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Petersberger Klimadialog eröffnet – Merkel kämpft für ein neues Klimaabkommen

AP

Nach dem Desaster von Kopenhagen, geht es im internationalen Klimaschutz nur noch im winzgen Schritten vorwärts. Dennoch hofft Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Eckpunkte für ein weltweites Abkommen noch vor Ende 2012. Den Rahmen dafür soll zunächst der Petersberger Klimadialog liefern.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Behördenpapier: 408 mögliche CO2-Endlager in Deutschland

Die Entsorgung von CO2 soll das Klima schützen. In Deutschland wehrt sich bislang die Bevölkerung gegen die CCS-Technologie. Nach einem Bericht des SPIEGEL hat die zuständige Behörde nun Hunderte mögliche Endlagerstätten identifiziert – manche nahe Großstädten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

US-Kongress: Republikaner wollen Mittel für Umweltschutz kappen

Klimaschutz und neue Energien? Nicht mit den Republikanern im US-Kongress. Mit drastischen Etatkürzungen wollen sie die Umweltbehörde EPA lahmlegen, betroffen wären auch viele andere Bereiche. Nur das Militär soll noch mehr Geld bekommen als ohnehin schon.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Oberfläche und Erdkruste nicht im Gleichgewich

Erste globale geochemische Karte der Landoberfläche

Die oberste Erdkruste der Kontinente unterscheidet sich in der chemischen Zusammensetzung der Gesteine von tieferen Erdkrustenteilen. Eine jetzt veröffentlichte Studie vom KlimaCampus der Universität Hamburg vergleicht erstmals die relativ dünne Schicht der Landoberfläche mit der gesamten oberen Kruste. Ergebnis: Leicht verwitternde Gesteine treten an der Erdoberfläche häufiger zutage als in tieferen Schichten. Die neuen Daten sind wichtig für Modelle, die erdgeschichtliche Klimaänderungen erforschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimawandel: Eismangel bedroht Fortpflanzung der Eisbären

Die immer frühere Eisschmelze gefährdet die Existenz der Eisbären. Weil Weibchen weniger Zeit zum Jagen haben, fehlen ihnen die Fettreserven, die sie für die Aufzucht des Nachwuchses brauchen. Besonders bedroht sind die Tiere in der kanadischen Hudson-Bay.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Tropische Spediteure: Nashornvögel helfen südafrikanischen Pflanzensamen beim Umzug

Frankfurt, 8. Februar 2011. Fest verwurzelt und doch mobil: Tropische Waldbaumarten breiten sich mit Hilfe von Vögeln auch in zerstückelten Wald-Agrarlandschaften erfolgreich aus. Zwar ist die Distanz zwischen den einzelnen Waldhabitaten größer, die tierischen Transporter der Samen legen hier aber auch längere Strecken zurück. Das konnten Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt/Main und des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, Radolfzell, anhand von Fütterungsversuchen und der Erfassung der Bewegungsmuster mit neuen, besonders leichten GPS-Geräten nachweisen. Die Ergebnisse wurden vor kurzem online in „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimawandel: Lahmer Passat verändert das Klima am Atlantik

Schon Kolumbus segelte mit ihm, doch nun flaut der Handelswind ab: Der Passat wird entgegen früherer Berechnungen nicht stärker, sondern schwächer.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hoffnung fürs Arktiseis: Klimasimulation widerlegt Kollapstheorie

Die Arktis erwärmt sich rapide. Seit langem warnen Forscher vor einem Kipppunkt, ab dem das Meereis unumkehrbar verschwindet. Doch jetzt zeigt eine Studie: Das Eis erholt sich innerhalb von drei Jahren von Wärmeschocks – der zugrunde liegende Effekt lässt sich am Strand beobachten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Hoffnung für Arktisches Meereis

Der starke Rückgang des Meereises in der Arktis ließ in den letzten Jahren die Sorge aufkommen, dass die Eisbedeckung sich einem sog. Kipp-Punkt nähern könnte. Bei Überschreiten des Kipp-Punktes wäre der Verlust des verbleibenden Meereises nicht mehr zu stoppen. Aktuelle Ergebnisse des Hamburger MPI für Meteorologie deuten jetzt jedoch darauf hin, dass es keinen solchen Kipp-Punkt für den Verlust des Sommereises in der Arktis gibt. Stattdessen reagiert die Eisbedeckung relativ direkt auf die jeweiligen klimatischen Bedingungen. Der fortschreitende Verlust des Arktischen Meereises könnte also verlangsamt oder sogar gestoppt werden, wenn die globale Erwärmung verlangsamt oder gestoppt würde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Paradoxer Effekt: Warum die Erderwärmung für eiskalte Winter sorgt

Kältewellen in Deutschland und Europa in Zeiten der Klimaerwärmung – wie passt das zusammen? Für Klimaforscher ist das nur scheinbar ein Widerspruch.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Monsterzyklon über Australien: Tiefenhitze aus dem Pazifik befeuerte "Yasi"

Der Wirbelsturm “Yasi” erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h, hinterließ eine Spur der Verwüstung: Selten wurde ein stärkerer Zyklon beobachtet. Neue Daten zeigen sein gigantisches Energiereservoir. Klimaforscher rätseln, ob solche Monsterstürme bald häufiger auftreten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Ressourceneffizienz im Fokus

Klimaschutz und knappe Ressourcen stellen Deutschland im 21. Jahrhundert vor große Herausforderung. Um auf dem internationalen Markt dauerhaft Wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Fertigungsprozesse mit weniger Rohstoffen und Ressourcen auskommen. Der
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Versöhnungstagung: Der Klimakrieg kann weitergehen

Droht der Welt der Hitzekollaps oder nur die Öko-Diktatur? In der Klimaforschung sind die Fronten zwischen warnenden Wissenschaftlern und Skeptikern verhärtet. In Lissabon fand jetzt eine Versöhnungstagung statt – doch am Frieden schien kein besonderes Interesse zu herrschen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Klimawandel: Atlantik-Strömung heizt die Arktis auf

Forscher vermelden einen neuen Temperaturrekord: Eine Meeresströmung, die Wasser aus dem Atlantik in die Arktis bringt, war in den vergangenen 2000 Jahren nie so warm wie jetzt. Das arktische Eis droht noch schneller zu schmelzen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Klimageheimnis im Marianengraben

Die tiefste Stelle im Meeresboden speichert überraschend viel Kohlenstoff. Ein internationales Team von Meereswissenschaftlern bringt jetzt überraschende Erkenntnisse zum Klimageschehen vom tiefsten Punkt des Meeres mit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wetterphänomen: La Niña kühlt Pazifikregion noch bis ins Frühjahr

Schlechte Aussichten für die Länder am Pazifik: Das Wetterphänomen La Niña werde noch Monate andauern, prognostiziert die Weltmeteorologische Organisation. Die Kältewelle sorgt für Unwetter beidseits des Pazifiks und kühlt das Klima weltweit.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Für Beiträge zum Klimawandel – Weizsäcker erhält Theodor Heuss Preis

Hatje Cantz Verlag, Olaf Otto Becker

Der Wissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker erhält in diesem Jahr den Theodor Heuss Preis. Der 71-jährige Forscher werde für seine wegweisenden Beiträge zum Klimawandel und Umweltschutz geehrt, teilte die Theodor Heuss Stiftung am Mittwoch in Stuttgart mit.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

BBSR veröffentlicht Überblick zu Praxis, Strategien und Methoden des nachhaltigen Bauens

Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde und wird auch im Bauwesen angesichts des Klimawandels, steigender Energiepreise und knapper werdender Ressourcen immer wichtiger. Ziel des nachhaltigen Bauens ist es, ein
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Auf einen Blick: Landwirtschaft und ihre Umweltfolgen

Umweltbundesamt stellt kompakte Datensammlung vor
Wie wirkt sich die moderne Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus? Mit der kostenlosen Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ aus der Reihe „Daten zur Umwelt“ stellt das Umweltbundesamt (UBA) die wichtigsten Zahlen und Fakten für eine fundierte Diskussion über den Umweltschutz in der Landwirtschaft bereit: Was schon erreicht wurde und wo noch Probleme bestehen. Grafiken, Karten und Tabellen bilden die Zusammenhänge verständlich ab.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Experten-Interview – Die Klima-Extreme werden stärker

AFP, AFP

Für den Potsdamer Klimaforscher Anders Levermann wird die zunehmende Erderwärmung die Menschen in den nächsten 200 Jahren an die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit führen – wenn wir weitermachen, wie bisher.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Ernährung: Forscher will von Nutztieren mehr Leistung

Weltweit steigt der Bedarf an Fleisch. Soll das Klima dadurch nicht belastet werden, müssen besseres Futter und Fortschritte in der Zucht her.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Wetterphänomen: Warum Australien unter Fluten leidet

Reißende Flüsse schießen durch die Städte: Starke Regenfälle haben in Australien eine Flutkatastrophe ausgelöst. Wie konnte es dazu kommen? Daten des Wetterdienstes und Klimavorhersagen ermöglichen einen Einblick in die Ursachen – und einen Blick in die Zukunft.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

El Niño und La Niña – Gründe für das Wetterchaos in Australien

AFP, AFP

Die Überschwemmungen im australischen Bundesstaat Queensland sind die Folge des Klimaphänomens La Niña, das im Abstand von mehreren Jahren auftritt und für Wetterchaos sorgt. Ihr Bruder, das Phänomen El Niño, führt ebenfalls immer wieder zu extremem Wetter.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Studie über Klimavariabilität von der Eisenzeit bis heute in SCIENCE erschienen

JLU-Professor Jürg Luterbacher forschte in internationalem Team über den Zusammenhang von Klimawandel und gesellschaftlichen Veränderungen
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hohenstein Institute:Feldstudie zum Einfluss antibakterieller Kleidung auf Hautflora und Mikroklima

Versuche zeigen, dass die natürliche Hautflora selbst bei dauerhaftem Tragen nicht beeinflusst wird Antimikrobielle Textilien haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Sei es im Bereich technischer Textilien
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimaforschung: Warum Australien unter Fluten leidet

Reißende Flüsse schießen durch die Städte: Starke Regenfälle haben in Australien eine Flutkatastrophe ausgelöst. Wie konnte es dazu kommen? Daten des Wetterdienstes und Klimavorhersagen ermöglichen einen Einblick in die Ursachen – und einen Blick in die Zukunft.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Klimaforschung: Wetterdaten erklären Geheimnisse der Geschichte

Wissenschaftler haben in einem einzigartigen Projekt die Klimageschichte der vergangenen 2500 Jahre erforscht – und bieten überraschende Einblicke in die Kulturgeschichte Deutschlands und Europas. Warum überlebten Hannibals Elefanten in den Alpen, wie gelang der Bau der Regensburger Donaubrücke?
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neue Zusammenhänge von Klimadynamik und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten 2500 Jahren

Ein Forscherteam unter der Leitung von Ulf Büntgen von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL hat erstmals das europäische Sommerklima der letzten 2500 Jahre anhand von Jahrringen erfasst. Die Resultate zeigen eine auffällige Beziehung zwischen starken Klimaschwankungen und grossen gesellschaftlichen Veränderungen wie Völkerwanderung, mittelalterlicher Blütezeit sowie Folgen von Pest und Krieg.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Urzeit-Regentropfen zeigen wie nordamerikanische Gebirge in den Himmel wuchsen

Frankfurt, den 13.01.2011. Im Westen des nordamerikanischen Kontinents erhebt sich eine Gebirgskette mit bis zu 6.000 m hohen Gipfeln und den Rocky Mountains als bekannteste Vertreter. Mithilfe der von prähistorischem Regenwasser hinterlassenen Spuren konnten Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums sowie der US-amerikanischen Stanford University, nachvollziehen, wie sich das Höhenprofil der Landschaft vor ca. 50 Millionen Jahren entwickelte und die Giganten entstanden. Die Methode kann auch zu einer besseren Einschätzung zukünftiger Niederschlagsveränderungen beitragen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Geology“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimadaten der Nasa: 2010 teilt sich den Hitzerekord mit 2005

Die Nasa hat Daten von weltweit 1000 Wetterstationen ausgewertet: Die Jahre 2010 und 2005 sind die wärmsten seit Beginn exakter Wetteraufzeichnungen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft