Über Wissenschaftsecho

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Gelehrte im Mittelalter: Wissensspritze aus dem Osten

Arabische Gelehrte veränderten im Hochmittelalter die europäische Wissenschaft: mit Lehrbüchern für Ärzte und Mathematiker, mit Naturforschung, vor allem aber durch kühne, aufklärerische Philosophie.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Riesige Sardinenschwärme: Tanz in den Tod

Es ist ein gewaltiges Naturereignis: Jährlich tauchen vor der Küste Südafrikas riesige Mengen Sardinen auf - ein Festessen für viele Meeresbewohner. Doch in letzter Zeit werden die Fischschwärme kleiner. Forscher rätseln, warum.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Evolution: Wie die Natur die Feder erfand

Wie wurden aus Dinosauriern Vögel? Unter Evolutionsforschern ist die Frage seit Jahren umstritten. Eine zentrale Rolle spielt die Entwicklung der Feder. “National Geographic”-Autor Carl Zimmer über ein Wunderwerk der Natur, das Wissenschaftler bis heute vor Rätsel stellt.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Kriechen statt Brechen: Unterkruste verformt sich weiträumig

RUB-Forscher analysieren Erdbebenwellen in der Ägäis
Nature Geoscience: Mineralausrichtung hält sich Millionen Jahre

Während sich an der Erdoberfläche Verformungen in lokalen Brüchen und Beben entladen, finden in der Unterkruste eher großflächige, kriechende Bewegungen statt. Diese These stützen Ergebnisse eines Geowissenschaftler-Teams aus Bochum, Potsdam, Kiel und Dublin.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Amazonas-Regenwald: Isolierte Naturvölker sind ständig auf der Flucht

Bis zu 60 Gruppen von Ureinwohnern Amazoniens ist es gelungen, sich von der Zivilisation fernzuhalten – bedroht werden sie seit dem Eintreffen der ersten Europäer.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Leben in Gefahr – IT für das Katastrophenmanagement

Mit Sicherheit mehr machen! Halle 9 Stand B 36

Die Anzahl und Heftigkeit von Naturkatastrophen nehmen zu. Erdbeben, Stürme, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Waldbrände oder Hitzewellen haben unzählige Opfer gekostet. Nach wie vor ist der Mensch diesen Ereignissen schutzlos ausgeliefert. Zwar wurden weltweit die Vorhersagen und Datensammlungen deutlich verbessert, dennoch verursacht die extrem kurze Vorwarnzeit z. B. bei Erdbeben Zerstörungen, viele Tote und Verletzte. Auch die wirtschaftlichen Schäden treiben die betroffenen Regionen in den Ruin. Eine weitere wichtige Anwendung ist die Organisation von Großevents wie z. B. Fußballweltmeisterschaften oder Musik-Festivals.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Fossiler "Anden-Geist" beendet Forscherstreit

Paläontologen der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Paris, Poitiers und Cambridge die bislang ältesten fossilen Schädel eines Gürteltiers entdeckt. Die 26 Millionen Jahre alten Überreste hatten Jahrzehnte lang unbeachtet im Pariser Museum für Naturgeschichte geschlummert. Der Fund löst einen Widerspruch, an dem sich Evolutionsforscher schon lange stoßen: Nach genetischen Analysen sollte die entsprechende Gürteltier-Unterfamilie der Tolypeutinae vor rund 29 Millionen Jahren entstanden sein. Die bislang ältesten fossilen Überreste dieser Tiergruppe waren aber gerade einmal 12 bis 14 Millionen Jahre alt.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Indigene Bevölkerung: Neue Fotos zeigen isoliertes Naturvolk in Brasilien

Noch nie wurden sie so fotografiert: Der Stamm der Panoan lebt abgekapselt von der Gesellschaft im brasilianischen Regenwald an der Grenze zu Peru.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Jahr des Waldes: Jede zweite Eiche in Deutschland ist schwer krank

Den Eichen geht es schlecht, dem deutschen Wald hingegen etwas besser. Trotzdem warnt der Naturschutzbund: Der Zustand des Waldes ist kritisch.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Alt aber oho: Regeneration von Nierenschäden bei erwachsenen Zebrafischen

Unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Altersforschung in Jena konnte eine Gruppe von US-Forschern erstmals Stammzellen in der Niere erwachsener Zebrafische nachweisen. Fischen mit fluoreszenz-markiertem Nierengewebe wurden Zellen entnommen und in die geschädigte Niere von Empfänger-Fischen transplantiert. Kurz danach waren neu gebildete Nierenkörperchen nachweisbar, die aus den markierten Zellen hervorgegangen waren (Nature 2011, 469, Jan 26, DOI: 10.1038/nature0966).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Funktion eines DNA-Reparatursystems entdeckt

Ein zelluläres Reparatursystem, von dem man bisher annahm, dass es primär für die Korrektur von DNA-Schäden zuständig ist, spielt nun auch bei der Ablesbarkeit von Genen und damit in der Embryonalentwicklung eine zentrale Rolle. Es sorgt dafür, dass in jedem Zelltyp konstant die richtigen Gene aktiv sind. Diese Entdeckung machten Forschende der Universität Basel. Ihre Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature» publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Veröffentlichung zum ökologischen Landbau am Beispiel „Naturschutzhof Brodowin"

Bonn / Müncheberg, 28.Januar 2011: Zur Grünen Woche sind die wissenschaftlichen Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Naturschutzfachliche Optimierung des Ökologischen Landbaus “ erschienen. In dem fünfjährigen Erprobungs- und Entwicklungsprojekt wurden verschiedene ökologische und ökonomische Fragen untersucht. Ziel war es, auch im ökologischen Landbau noch weitere Optimierungsmöglichkeiten zum Schutz der Natur bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Produktion zu erproben.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Stickstoff – lebensnotwendiger Nährstoff und gefährlicher Schadstoff

UBA veröffentlicht neue Broschüre „Stickstoff – Zuviel des Guten?“
Stickstoff hat zwei Gesichter: Er ist zum einen – als Grundbaustein der Natur – ein lebensnotwendiger Nährstoff, zum anderen ein gefährlicher Schadstoff für Menschen und Ökosysteme. Hauptverursacher so genannter reaktiver Stickstoffemissionen in alle Umweltmedien ist die Landwirtschaft mit mehr als 50 Prozent. Doch auch Emissionen aus dem Verkehr, aus Industrie und Energiegewinnung sowie aus Abwässern tragen jeweils mit annähernd 15 Prozent bei.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Von Vögeln und Menschen – wie Grippenviren ihr Reservoir wechseln

Influenza A Viren, die Erreger der Grippe, verursachen jährlich millionenfach schwere Infektionserkrankungen mit oft tödlichem Ausgang. Ihre Fähigkeit, die Barrieren zwischen Vögeln, Schweinen und Menschen zu überspringen und hoch-aggressive Krankheitsverläufe zu verursachen, gehört zu den großen Herausforderungen der Gesundheitsforschung. Am Hamburger Heinrich-Pette-Institut arbeitet Gülsah Gabriel mit ihrem Team an diesem Problem. Jetzt beschreibt sie in Nature Communications detailliert, wie Influenza A Viren eine zellinnere Barriere überwinden und sich so an einen neuen Wirt anpassen können (1).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Das Nervensystem als dreidimensionale Landkarte

Freiburger Forscherteam erstellt erste vollständige Karte
spezieller Verbindungen von Nervenzellen im Zebrafisch – Veröffentlichung in „Nature Communications“
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

"Stunde der Wintervögel" – Naturliebhaber zählten 2,6 Millionen Vögel

dapd, dapd

Die Kohlmeise ist bei der bundesweiten Winterzählung am häufigsten genannt worden. 85.000 Vogelfreunde registrierten Anfang Januar rund 2,6 Millionen Vögel, wie der Naturschutzbund Deutschland und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern mitteilten.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Orang-Utan-Genom entziffert: Neue Einblicke in die Evolution der Primaten

Ein internationales Konsortium hat die kompletten Genome von elf Orang-Utans sequenziert, Carolin Kosiol von der Vetmeduni Vienna hat an der Studie mitgearbeitet. Sie fand Hinweise darauf, dass sich in der Evolution von Primaten besonders Gene verändert haben, die am Sehen beteiligt sind, aber auch solche, die den Fettstoffwechsel beeinflussen. Letzterer spielt bei Menschen bei Krankheiten des Nervensystems eine wichtige Rolle. Der Artikel erscheint in der Zeitschrift Nature in der Ausgabe vom 27. Jänner 2011.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Forscher klären die bewegte Vergangenheit der Adula-Decke in den Schweizer Alpen auf

Der Teil der Erdkruste, den wir heute als Alpen kennen, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Forscher der Universitäten Bonn, Köln und Münster haben sie nun für die Adula-Decke in der Südschweiz zumindest teilweise rekonstruiert: Demnach ist das Gebiet in den letzten 350 Millionen Jahren zweimal bis auf Tiefen von über 50 Kilometern in den Erdmantel abgetaucht. Erst danach hat sich die Gesteinsformation, die flächenmäßig etwa doppelt so groß ist wie der Bodensee, auf ihre aktuelle Höhe von über 2000 Metern aufgefaltet. Die Studie ist in Nature Geoscience erschienen (doi: 10.1038/NGEO1060).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hatz auf Kälber: Orcas fallen über Grauwalbestände in Alaska her

Forscher sind einem Drama der Natur auf die Spur gekommen: Vor Alaska machen mehr als 150 Schwertwale Jagd auf neugeborene und einjährige Walkälber.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

UKE-Forscher entdecken möglichen Therapieansatz bei erhöhten Blutfetten und Übergewicht

Übergewicht und erhöhte Blutfette gehören zu den Risikofaktoren Nummer 1 für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, die häufig zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Wissenschaftler um den Diplom-Biochemiker Alexander Bartelt und Priv.-Doz. Dr. Jörg Heeren vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) fanden jetzt heraus, wie überschüssige Kalorien von der Nahrung in das braune Fettgewebe des Körpers gelangen, dort in Energie umgewandelt und unschädlich gemacht werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in der aktuellen Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Seltene Krankheit: Allergisch gegen das eigene Sperma

Die Symptome treten selten auf, sind jedoch alles andere als angenehm: Manche Männer zeigen nach dem Orgasmus Anzeichen einer Grippe. Bisher dachten Mediziner, die Ursache sei psychischer Natur. Niederländische Forscher kommen nun jedoch zu einem anderen Schluss.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Rügen: Tauwetter lässt Steilküsten bröckeln

Auf Rügen macht sich das nasskalte Wetter bemerkbar: Drei Steilhänge sind ins Rutschen gekommen. Experten zufolge sorgt nicht nur die Natur dafür, dass die Hänge bröckeln - auch der Tourismus trägt dazu bei.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Forscher entdecken Dinosaurierart – Der Vorfahr des Tyrannosaurus rex war klein

Science, AP

Ein Forscherteam hat einen der Urahnen von Tyrannosaurus rex entdeckt: Im argentinischen Naturreservat Ischigualasto fanden die Wissenschaftler die Fossilien eines kleinen Dinosauriers, der einer bisher unbekannten Gattung angehörte.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Technik: Wie dem Elektroauto der Lärm beigebracht wird

Elektroautos sind von Natur aus fast geräuschlos. Das birgt Gefahren für Fußgänger und Möglichkeiten für Sounddesigner.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Spannende Entdeckung: Antimaterie entsteht in irdischen Gewitterwolken

Die Herstellung von Antimaterie ist hochkompliziert, dachten Forscher bislang. Die Natur macht es sich leichter: Antimaterie wird in Gewitterwolken produziert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Einfluss von Elektronen bei Reibungsverlusten geklärt

Der Einfluss der Elektronen an Reibungsverlusten ist deutlich höher als bisher vermutet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Physikern der Universität Basel, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins «Nature Materials» publiziert ist. Ihre Erkenntnisse könnten bei der Entwicklung reibungsarmer Werkstoffe wichtig werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Bilder aus der Nanowelt: Direkte Beobachtung der Bindung von Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid ist hochgiftig, weil es die Bindungsstelle des Hämoglobins für Sauerstoff blockiert. Nach dem gleichen Prinzip, einem Porphyrinring mit eingeschlossenem Eisen- oder Kobalt-Atom an das die giftigen Gasmoleküle andocken können, lassen sich auch Sensoren bauen, die vor Kohlenmonoxid warnen. Physiker um Professor Johannes Barth von der Technischen Universität München (TUM) haben in Zusammenarbeit mit Theoretikern in Lyon und Barcelona Bindungsmechanismen für Gasmoleküle an Eisen- oder Kobalt-Porphyrinen aufgeklärt. In der aktuellen Ausgabe von Nature Chemistry berichten sie über die von ihnen gefundenen, unerwarteten Phänomene und zeigen erste Aufnahmen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimawandel bis 2100 – Drei Viertel der Alpengletscher schmelzen ab

AFP

Der Klimawandel setzt keiner Gebirgsregion so stark zu wie den Alpen. Bis Ende des Jahrhunderts werde die Erderwärmung 75 Prozent der Alpengletscher abschmelzen lassen, prognostizieren kanadische Klimaforscher in der Zeitschrift “Nature Geoscience”. Weltweit werden die Gebirge demnach rund 21 Prozent ihres Eises verlieren.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Greifswalder Forscher beschreiben alle Proteine eines lebenden Organismus

Ende 2010 erschien in der international hoch anerkannten Fachzeitschrift „Nature Communications“ eine Arbeit, die in Greifswald im Proteomzentrum der Mikrobiologen entstand. Den Autoren ist es gelungen, das gesamte Proteininventar eines lebenden Organismus zu identifizieren und zu beschreiben. Damit gehören sie weltweit zu den ersten Wissenschaftlern, denen dies gelungen ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Partielle Sonnenfinsternis: Kunst am Morgenhimmel

Seltenes Naturschauspiel zum Frühstück: Am Morgen stand die Sonne lediglich als schmale Sichel am Himmel. Drei Viertel des Sterns waren vom Neumond verdeckt.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit