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Sie empfindet Wut, Trauer oder Freude, Angst hat sie nie: US-Mediziner berichten von einer Frau, in deren Gehirn eine bestimmte Region völlig zerstört ist – dort sitzt offenbar das Zentrum der Furcht. Dass die Frau überhaupt noch lebt, erstaunt die Wissenschaftler.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Für ein Baby ist die Stimme seiner Mutter nicht nur emotional etwas ganz Besonderes, sie scheint auch beim Sprechenlernen eine Sonderrolle zu spielen: Schon kurz nach der Geburt reagiert das Gehirn der Kleinen anders auf mütterliche Laute als auf die Stimme einer fremden Frau, hat ein kanadisches Forscherteam entdeckt.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Wo ist links? Da wo der Daumen rechts ist – und da, wo das linke Ohr zuerst hört. Die Lokalisation einer tieffrequenten Schallquelle ist etwa für Räuber und Beute im Tierreich oft von überragender Bedeutung. Auch beim Menschen gelingt das Richtungshören dank zweier Ohren und zweier Signale, dem Schalldruck und der Ankunftszeit des Schalls. Dabei empfängt das schallzugewandte Ohr dasselbe tieffrequente Geräusch etwas früher als das schallabgewandte Ohr, wobei die zeitliche Differenz im Mikrosekundenbereich liegt. Dieser zeitliche Unterschied wird im Gehirn verrechnet. Die betreffenden Neuronen erhalten Signale von beiden Ohren und werden je nach Richtung der Schallquelle erregt oder gehemmt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Sexuelle Aktivität kann schützend wirken. Das Verliebtsein tut’s auch – es ist nur auf die Dauer zu anstrengend.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Internationale Forschergruppe entdeckt bei Blindmullen und Robben
Besonderheit im Gehirn-Stoffwechsel
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Göttingen haben den Mechanismus entschlüsselt, über den Nervenzellen spontan miteinander Informationen austauschen und damit die Grundlagen für das Verständnis dieses Übertragungsweges geschaffen. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler, zu denen auch der Erlanger Mediziner Dr. Teja Grömer gehört, im renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature Neuroscience“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Die Größe entscheidet: Forscher konnten zeigen, dass die Maße des Sehzentrums im Gehirn beeinflussen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Je kleiner die Sehrinde ist, desto eher fallen wir beispielsweise auf optische Täuschungen herein.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Raffinierter kann Beutejagd kaum sein: Mit einem chirurgischen Eingriff ins Gehirn machen kleine Juwelwespen aus großen Kakerlaken lebendige Fresspakete.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Der Traum von ewiger Jugend erhält neuen Auftrieb: Mit einem Enzym konnten Forscher Altersbeschwerden bei Mäusen heilen. Nach Zugabe des Eiweißstoffes erneuerte sich das Gewebe in Milz, Darm und Gehirn – auch der Geruchssinn kam zurück.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wer hat an der Uhr gedreht? Ist der innere Rhythmus durcheinander, dauert es ein paar Tage, bis er wieder in Takt ist. Jetlag-Geplagte kennen das Phänomen gut. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es aber nicht nur kurzfristige Folgen hat: Häufige Jetlags führen zu Veränderungen im Gehirn.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wer Koffein und Zucker gleichzeitig zu sich nimmt, macht sein Gehirn effizienter. Das zumindest legt eine Studie spanischer Forscher nahe.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Eine Kombination aus einem neuen bioinformatischen Modell und experimentellen Daten gibt neue Einsichten in die molekularen Grundlagen der Alzheimer-Demenz. Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg erstellten zusammen mit amerikanischen Kollegen ein Modell der Stoffwechselprozesse im Gehirn, das Faktoren aufdeckt, die der Krankheit zugrunde liegen. Sie zeigen, dass im erkrankten Gehirn die Aktivität eines wichtigen Enzyms reduziert ist. Bestimmte Nervenzellen können dies jedoch ausgleichen, indem sie ihren Stoffwechsel umleiten. Die beteiligten deutschen Wissenschaftler wurden vom Nationalen Genomforschungsnetz, dem NGFN, gefördert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Mit der elektrischen Aktivität im menschlichen Gehirn beschäftigt sich die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Christoph Herrmann, Psychologe an der Universität Oldenburg. In dem Aufsatz „Transcranial Alternating Current Stimulation Enhances Individual Alpha Activity in Human EEG“ („Transkranielle Wechselstrom-Stimulationen verstärken die individuellen Alpha-Aktivitäten im menschlichen EEG“), der kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „PLoS ONE“ veröffentlicht wurde, beschäftigen sich die WissenschaftlerInnen mit einem Verfahren, das die Hirnoszillationen des Menschen verändert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wie man Zeit erlebt, entscheidet das Gehirn. Tourette-Erkrankte sind schnell und erleben viel in kurzer Zeit. “Es ist, als lebe ich mit einem eingebauten Porsche”, sagt Christian Hempel. Die Parkinson-Krankheit kann dagegen genau das Gegenteil bewirken.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Neuberberg, 18.11.2010. Der Transkriptionsfaktor Pax6* ist nicht nur an der frühen Entwicklung des Gehirns beteiligt, sondern sichert auch das Überleben bestimmter Neuronen des Riechkolbens* im erwachsenen Säugetiergehirn – das fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Das Ergebnis schafft wichtiges Grundlagenwissen für zukünftige regenerative Therapieansätze, etwa für Parkinsonpatienten, und ist in der aktuellen Ausgabe von Neuron publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
So entsteht Kunst mit Köpfchen: Eine direkte Verbindung zwischen Gehirn und Computer ist für viele vollständig Gelähmte schon heute das letzte Fenster zur Außenwelt. Neue Technik kann Gedanken jetzt sogar in Kunstwerke verwandeln – und die Bilder im Kopf auf den Bildschirm bannen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Etwa 1,3 Millionen Menschen leiden an Alzheimer. Jeder Fünfte in Deutschland ist übergewichtig. Eine aktuelle Studie veranschaulicht, dass Betroffene künftig von einem im Gehirn wirkenden Hormon profitieren könnten: Das in den letzten Jahren umfangreich studierte Stoffwechselhormon Ghrelin kann Nervenzellen im Gehirn erhalten und vermehren sowie die Nahrungsaufnahme reduzieren. Mit dieser Erkenntnis könnte die Forschung bei Krankheiten wie Morbus Alzheimer große Erfolge erzielen oder der Kampf gegen Übergewicht eine bedeutende Wende nehmen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Das Moskau der späten zwanziger Jahre sorgte mit einer skurrilen Pilgerstätte für Aufsehen: Im Pantheon des Staatsinstituts für Hirnforschung wurden die Gehirne von Politikern, Künstlern und Wissenschaftlern ausgestellt. Hauptattraktion war das Präparat von Lenin.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Es kommt nicht immer auf die Größe an – das gilt auch fürs Gehirn. Neandertaler hatten zwar ein ähnlich großes Denkorgan wie moderne Menschen, genauso schlau waren sie aber wohl nicht. Eine Studie zeigt jetzt: Den Frühmenschen fehlte ein wichtiger Schritt in der Gehirnentwicklung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Die Gehirne von Neandertaler und modernem Menschen sind ähnlich groß, haben sich jedoch anders entwickelt. Daher unterscheiden sich ihre geistigen Fähigkeiten vermutlich stärker als bisher gedacht, wie Leipziger Forscher herausgefunden haben.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit
Warum kratzen wir uns, wenn es juckt? Die Frage hat Forscher bisher vor Rätsel gesellt – denn ständiges Kratzen kann zu Verletzungen führen. Jetzt zeigt eine Studie: Der beim Kratzen entstehende Schmerz überlagert den Juckreiz auf dem Weg zum Gehirn.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wer an einfachster Mathematik scheitert, kann unter Strom besser rechnen: Werden bestimmte Hirnbereiche angeregt, steigt das Zahlenverständnis. Zum Einstein wird auf diese Weise niemand, doch die Methode könnte Menschen mit angeborener Rechenschwäche helfen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Warnsignal: Bevor Mäuse Haarausfall, Schwerhörigkeit oder Osteoporose bekommen, steigt die Menge an Milchsäure in ihrem Gehirn. Jetzt hoffen Forscher auf Frühdiagnosen beim Menschen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
RUB-Forscher berichten im Journal of Biological Chemistry
Das Signalprotein Rheb kommt in vielen Körperzellen, besonders im Gehirn vor. Es ist wichtig für Wachstumsprozesse – bei Zellstress zeigt es aber sein zweites Gesicht. In diesem Fall beschleunigt es den Tod der Zelle. Diese Erkenntnis haben Forscher um Prof. Dr. Rolf Heumann und Prof. Dr. Raphael Stoll von der Ruhr-Universität Bochum gewonnen. Sie hat Auswirkungen auf die Behandlung von Erkrankungen: Das verbreitet eingesetzte Antibiotikum Rapamycin, das die Signalweiterleitung von Rheb verhindert, sollte mit Bedacht eingesetzt werden, raten die Forscher. Unter Zellstressbedingungen könnte sich seine Wirkung umkehren.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Verhängnisvolle Reise durch den Körper: Proteinbruchstücke, die für Alzheimer mitverantwortlich sind, können aus anderen Körperteilen ins Gehirn wandern und dort Schaden anrichten. Das haben Forscher bei versuchen mit Mäusen herausgefunden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Neuherberg, 21. Oktober 2010. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben einen neuen zellulären Abwehrmechanismus entdeckt, der die Vermehrung von HI-Viren in bestimmten Gehirnzellen verhindert. Verantwortlich dafür sind die so genannten Risp-Proteine, eine Familie zellulärer Eiweiße, die mit dem Virusprotein Rev interagieren und dadurch die Produktion neuer Viruspartikel unterbinden. Im nächsten Schritt bleibt nun zu klären, inwieweit sich der Mechanismus für die Entwicklung neuartiger therapeutischer Konzepte zur HIV-Bekämpfung nutzen lässt. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift AIDS publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein Protein in den Nervenzellen des Gehirns könnte ein bisher unbekannter Schlüsselfaktor für den Ausbruch von Depressionen sein. Forscher glauben, dass die Substanz wie ein biologischer Dimmer wirkt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Bewegung hält nicht nur die Muskeln, sondern auch das Gehirn fit. Das haben Neurologen bei Spaziergängern nachgewiesen. Zehn Kilometer pro Woche sind demnach genug, um die Schrumpfung des Gehirns entscheidend abzuschwächen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
In der ersten Phase einer Beziehung sind Verliebte geradezu süchtig nach ihrem Partner. Der Gedanke, dass dieser Effekt auf das Gehirn ähnlich wirkt wie Drogen, liegt also nahe. Forscher konnten nun zeigen, dass die großen Gefühle Schmerzen vertreiben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Bewegung hält nicht nur die Muskeln, sondern auch das Gehirn fit. Das haben Neurologen bei Spaziergängern nachgewiesen. Zehn Kilometer pro Woche sind demnach genug, um die Schrumpfung des Gehirns entscheidend abzuschwächen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
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