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Die Statistik ist beunruhigend: In US-Atomkraftwerken gab es nach Angaben eines Forscherverbands allein im vergangenen Jahr 15 Zwischenfälle, die schwerwiegende Folgen hätten haben können. Präsident Barack Obama hält dennoch am Bau neuer Kernreaktoren fest.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Rohstoffengpässe können das Wachstum Westeuropas bedrohen, deswegen startet die EU jetzt eine Initiative gegen die Knappheit. Die Kommission will eigene Bodenschätze in großen Tiefen anzapfen. Außerdem soll Elektroschrott besser wiederverwertet werden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Frankfurt School of Finance & Management und UNEP richten Collaborating Centre „Climate & Sustainable Energy Finance” ein
China und die Entwicklungsländer führend bei Investitionen in regenerative Großprojekte – Deutschland führend bei Solar-Dachanlagen
Positiver Trend bei staatlicher Forschung und Entwicklung in Erneuerbare Energien: Anstieg von mehr als 120 Prozent auf über 5 Milliarden Dollar.
SPERRFRIST: Donnerstag, 7. Juli 2011; 15:30 Uhr
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bei der ersten Hamburger Ozeankonferenz haben Meeresforscher aus Europa und den USA einen nachhaltigen Schutz der Meere gefordert. “Wir verschenken das Tafelsilber der Meere, noch bevor wir es richtig kennen”, sagte die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven, Karin Lochte, am Freitag.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
(Pressehof) Leipzig – Rückt der jährliche Zahnarzttermin näher, wachsen bei manchen Menschen Angst und Unbehagen. Denn das klassiche Werkzeug des Zahnarztes, Bohrer und Spritze, entfaltet im empfindlichen Mundraum eine doppelt unangenehme Wirkung. Dank einer neuen Technik kann diese Angst jetzt gebannt werden. - Weiter lesen …
Ein Forscherteam (gemischte Forschergruppe Inserm/CNRS/Universität Straßburg) des IGBMC (Institut für Genetik, Molekular- und Zellbiologie) in Illkirch (Elsass) hat eine unerwartete Verbindung zwischen zwei Myopathie-Formen entdeckt. Sie haben eine starke Wechselwirkung zwischen zwei Muskelproteinen festgestellt, die beide für zwei unterschiedliche Formen von Myopathie verantwortlich sind: Myotubularin für kongenitale myotubuläre Myopathien und Desmin für Desmin-assoziierte Myopathien.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Der heftige Tropensturm “Yasi”, der vergangene Woche über Australien hinwegfegte, hat die Krokodile der Region traumatisiert. Die Tiere waren so geschockt, dass sie tagelang zu essen aufhörten und sich unter Wasser versteckten.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Neurobiologen am Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie untersuchen am Fortpflanzungsritual der Fliege, wie das Nervensystem Verhalten erzeugt, steuert und sinnvoll einsetzt. Mit neu entwickelten Methoden der Thermogenetik können sie den Balzgesang des Fliegenmännchens „ferngesteuert“ auslösen und die beteiligten Nervennetze beschreiben. Ihre Arbeit wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Neuron veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie nett und selbstlos wir sind, ist Wissenschaftlern zufolge vermutlich schon in unserem Erbgut festgelegt. Äußere Faktoren wie die Erziehung zu Hause und in der Schule hätten jedoch trotzdem einen starken Einfluss auf die Entwicklung der Persönlichkeit, stellten Forscher fest.

Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE
Betretene Blicke auf die eigenen Schuhspitzen oder auf die gegenüberliegende Wand: Im Fahrstuhl schauen sich Menschen in der Regel nicht an. Warum eigentlich, fragt sich Annegret S.-K. Haben Sie eine Antwort? Dann schreiben Sie uns!
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit
US-Forscher haben einen Weg entdeckt, wie man einen gefährlichen Erreger in den Selbstmord treiben könnte: Man lässt die Bakterien sich selbst töten – indem man den Mechanismus ausgebelt, der sie vor vor ihren eigenen Giften schützt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ein Leben in der Matrix
RUB-Forscher untersuchen Interaktion von Zellen und extrazellulärer Matrix
Bochumer Forscher haben herausgefunden, dass bestimmte Zuckerreste im Rückenmark das Wachstum und Überleben von Nervenzellen steuern, die die Bewegung von Muskeln kontrollieren. „Wir hoffen, dass diese Erkenntnisse die regenerative Behandlung bei Nervenverletzungen verbessern können“, erklärt Prof. Dr. Stefan Wiese aus der Arbeitsgruppe für Molekulare Zellbiologie (Fakultät für Biologie und Biotechnologie). Über diese Zuckerreste in der Umgebung der Zellen, die extrazelluläre Matrix genannt wird, berichten die Forscher im Journal of Neuroscience Research.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Göttinger Forscher finden Regulationsmechanismus, der die korrekte Weitergabe des menschlichen Erbguts an die nächste Generation sicherstellt. Veröffentlicht in “Proceedings of the National Academy of Sciences of the U.S.A.” (PNAS).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Lief der Vorfahr der Schlangen über Land – oder stammen die Tiere aus dem Wasser? Mit einer neuen Röntgentechnik haben Wissenschaftler das verborgene Bein einer frühen Schlange sichtbar gemacht. Jetzt glauben die Experten, die Vorfahren der Kriechtiere zu kennen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Viele Krankheiten beruhen auf Defekten im Erbmolekül DNA. Gentherapien könnten helfen. Dann werden gesunde Kopien der fehlerhaften Gene in die Zellen geschleust, um diese zu ersetzen. Wissenschaftler des Klinikums der Universität München um Privatdozent Dr. Carsten Rudolph haben nun erstmals gezeigt, dass modifizierte mRNAs – chemisch der DNA nahe verwandte Botenmoleküle – eine bessere und sichere Alternative zu den bisher üblichen DNA-basierten Verfahren sein könnten: Im Gegensatz zu diesen bergen sie nicht das Risiko, Krebs auszulösen, und sie lösen schwächere Immunreaktionen aus als DNA und nicht-modifizierte mRNAs.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein Schneesturm historischen Ausmaßes hat die USA in den vergangenen Tagen heimgesucht. Ein aktuelles Satellitenbild zeigt die Dimension des Sturm- und Niederschlagsgebiets. Hoffnung auf baldige Besserung hat ausgerechnet ein kleines Pelztier gebracht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wasserflöhe sind Anpassungskünstler, die schnell auf veränderte Umweltbedingungen reagieren können. Eine im internationalen Daphnia Genomics Consortium zusammen-geschlossenen Gruppe von Wissenschaftlern, der auch der LMU-Biologe Professor Christian Laforsch sowie die LMU-Biochemiker Dr. Georg J. Arnold und Dr. Thomas Fröhlich, Genzentrum-LAFUGA, angehören, hat nun das Genom des Wasserflohs Daphnia pulex vollständig entschlüsselt. Dabei zeigte sich, dass Wasserflöhe mehr Gene besitzen als alle anderen Tiere, deren Genom bisher sequenziert wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Verblüffender Winzling: Ein Wasserfloh hat deutlich mehr Gene als der Mensch. Forscher glauben, dass sich die Tiere deswegen besonders gut an wechselnde Umweltbedingungen anpassen können - zum Beispiel, um nicht von UV-Strahlen verbrannt zu werden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Forscher haben herausgefunden, dass Wasserflöhe den Rekord im Genreichtum halten. Sie haben etwa ein Drittel mehr Erbanlagen als der Mensch.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Vor zehn Jahren fanden Forscher heraus, dass das menschliche Genom aus 23.686 Genen besteht. Heute werden Wesen aus künstlicher DNA erschaffen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Durch die voranschreitende Überfischung der Ozeane und der damit einhergehenden Erschließung der Tiefsee sind viele Fischgruppen gefährdet. Zu den besonders bedrohten Arten zählen auch Haie, welche nicht nur in Küsten- und Hochseeregionen ein wesentlicher Bestandteil der Artenvielfalt sind, sondern auch in der Tiefsee. Diesen unwirtlichen Lebensraum bewohnen Laternenhaie, die bisher nahezu unerforscht sind. Die evolutiven Mechanismen, die Ursachen für ihre Eroberung der Tiefsee und ihre tatsächliche Artenvielfalt liegen noch weitgehend im Dunkeln. Jürgen Kriwet, Paläobiologe an der Universität Wien, hat zusammen mit zwei Kollegen aus München diese außerordentliche Fischgruppe untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Paläontologen der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Paris, Poitiers und Cambridge die bislang ältesten fossilen Schädel eines Gürteltiers entdeckt. Die 26 Millionen Jahre alten Überreste hatten Jahrzehnte lang unbeachtet im Pariser Museum für Naturgeschichte geschlummert. Der Fund löst einen Widerspruch, an dem sich Evolutionsforscher schon lange stoßen: Nach genetischen Analysen sollte die entsprechende Gürteltier-Unterfamilie der Tolypeutinae vor rund 29 Millionen Jahren entstanden sein. Die bislang ältesten fossilen Überreste dieser Tiergruppe waren aber gerade einmal 12 bis 14 Millionen Jahre alt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Bisher waren sechs Genvarianten (Loci) bekannt, die sich auf das Risiko auswirken, eine Parkinson-Krankheit (PD) zu entwickeln. Jetzt identifizierte ein Konsortium internationaler Wissenschaftler aus den USA und Europa weitere fünf. Mit insgesamt 12.386 untersuchten Parkinson-Patienten, 21.583 gesunden Kontroll-Personen und 7,7 Millionen untersuchten Genvarianten aus fünf genomweiten Assioationsstudien (GWAS) handelt es sich um die bisher weltweit größte genetische Analyse zur Parkinson-Erkrankung. (The Lancet 02.02.2011)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
München/Bonn, 2. Februar 2011. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben einen vielversprechenden Ansatz für eine Behandlung der sogenannten Frontotemporalen Demenz, einer alzheimerähnlichen Demenz, gefunden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Noch nie wurden sie so fotografiert: Der Stamm der Panoan lebt abgekapselt von der Gesellschaft im brasilianischen Regenwald an der Grenze zu Peru.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Altersforschung in Jena konnte eine Gruppe von US-Forschern erstmals Stammzellen in der Niere erwachsener Zebrafische nachweisen. Fischen mit fluoreszenz-markiertem Nierengewebe wurden Zellen entnommen und in die geschädigte Niere von Empfänger-Fischen transplantiert. Kurz danach waren neu gebildete Nierenkörperchen nachweisbar, die aus den markierten Zellen hervorgegangen waren (Nature 2011, 469, Jan 26, DOI: 10.1038/nature0966).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Die Menge an Introns – das sind Abschnitte von Genen, die in Zellen nicht in Proteine übersetzt werden – ist charakteristisch für das Genom einer biologischen Art. Wie Introns in der Evolution entstanden sind, ist noch nicht restlos geklärt. Eine Forschungsgruppe der Vetmeduni Vienna hat nun eine neue Theorie dazu entwickelt, wie die Kombination zweier DNA-Reparaturmechanismen den artspezifischen Introngehalt von Genomen hervorbringt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift „Trends in Genetics“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Ein zelluläres Reparatursystem, von dem man bisher annahm, dass es primär für die Korrektur von DNA-Schäden zuständig ist, spielt nun auch bei der Ablesbarkeit von Genen und damit in der Embryonalentwicklung eine zentrale Rolle. Es sorgt dafür, dass in jedem Zelltyp konstant die richtigen Gene aktiv sind. Diese Entdeckung machten Forschende der Universität Basel. Ihre Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature» publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Nach einer Verletzung des Rückenmarks verhindern verschiedene Faktoren die Regeneration der Nervenzellen. Zwei der wichtigsten Hürden sind das destabilisierte Zellskelett, das ein erneutes Auswachsen unmöglich macht, und das entstehende Narbengewebe, das eine Barriere zwischen den getrennten Zellenden aufbaut. Nun fanden Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried mit einem internationalen Team aus den USA und den Niederlanden, dass das Krebsmedikament Taxol an beiden Stellen positiv eingreift und diese Regenerationshürden verringert.
Science, online am 27. Januar 2011
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Mit einer neuen Untersuchungsmethode haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin die Ursache für eine spezielle Form der Fehlbildung von
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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