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Die Darmschleimhaut erneuert sich alle zwei bis fünf Tage. Darmeigene Stammzellen ersetzen dabei Darmwandzellen, die durch Verletzungen oder normale Abnutzung verloren gegangen sind, durch neue Zellen. Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg haben nun gemeinsam mit Kollegen vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle herausgefunden, dass hierbei der zelleigene EGFR-Signalweg eine wichtige Rolle spielt: Er regt die Stammzellen zur Teilung an, so dass ihre Tochterzellen das zerstörte Darmepithel ersetzen. Der Signalweg könnte auch an der Entwicklung von Darmkrebs beim Menschen beteiligt sein.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Wer an Tuberkulose leidet, muss ganz besonders auf die Gesundheit seiner Lunge achten: Einer neuen Untersuchung zufolge ist das Lungenkrebsrisiko bei Betroffenen rund elfmal höher als gewöhnlich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Gemeinsam mit Forschern aus England haben Sabine Brandt und ihre Kollegen von der Vetmeduni Vienna ein neues Papillomvirus gefunden und als mögliche Ursache von Krebs an Fortpflanzungsorganen von Pferden identifiziert. Wie beim Menschen könnte auch bei Pferden eine Impfung Abhilfe schaffen. In der aktuellen Ausgabe des Equine Veterinary Journal wurden erste Forschungsergebnisse dazu veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Der Fall erinnert an den Mitte der Neunziger von Erin Brockovich aufgedeckten Skandal: Amerikanische Umweltschützer haben laut “Washington Post” im Trinkwasser von mehr als 30 US-Städten eine krebserregende Chemikalie gefunden. Mediziner sind alarmiert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ziel ist die Krebstherapie mit Ionenstrahlen weiter zu entwickeln
Die am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entwickelte Krebstherapie mit Ionenstrahlen zeichnet sich durch hohe Heilungsraten und geringe Nebenwirkungen aus und ist seit gut einem Jahr im Routineeinsatz. Die Wirkung von Ionenstrahlen hängt nicht nur von der Beschaffenheit des Tumors ab, sondern darüber hinaus auch von der genetischen Voraussetzung und den Lebensumständen eines Patienten. Wissenschaftler haben am GSI nun erstmals Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe mit Ionen bestrahlt, um dies grundlegend und systematisch zu erforschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Menschen als Sandsäcke, ein Wissenschaftler vor dem Affenhaus und eine Krebszelle mit „Tentakeln” – die besten “Bilder der Forschung” wurden prämiert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Als Recyclinghof der Zelle erfüllt das Proteasom eine lebenswichtige Aufgabe –auch für Krebszellen. Blockiert man es, erstickt die Zelle an ihrem eigenen Müll. Wäre man in der Lage, das Proteasom nur zu bremsen, könnte man auch Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen auf diese Weise kontrollieren. Der nun von Wissenschaftlern um Professor Michael Groll von der Technischen Universität München (TUM) aufgeklärte Reaktionsmechanismus einer reversiblen Blockierung des Proteasoms könnte der Schlüssel zu neuen Medikamenten sein. Die renommierte Zeitschrift „Angewandte Chemie“ stellt die Ergebnisse heute vorab online als „Hot Paper“ vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Acetylsalicylsäure, einmal täglich, schützt vor tödlichen Tumoren. Diesen Nachweis wollen jetzt britische Forscher in einer groß angelegten Langzeitstudie erbracht haben. Aber die Interpretation der Daten ist knifflig – zudem dürfen die Nebenwirkungen von Aspirin nicht vernachlässigt werden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Wie schnell wächst ein Tumor, wie aggressiv muss er bekämpft werden, welche Therapie hilft wirklich? Eine neue Methode verspricht rasche Antworten.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Alterswarzen weisen verschiedene so genannte onkogene Mutationen („Krebsgene“) auf. Das konnte in einer Studie unter der Leitung von Regensburger Wissenschaftlern gezeigt werden, an der Forscher aus Erlangen, Leeds und Madrid beteiligt waren. Die Ergebnisse wurden im renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Im Gebiet um das Atommülllager Asse gibt es eine Häufung von Krebsfällen. Doch ob die Strahlung oder blanker Zufall die Ursache ist, bleibt offen. Die Aufregung bei Politikern und Medien ist groß, Experten halten deren Warnungen für wenig seriös.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Lungenkrebs, Asthma, Herzleiden: Hunderttausende Menschen sterben pro Jahr an den Folgen des Passivrauchens. Das hat die Weltgesundheitsorganisation jetzt in einer Studie vorgerechnet. Besonders stark betroffen sind Kinder in ärmeren Ländern.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Eine Kombination aus einem neuen bioinformatischen Modell und experimentellen Daten gibt neue Einsichten in die molekularen Grundlagen der Alzheimer-Demenz. Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg erstellten zusammen mit amerikanischen Kollegen ein Modell der Stoffwechselprozesse im Gehirn, das Faktoren aufdeckt, die der Krankheit zugrunde liegen. Sie zeigen, dass im erkrankten Gehirn die Aktivität eines wichtigen Enzyms reduziert ist. Bestimmte Nervenzellen können dies jedoch ausgleichen, indem sie ihren Stoffwechsel umleiten. Die beteiligten deutschen Wissenschaftler wurden vom Nationalen Genomforschungsnetz, dem NGFN, gefördert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
In zwei von drei Brusttumoren finden sich ungewöhnlich hohe Konzentrationen des Östrogen-Rezeptors ERα. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum klärten jetzt einen Mechanismus auf, der diese Überproduktion mit verursacht. Das Ergebnis könnte dazu beitragen, neue Strategien zu entwickeln, um die häufigste Krebserkrankung bei Frauen zu bekämpfen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Zu wenig Menschen spenden Blut. Das beklagen Mediziner seit Jahren. Womöglich ist das Problem bald gelöst: Forschern ist es gelungen, aus den Hautzellen erwachsener Menschen Blutzellen zu gewinnen. Vor allem Krebspatienten könnten von der neuen Methode profitieren.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Offensichtlich gibt es eine spezielle Lungenkrebs-Form, an der nur Raucher erkranken. Sie unterscheidet sich sehr von der selteneren Tumorvariante, die auch bei Nichtrauchern auftritt. Forscher wollen dies nutzen, um die Krebstherapie zu verbessern.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Ein extrem krebserregendes Mineral lässt die Menschen im türkischen Dorf Tuzkoy leiden. Das Problem ist seit mindestens 20 Jahren bekannt. Doch erst jetzt sollen die Bewohner umgesiedelt werden – und ihre Heimat unter dicken Erdschichten verschwinden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Bienenköniginnen und Arbeiterinnen unterscheiden sich in der chemischen Markierung von etwa 550 Genen. Dies entdeckten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum gemeinsam mit australischen Kollegen. Die Krebsforscher wählten die Biene als Studienobjekt um zu verstehen, wie es bei Organismen mit identischer Erbgut-Sequenz zu so unterschiedlicher Entwicklung kommen kann. Denn auch gesunde und Krebszellen teilen das gleiche Genom, entwickeln aber abweichende Eigenschaften.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Tausende werden zu Untertanen – eine wird Königin. Nur wenn eine Biene besonders viel Geleé royale erhält, wird sie zur Herrscherin. Forscher haben jetzt herausgefunden, wie das Sekret das Erbgut der Insekten verändert. Die Ergebnisse sind auch für die Krebsforschung interessant.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
Eine neue Arznei soll die Krebstherapie revolutionieren: Antikörper. Die Kosten für die Kassen sind horrend, rund 100.000 Euro pro Behandlung.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft
Es sind aufsehenerregende Blicke in die Welt des Winzigen: Einmal im Jahr werden die Gewinner des Wettbewerbs Nikon Small World gekürt – nun stehen die Preisträger der aktuellen Auflage fest. Ihre Bilder zeigen Krebszellen, Moskitoherzen – und Sojasauce.
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Das Ras-Protein ist ein molekularer Schalter, mit dem eine ganze Reihe von zellulären Prozessen an- oder abgeschaltet werden kann. Dabei wechselt es zwischen einem inaktiven und einem aktiven Zustand. Im
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Kommt es zur Schädigung des Erbguts (DNA), werden Reparaturenzyme und Genschalter aktiviert, die über das weitere Schicksal der betroffenen Zellen entscheiden. Forscher des Max-Delbrück-Centrums (MDC) Berlin-Buch zeigen jetzt, wie der Genschalter NF-kappaB, der ein zelluläres Überlebensprogramm koordiniert, durch DNA Schäden aktiviert wird. Dr. Michael Hinz, Dr. Michael Stilmann und Prof. Dr. Claus Scheidereit beschreiben einen dualen Signalweg, der die Signalweiterleitung ermöglicht. NF-kappaB wird mit der Resistenz von Krebszellen gegen Strahlen- und Chemotherapie in Verbindung gebracht, die ihre Wirkung durch DNA-Schädigung entfalten (Molecular Cell, DOI 10.1016/j.molcel.2010.09.008)*.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Damit Gewebe fehlerfrei arbeiten und ihre Aufgaben im Körper erfüllen, ist die genaue Regulation ihrer inneren Ordnung essentiell. Ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaftlern verschiedener Max-Planck-Institute hat jetzt den Mechanismus identifiziert, wie Hautzellen auf bestimmte Signale von außen ihre innere Architektur anpassen. „Damit Zellen schnell auf Signale aus der Umgebung reagieren können, brauchen sie eine Art Straßennetz, mit dessen Hilfe sie Nachrichten an die richtigen Stellen in der Zelle transportieren”, erläutert Sara Wickström, Forscherin am Max-Planck-Institut für Biochemie. Bei Fehlern in dieser Maschinerie kann es zu Krankheiten wie Krebs kommen, so die Forscherin.
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Zellen müssen sparsam haushalten. Deshalb lesen sie nur diejenigen Gene ab, die gerade benötigt werden. Die übrigen werden chemisch markiert und dadurch gezielt stillgelegt. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdecken erstmals, wie diese Markierungen an genau die richtige Stelle im Erbgut platziert werden. Entscheidende Mitspieler sind regulatorische RNA-Moleküle. Deren Sequenz passt genau zum Erbgutbereich, der markiert werden soll. RNA und DNA bilden an dieser Stelle eine zopfartige Dreifach-Helix, die als Wegweiser für die Markierungen dient.
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Forscher der Universität Bonn haben einen neuen Weg aufgeklärt, mit dem der Körper unter anderem die Zellteilung reguliert. Mit Hilfe eines spezifischen Wirkstoffs konnten sie in diesen Mechanismus eingreifen und so das Tumorwachstum in Mäusen verlangsamen. Sie berichten zusammen mit Kollegen aus Dortmund und Köln in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift „Cell“ über ihre Arbeiten (doi: 10.1016/j.cell.2010.09.011). Die Forscher dämpfen jedoch die Hoffnung auf schnelle Fortschritte in der Krebstherapie: Ob die Ergebnisse diesbezüglich hielten, was sie versprächen, sei noch völlig unklar.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
Können moderne Medikamente das Leben von Krebspatienten verlängern? Zwei Studien zu Avastin und Erbitux haben jetzt ergeben, dass die teuren Arzneimittel kaum nützen. Die Hersteller Merck und Roche erklärten, die Ergebnisse würden früheren Erkenntnissen widersprechen.
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Mit ihren Methoden wurden Arzneien gegen Krebs, Aids und Asthma entwickelt. Nun gewannen Richard Heck, Ei-ichi Negishi und Akira Suzuki den Nobelpreis.
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Forscher aus Braunschweig und Hannover zeigen, wie die Zerstörung bestimmter Immunzellen helfen kann, Krebs zu bekämpfen.
Um dem Immunsystem zu entgehen, bedienen sich Krebszellen vieler Tricks. Einer davon: Sie locken Zellen an, die in der Lage sind, Immunantworten zu unterdrücken – und verhindern so, dass der Körper die bösartigen Tumorzellen erkennt und bekämpft. Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig konnten nun in einer Zusammenarbeit mit Forschern des Instituts für Infektionsimmunologie am TWINCORE in Hannover zeigen, dass die zielgenaue Ausschaltung dieser unterdrückenden Immunzellen hilft, Tumore in Mäusen zurückzudrängen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
400 Spezialisten aus aller Welt im Deutschen Krebsforschungszentrum
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft
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