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Hamburger Ozeankonferenz – Forscher: Nutzungssteuer für Meeresschutz

ddp

Bei der ersten Hamburger Ozeankonferenz haben Meeresforscher aus Europa und den USA einen nachhaltigen Schutz der Meere gefordert. “Wir verschenken das Tafelsilber der Meere, noch bevor wir es richtig kennen”, sagte die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven, Karin Lochte, am Freitag.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Experiment "Mars 500" – Virtuelles Raumschiff steht vor der "Landung"

AFP

Das Experiment “Mars 500″ im Moskauer Institut für Medizinisch-Biologische Probleme steuert auf eine entscheidende Phase zu. Das Landemodul des virtuellen Mars-Komplexes dockt heute (12. Februar) mit drei Astronauten an Bord vom Mutterraumschiff ab und geht auf dem Roten Planeten nieder.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Entdeckung eines Zusammenhangs zwischen zwei Myopathie-Formen

Ein Forscherteam (gemischte Forschergruppe Inserm/CNRS/Universität Straßburg) des IGBMC (Institut für Genetik, Molekular- und Zellbiologie) in Illkirch (Elsass) hat eine unerwartete Verbindung zwischen zwei Myopathie-Formen entdeckt. Sie haben eine starke Wechselwirkung zwischen zwei Muskelproteinen festgestellt, die beide für zwei unterschiedliche Formen von Myopathie verantwortlich sind: Myotubularin für kongenitale myotubuläre Myopathien und Desmin für Desmin-assoziierte Myopathien.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Das Liebeslied der Fliege

Neurobiologen am Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie untersuchen am Fortpflanzungsritual der Fliege, wie das Nervensystem Verhalten erzeugt, steuert und sinnvoll einsetzt. Mit neu entwickelten Methoden der Thermogenetik können sie den Balzgesang des Fliegenmännchens „ferngesteuert“ auslösen und die beteiligten Nervennetze beschreiben. Ihre Arbeit wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Neuron veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Tropische Spediteure: Nashornvögel helfen südafrikanischen Pflanzensamen beim Umzug

Frankfurt, 8. Februar 2011. Fest verwurzelt und doch mobil: Tropische Waldbaumarten breiten sich mit Hilfe von Vögeln auch in zerstückelten Wald-Agrarlandschaften erfolgreich aus. Zwar ist die Distanz zwischen den einzelnen Waldhabitaten größer, die tierischen Transporter der Samen legen hier aber auch längere Strecken zurück. Das konnten Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt/Main und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, Radolfzell, anhand von Fütterungsversuchen und der Erfassung der Bewegungsmuster mit neuen, besonders leichten GPS-Geräten nachweisen. Die Ergebnisse wurden vor kurzem online in „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Straßenverkehr – US-Studie: Rotlichtkameras retten Leben

AP

Einer neuen US-Studie zufolge retten Rotlichtkameras im Straßenverkehr viele Menschenleben. Das US-Versicherungsinstitut für Straßensicherheit untersuchte 14 große Städte in den USA mit Ampelblitzern.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Biomasseverbrennung kann zur Feinstaubbelastung beitragen – Signalverbindungen für Abgase entdeckt

Leipzig. Das Verbrennen von Biomasse kann einen deutlichen Beitrag zur regionalen Feinstaubbelastung haben. Zu diesem Ergbniss kommt eine Studie des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (IfT).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Sicherheit: Deutsche Archäologen stoppen Arbeit in Ägypten

Ägyptens antike Schätze sind durch das Chaos in dem Land zunehmend bedroht. Das Militär hat allein im Altertümer-Museum in Kairo rund 50 mutmaßliche Plünderer festgenommen. Das Deutsche Archäologische Institut hat seine Arbeit in Ägypten vorerst eingestellt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Sonnenbaden bei Minusgraden: Wie große Säugetiere den Winter in den Bergen überleben

Ein Sonnenbad bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt klingt nicht besonders einladend, aber es stellt einen wichtigen Teil der Überlebensstrategie von Steinböcken im Winter dar. Diese überraschende Erkenntnis stammt aus einer aktuellen Studie der Gruppe von Walter Arnold am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna. Die Ergebnisse wurden kürzlich online in der Zeitschrift „Functional Ecology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Alt aber oho: Regeneration von Nierenschäden bei erwachsenen Zebrafischen

Unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Altersforschung in Jena konnte eine Gruppe von US-Forschern erstmals Stammzellen in der Niere erwachsener Zebrafische nachweisen. Fischen mit fluoreszenz-markiertem Nierengewebe wurden Zellen entnommen und in die geschädigte Niere von Empfänger-Fischen transplantiert. Kurz danach waren neu gebildete Nierenkörperchen nachweisbar, die aus den markierten Zellen hervorgegangen waren (Nature 2011, 469, Jan 26, DOI: 10.1038/nature0966).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Krebsmedikament begünstigt die Regeneration von Rückenmarksverletzungen

Nach einer Verletzung des Rückenmarks verhindern verschiedene Faktoren die Regeneration der Nervenzellen. Zwei der wichtigsten Hürden sind das destabilisierte Zellskelett, das ein erneutes Auswachsen unmöglich macht, und das entstehende Narbengewebe, das eine Barriere zwischen den getrennten Zellenden aufbaut. Nun fanden Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried mit einem internationalen Team aus den USA und den Niederlanden, dass das Krebsmedikament Taxol an beiden Stellen positiv eingreift und diese Regenerationshürden verringert.
Science, online am 27. Januar 2011
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Charité-Wissenschaftler entschlüsseln Ursache für Fehlbildung

Mit einer neuen Untersuchungsmethode haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin die Ursache für eine spezielle Form der Fehlbildung von
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Atlantikwasser wärmt die Arktis auf

– “Science”-Studie: Jüngster Temperaturanstieg in der Framstraße einmalig in den letzten 2000 Jahren –

Nie in den vergangenen 2000 Jahren war das atlantische Wasser in der östlichen Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen so warm wie heute. Dies belegt eine Untersuchung von Meeressedimenten am westlichen Kontinentalhang Spitzbergens, die federführend von Wissenschaftlern des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, gemeinsam mit Kollegen aus Bremerhaven, Tromsö (Norwegen) und Boulder (USA) durchgeführt wurde. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Science“.
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Antisemitismus in der österreichischen Parlamentsgeschichte

Jüdische Partizipation und Repräsentation in der politischen Geschichte Österreichs wurden bislang wenig beleuchtet. Ein Forschungsteam um Eva Kreisky vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien untersuchte Formen und Wandel des Antisemitismus, mit dem jüdische Mitglieder des Reichsrats (1861 bis 1918) bzw. des Nationalrats (1918 bis 1933) konfrontiert waren, aber auch deren Gegenstrategien: So haben sich die jüdischen Abgeordneten nicht nur mit Fakten, sondern auch mit Witz und Ironie gegen die Vorurteile gewehrt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Frankreich :Entdeckung der Grenze zwischen der Arabischen und der Indischen Platte

Einige Plattengrenzen in der Tiefsee sind noch heute unbekannt. Dank der “Owen” Expedition im Jahr 2009 gelang es einem Forscherteam des Instituts für Geowissenschaften Paris (iSTeP, CNRS-INSU, UPMC), des Labors für Geologie des ENS (CNRS-INSU, ENS) und des Géoazur (CNRS-INSU, IRD) die Grenze zwischen der arabischen und der indischen Platte zu definieren. Die Forscher stützten sich bei ihrer Arbeit auf ein hochauflösendes Tiefseelot an Bord des Forschungsschiffes Beautemps-Beaupré.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachhaltiges Flächenmanagement – Ein Handbuch für die Praxis

Neue Veröffentlichung des Deutschen Instituts für Urbanistik bündelt Ergebnisse
aus 45 BMBF-Forschungsvorhaben
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Vögel benötigen rechtes Nasenloch zur Navigation

Brieftauben verlassen sich beim Navigieren vor allem auf ihren Geruchssinn. Sie sind in der Lage, sich Düfte der Umgebung, die der Wind in ihren Taubenschlag trägt, in der Jugend einzuprägen und sich von dieser Karte über unbekanntem Terrain leiten zu lassen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell haben gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Pisa und Trient festgestellt, dass Vögel, deren rechtes Nasenloch blockiert ist, desorientiert sind und ihren Flug häufig unterbrechen müssen. Sie konnten nachweisen, dass die linke Gehirnhälfte, die über das rechte Nasenloch Geruchsinformationen erhält, von elementarer Bedeutung für die Orientierung der Tauben ist.
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Ägyptologe Jaromir Malek im Interview – Die Geheimnisse in Tutanchamuns Grab

AP, AP

Der Ägyptologe Jaromir Malek ist Leiter des Howard-Carter-Archivs am Griffith Institute der Universität Oxford in England. Am Mittwoch spricht er in Köln über das Grab Tutanchamuns, der mit zehn Jahren Pharao wurde und von 1336 bis 1327 vor Christus regierte.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Stefan Jentsch erhält Louis-Jeantet Preis für Medizin

Jede Zelle verfügt über eine große Anzahl von Proteinen, die maßgeblich die Lebensfunktionen eines Organismus steuern. Dabei übernimmt jedes Protein spezielle Aufgaben. Durch Modifikationen mit Ubiquitin und verwandten Proteinen können diese Aufgaben nachträglich verändert werden. Stefan Jentsch, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, wurde jetzt für seine Forschungen zu dieser Form der Proteinregulation mit dem Louis-Jeantet Preis für Medizin 2011 geehrt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 700.000 Schweizer Franken (ca. 540.000 Euro) verbunden und wird von der Louis-Jeantet Stiftung verliehen.
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Von Vögeln und Menschen – wie Grippenviren ihr Reservoir wechseln

Influenza A Viren, die Erreger der Grippe, verursachen jährlich millionenfach schwere Infektionserkrankungen mit oft tödlichem Ausgang. Ihre Fähigkeit, die Barrieren zwischen Vögeln, Schweinen und Menschen zu überspringen und hoch-aggressive Krankheitsverläufe zu verursachen, gehört zu den großen Herausforderungen der Gesundheitsforschung. Am Hamburger Heinrich-Pette-Institut arbeitet Gülsah Gabriel mit ihrem Team an diesem Problem. Jetzt beschreibt sie in Nature Communications detailliert, wie Influenza A Viren eine zellinnere Barriere überwinden und sich so an einen neuen Wirt anpassen können (1).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Forscher definieren eine Großkatze neu: Auf den Spuren der Vergangenheit des Nebelparders

Mit Hilfe genetischer und morphologischer Analysen hat ein internationales Forscherteam unter Führung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nachgewiesen, dass sich der Nebelparder (Neofelis) nicht nur in zwei Arten, sondern eine davon sogar noch in zwei Unterarten klassifizieren lässt.
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Hormone im Acker: Östrogene aus der Pille sind abbauresistent

Ruth-Massenberg-Preis für RUB-Geographin

In den letzten Jahren beobachteten Forscher zunehmend Missbildungen an Fortpflanzungsorganen von Wasserlebewesen wie Fischen. Als Verursacher unter Verdacht gerieten Hormone, die in Dung, Mist, Klärschlamm und Gülle auf Äcker und von dort aus ins Grundwasser gelangen. Ihren Transport und Abbau im Boden hat Dr. Britta Stumpe (Geographisches Institut der RUB) untersucht und festgestellt: Besonders Östrogene sind hartnäckig und werden nicht abgebaut. Für ihre Dissertation (Betreuer: Prof. Dr. Bernd Marschner) wurde sie beim Semesterkonzert der RUB mit dem Ruth-Massenberg-Preis ausgezeichnet.
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Philosophie und Popkultur: Band resümiert Ergebnisse studentischer Tagung an der RUB

Beitrag zur Zeitdiagnose der Gegenwartsgesellschaft

Philosophie und Popkultur – nur auf den ersten Blick erscheint das als unpassendes Paar. Zwar kamen die beiden erst in den 1990er Jahren zusammen, aber sie haben einander viel zu geben. Das stellen die Autoren der Aufsätze im Band „Philosophie und Popkultur“ fest, den PD Dr. Thomas Hecken und Marcel Wrzesinski im Posth-Verlag herausgegeben haben. Er fasst die Ergebnisse einer von Studierenden organisierten Tagung am Institut für Philosophie der RUB zusammen.
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Hormone entscheiden über Bruterfolg von Vögeln

Manche Tierarten haben mehr, andere weniger Nachkommen. Hormone wie Prolaktin und Kortikosteron können das Verhalten in der Brutsaison und damit den Fortpflanzungserfolg eines Elternpaares entscheidend beeinflussen. Nun haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell und ihre Kollegen der Universitäten Princeton und Edinburgh nachgewiesen, dass die Hormonwerte nicht nur während der Brutzeit von Bedeutung sind,sondern bereits lang davor entscheiden, wann, wie oft und wie viel Eier ein Vogelpaar legt.Die hormonelle Verfassung eines Tieres ist daher von großer Bedeutung für seinen Fortpflanzungserfolg und ist möglicherweise eine wichtige Schaltstelle der Evolution.
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Neues Verfahren zum Erkennen von Wettermustern – Student erhält Förderpreis der HTWK Leipzig

Leipzig. Für die Entwicklung eines neuen mathematischen Verfahrens, mit dem Muster in Wetterdaten besser erkannt werden können, erhält der Mathematikstudent Alexander Thiem den „Preis des Fördervereins 2010“ der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Der mit 500 Euro dotierte Preis wird an die jeweils Besten der Fakultäten der HTWK Leipzig für überragende Leistungen vergeben. Das neue Rechenverfahren entstand in enger Kooperation mit dem Institut für Meteorologie der Universität Leipzig und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).
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Virtuelle Mission zum Roten Planeten – Ein wirklich unwirklicher Anflug auf den Mars

ddp, ddp

Das virtuelle Mars-Raumschiff mit sechs Freiwilligen an Bord nähert sich im Moskauer Institut für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP) dem Roten Planeten. Am 4. Februar schwenke es in eine Kreisbahn um den Mars ein, berichten Moskauer Medien am Dienstag.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Beben treffen arme Länder härter

2010 haben Erdbeben weltweit gewaltige Schäden angerichtet. Die Schreckensbilanz: etwa 200.000 Tote, fast drei Millionen Obdachlose, mehr als 50 Milliarden US-Dollar Verluste. Eine genaue Analyse der Katastrophen und ihrer Hintergründe hat jetzt James Daniell vom Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgelegt.
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Hohenstein Institute:Feldstudie zum Einfluss antibakterieller Kleidung auf Hautflora und Mikroklima

Versuche zeigen, dass die natürliche Hautflora selbst bei dauerhaftem Tragen nicht beeinflusst wird Antimikrobielle Textilien haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Sei es im Bereich technischer Textilien
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Forscher des PEI bestätigen: Fremdvirus-Kontamination von Rotavirus-Impfstoff unbedenklich

Im Frühjahr 2010 wurde bekannt, dass der Lebendvirusimpfstoff Rotarix des Unternehmens GlaxoSmithKline Biologicals mit Bestandteilen eines Schweinevirus (Porcines Circovirus 1, PCV-1) kontaminiert ist. Eine Arbeitsgruppe des Paul-Ehrlich-Instituts hat daraufhin mit eigenen experimentellen Untersuchungen überprüft, ob dies die Unbedenklichkeit des Impfstoffs beeinträchtigt. Dr. S. Baylis und Dr. J. Blümel haben mit ihrer Arbeitsgruppe an Zellkulturen gezeigt, dass Rotarix zwar große Partikelmengen des PCV-1 enthält, diese jedoch nicht infektiös sind. Damit kann der Rotavirusimpfstoff weiterhin als unbedenklich angesehen werden. Die Ergebnisse werden in Vaccine vorgestellt (17.01.2011).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nasa-Berechnung: 2010 und 2005 teilen sich Hitzerekord

Es ist ein weltweiter Temperaturrekord: Das vergangene Jahr war zusammen mit 2005 das wärmste seit 130 Jahren. Das zeigen Messungen der Nasa. Ein anderes Institut sieht 2010 auf Rang zwei.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft