wissenschaftliche Studien deuteten bislang darauf hin, dass auch unspezifisches Stechen ohne Berücksichtigung der TCM-Meridiane Schmerzen lindern kann. Angeblich setzt der Einsatz der Nadeln entzündungshemmende Stoffe wie körpereigenes Adenosin frei. Die Scheinakupunktur verlange außerdem kein richtiges Eindringen in die Haut. Es genüge, so die Studien, die Nadeln alle fünf Minuten für insgesamt dreißig Minuten rotieren zu lassen. - Weiter lesen …

Nanopartikel: Wandfarbe tötet Superbakterien

Superbakterien werden in Krankenhäusern zu einem immer größeren Problem: Tausende Patienten sterben jedes Jahr an den Folgen von Infektionen, selbst starke Antibiotika sind wirkungslos gegen resistente Keime. Jetzt stellen Forscher ein neues Gegenmittel vor: eine Wandfarbe.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Verschwinden des Mammuts: Forscher überbieten sich mit Aussterbe-Theorien

Lange dominierten Mammuts die Welt – warum verschwanden sie nach der Eiszeit? In einer regelrechten Studien-Schlacht übertreffen sich Wissenschaftler mit Theorien zum Aussterben der Großsäuger. Doch leider widersprechen sich die Ergebnisse.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Golf von Mexiko: Forscher attackieren Ölpest-Entwarnung der US-Regierung

Ist das Öl, das in gewaltigen Mengen in den Golf von Mexiko gelaufen ist, tatsächlich größtenteils verschwunden? Forscher greifen jetzt die Schätzung der US-Regierung an: Rund drei Viertel des Öls seien noch immer in der Umwelt und stellten eine Gefahr dar.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Forscher widersprechen Washington: "Das Öl ist immer noch da draußen"

Während die US-Regierung verkündet, dass sich das meiste Öl im Golf von Mexiko inzwischen aufgelöst habe, widersprechen Wissenschaftler scharf: Fast 80 Prozent seien noch im Wasser, das Ausmaß der Katastrophe kaum zu übersehen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Pilze programmieren Ameisen um – schon seit Jahrmillionen

Der Pilz Orphyocordyceps unilateralis verwandelt in asiatischen Regelwäldern tagtäglich Millionen von Ameisen in willenlose Zombies. Vor 50 Millionen Jahren gab es diese bizarre Form des Parasitismus wohl auch in Nordeuropa. Das vermuten zumindest Forscher der Universitäten Bonn und Harvard sowie des Smithsonian-Instituts in Washington: In einem uralten Blatt-Fossil aus Messel bei Darmstadt fanden sie Bissspuren, die wahrscheinlich von einer pilzinfizierten Ameise stammen. Die Wissenschaftler berichten in der aktuellen Ausgabe der biology letters (doi: 10.1098/rsbl.2010.0521) über ihren Fund.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie das Speicherorgan der Zelle entsteht: TUM-Forscher entdecken neues Protein bei der Vakuolenbildung von Pflanzen

Wenn man in den sauren Apfel beißt, hat man sie gerade zerstört – die pflanzliche Vakuole. Obwohl Vakuolen den meisten Platz in einer Pflanzenzelle einnehmen, ist nur wenig darüber bekannt, wie diese Speicherorgane der Zelle entstehen und wie die darin gelagerten Inhaltsstoffe ihren Weg dorthin finden. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt ein neues Protein entdeckt, das für die Entstehung der Vakuole notwendig ist. Damit haben sie gleichzeitig neue Hinweise zur Entschlüsselung der Vakuolen-Entstehung gefunden. Nun wollen sie den Mechanismus komplett aufklären.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Äskulapnatter: Forscher untersuchen Deutschlands größte Schlange

In Schlangenbad ist man stolz auf die Äskulapnatter, die bis zu zwei Meter lang wird. Dennoch ist das Tier bedroht, denn der Mensch verkleinert sein Lebensraum zusehends. In einem Projekt wird die Art erforscht – auch um sie besser zu schützen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Verhütung: Pille wirkt unabhängig vom Gewicht der Frau

Ob schlank, ob übergewichtig – die Anti-Baby-Pille wirkt bei Frauen gleich gut. Zu diesem Schluss kommen Forscher, die insgesamt 226 Freiwillige untersucht hatten. Der Umstieg auf höher dosierte Hormonpräparate sei unnötig, sagen die Mediziner.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Umweltgift und neue Krankheiten: Forscher untersuchen Einflüsse auf die Bienengesundheit

Bienenforscher der Universität Hohenheim untersuchen Wechselwirkungen von Bienenkrankheiten und Pestiziden
Um über 50% sank die Zahl der Bienenvölker in Europa in den vergangenen 50 Jahren. Weltweit neue Bienenkrankheiten und zunehmende Umweltbelastung sind die Haupt-Stressfaktoren für Honigbienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Tourist, Migrant und Einheimischer – in einer Person: RUB-Forscherin analysiert Mobilitäten in Europa

Wie das EU-Grenzregime sich auswirkt

Kann man im Urlaub noch vom Besuch eines Fremden bei Einheimischen sprechen, wenn die Hotelangestellten selbst von weit her kommen? Ist die Serbin, die im Winter nach Deutschland reist um zu arbeiten, eine Touristin? Die Rollen vermischen sich, lautet ein Fazit von Dr. Ramona Lenz, Mitarbeiterin am RUB-Zentrum für Mittelmeerstudien. Sie hat Menschen auf Zypern und Kreta befragt und so die Auswirkungen des EU-Europäischen Grenzregimes untersucht. Ihre Dissertation „Mobilitäten in Europa“ ist jetzt im Buchhandel erhältlich.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Schneefall: Warum die Antarktis nicht an Eis verliert

Die Erde wird im globalen Durchschnitt immer wärmer – aber die Eisbedeckung der Antarktis wird größer, anstatt abzunehmen. Jetzt bieten Forscher eine einfache Erklärung für das Phänomen – und warnen zugleich davor, dass es damit schon bald vorbei sein könnte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Tierversuche: Forscher entwickeln Therapie gegen Kokainsucht

Es ist ein bedeutender Schritt gegen die Kokainabhängigkeit: Forscher haben die Ausbreitung eines süchtig machenden Eiweisstoffes im Gehirn von Ratten gestoppt. Es bildete sich ein neuronaler Schutzschild gegen die Sucht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Schriftzeichen: Das Steinzeit-Alphabet hatte 26 Buchstaben

Forscher deuten Höhlen-Zeichen als Urform der Schrift. Andere Experten sehen in den Symbolen den Beweis für abstraktes Denken.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Bedrohte Menschenaffen: Schimpansen-Rückgang bereitet Sorge

Die Zahl der Schimpansen in Afrika ist laut Affenforscherin Jane Goodall in den vergangenen 50 Jahren von 1,5 Millionen auf 300.000 geschrumpft. Weil ihr Lebensraum immer weiter zerstört wird, fürchtet die Forscherin um die Zukunft der Tiere.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Neue Erkenntnisse ermöglichen effektiveres Fischfutter

Durch neue Erkenntnisse darüber, was im Körper bei der Nahrungsaufnahme von Fischen geschieht, lässt sich besseres Fischfutter herstellen. Forscher der Universität Göteborg hoffen, damit einen Beitrag zu einer effektiveren Wasserwirtschaft leisten zu können. Langfristig wird es möglich, die Verfügbarkeit von gezüchtetem Fisch zu erhöhen, was zu einer besseren Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung führen kann.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Individuelle Prognose durch genetische Analyse von Hirntumorzellen

Die Analyse von Veränderungen im Erbgut von Ependymomen, einer relativ häufigen Gruppe von Hirntumoren, ermöglicht den behandelnden Ärzten eine präzisere Vorhersage des Krankheitsverlaufs. Ihre Ergebnisse stellten die Forscher um Dr. Stefan Pfister vom Deutschen Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg im Journal of Clinical Oncology vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Rechtsstreit in der Arktis: Inuit stoppen deutsches Forschungsschiff

Deutsche Arktisforscher auf dem Schiff “Polarstern” müssen eine aufwendige Messkampagne in letzter Sekunde abblasen – wegen eines Rechtsstreits in Kanada. Es geht um die Frage, wer das Sagen im Eis hat: Bürokraten oder die Bewohner?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Rennen um Rohstoffe: Forscher entdecken großes Ölfeld in Afghanistan

Geologen haben in Afghanistan ein Erdölfeld gefunden. Nach einer ersten Schätzung soll es 1,8 Milliarden Barrel groß sein. Die Meldung kommt der Regierung wie gerufen – sie hat vor kurzem eine Kampagne gestartet, um die Ressourcen des Landes auszubeuten. Doch wer soll das Öl fördern?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Vulkanforschung: Im Dauerfeuer des Stromboli

Alle zwanzig Minuten spuckt der Stromboli-Vulkan vor Sizilien Lava und Asche. Dort testen Wissenschaftler aus aller Welt neue Frühwarnsysteme – und streiten über die Lehren aus dem Eyjafjallajökull-Chaos. “Zeit Wissen”-Autor Max Rauner hat die Forscher im Dauerfeuer begleitet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Antibiotika-resistentes Bakterium NDM-1: "Super-Bakterium" auch in Deutschland

In Europa kursiert ein “Super-Bakterium”, dem kein Antibiotikum etwas anhaben kann. In Belgien gibt es das erste Todesopfer. Jetzt haben Forscher das Resistenz-Gen auch in Deutschland entdeckt.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Innovation: Bienenauge dient als Vorbild für fliegende Kamera

Ein Forscher hat das optische System einer Biene nachgebaut: Mit der neuen Technik könnte ein Flugroboter verschüttete Menschen aufspüren.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

U-Boot-Krieg: Wunderwaffe im Ärmelkanal

Mit ihren U-Booten versenkten die Nazis Tausende Schiffe – die Briten konterten mit raffinierten Ortungssystemen. Jetzt haben Forscher sechs Wracks im Ärmelkanal entdeckt, die beweisen: Am Ende des Zweiten Weltkriegs waren Minen die größte Gefahr für die deutschen Boote.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Erfolg für privates Rechnernetz: Amateurforscher entdecken spektakulären Pulsar

Ein globales Netz von Astronomie-Fans feiert einen spektakulären Erfolg. Mit Hilfe unterbeschäftigter Heim- und Bürocomputer hat das Projekt Einstein@Home einen Pulsar aufgespürt – dabei war der kosmische Leuchtturm gar nicht das Hauptziel der Suche.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Israel: Archäologen finden 2200 Jahre alte Münze

In Israel haben Forscher eine 2200 Jahre alte Münze entdeckt. Bemerkenswert ist nicht nur das Alter des Geldstücks, sondern vor allem sein Gewicht: Es beträgt das Mehrfache einer normalen antiken Münze.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Mäuse-Experiment: Heftige Immunabwehr fördert Blasenentzündung

Forscher haben eine neue Erklärung für ein lästiges Frauenleiden: Nicht etwa ein zu schwaches, sondern ein übereifriges Immunsystem begünstigt Blasenentzündungen. Offenbar tut sich der Körper bei Harnwegsinfektionen schwer, die richtige Abwehrbalance zu finden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Amphibien: Forscher wollen 100 bedrohte Arten aufspüren

An den entlegendsten Winkeln der Erde wollen Forscher im Auftrag der Umweltorganisation “Conservation International” bedrohte Amphibien-Arten ausfindig machen. Einige wurden seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Auch ein mysteriöser Pilz soll untersucht werden.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

300 Millionen Jahre alt: Ursaurier-Skelett in Thüringen entdeckt

Grandioser Fund im Thüringer Wald: Im Fels haben Geoforscher die Überreste eines Sauriers und zahlreiche Abdrücke entdeckt. Womöglich handelt es sich um eine unbekannte Art, die riesige Verwandte in Amerika hatte.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Archäologie: Teile des wohl ältesten Hauses Englands entdeckt

Spektakulärer Fund in Nordengland: Forscher haben Teile einer Steinzeit-Behausung ausgegraben, das Tausende Jahre älter ist als Stonehenge.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Neue Erkenntnisse über Menschenaffen – Orang-Utans vielleicht doch keine Einzelgänger

Lothar Strücken

Der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace wollte vor 150 Jahren im Dschungel von Borneo vor allem Orang-Utans sehen. Und tatsächlich: Die Menschenaffen saßen an Flussufern, schwangen sich von Ast zu Ast und beobachteten ihn von Bäumen herab.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

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