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Neues von "Ötzi" – Steinbock als letzte Mahlzeit vor dem Tod

AFP

Noch immer liefert die Gletschermumie “Ötzi” der Wissenschaft Erkenntnisse über die Geschehnisse vor 5300 Jahren. Forscher fanden nun heraus, was der Urzeitmensch vor seinem Tod zu sich genommen hatte: Steinbockfleisch.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Folsäurestoffwechsel: Forscher identifizieren angeborenen Gendefekt

Das Vitamin Folsäure ist für den menschlichen Körper von zentraler Bedeutung und wird über Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte oder Nüsse aufgenommen. Kommt es durch Mangelernährung oder angeborene Defekte zu einer Störung des Folatstoffwechsels (Folate sind biochemische Zwischenprodukte der Folsäure), können schwere Veränderungen im Blutbild, zum Beispiel Anämien (makrozytäre oder megaloblastäre Anämie) sowie neurologische Störungen wie Krampfleiden oder Lernschwierigkeiten auftreten. Kurzum: Folatmangel im Kindesalter führt zu erheblichen Beeinträchtigungen in der körperlichen und geistigen Entwicklung.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Krebs: Forscher finden Erbgutfehler in Prostata-Tumoren

Erstmals haben Forscher das komplette Erbgut von Prostatakrebszellen entziffert – von den Ergebnissen waren sie überrascht: Offenbar führen nicht einzelne Mutationen im Genom zur Tumorentstehung. Vielmehr waren größere Abschnitte des Genoms durcheinandergeraten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Wandelbare Wasserflöhe – Das „ökologisch-responsive“ Genom von Daphnia ist entschlüsselt

Wasserflöhe sind Anpassungskünstler, die schnell auf veränderte Umweltbedingungen reagieren können. Eine im internationalen Daphnia Genomics Consortium zusammen-geschlossenen Gruppe von Wissenschaftlern, der auch der LMU-Biologe Professor Christian Laforsch sowie die LMU-Biochemiker Dr. Georg J. Arnold und Dr. Thomas Fröhlich, Genzentrum-LAFUGA, angehören, hat nun das Genom des Wasserflohs Daphnia pulex vollständig entschlüsselt. Dabei zeigte sich, dass Wasserflöhe mehr Gene besitzen als alle anderen Tiere, deren Genom bisher sequenziert wurde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Genetik: Was uns die Entschlüsselung des Erbguts gebracht hat

Vor zehn Jahren fanden Forscher heraus, dass das menschliche Genom aus 23.686 Genen besteht. Heute werden Wesen aus künstlicher DNA erschaffen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Ur-Wirbeltiere mit anpassungsfähigem Immunsystem

Wichtiges Organ unseres adaptiven Immunsystems ist weiter verbreitet als angenommen: Max-Planck-Forscher zeigen Thymus-ähnliche Strukturen am primitiven Neunauge
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Risikofaktoren Parkinson-Erkrankung: Wissenschaftler entdecken fünf neue Genvarianten

Bisher waren sechs Genvarianten (Loci) bekannt, die sich auf das Risiko auswirken, eine Parkinson-Krankheit (PD) zu entwickeln. Jetzt identifizierte ein Konsortium internationaler Wissenschaftler aus den USA und Europa weitere fünf. Mit insgesamt 12.386 untersuchten Parkinson-Patienten, 21.583 gesunden Kontroll-Personen und 7,7 Millionen untersuchten Genvarianten aus fünf genomweiten Assioationsstudien (GWAS) handelt es sich um die bisher weltweit größte genetische Analyse zur Parkinson-Erkrankung. (The Lancet 02.02.2011)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Sicherheit: Deutsche Archäologen stoppen Arbeit in Ägypten

Ägyptens antike Schätze sind durch das Chaos in dem Land zunehmend bedroht. Das Militär hat allein im Altertümer-Museum in Kairo rund 50 mutmaßliche Plünderer festgenommen. Das Deutsche Archäologische Institut hat seine Arbeit in Ägypten vorerst eingestellt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Kreatives Flickwerk: Neue Theorie erklärt Evolution in den Genen

Die Menge an Introns – das sind Abschnitte von Genen, die in Zellen nicht in Proteine übersetzt werden – ist charakteristisch für das Genom einer biologischen Art. Wie Introns in der Evolution entstanden sind, ist noch nicht restlos geklärt. Eine Forschungsgruppe der Vetmeduni Vienna hat nun eine neue Theorie dazu entwickelt, wie die Kombination zweier DNA-Reparaturmechanismen den artspezifischen Introngehalt von Genomen hervorbringt. Die Arbeit wurde in der Zeitschrift „Trends in Genetics“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Archäologie: Homo sapiens verließ Afrika viel früher

Wanderten die ersten modernen Menschen schon deutlich früher und über einen anderen Weg aus Afrika aus als bisher angenommen? Ein spektakulärer Fund bei einer Ausgrabung in Arabien legt dies nahe. Dort haben Forscher 125.000 Jahre alte Werkzeuge gefunden.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Out of Africa – früher als bisher angenommen

Neue Funde belegen, dass der „Anatomisch Moderne Mensch“ Afrika viel früher verlassen hat, als bisher angenommen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Archäologie – Homo Sapiens verließ Afrika deutlich früher

dapd

Der Mensch hat seinen Siegeszug über die Welt früher angetreten als bisher angenommen: Ein internationales Forscherteam hat in den Vereinigten Arabischen Emiraten Steinwerkzeuge entdeckt, die mindestens 100.000 Jahre alt sind.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Archäologie: Erste Menschen verließen Afrika viel früher als bekannt

Sensationsfund in Arabien: Forscher haben am Persischen Golf bis zu 125.000 Jahre alte Werkzeuge ausgegraben. Sie lassen vermuten, dass der moderne Mensch seinen Eroberungszug um den Globus viele Jahrtausende früher angetreten hat als bisher angenommen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Gen-Analyse: Orang-Utan zu 97 Prozent mit Mensch identisch

Das Erbgut des Orang-Utan ist entschlüsselt: Demnach hat sich das Genom des “Waldmenschen” im Laufe der Evolution weniger verändert als das von Schimpanse und Mensch.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Genom-Vergleich: Orang-Utan und Mensch sind nahezu identisch 

Das Erbgut des Orang-Utans ist entschlüsselt. Es ist zu sehr großen Teilen mit unserem identisch. Trotzdem fasziniert es die Forscher – weil es sich über Jahrmillionen nur langsam verändert hat.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Orang-Utan-Genom entziffert: Neue Einblicke in die Evolution der Primaten

Ein internationales Konsortium hat die kompletten Genome von elf Orang-Utans sequenziert, Carolin Kosiol von der Vetmeduni Vienna hat an der Studie mitgearbeitet. Sie fand Hinweise darauf, dass sich in der Evolution von Primaten besonders Gene verändert haben, die am Sehen beteiligt sind, aber auch solche, die den Fettstoffwechsel beeinflussen. Letzterer spielt bei Menschen bei Krankheiten des Nervensystems eine wichtige Rolle. Der Artikel erscheint in der Zeitschrift Nature in der Ausgabe vom 27. Jänner 2011.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Clementine und Orange: Erbgut von Zitrusbäumen entschlüsselt

Erst der Apfel, jetzt die Clemetine und die Orange: Forscher haben das Genom zweier Zitrusbäume entschlüsselt. Das Wissen um die Gene könnte der Obstindustrie helfen, gegen Schädlinge resistente Pflanzen zu züchten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Alarm für Artenschutz: Geparden aus Asien und Afrika unterscheiden sich viel stärker als vermutet

Neueste Ergebnisse eines internationalen Forschungsteams unter der Führung der Vetmeduni Vienna alarmieren Artenschützer. Gepardenpopulationen unterscheiden sich genetisch viel stärker voneinander als angenommen. Der winzige Restbestand der asiatischen Unterart im Iran zum Beispiel weist große genetische Unterschiede zu den Populationen in Afrika auf. Die Resultate wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Molecular Ecology veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hormonmittel: Behinderter verliert Prozess gegen Bayer Schering

Schwere Enttäuschung für viele Behinderte: Ein Mann, der den Pharmakonzern Bayer Schering verklagt hatte, hat vor Gericht verloren. Seine Mutter hatte ein Mittel zum Schwangerschaftstest eingenommen, das massive Nebenwirkungen gehabt haben soll. Doch der Fall sei verjährt, sagt der Richter.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Weltraum-Mysterium: Schwarzes Loch erleuchtet grüne Wolke

Eine grüne Wolke gilt als eines der mysteriösesten Objekte im All. Jetzt hat das Weltraumteleskop “Hubble” die merkwürdige Erscheinung ins Visier genommen – und eine Erklärung ermöglicht. Die Ursache des gespenstischen Leuchtens liegt demnach außerhalb der Wolke.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Forschungsergebnisse – Erdatmosphäre steckt Schadstoffe besser weg

AP, AP

Die Selbstreinigungskräfte der Atmosphäre sind stabiler als bisher angenommen: Die Konzentration natürlicher schadstoffabbauender Substanzen blieb trotz der erhöhten Beanspruchung durch vermehrte Emissionen in den vergangenen Jahren relativ konstant. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Andromeda-Galaxie: Astronomen spionieren schöne Nachbarin aus

Es ist der bislang genaueste Blick auf unsere kosmische Nachbarschaft: Zwei Weltraumteleskope haben die Andromeda-Galaxie gemeinsam ins Visier genommen. Die faszinierenden Bilder zeigen, wo neue Sterne entstehen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Aufnahme einer galaktischen Kinderstube – Blick hinter geheimnisvolle Nebel

Eso

Derzeit durchkämmen Astronomen der Europäischen Südsternwarte den Zentralbereich der Milchstraße. Dabei haben sie ein faszinierendes Infrarot-Bild des Lagunennebels aufgenommen. Ihnen gelang dabei ein Blick hinter den Schleier aus dunklem Staub, der im sichtbaren Licht die Sicht auf dahinter liegende Himmelsobjekte versperrt.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Archäologie: Zeugnisse der frühesten Seereise auf Kreta entdeckt

Archäologen haben Beweise für die bislang früheste Seereise ausgegraben: Menschen konnten demnach viel früher zur See fahren als angenommen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Fossile Zähne offenbaren Speiseplan – Neandertaler haben Pflanzen gekocht

ddp, ddp

Die Neandertaler haben regelmäßig gekochte Pflanzenkost zu sich genommen, wie internationale Forscher herausgefunden haben. Das widerspricht der Annahme, die Neandertaler hätten sich nur von Fleisch ernährt und seien dadurch dem modernen Menschen unterlegen gewesen.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Erbgutanalyse: Durch Afrika streifen zwei Elefantenarten

Die Vielfalt der Elefantenarten auf der Erde ist größer als lange angenommen. Denn in Afrika leben tatsächlich zwei verschiedene Arten, wie ein Erbgutvergleich belegt: Wald- und Steppenelefanten unterscheiden sich demnach so stark wie Mammut und Asiatischer Elefant.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Astrophysik – Indiz für Parallel-Universen entdeckt

Eso

Der Gedanke ist nicht neu. Und er ist nicht nur bei Schriftstellern ein beliebtes Thema, sondern auch in der theoretischen Astrophysik und der Kosmologie: Paralleluniversen, die neben unseren existieren – und in dem unser Leben vielleicht einen völlig anderen Gang genommen hat.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Globalisierung von heute führt zu biologischen Invasionen von morgen

Wirtschaftswachstum und Globalisierung haben auch Flora und Fauna weltweit in Bewegung gebracht. Die oft unbeabsichtigte Einfuhr von gebietsfremden Tier- und Pflanzenarten zeigt ökologische und ökonomische Langzeitwirkungen, die weitreichender sind als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales ForscherInnen-Team unter der Leitung von Stefan Dullinger (Universität Wien) und Franz Essl (Umweltbundesamt). Aktuell publizieren die Ökologen dazu im renommierten Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Meilensteine der Wissenschaft: "Science" kürt die zehn besten Erfindungen 2010

Fortschritte im Kampf gegen HIV, das erste synthetische erzeugte Genom und die Erbgutanalyse von Neandertalern: Das Wissenschaftsmagazin “Science” würdigt die Meilensteine der Forschung aus 2010. stern.de zeigt die Top Ten der Durchbrüche.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Brandpilze und Maispflanzen rüsten auf

Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln Genom von Mais-Schädling
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft