Über Wissenschaftsecho

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Forscher klären die bewegte Vergangenheit der Adula-Decke in den Schweizer Alpen auf

Der Teil der Erdkruste, den wir heute als Alpen kennen, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Forscher der Universitäten Bonn, Köln und Münster haben sie nun für die Adula-Decke in der Südschweiz zumindest teilweise rekonstruiert: Demnach ist das Gebiet in den letzten 350 Millionen Jahren zweimal bis auf Tiefen von über 50 Kilometern in den Erdmantel abgetaucht. Erst danach hat sich die Gesteinsformation, die flächenmäßig etwa doppelt so groß ist wie der Bodensee, auf ihre aktuelle Höhe von über 2000 Metern aufgefaltet. Die Studie ist in Nature Geoscience erschienen (doi: 10.1038/NGEO1060).
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hatz auf Kälber: Orcas fallen über Grauwalbestände in Alaska her

Forscher sind einem Drama der Natur auf die Spur gekommen: Vor Alaska machen mehr als 150 Schwertwale Jagd auf neugeborene und einjährige Walkälber.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

UKE-Forscher entdecken möglichen Therapieansatz bei erhöhten Blutfetten und Übergewicht

Übergewicht und erhöhte Blutfette gehören zu den Risikofaktoren Nummer 1 für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen, die häufig zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Wissenschaftler um den Diplom-Biochemiker Alexander Bartelt und Priv.-Doz. Dr. Jörg Heeren vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) fanden jetzt heraus, wie überschüssige Kalorien von der Nahrung in das braune Fettgewebe des Körpers gelangen, dort in Energie umgewandelt und unschädlich gemacht werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in der aktuellen Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Seltene Krankheit: Allergisch gegen das eigene Sperma

Die Symptome treten selten auf, sind jedoch alles andere als angenehm: Manche Männer zeigen nach dem Orgasmus Anzeichen einer Grippe. Bisher dachten Mediziner, die Ursache sei psychischer Natur. Niederländische Forscher kommen nun jedoch zu einem anderen Schluss.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Rügen: Tauwetter lässt Steilküsten bröckeln

Auf Rügen macht sich das nasskalte Wetter bemerkbar: Drei Steilhänge sind ins Rutschen gekommen. Experten zufolge sorgt nicht nur die Natur dafür, dass die Hänge bröckeln - auch der Tourismus trägt dazu bei.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Forscher entdecken Dinosaurierart – Der Vorfahr des Tyrannosaurus rex war klein

Science, AP

Ein Forscherteam hat einen der Urahnen von Tyrannosaurus rex entdeckt: Im argentinischen Naturreservat Ischigualasto fanden die Wissenschaftler die Fossilien eines kleinen Dinosauriers, der einer bisher unbekannten Gattung angehörte.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Technik: Wie dem Elektroauto der Lärm beigebracht wird

Elektroautos sind von Natur aus fast geräuschlos. Das birgt Gefahren für Fußgänger und Möglichkeiten für Sounddesigner.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Spannende Entdeckung: Antimaterie entsteht in irdischen Gewitterwolken

Die Herstellung von Antimaterie ist hochkompliziert, dachten Forscher bislang. Die Natur macht es sich leichter: Antimaterie wird in Gewitterwolken produziert.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Einfluss von Elektronen bei Reibungsverlusten geklärt

Der Einfluss der Elektronen an Reibungsverlusten ist deutlich höher als bisher vermutet. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Physikern der Universität Basel, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins «Nature Materials» publiziert ist. Ihre Erkenntnisse könnten bei der Entwicklung reibungsarmer Werkstoffe wichtig werden.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neue Bilder aus der Nanowelt: Direkte Beobachtung der Bindung von Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid ist hochgiftig, weil es die Bindungsstelle des Hämoglobins für Sauerstoff blockiert. Nach dem gleichen Prinzip, einem Porphyrinring mit eingeschlossenem Eisen- oder Kobalt-Atom an das die giftigen Gasmoleküle andocken können, lassen sich auch Sensoren bauen, die vor Kohlenmonoxid warnen. Physiker um Professor Johannes Barth von der Technischen Universität München (TUM) haben in Zusammenarbeit mit Theoretikern in Lyon und Barcelona Bindungsmechanismen für Gasmoleküle an Eisen- oder Kobalt-Porphyrinen aufgeklärt. In der aktuellen Ausgabe von Nature Chemistry berichten sie über die von ihnen gefundenen, unerwarteten Phänomene und zeigen erste Aufnahmen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimawandel bis 2100 – Drei Viertel der Alpengletscher schmelzen ab

AFP

Der Klimawandel setzt keiner Gebirgsregion so stark zu wie den Alpen. Bis Ende des Jahrhunderts werde die Erderwärmung 75 Prozent der Alpengletscher abschmelzen lassen, prognostizieren kanadische Klimaforscher in der Zeitschrift “Nature Geoscience”. Weltweit werden die Gebirge demnach rund 21 Prozent ihres Eises verlieren.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Greifswalder Forscher beschreiben alle Proteine eines lebenden Organismus

Ende 2010 erschien in der international hoch anerkannten Fachzeitschrift „Nature Communications“ eine Arbeit, die in Greifswald im Proteomzentrum der Mikrobiologen entstand. Den Autoren ist es gelungen, das gesamte Proteininventar eines lebenden Organismus zu identifizieren und zu beschreiben. Damit gehören sie weltweit zu den ersten Wissenschaftlern, denen dies gelungen ist.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Partielle Sonnenfinsternis: Kunst am Morgenhimmel

Seltenes Naturschauspiel zum Frühstück: Am Morgen stand die Sonne lediglich als schmale Sichel am Himmel. Drei Viertel des Sterns waren vom Neumond verdeckt.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Biotechnologie: Mikroorganismen stellen neuartige Materialien her

Bakterien als lebende Minifabriken: Nach dem Vorbild der Natur bringen Wissenschaftler Mikroorganismen dazu, neue Werkstoffe für die Industrie herzustellen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Partielle Sonnenfinsternis über Deutschland – Mond schiebt sich vor die Sonne

Das neue Jahr begann mit einem beeindruckenden Naturschauspiel: Am Dienstagmorgen konnten Himmelsgucker Zeugen einer partiellen Sonnenfinsternis werden, bei der ein großer Teil der Sonnenscheibe verdunkelt wurde.
Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Naturschauspiel: Sonne verfinstert sich über Deutschland

Eine partielle Finsternis hat die Sonne am Dienstagmorgen als Sichel aufgehen lassen. Der Neumond verdeckte das Zentralgestirn zu drei Vierteln – vielerorts in Deutschland verhinderten jedoch Wolken den Blick auf das Naturschauspiel.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Astronomie: Sonne und Mond über Deutschland fast gleich groß

Versteckspiel am Himmel: Dienstagmorgen kommt es in Deutschland zu einer Sonnenfinsternis. Wo das Naturereignis am ehesten zu beobachten ist.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Partielle Sonnenfinsternis – Sonne wird am Dienstag zur Sichel

AP

Gleich zu Beginn des neuen Jahres wird es für kurze Zeit ein bisschen dunkler über Deutschland. Denn das Jahr 2011 beginnt mit einem beeindruckenden Naturschauspiel: Am Dienstagmorgen können Himmelsgucker Zeugen einer partiellen Sonnenfinsternis werden.


Quelle: Wissenschaft | RP ONLINE

Münsterscher Biophysik-Professor Klingauf: "Hypothese zur Signal-Übertragung widerlegt"

Wenn Reize durch den Körper wandern: Ein Forscherteam um den münsterschen Biophysik-Professor Dr. Jürgen Klingauf konnte nun eine Hypothese über die Signal-Übertragung zwischen Nervenzellen widerlegen. Die Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) nahmen die Nervenzellen dafür buchstäblich unter die Lupe – oder präziser: unter das Fluoreszenz-Mikroskop. Die Ergebnisse der Forschung sind in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Nature Neuroscience” veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Erlanger Chemiker klären auf, wie Biominerale sich selbst regenerieren

Was wäre, wenn sich die zerknautschte Karosserie eines Unfallwagens von ganz allein wieder auseinanderfalten würde? Noch ist das Zukunftsmusik, doch in der Natur gibt es zahlreiche Materialien, die – wenn auch in viel kleineren Dimensionen – über selbstheilende Fähigkeiten verfügen, z.B. menschliche Knochen und Zähne. Forscher um den Physiker Prof. Dr. Dirk Zahn vom Lehrstuhl für Theoretische Chemie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben auf molekularer Ebene untersucht, wie Zahnschmelz seine Verformungen von allein heilt. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in der Zeitschrift Angewandte Chemie (Internationale Edition, 122, 2010) veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neues Taubheitsgen beim Menschen entdeckt: Homburger Forscher beteiligt

Eine internationale Forschergruppe hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass eine bestimmte Genmutation beim Menschen zu Taubheit sowie einer stark verlangsamten Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen führt. Das veränderte Gen löst bei den Betroffenen eine gestörte zelluläre Signalgebung von Kalzium-Ionen aus. Die Professorin für Biophysik an der Saar-Uni, Jutta Engel, und ihr Kollege Dr. Niels Brandt waren an den Forschungen beteiligt. Das Ergebnis der Studie wurde in der Online-Ausgabe der renommierten Zeitschrift „Nature Neuroscience“ veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Bienen, Pilze, Orchideen: Warum die Artenvielfalt bei Orchideen so groß ist

Bayreuth (UBT). Insgesamt 22.500 Orchideenarten gibt es heute auf der Erde. Wie ist diese ungewöhnliche Artenvielfalt zu erklären? Eine multinationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Prof. Dr. Gerhard Gebauer, der an der Universität Bayreuth das Labor für Isotopen-Biogeochemie leitet, hat jetzt die Ursachen weiter aufgeklärt. Wechselwirkungen der Orchideen mit anderen Lebewesen haben einen entscheidenden Anteil daran, dass Orchideen in so großer Diversität entstanden sind und nebeneinander existieren können. Im Forschungsmagazin „The American Naturalist“ stellen die Wissenschaftler aus Südafrika, den USA, Großbritannien und Deutschland ihre Forschungsergebnisse vor.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wissenschaft auf dem „Goldweg“

Ergebnisse von Forscher der Leibniz Universität Hannover in Nature Geoscience veröffentlicht
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Klimaforschung: Geologen erklären größte Katastrophe des Mittelalters

536 nach Christus verdunkelte eine mysteriöse Wolke auf Jahre den Himmel – die größte Naturkatastrophe der vergangenen Jahrtausende sorgte für Dürren, Hunger und Seuchen. Jetzt glauben Forscher die Ursache gefunden zu haben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Vom Ozean zum Feuerberg

Wenn ozeanische Erdplatten an Kontinentalrändern ins Erdinnere abtauchen, nehmen sie große Mengen Wasser mit in die Tiefe. Dieses Wasser spielt eine zentrale Rolle im Plattenrandvulkanismus. Eine Arbeitsgruppe des Kieler Sonderforschungsbereichs 574 „Fluide und Volatile an Subduktionszonen“ hat jetzt erstmals den Weg dieses Wasser in bis zu 120 Kilometer Tiefe nachverfolgen können. Die Forscherinnen liefern damit ein wichtiges Puzzlestück, um beispielsweise die höchst aktiven Vulkane rund um den Pazifik besser zu verstehen. Die entsprechende Studie erscheint in der Onlineausgabe der international renommierten Fachzeitschrift „Nature Geoscience“.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Wie Pflanzen kommunizieren: Rostocker Biologen entschlüsseln Duftstoffe von Tabakpflanzen

Wissenschaftler des Instituts für Biowissenschaften der Universität Rostock haben herausgefunden, welche Bausteine für die Synthese der Duftstoffe in Tabakpflanzen verantwortlich sind. „Wir wissen jetzt, wie die Natur die verschiedenen Düfte
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Räuber: In Brandenburg greifen Wölfe jetzt auch Rinder an

Die Räuber sind zurück: Was Naturschützer seit Jahren begrüßen, bereitet Tierhaltern zunehmend Sorgen – “Problemwölfe” bedrohen ihre Existenz.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Video: Siamesische Zwillinge: Doppelköpfige Schildkröte entdeckt

In einem Naturpark in der türkischen Provinz Izmir sorgt eine Maurische Landschildkröte für Aufsehen. Das einen Monate alte Tier hat zwei Köpfe und einen Panzer.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Mehrsprachige Wale – ForscherInnen der Universität Wien analysieren Rufverhalten bei Schwertwalen

Die als Showtiere in Freizeitparks und durch den Film “Free Willy” bekannten Schwertwale leben in freier Natur in engen und sehr stabilen Familiengruppen. Diese verfügen über völlig unterschiedliche Lautrepertoires – ähnlich Fremdsprachen bei Menschen. Ein Forschungsteam um Friedrich Ladich vom Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien untersuchte das Rufverhalten von Schwertwalen in unterschiedlichen sozialen Situationen. Die Ergebnisse sind im Journal “Marine Mammal Science” online erschienen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Regen über Afrika

Aktuelle Forschungsergebnisse zeichnen neues Bild vom afrikanischen Regengürtel

Ein internationales Team um MARUM-Wissenschaftler James Collins rekonstruierte die Ausdehnung und Lage des Regengürtels über dem afrikanischen Kontinent während der letzten 23 000 Jahre. Entgegen der vorherrschenden Theorie zeigen ihre Ergebnisse, dass sich das afrikanische Regenband nicht wie der übrige Teil des globalen, weltumspannenden Regengürtels verhält. Die Studie von Collins und seinen Kollegen erschien am 12. Dezember in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Nature Geoscience.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft