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Wie unser Gehirn ungeheuer komplexe Aufgaben löst.

Ungeheuer komplexe Aufgaben löst das Gehirn anscheinend mühelos. Bei einem Spaziergang zu zweit im Park hält das faszinierende Organ unseren Körper im Gleichgewicht und sorgt dafür, dass er sich fortbewegt. Dabei hilft das visuelle System, aber auch das Gedächtnis, sich auf den Wegen zurechtzufinden und Hindernissen auszuweichen. Gleichzeitig können wir problemlos die Sprache unseres Begleiters hören und verstehen, währenddessen wir eigene Erinnerungen aus dem Gedächtnis aufrufen und angemessen auf die uns gestellten Fragen antworten. „Schon jede einzelne dieser Aufgaben stellt selbst für höchstentwickelte Computer eine ungemeine Herausforderung dar“, schreiben Tobias Bonhoeffer und Peter Gruss im Vorwort des Buches „Zukunft Gehirn“. - Weiter lesen …

Bewusstseinsrätsel gelöst?

Trägersystem für synthetisches Bewusstsein: Mit Sensoren und Bedürfnissen ausgestatteter Tribot-Roboter.

Bewusstsein galt bisher als eines der größten Rätsel der Welt. Ist es eine von Materie unabhängige Geistsubstanz, oder ist es eine Eigenschaft der Materie? Jetzt wurde wohl das Rätsel gelöst und ein synthetisches Bewusstsein erzeugt. - Weiter lesen …

Antwort der Wissenschaft zur Frage nach dem Sinn

In Europa kehren immer mehr Menschen den etablierten Kirchen den Rücken. Die zunehmende Säkularisierung unserer Gesellschaft bedeutet aber keineswegs, dass spirituelle Erfahrungen nicht mehr zeitgemäß wären – im Gegenteil! - Weiter lesen …

Versuch und Irrtum: Gehirn lernt mit Fehlern

In jedem Gehirn werden im Laufe seiner Entwicklung zahlreiche Nervenverbindungen geknüpft, die sich als falsch erweisen und anschliessend wieder gekappt werden müssen. Die Ausbildung von neuronalen Netzwerken ist also nicht immer zielgerichtet und fehlerfrei. Das konnte die Forschergruppe von Prof. Peter Scheiffele am Biozentrum der Universität Basel jetzt am Beispiel sogenannter Moosfaser-Nervenzellen nachweisen. Verantwortlich für die Fehlerbehebung ist ein Protein, das Forscher ursprünglich im Zusammenhang mit Prozessen bei der Knochenbildung kannten. Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des US-Journals PLoS Biology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

TV-Auftritt von Monica Lierhaus: Zurück auf der Bühne

Nach einer schweren Gefäßoperation im Gehirn hat sich Sportmoderatorin Monica Lierhaus zum ersten Mal wieder auf einer Fernsehbühne gezeigt. Das war ergreifend. Oder doch vor allem voyeuristisch?
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Studie – Gehirn speichert wichtige Dinge im Schlaf

ddp

Schlaf fördert bekanntlich das Abspeichern von Erinnerungen. Eine Studie der Universität Lübeck deutet darauf hin, dass das Gehirn dabei gezielt besonders nützliche Informationen im Gedächtnis ablegt.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Elektrische Signale verstärken schwache Duftreize in unseren Nasen

Das Riechsystem des Menschen besitzt einen speziellen elektrischen Verstärkungsmechanismus, der die Riechzellen der Nase dazu befähigt, auch auf extrem schwache Reize zu reagieren. Wie dieser Mechanismus funktioniert, haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg unter Leitung des Physiologen Prof. Dr. Stephan Frings entschlüsselt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Chloridionen, die in den sogenannten Sinneshärchen der Nase gespeichert werden. Sobald Duftstoffe auf die Duftstoffrezeptoren der Sinneshärchen treffen, werden die Chloridionen schlagartig freigesetzt. Dieser Vorgang erzeugt starke elektrische Signale, die die entsprechende Geruchsinformation an das Gehirn weiterleiten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neurologie: Ein Hormon sticht jedes andere Gehirndoping aus

Manche Dinge wollen einem einfach nicht in den Kopf: Gegen krankhafte Vergesslichkeit könnte in Zukunft aber ein Nasenspray mit Hormonen helfen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Vögel benötigen rechtes Nasenloch zur Navigation

Brieftauben verlassen sich beim Navigieren vor allem auf ihren Geruchssinn. Sie sind in der Lage, sich Düfte der Umgebung, die der Wind in ihren Taubenschlag trägt, in der Jugend einzuprägen und sich von dieser Karte über unbekanntem Terrain leiten zu lassen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell haben gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Pisa und Trient festgestellt, dass Vögel, deren rechtes Nasenloch blockiert ist, desorientiert sind und ihren Flug häufig unterbrechen müssen. Sie konnten nachweisen, dass die linke Gehirnhälfte, die über das rechte Nasenloch Geruchsinformationen erhält, von elementarer Bedeutung für die Orientierung der Tauben ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hirnforscher entdecken Schlüssel zur menschlichen Wahrnehmung

Wie wir die Dinge wahrnehmen, hängt nicht allein von unserem Sehvermögen ab. Vielmehr ist es das Resultat komplexer Vorgänge im Gehirn. Die Wissenschaftler Dr. Jörg F. Hipp und Prof. Andreas K. Engel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und Dr. Markus Siegel vom Centrum für Integrative Neurowissenschaften der Universität Tübingen (CIN) haben herausgefunden, auf welche Weise die verschiedenen Areale des menschlichen Gehirns interagieren und wie sie unterschiedliche Wahrnehmungen beim Menschen hervorrufen. Die Ergebnisse werden am 27. Januar 2011 in der Fachzeitschrift Neuron (Hipp et al.; Volume 69) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

MDC-Forscher und klinische Partner entdecken Blutdruckregler in der Leber

Seit 60 Jahren hat die Wissenschaft danach gesucht. Jetzt sind Forscher des Max-Delbrück-Centrums (MDC) Berlin-Buch, des Zentrums für experimentelle und klinische Forschung (ECRC)von MDC und Charité und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) fündig geworden. In der Leber von Mäusen entdeckten Dr. Stefan Lechner, Prof. Gary R. Lewin (beide MDC), Prof. Friedrich C. Luft (ECRC) und Prof. Jens Jordan (ECRC; jetzt MHH) eine neue Gruppe von Sensoren, die die Blutdruck- und Stoffwechselregulation steuern. Diese außerhalb des Gehirns nachgewiesene Schaltzentrale wird nur durch Wasseraufnahme aktiviert und erhöht bei kranken und älteren Menschen den Blutdruck (Neuron, 69, 2, 332-344)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neurophysiologie: So gut funktioniert das Gehirn von Schach-Genies

Was ist der Schlüssel für die erstaunlichen Gedächtnisleistungen von professionellen Schachspielern. Forscher haben jetzt neue Erkenntnisse gewonnen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Ernährung: Junkfood lässt Gehirn schrumpfen

Macht zu viel ungesundes Essen nicht nur dick, sondern auch doof? Übergewicht und falsche Ernährung können ganze Hirnregionen schrumpfen lassen, zeigen zwei neue Studien. Das könnte einen Teufelskreis in Gang setzen, weil dadurch das Essverhalten weiter außer Kontrolle gerät.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Vögel im Tiefschlaf

Verschiedene Regionen des menschlichen Gehirns schlafen tiefer, wenn sie zuvor besonders aktiv waren. Dies haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und Kollegen jetzt auch bei Vögeln nachgewiesen. Die Wissenschaftler hielten Tauben von ihrem Nachmittagsschläfchen ab, indem sie Ihnen David Attenboroughs Filme über „Das Leben der Vögel “ vorspielten. Dabei bedeckte eine Kappe eines der Augen. Während der folgenden Nacht schliefen die Vögel mit der Gehirnregion, die mit dem stimulierten Auge neurologisch verbunden ist, tiefer als mit der gleichen Region für das bedeckte Auge. Eine nicht-visuelle Gehirnregion in der Nähe zeigte diese Asymmetrie des Schlafes nicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hirnforschung: Beständige Paare und Frischverliebte ticken ähnlich

Was ist das Geheimnis lebenslanger Liebe? US-Forscher haben nun Hinweise gefunden: Eine wichtige Rolle spielen bestimmte Botenstoffe im Gehirn.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Neuroinformatik: Wie im Gehirn das Bild vom Raum entsteht

Bremer Wissenschaftler gehen wie im Sci-Fi-Film in einem virtuellen Raum spazieren. So wollen sie erforschen, wie Menschen räumlich wahrnehmen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Neuroinformatik: Wie im Gehirn das Bild vom Raum ensteht

Bremer Wissenschaftler gehen wie im Sci-Fi Film in einem virtuellen Raum spazieren. So wollen sie erforschen, wie Menschen räumlich wahrnehmen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hirnforschung: Der Raum im Kopf

Wie kommt der Raum ins Gehirn? Dieser Frage gehen Forscher an der Uni Bremen nach. Dabei nutzen sie eine in Europa einzigartige Versuchsplattform: Eine riesige Kugel, die entfernt an ein Hamsterrad erinnert.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Silvesterkarpfen: Fische führen ein weithin unbekanntes Leben

Wer leidet schon mit dem Silvesterkarpfen? Ein stummes, einfaches Wesen – denkt man. Dabei leistet auch sein Gehirn einiges.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Bildband "Portraits of the mind": Geheimnisvolles Gehirn

Wie sieht der Verstand aus? Welche Farben haben Gedanken? Der US-amerikanische Neurobiologe Carl Schoonover gewährt mit seinem neuen Bildband faszinierende Einblicke in die Schaltzentrale von Mensch und Tier
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Laserstrahlen beleuchten Verbindungen zwischen Nervenzellen

Verschaltungsmuster in einer für Alzheimer wichtigen Gehirnstruktur entschlüsselt
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hirnforschung: Die Frau, die keine Angst kennt

Sie empfindet Wut, Trauer oder Freude, Angst hat sie nie: US-Mediziner berichten von einer Frau, in deren Gehirn eine bestimmte Region völlig zerstört ist – dort sitzt offenbar das Zentrum der Furcht. Dass die Frau überhaupt noch lebt, erstaunt die Wissenschaftler.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Wichtig beim Sprechenlernen – Baby-Gehirn steht auf Mamas Stimme

AFP

Für ein Baby ist die Stimme seiner Mutter nicht nur emotional etwas ganz Besonderes, sie scheint auch beim Sprechenlernen eine Sonderrolle zu spielen: Schon kurz nach der Geburt reagiert das Gehirn der Kleinen anders auf mütterliche Laute als auf die Stimme einer fremden Frau, hat ein kanadisches Forscherteam entdeckt.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Hören auf der Überholspur – Wie das Gehirn tieffrequente Schallquellen blitzschnell ortet

Wo ist links? Da wo der Daumen rechts ist – und da, wo das linke Ohr zuerst hört. Die Lokalisation einer tieffrequenten Schallquelle ist etwa für Räuber und Beute im Tierreich oft von überragender Bedeutung. Auch beim Menschen gelingt das Richtungshören dank zweier Ohren und zweier Signale, dem Schalldruck und der Ankunftszeit des Schalls. Dabei empfängt das schallzugewandte Ohr dasselbe tieffrequente Geräusch etwas früher als das schallabgewandte Ohr, wobei die zeitliche Differenz im Mikrosekundenbereich liegt. Dieser zeitliche Unterschied wird im Gehirn verrechnet. Die betreffenden Neuronen erhalten Signale von beiden Ohren und werden je nach Richtung der Schallquelle erregt oder gehemmt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Partnerschaft: Sex ändert Prozesse im Gehirn – bei genug Nähe

Sexuelle Aktivität kann schützend wirken. Das Verliebtsein tut’s auch – es ist nur auf die Dauer zu anstrengend.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Atmen im Untergrund: Ungewöhnliche Strategien zum Überleben bei Sauerstoffknappheit

Internationale Forschergruppe entdeckt bei Blindmullen und Robben
Besonderheit im Gehirn-Stoffwechsel
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Spontane Signale im Gehirn

Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Göttingen haben den Mechanismus entschlüsselt, über den Nervenzellen spontan miteinander Informationen austauschen und damit die Grundlagen für das Verständnis dieses Übertragungsweges geschaffen. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler, zu denen auch der Erlanger Mediziner Dr. Teja Grömer gehört, im renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature Neuroscience“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Optische Wahrnehmung: Ich sehe was, was du nicht siehst

Die Größe entscheidet: Forscher konnten zeigen, dass die Maße des Sehzentrums im Gehirn beeinflussen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Je kleiner die Sehrinde ist, desto eher fallen wir beispielsweise auf optische Täuschungen herein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neurobiologe: Wespen verwandeln Kakerlaken in willenlose Zombies

Raffinierter kann Beutejagd kaum sein: Mit einem chirurgischen Eingriff ins Gehirn machen kleine Juwelwespen aus großen Kakerlaken lebendige Fresspakete.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Gestoppte Alterung: Eiweißkur verjüngt Mäuse

Der Traum von ewiger Jugend erhält neuen Auftrieb: Mit einem Enzym konnten Forscher Altersbeschwerden bei Mäusen heilen. Nach Zugabe des Eiweißstoffes erneuerte sich das Gewebe in Milz, Darm und Gehirn – auch der Geruchssinn kam zurück.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft