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Riesige Sardinenschwärme: Tanz in den Tod

Es ist ein gewaltiges Naturereignis: Jährlich tauchen vor der Küste Südafrikas riesige Mengen Sardinen auf - ein Festessen für viele Meeresbewohner. Doch in letzter Zeit werden die Fischschwärme kleiner. Forscher rätseln, warum.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Hamburger Ozeankonferenz – Forscher: Nutzungssteuer für Meeresschutz

ddp

Bei der ersten Hamburger Ozeankonferenz haben Meeresforscher aus Europa und den USA einen nachhaltigen Schutz der Meere gefordert. “Wir verschenken das Tafelsilber der Meere, noch bevor wir es richtig kennen”, sagte die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven, Karin Lochte, am Freitag.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Futuna: Meeresrücken und aktiven Vulkan entdeckt

Ein französisches Team aus Forschern und Technikern hat einen neuen Meeresrücken und einen neuen aktiven Vulkan von 20km Durchmesser, den “Kulolasi”, entlang der Wallis- und Futuna-Inseln entdeckt. Der Vulkan weist die erste tiefe hydrothermale Formation mit hoher Temperatur in der französischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) auf.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Röntgenaufnahmen machen Schlangen Beine

Mit neuer Röntgentechnologie hat eine Forschergruppe Hinweise erhalten, wie Schlangen im Laufe der Evolution ihre Gliedmassen verloren. Die Wissenschaftler hoffen, damit eine Debatte unter Paläontologen ein Stück vorwärts zu bringen: Stammen die heutigen Schlangen von Urzeitreptilien ab, die auf dem Land lebten, oder von Meerestieren? Die detailreichen, dreidimensionalen Röntgenbilder der Beinreste einer heute ausgestorbenen Schlange zeigen eine innere Architektur, die denen der heutigen Eidechsen ähnelt. Die Ergebnisse werden in der Fachzeitschrift Journal of Vertebrate Paleontology vom 8. Februar veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Paläontologie: Wie aus Eidechsen einst Schlangen wurden

Röntgenaufnahmen eines einzigartigen Fundes einer fossilen Schlange widerlegen die Annahme, dass die Reptilien von Meerestieren abstammen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Hoffnung fürs Arktiseis: Klimasimulation widerlegt Kollapstheorie

Die Arktis erwärmt sich rapide. Seit langem warnen Forscher vor einem Kipppunkt, ab dem das Meereis unumkehrbar verschwindet. Doch jetzt zeigt eine Studie: Das Eis erholt sich innerhalb von drei Jahren von Wärmeschocks – der zugrunde liegende Effekt lässt sich am Strand beobachten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Hoffnung für Arktisches Meereis

Der starke Rückgang des Meereises in der Arktis ließ in den letzten Jahren die Sorge aufkommen, dass die Eisbedeckung sich einem sog. Kipp-Punkt nähern könnte. Bei Überschreiten des Kipp-Punktes wäre der Verlust des verbleibenden Meereises nicht mehr zu stoppen. Aktuelle Ergebnisse des Hamburger MPI für Meteorologie deuten jetzt jedoch darauf hin, dass es keinen solchen Kipp-Punkt für den Verlust des Sommereises in der Arktis gibt. Stattdessen reagiert die Eisbedeckung relativ direkt auf die jeweiligen klimatischen Bedingungen. Der fortschreitende Verlust des Arktischen Meereises könnte also verlangsamt oder sogar gestoppt werden, wenn die globale Erwärmung verlangsamt oder gestoppt würde.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Raubbau: Weltmeere sind so überfischt wie nie zuvor

Der Hunger auf Fisch ist größer denn je, und die Meere leiden. Die UN warnt: Jeder dritte Bestand ist überfischt oder bereits zusammengebrochen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Uno-Fischereireport: Jeder fünfte Fisch stammt aus Chinas Farmen

Täglich fast 50 Gramm Fisch pro Erdenbürger – nie wurden die Meere stärker ausgebeutet. Ein Drittel der Bestände sind bedroht, berichtet die Uno. Für Nachschub sorgen Farmen: 33 Millionen Tonnen kommen aus chinesischer Züchtung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Klimawandel: Atlantik-Strömung heizt die Arktis auf

Forscher vermelden einen neuen Temperaturrekord: Eine Meeresströmung, die Wasser aus dem Atlantik in die Arktis bringt, war in den vergangenen 2000 Jahren nie so warm wie jetzt. Das arktische Eis droht noch schneller zu schmelzen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Atlantikwasser wärmt die Arktis auf

– “Science”-Studie: Jüngster Temperaturanstieg in der Framstraße einmalig in den letzten 2000 Jahren –

Nie in den vergangenen 2000 Jahren war das atlantische Wasser in der östlichen Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen so warm wie heute. Dies belegt eine Untersuchung von Meeressedimenten am westlichen Kontinentalhang Spitzbergens, die federführend von Wissenschaftlern des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, gemeinsam mit Kollegen aus Bremerhaven, Tromsö (Norwegen) und Boulder (USA) durchgeführt wurde. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Science“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimageheimnis im Marianengraben

Die tiefste Stelle im Meeresboden speichert überraschend viel Kohlenstoff. Ein internationales Team von Meereswissenschaftlern bringt jetzt überraschende Erkenntnisse zum Klimageschehen vom tiefsten Punkt des Meeres mit.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Materialforschung: Hart, härter, Weichtier

Tiere bringen erstaunliche Materialien hervor: Eine im Meer lebende Käferschnecke besitzt ultraharte Zähne, mit denen sie auf Steinchen kauen kann. Forscher haben deren Aufbau jetzt in bisher unerreichter Genauigkeit analysiert. Das könnte unter anderem helfen, bessere Implantate zu entwickeln.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Meeresbiologie: Haijagd hinterlässt bei Schwertwalen stumpfe Zähne

Einige Orcas haben eine Vorliebe für Haifischfleisch – doch dafür bezahlen sie auch einen hohen Preis: Ihre Zähne sind fast bis auf das Zahnfleisch abgenutzt.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Earthviews – Bilder aus dem All – Das Meer, wie von Künstlerhand gemalt

William L. Stefanov, NASA-JSC

Der Ozean vor Argentinien, bunt wie von Künstlerhand gezeichnet. Montreal bei Nacht aus dem All liegt da wie ein riesiges, leuchtendes Gebilde inmitten weiter Schwärze. Algerien, eigentlich als Wüstenstaat bekannt, glänzt mit einer ausgedehnten, grünen Hügelkette. Solch ungewöhnliche Ansichten liefern die Himmelsspäher der Nasa. Wir haben die schönsten Aufnahmen für sie herausgesucht.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Satellitenbild der Woche: Wie die Bahamas aus dem Meer wuchsen

Die Bahamas sind ein Geschenk des Meeres: Über viele Jahrtausende haben die Überreste von Lebewesen die Inseln geformt. Ein aktuelles Foto aus dem Weltraum verdeutlicht, wie das funktioniert.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Überraschende Ausbrüche: Vulkanisches Inferno schafft neuen Ozean in Afrika

Nordostafrika ist im Umbruch, im geologischen Eiltempo entsteht dort ein neuer Ozean. Der ganze Kontinent beginnt zu zerbrechen. Wissenschaftler wurden nun Zeugen verstärkter Aktivität: Es bebt, Vulkane brodeln, die Erde bricht auf, das Meer dringt vor. Schon bildet sich Tiefseeboden – mitten in der Wüste.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Meeresräuber: Fisch auf Speed

Bis heute stellt der Räuber die Wissenschaft vor Rätsel, denn er besitzt etwas, das kein anderer Fisch hat: ein Segel. Damit beeindruckt der Segelfisch effektvoll seine Beute – und wenn er es einklappt, schießt er mit 110 km/h durchs tropische Meer.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Intelligenzforschung: Liebe macht dumm – zumindest Meerschweinchen

Was bei Menschen bereits seit langem vermutet wurde, haben Forscher jetzt im Tierversuch bewiesen: Im Liebesrausch kann man nicht klar denken.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Studie: Liebe macht Meerschweinchen dümmer

Verliebtheit beschränkt sich nicht nur auf Menschen, sondern ist auch bei Meerschweinchen möglich. Gemeinsam ist beiden auch, dass Zuneigung zu tiefgreifenden Veränderungen im Organismus führt. Ein Forschungsteam um Ivo Machatschke vom Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien untersuchte das räumliche Lern- und Erinnerungsvermögen bei verpaarten und einzeln gehaltenen Meerschweinchen. Die Ergebnisse erschienen kürzlich online in der Fachzeitschrift “Physiology & Behavior”.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Kein Mittelmeer-Effekt mehr – Spanier leben ungesund

tmn

Eine spanische Studie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Zumindest die moderne mediterrane Ernährungs- und Lebensweise schützt nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Krankheitsrisiko ist für die Bevölkerung des Mittelmeerraums vielmehr ebenso hoch wie in den USA und sogar höher als in Großbritannien, haben Ärzte jetzt bei Untersuchungen im andalusischen Malaga gezeigt.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Jetzt online: Werkzeugkasten zur Arbeit mit neuem Standard für die Thermodynamik des Meerwasser

Ab sofort steht der ozeanographischen Wissenschaftsgemeinschaft im Internet ein „Werkzeugkasten“ zur Verfügung, der die Nutzer in die Lage versetzt, für alle Berechnungen, die möglichst genaue Angaben zur Dichte des Meerwassers benötigen, auf den neuen Standard TEOS-10 zurück zu greifen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Umwelt: Forscher besorgt über "Plastiksuppe" im Mittelmeer

Forscher schlagen nach einer ungewöhnlichen Expedition Alarm: 500 Tonnen winziger Plastikteilchen verschmutzen das Mittelmeer.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Kampfansage an China: Tiefseeroboter soll Hightech-Metalle fördern

China verknappt das weltweite Angebot an Seltenen Erden, jetzt kontert Japan: Ein neuer Roboter soll am Meeresboden nach den Hightech-Metallen suchen. Allerdings hält die Volksrepublik dagegen – und droht mit einer weiteren Exportbeschränkung.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Satellitendaten: Schildkröten queren Atlantik

7500 Kilometer übers Meer: Die Lederschildkröte legt auf Nahrungssuche lange Strecken zurück. Das zeigen Sender, mit denen Forscher die Tiere gespickt haben. Die Reptilien haben demnach drei Ziele.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Korallen belegen Veränderung der Meeresströmung im Zusammenhang mit Klimaerwärmung

Untersuchungen an Tiefseekorallen belegen einschneidende Veränderungen der Meeresströmung im westlichen Nord-Atlantik seit den 1970er-Jahren. Der Einfluss des mit dem warmen Golfstrom in einem periodischen Wechselspiel stehenden kalten Labradorstroms nimmt kontinuierlich ab. Dieser vermutlich mit der globalen Klimaerwärmung einhergehende Vorgang ist für die letzten 2000 Jahre einmalig. Dies berichten Forschende der Universität Basel und der Eawag in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «PNAS».
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Das haben Sie noch nie gesehen – Spektakulärer Sonnenuntergang auf dem Mars

Ein Sonnenuntergang auf der Erde hat immer etwas romantisches. Glutrot versinkt der Feuerball etwa an der Küste scheinbar in den Fluten des Meeres. Jetzt kann ein Sonnenuntergang der ganz besonderen Art bestaunt werden. Er ist weniger romantisch als spektakulär. Er ist auch nicht von dieser Welt. Er wurde beobachtet auf unserem Nachbarplaneten, dem Mars.
Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Census of Marine Life: Erste Volkszählung in den Meeren beendet

Es ist eines der größten Projekte in der Geschichte der Wissenschaft: Der “Census of Marine Life”. Nach einem Jahrzehnt akribischer Forschung ist die Volkszählung in den Ozeanen vorerst abgeschlossen. Der Katalog enthält eine Viertelmillion Arten – vollständig ist er damit längst nicht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

El Nino-Effekte vor 125000 Jahren

Vor 125 000 Jahren: El Nino- ähnlicher Effekt führte zu starken Regenfälle in der nördlichen Atacama-Wüste

So eindeutig wie Fingerabdrücke für den Kriminologen gaben die Reste mariner und terrestrischer Organismen in Sedimenten des Peruanischen Schelfmeeres nun Auskunft über das Klima vor 125 000 Jahren in der nördlichen Atacama-Wüste. Mit Hilfe dieser molekularen Fossilien zeigten Forscher des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie zusammen mit deutschen und internationalen Kollegen, dass El Niño – ähnliche Phänomene während der letzten Warmzeit (Interglazial) an der Peruanischen Küste zu lange anhaltenden starken Regenfällen führten
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Augenblick: Meer-Medusen


Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft