Wer an Tuberkulose leidet, muss ganz besonders auf die Gesundheit seiner Lunge achten: Einer neuen Untersuchung zufolge ist das Lungenkrebsrisiko bei Betroffenen rund elfmal höher als gewöhnlich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft
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Wer leidet schon mit dem Silvesterkarpfen? Ein stummes, einfaches Wesen – denkt man. Dabei leistet auch sein Gehirn einiges. Schon länger warten Forscher darauf, dass die Sonne aktiver wird. Nun erfüllt sich ihr Wunsch – doch Navigation und Satelliten könnten leiden.
Erst kürzlich hat eine Umfrage ergeben, dass die Deutschen gerne backen. Um dieser Leidenschaft zu frönen, ist ein Backbuch von nicht zu unterschätzendem Nutzen. Jetzt gibt es eins, das ist so schön, das möchte man am liebsten zu den Bildbänden stellen.
Ökonom Prof. Dr. Birger P. Priddat beschreibt in seinem neuen Buch ein Alltagsphänomen, das leidenschaftlich gesammelt wird und dann doch fehlt
Den Geminiden sei Dank: Vorweihnachtlicher Sternschnuppen-Regen geht in diesen Tagen über Deutschland nieder. Zu sehen ist er leider nicht überall.
Die Hosen mögen toll aussehen, doch beim Herstellen leidet die Lunge. Das kann bis zum Ersticken führen.
Etwa 1,3 Millionen Menschen leiden an Alzheimer. Jeder Fünfte in Deutschland ist übergewichtig. Eine aktuelle Studie veranschaulicht, dass Betroffene künftig von einem im Gehirn wirkenden Hormon profitieren könnten: Das in den letzten Jahren umfangreich studierte Stoffwechselhormon Ghrelin kann Nervenzellen im Gehirn erhalten und vermehren sowie die Nahrungsaufnahme reduzieren. Mit dieser Erkenntnis könnte die Forschung bei Krankheiten wie Morbus Alzheimer große Erfolge erzielen oder der Kampf gegen Übergewicht eine bedeutende Wende nehmen. Etwa eine Million Deutsche leiden an schmerzhaften Entzündungen der Gelenke, gemeinhin zusammengefasst als „Rheuma“. Eine besonders schwere Form dieser Erkrankung ist die rheumatoide Arthritis. Als Folge einer chronischen Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift, kommt es dabei langfristig zu einer Zerstörung der Gelenke. Viele Patienten sprechen auf derzeit verfügbare Therapien jedoch nicht an. Auf der Suche nach neuen Behandlungsstrategien haben Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit mit Rheumatologen der Universität Montpellier in Frankreich die Rolle eines zentralen Entzündungsfaktors in Mäusen untersucht.
Erst Erdbeben, nun Cholera – als wäre das Leid nicht groß genug, warnen US-Geologen vor der Entladung weiterer unterirdischer Spannungen.
Germerblättriger Stendelwurz verkleidet sich chemisch als Blattlaus und lockt so Bestäuber an
Zwar erwärmt sich die Erde am Nordpol am stärksten – doch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben treffen ein anderes Ökosystem am meisten: die Tropen. Temperaturdaten der letzten 50 Jahre verraten, dass den dort lebenden Tiere weitaus größere Gefahren drohen als bisher gedacht. Der Rinderparasit Theileria hat seine ganz eigene Überlebensstrategie: Er «verkleidet» sich als Chromosom des von ihm befallenen Tieres und macht sich den natürlichen Zellteilungsprozess seines Wirtes zunutze, um sich zu vermehren. Forschende der Universität Bern sind dem Nutzniesser jetzt auf die Schliche gekommen. In der umfassendsten genetischen Asthmastudie bisher konnten mehrere genetische Risikofaktoren identifiziert werden, die der Lungenerkrankung Vorschub leisten. Einige dieser Gene helfen dabei, das Immunsystem auf Schäden in den Schleimhäuten, die die Atemwege auskleiden, aufmerksam zu machen. Andere Gene kontrollieren möglicherweise, in welchem Umfang die geschädigten Atemwege repariert werden. „Unsere nächste große Aufgabe wird sein, die Ursachen der Schleimhautdefekte zu entschlüsseln“, sagt Professor Erika von Mutius, Medizinerin an der LMU und Ko-Koordinatorin von GABRIEL.
Britische Forscher haben die Technik der Sprüh-Mode perfektioniert: Die Kleidung sieht so ähnlich aus wie Filz, ist aber feiner und tragbarer.
Sie sind makellos weiß, pfeifen und wiehern – und haben ein perfektes Navigationssystem. Belugas gehören zu den Lieblingen der Waltouristen. Doch die Tiere leiden unter Umweltverschmutzung und Walfang. Und den Forschern geben sie noch viele Rätsel auf. Getrieben von Perfektionismus, zerrieben vom Leistungsdruck, streben die Chinesen zum Therapeuten. Sie leiden unter Depressionen und Angstzuständen – 250.000 Selbstmorde zählt die Volksrepublik Jahr für Jahr. Selbst die Regierung sorgt sich mittlerweile um die verkümmerten Seelen. Weshalb haben manche Menschen einen zu hohen Cholesterinspiegel und erleiden einen Herzinfarkt, während andere offenbar geschützt sind? Forscher in Dänemark und Deutschland haben darauf jetzt eine Antwort gefunden: „schuld“ ist ein Gen. Es tritt in verschiedenen Varianten auf – eine Variante des Gens schützt, die andere nicht. Forscher um Prof. Anders Nykjaer von der Universität Aarhus, Dänemark sowie Prof. Thomas Willnow vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin konnten zeigen, dass das fragliche Gen bestimmt, wieviel Cholesterin die Leber ins Blut freisetzt (Cell Metabolism, doi: 10.1016/j.cmet.2010.08.006)*. Ein Kleinkind, das sich nachts selbst blutig kratzt, leidet möglicherweise an einer atopischen Dermatitis. Der extreme Juckreiz ist typisch für diese auch als Neurodermitis bekannte Hauterkrankung. Das Leiden tritt häufig schon im Säuglingsalter auf – und ist derzeit in den Industriestaaten auf dem Vormarsch. Die Haut eines Neurodermitikers ist sehr empfindlich und reagiert stark auf äußere Reize. Ein Team um die LMU-Forscherinnen Dr. Astrid Peters und Professor Katja Radon hat nun fast 4000 Probanden von der Kindheit ins Erwachsenenalter begleitet und hinsichtlich atopischer Erkrankungen und eine mögliche berufliche sowie umweltbedingte Exposition befragt. Machen Städte krank? Wer in größeren Orten lebt, hat ein höheres Risiko, Psychosen zu erleiden, als Dorfbewohner. Britische Mediziner, die mehr als 200.000 Menschen untersuchten, haben auch die Ursache dafür gefunden: Schuld sei der fehlende soziale Zusammenhalt in Städten. |
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