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Atommülllager: Gutachter sehen keine Krebsgefahr für Asse-Mitarbeiter

Wie gefährlich war die Arbeit im Atommülllager Asse? Ein Gutachten gibt jetzt Entwarnung: Die rund 700 Menschen, die seit 1967 in dem Bergwerk gearbeitet haben, sollen keine krebserregende Strahlendosis abbekommen haben. Einzelfälle werden aber weiter geprüft.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Beschäftigte des Atommüll-Lagers Asse – Studie: Kein Krebs durch Strahlung feststellbar

AP FILES, AP

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat bei früheren und derzeitigen Beschäftigten im Atommülllager Asse keine Krebserkrankungen infolge von radioaktiver Strahlung nachweisen können. Dazu sei die abgeschätzte Strahlenbelastung im Bergwerk zu gering.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Krebs: Forscher finden Erbgutfehler in Prostata-Tumoren

Erstmals haben Forscher das komplette Erbgut von Prostatakrebszellen entziffert – von den Ergebnissen waren sie überrascht: Offenbar führen nicht einzelne Mutationen im Genom zur Tumorentstehung. Vielmehr waren größere Abschnitte des Genoms durcheinandergeraten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

40-Jahres-Vergleich: Zahl der Krebstoten in der EU sinkt

In der Europäischen Union sterben weniger Menschen an Krebs als noch vor wenigen Jahren. Dennoch könnten dieses Jahr 1,3 Millionen Patienten der Krankheit erliegen. Männer und Frauen machen jeweils andere Krebsarten besonders zu schaffen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Selbstschutz vor Krebs durch verschärfte Qualitätskontrolle bei Weitergabe des Erbguts

Göttinger Forscher finden Regulationsmechanismus, der die korrekte Weitergabe des menschlichen Erbguts an die nächste Generation sicherstellt. Veröffentlicht in “Proceedings of the National Academy of Sciences of the U.S.A.” (PNAS).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Verträgliche Boten – Modifizierte mRNA eröffnet neue therapeutische Möglichkeiten

Viele Krankheiten beruhen auf Defekten im Erbmolekül DNA. Gentherapien könnten helfen. Dann werden gesunde Kopien der fehlerhaften Gene in die Zellen geschleust, um diese zu ersetzen. Wissenschaftler des Klinikums der Universität München um Privatdozent Dr. Carsten Rudolph haben nun erstmals gezeigt, dass modifizierte mRNAs – chemisch der DNA nahe verwandte Botenmoleküle – eine bessere und sichere Alternative zu den bisher üblichen DNA-basierten Verfahren sein könnten: Im Gegensatz zu diesen bergen sie nicht das Risiko, Krebs auszulösen, und sie lösen schwächere Immunreaktionen aus als DNA und nicht-modifizierte mRNAs.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Kamine: Holzfeuer setzen gefährlichen Feinstaub frei

Erschreckende Bilanz einer ausführlichen Luftanalyse: Bei der Verbrennung von Holz werden viele krebserregende Partikel freigesetzt. In Deutschland gelten nun neue Grenzwerte für Kamine und Öfen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Schnappschüsse der Flächenverteilung des pH-Werts. Einsatz in Krebstherapie und Wundheilung möglich

Der pH-Wert hängt mit einer ganzen Reihe von Vorgängen im menschlichen Körper zusammen. So spielt er beispielsweise auch bei der Wundheilung eine wichtige Rolle. Während der Wundheilung können gereizte oder
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Blutgerinnung mit Krebs und Blutvergiftung zusammenhängt

Forschungsergebnisse könnten neue Therapiemöglichkeiten eröfnen / Heidelberger Wissenschaftler veröffentlichen in „Molecular Cell“
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Geruchssinn: Labrador erschnüffelt Darmkrebs

Ein Labrador aus Japan erkennt den Geruch des Tumors: In einem Test hat der Vierbeiner Darmkrebs im Frühstadium bei Menschen erschnüffelt - mit einer erstaunlich hohen Trefferquote. Doch ob sich diese Art der Frühdiagnose tatsächlich durchsetzen kann, ist fraglich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Krebsmedikament begünstigt die Regeneration von Rückenmarksverletzungen

Nach einer Verletzung des Rückenmarks verhindern verschiedene Faktoren die Regeneration der Nervenzellen. Zwei der wichtigsten Hürden sind das destabilisierte Zellskelett, das ein erneutes Auswachsen unmöglich macht, und das entstehende Narbengewebe, das eine Barriere zwischen den getrennten Zellenden aufbaut. Nun fanden Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried mit einem internationalen Team aus den USA und den Niederlanden, dass das Krebsmedikament Taxol an beiden Stellen positiv eingreift und diese Regenerationshürden verringert.
Science, online am 27. Januar 2011
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nervenwachstum: Krebsmittel soll bei Querschnittslähmung helfen

Münchner Forschern ist ein Durchbruch im Kampf gegen Querschnittslähmung gelungen: Eine Substanz, die eigentlich gegen Krebs eingesetzt wird, regt die Heilung von lädierten Nervenfasern an. Versuche bei Ratten mit verletztem Rückenmark sind vielversprechend.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Mehr Licht! Wie sich Krebs besser behandeln lässt

Ernährungswissenschaftler der Universität Jena entwickeln Photodynamische Krebstherapie weiter
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Blutkrebs: Risikofaktor dominant vererbbar

Die Arbeitsgruppe um Professor Michael Pfreundschuh und Dr. Sandra Grass am Universitätsklinikum Homburg/Saar haben den ersten molekularen Risikofaktor für das Plasmozytom, einer bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks, identifiziert. Bei Risikopatienten liegt eine Veränderung im Erbgut vor, die bewirkt, dass das Eiweiß namens „Paratarg-7“ in abgewandelter Form gebildet wird. Dieses veränderte Paratarg-7 verursacht das krankhafte Wachstum von Plasmazellen – den Blutkrebs. Die Mediziner konnten zeigen, dass Paratarg-7 als Risikofaktor dominant vererbbar ist. Ihre Untersuchungen wollen sie nun auf weitere ethnische Gruppen ausweiten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

High-Tech-Tomograf: In der Superröhre

Münchner Ärzte testen eine Weltneuheit: Ein einzigartiger Tomograf entlarvt Tumorzellen und bestimmt gleichzeitig ihre exakte Position. Das Verfahren könnte die Krebsdiagnostik revolutionieren – unklar ist allerdings, ob es jemals bezahlbar sein wird.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Krebsforschung: Zehntausende Brustkrebsfälle in Deutschland vermeidbar

Wenn Frauen in den Wechseljahren auf eine Hormonersatztherapie verzichten und sich regelmäßig bewegen, sinkt ihr Brustkrebsrisiko. Rund 30 Prozent der Brustkrebsfälle bei älteren Frauen wären laut einer neuen Studie durch veränderte Verhaltensweisen zu verhindern.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Krebsrisiko: Zigaretten können Erbgut binnen Minuten schädigen

Rauchen kann der Gesundheit schneller schaden als gedacht. In einer Studie mit zwölf Freiwilligen haben Toxikologen erbgutschädigende Substanzen schon 15 Minuten nach dem Zigarettenkonsum nachgewiesen. Die Forscher interpretieren dies als ernstzunehmendes Warnsignal.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Gefährliches Startsignal für die Stammzellen des Darms

Die Darmschleimhaut erneuert sich alle zwei bis fünf Tage. Darmeigene Stammzellen ersetzen dabei Darmwandzellen, die durch Verletzungen oder normale Abnutzung verloren gegangen sind, durch neue Zellen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg haben nun gemeinsam mit Kollegen vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle herausgefunden, dass hierbei der zelleigene EGFR-Signalweg eine wichtige Rolle spielt: Er regt die Stammzellen zur Teilung an, so dass ihre Tochterzellen das zerstörte Darmepithel ersetzen. Der Signalweg könnte auch an der Entwicklung von Darmkrebs beim Menschen beteiligt sein.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gesundheit: Tuberkulose erhöht Lungenkrebsrisiko deutlich

Wer an Tuberkulose leidet, muss ganz besonders auf die Gesundheit seiner Lunge achten: Einer neuen Untersuchung zufolge ist das Lungenkrebsrisiko bei Betroffenen rund elfmal höher als gewöhnlich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Genitalkrebs bei Pferden: Mögliche Ursache entdeckt

Gemeinsam mit Forschern aus England haben Sabine Brandt und ihre Kollegen von der Vetmeduni Vienna ein neues Papillomvirus gefunden und als mögliche Ursache von Krebs an Fortpflanzungsorganen von Pferden identifiziert. Wie beim Menschen könnte auch bei Pferden eine Impfung Abhilfe schaffen. In der aktuellen Ausgabe des Equine Veterinary Journal wurden erste Forschungsergebnisse dazu veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Gesundheitsgefahr: US-Forscher finden giftiges Chrom im Trinkwasser

Der Fall erinnert an den Mitte der Neunziger von Erin Brockovich aufgedeckten Skandal: Amerikanische Umweltschützer haben laut “Washington Post” im Trinkwasser von mehr als 30 US-Städten eine krebserregende Chemikalie gefunden. Mediziner sind alarmiert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe erstmals mit Ionen bestrahlt

Ziel ist die Krebstherapie mit Ionenstrahlen weiter zu entwickeln

Die am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entwickelte Krebstherapie mit Ionenstrahlen zeichnet sich durch hohe Heilungsraten und geringe Nebenwirkungen aus und ist seit gut einem Jahr im Routineeinsatz. Die Wirkung von Ionenstrahlen hängt nicht nur von der Beschaffenheit des Tumors ab, sondern darüber hinaus auch von der genetischen Voraussetzung und den Lebensumständen eines Patienten. Wissenschaftler haben am GSI nun erstmals Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe mit Ionen bestrahlt, um dies grundlegend und systematisch zu erforschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Auszeichnungen: Das sind die schönsten "Bilder der Forschung" 2010

Menschen als Sandsäcke, ein Wissenschaftler vor dem Affenhaus und eine Krebszelle mit „Tentakeln” – die besten “Bilder der Forschung” wurden prämiert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Reversible Blockierung des Proteasoms eröffnet neue Chancen gegen Krebs

Als Recyclinghof der Zelle erfüllt das Proteasom eine lebenswichtige Aufgabe –auch für Krebszellen. Blockiert man es, erstickt die Zelle an ihrem eigenen Müll. Wäre man in der Lage, das Proteasom nur zu bremsen, könnte man auch Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen auf diese Weise kontrollieren. Der nun von Wissenschaftlern um Professor Michael Groll von der Technischen Universität München (TUM) aufgeklärte Reaktionsmechanismus einer reversiblen Blockierung des Proteasoms könnte der Schlüssel zu neuen Medikamenten sein. Die renommierte Zeitschrift „Angewandte Chemie“ stellt die Ergebnisse heute vorab online als „Hot Paper“ vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Langzeitstudie: Aspirin verringert das Risiko für Krebstod

Acetylsalicylsäure, einmal täglich, schützt vor tödlichen Tumoren. Diesen Nachweis wollen jetzt britische Forscher in einer groß angelegten Langzeitstudie erbracht haben. Aber die Interpretation der Daten ist knifflig – zudem dürfen die Nebenwirkungen von Aspirin nicht vernachlässigt werden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Krebsforschung: Neues Verfahren entlarvt Aggressivität von Tumoren

Wie schnell wächst ein Tumor, wie aggressiv muss er bekämpft werden, welche Therapie hilft wirklich? Eine neue Methode verspricht rasche Antworten.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Kein Krebs trotz Mutationen

Alterswarzen weisen verschiedene so genannte onkogene Mutationen („Krebsgene“) auf. Das konnte in einer Studie unter der Leitung von Regensburger Wissenschaftlern gezeigt werden, an der Forscher aus Erlangen, Leeds und Madrid beteiligt waren. Die Ergebnisse wurden im renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Atommüll-Lager: Fragwürdige Warnung vor Krebsgefahr an der Asse

Im Gebiet um das Atommülllager Asse gibt es eine Häufung von Krebsfällen. Doch ob die Strahlung oder blanker Zufall die Ursache ist, bleibt offen. Die Aufregung bei Politikern und Medien ist groß, Experten halten deren Warnungen für wenig seriös.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Globale Studie: Passivrauchen fordert jährlich 600.000 Todesopfer

Lungenkrebs, Asthma, Herzleiden: Hunderttausende Menschen sterben pro Jahr an den Folgen des Passivrauchens. Das hat die Weltgesundheitsorganisation jetzt in einer Studie vorgerechnet. Besonders stark betroffen sind Kinder in ärmeren Ländern.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neues Stoffwechsel-Modell bietet Einblick in Alzheimer-Krankheit

Eine Kombination aus einem neuen bioinformatischen Modell und experimentellen Daten gibt neue Einsichten in die molekularen Grundlagen der Alzheimer-Demenz. Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg erstellten zusammen mit amerikanischen Kollegen ein Modell der Stoffwechselprozesse im Gehirn, das Faktoren aufdeckt, die der Krankheit zugrunde liegen. Sie zeigen, dass im erkrankten Gehirn die Aktivität eines wichtigen Enzyms reduziert ist. Bestimmte Nervenzellen können dies jedoch ausgleichen, indem sie ihren Stoffwechsel umleiten. Die beteiligten deutschen Wissenschaftler wurden vom Nationalen Genomforschungsnetz, dem NGFN, gefördert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft