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Bohren ohne Schmerzen

(Pressehof) Leipzig – Rückt der jährliche Zahnarzttermin näher, wachsen bei manchen Menschen Angst und Unbehagen. Denn das klassiche Werkzeug des Zahnarztes, Bohrer und Spritze, entfaltet im empfindlichen Mundraum eine doppelt unangenehme Wirkung. Dank einer neuen Technik kann diese Angst jetzt gebannt werden. - Weiter lesen …

40-Jahres-Vergleich: Zahl der Krebstoten in der EU sinkt

In der Europäischen Union sterben weniger Menschen an Krebs als noch vor wenigen Jahren. Dennoch könnten dieses Jahr 1,3 Millionen Patienten der Krankheit erliegen. Männer und Frauen machen jeweils andere Krebsarten besonders zu schaffen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Kuriose Kollektion: Verschluckt

Sicherheitsnadeln, kleine Kreuze oder Spielzeug – was hier in Speiseröhre oder Magen gelangt ist, gehört dort garantiert nicht hin. Ein amerikanischer Arzt hat über 2000 Gegenstände gesammelt, die seine Patienten verschluckt hatten. Die kuriose Kollektion ist nun in einem Museum zu sehen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Buch "Swallow": Verschluckt

Sicherheitsnadeln, kleine Kreuze oder Spielzeug – was hier in Speisröhre oder Magen gelangt ist, gehört dort garantiert nicht hin. Ein amerikanischer Arzt hat über 2000 Gegenstände gesammelt, die seine Patienten verschluckt hatten. Die kuriose Kollektion ist nun in einem Museum zu sehen.
Quelle: stern.de – Wissenschaft & Gesundheit

Risikofaktoren Parkinson-Erkrankung: Wissenschaftler entdecken fünf neue Genvarianten

Bisher waren sechs Genvarianten (Loci) bekannt, die sich auf das Risiko auswirken, eine Parkinson-Krankheit (PD) zu entwickeln. Jetzt identifizierte ein Konsortium internationaler Wissenschaftler aus den USA und Europa weitere fünf. Mit insgesamt 12.386 untersuchten Parkinson-Patienten, 21.583 gesunden Kontroll-Personen und 7,7 Millionen untersuchten Genvarianten aus fünf genomweiten Assioationsstudien (GWAS) handelt es sich um die bisher weltweit größte genetische Analyse zur Parkinson-Erkrankung. (The Lancet 02.02.2011)
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Dubioses Marketing: Pharmalobby nutzt Ärzte-Netze für ihre Zwecke

Um die Patientenversorgung zu verbessern, verbünden sich viele niedergelassene Ärzte in Netzen. Die werden oft massiv von Pharma-Konzernen gesponsert – mit ganz andere Zielen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Blutkrebs: Risikofaktor dominant vererbbar

Die Arbeitsgruppe um Professor Michael Pfreundschuh und Dr. Sandra Grass am Universitätsklinikum Homburg/Saar haben den ersten molekularen Risikofaktor für das Plasmozytom, einer bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks, identifiziert. Bei Risikopatienten liegt eine Veränderung im Erbgut vor, die bewirkt, dass das Eiweiß namens „Paratarg-7“ in abgewandelter Form gebildet wird. Dieses veränderte Paratarg-7 verursacht das krankhafte Wachstum von Plasmazellen – den Blutkrebs. Die Mediziner konnten zeigen, dass Paratarg-7 als Risikofaktor dominant vererbbar ist. Ihre Untersuchungen wollen sie nun auf weitere ethnische Gruppen ausweiten.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Awareness-Erlebnis: Tausende Patienten wachen auf dem OP-Tisch auf

Die Szene könnte aus einem Horrorfilm stammen, sie ist aber Realität: Ein Patient wacht während einer OP aus der Narkose auf und kann sich nicht mitteilen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Awareness-Erlebniss: Tausende Patienten wachen auf dem OP-Tisch auf

Die Szene könnte aus einem Horrorfilm stammen, sie ist aber Realität: Ein Patient wacht während einer OP aus der Narkose auf und kann sich nicht mitteilen.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

UKE-Forscher züchten erstmals Lebergewebe aus Leberzellen

Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es erstmals gelungen, aus menschlichen Leberzellen neues Lebergewebe zu bilden. Damit eröffnet die Arbeitsgruppe um Priv.-Doz. Dr. Dr. Jörg-Matthias Pollok, Klinik und Poliklinik für Hepatobiliäre Chirurgie und Transplantationschirurgie des UKE, völlig neue therapeutische Möglichkeiten. So könnten künftig mehrere Patienten mit den Zellen von nur einer Spenderleber behandelt werden. Die Ergebnisse der Studie werden in der Februarausgabe der Fachzeitschrift Liver Transplantation veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Krankenhaushygiene: FDP fordert Standard-Test gegen Klinikkeime

Täglich sterben Menschen, weil sie sich im Krankhaus mit tödlichen Keimen infiziert haben. Die FDP hat jetzt einen Vorschlag zur Eindämmung der Gefahr vorgelegt: Bestimmte Patienten sollen bei einer Einweisung routinemäßig getestet werden.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Cholesterinsenker: Forscher warnen vor zu lockerem Statin-Gebrauch

Weltweit zählen Cholesterinsenker zu den umsatzstärksten Medikamenten. Eine aktuelle Meta-Analyse zeigt allerdings, dass die Mittel nur einer eng gesteckten Patientengruppe sicher helfen. Ansonsten ist die Datenlage dürftig.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Medizin: Klinik der letzten Hoffnung

Sie sind die verzweifelten Nomaden des Gesundheitssystems: Patienten mit rätselhaften Leiden, die kein Arzt deuten kann. In einem einzigartigen Programm suchen US-Mediziner gezielt nach unbekannten Krankheiten – und haben jetzt erstmals einen Erfolg vermeldet.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Gigantismus: Forscher finden Gen-Ursache für Riesenwuchs

Was lässt Menschen zu Giganten werden? Forscher glauben, die genetische Ursache für Riesenwuchs gefunden zu haben. Die Entdeckung könnte es ermöglichen, Patienten per Bluttest frühzeitig zu erkennen – und zu verhindern, dass sie extreme Körpergrößen erreichen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Gene aus dem 18. Jahrhundert helfen Patienten von heute

Arbeitsgruppe Palaeogenetik der Universität Mainz an Studie über durch genetische Mutation verursachte Akromegalie beteiligt / Publikation im renommierten New England Journal of Medicine am 6. Januar 2011
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

HI-Virus: Großer Fortschritt bei Bekämpfung von Aids erzielt

Ein neuer Wirkstoff konnte bei Aids-Patienten innerhalb von zehn Tagen die Zahl der gefährlichen Viren um 91 Prozent verringern.
Quelle: WELT ONLINE – Wissenschaft

Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe erstmals mit Ionen bestrahlt

Ziel ist die Krebstherapie mit Ionenstrahlen weiter zu entwickeln

Die am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entwickelte Krebstherapie mit Ionenstrahlen zeichnet sich durch hohe Heilungsraten und geringe Nebenwirkungen aus und ist seit gut einem Jahr im Routineeinsatz. Die Wirkung von Ionenstrahlen hängt nicht nur von der Beschaffenheit des Tumors ab, sondern darüber hinaus auch von der genetischen Voraussetzung und den Lebensumständen eines Patienten. Wissenschaftler haben am GSI nun erstmals Proben von lebendem menschlichem Tumorgewebe mit Ionen bestrahlt, um dies grundlegend und systematisch zu erforschen.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Premiere in Tübingen: Ärzte implantieren Hirnschrittmacher gegen Epilepsie

Deutsche Ärzte haben zum ersten Mal in Europa einem Epilepsiepatienten einen Hirnschrittmacher eingesetzt. Das Gerät stimuliert eine Hirnregion – und schützt so vor den Krampfanfällen. Ein Hoffnungsschimmer für Patienten, bei denen Medikamente nicht helfen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Skurrile Medizin: Facebook raubt Ex-Liebhaber die Luft zum Atmen

Bleibt Ihnen beim Anblick des Facebook-Profils ihres Ex die Luft weg? Möglicherweise sind Sie nicht allein. Italienische Ärzte haben den Fall eines eifersüchtigen 18-jährigen Asthma-Patienten untersucht. Das Ergebnis dieser Einzelstudie hat es sogar in das Medizinjournal “The Lancet” geschafft.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neu entdeckter Signalweg reguliert Überleben von Neuronen

Neuberberg, 18.11.2010. Der Transkriptionsfaktor Pax6* ist nicht nur an der frühen Entwicklung des Gehirns beteiligt, sondern sichert auch das Überleben bestimmter Neuronen des Riechkolbens* im erwachsenen Säugetiergehirn – das fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Das Ergebnis schafft wichtiges Grundlagenwissen für zukünftige regenerative Therapieansätze, etwa für Parkinsonpatienten, und ist in der aktuellen Ausgabe von Neuron publiziert.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Regenerative Medizin: Schlaganfallpatient mit Stammzellen behandelt

Britische Forscher haben erstmals einen Schlaganfallpatienten mit Stammzellen behandelt. Wie erfolgversprechend das Verfahren ist, weiß noch niemand. Schnelle Hilfe für große Patientengruppen ist aber in jedem Fall nicht zu erwarten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Stammzellforschung: Wissenschaftler verwandeln Haut- in Blutzellen

Zu wenig Menschen spenden Blut. Das beklagen Mediziner seit Jahren. Womöglich ist das Problem bald gelöst: Forschern ist es gelungen, aus den Hautzellen erwachsener Menschen Blutzellen zu gewinnen. Vor allem Krebspatienten könnten von der neuen Methode profitieren.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Neue Methode zur molekularen Diagnose von mitochondrialen Defekten etabliert

Zusammenhänge auch mit Diabetes und Parkinson
Neuherberg/München, 08.11.2010. Krankheiten wie Parkinson und Diabetes künftig leichter zu diagnostizieren und zu therapieren – diesem Ziel sind Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München einen Schritt näher gekommen. Sie haben durch Exom-Sequenzierung* eines einzelnen Patienten einen Gendefekt identifiziert, der die Atmungskette beim Mitochondrialen Komplex I* behindert und eine Stoffwechselstörung auslöst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Hemmung eines wichtigen Signalfaktors verhindert Rheumaschub

Etwa eine Million Deutsche leiden an schmerzhaften Entzündungen der Gelenke, gemeinhin zusammengefasst als „Rheuma“. Eine besonders schwere Form dieser Erkrankung ist die rheumatoide Arthritis. Als Folge einer chronischen Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift, kommt es dabei langfristig zu einer Zerstörung der Gelenke. Viele Patienten sprechen auf derzeit verfügbare Therapien jedoch nicht an. Auf der Suche nach neuen Behandlungsstrategien haben Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit mit Rheumatologen der Universität Montpellier in Frankreich die Rolle eines zentralen Entzündungsfaktors in Mäusen untersucht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Neurotechnologischer Meilenstein: Erblindete Menschen können mit Netzhautimplantat Buchstaben lesen

In einer an der Universitätsaugenklinik Tübingen durchgeführten Studie mit elf Patienten konnte zum ersten mal gezeigt werden, dass ein unter die Netzhaut eingepflanzter, lichtempfindlicher Chip bei erblindeten Menschen Sehleistungen wiederherstellen kann, die bis hin zur Erkennung von Buchstaben und Wörtern reichen. Für den langzeitsicheren Betrieb des Chips entwickelte das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI) in Reutlingen eine neuartige Verkapselung. Die Ergebnisse der Studie wurden am Mittwoch, 3. November 2010 in “Proceedings of the Royal Society B” mit großem Medienecho veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft

Herzpatienten: Schneller Puls steigert Sterberisiko

Der Ruhepuls eines Herzpatienten kann offenbar einen Hinweis auf seine Lebenserwartung geben: Eine Studie mit mehr als 31.000 Teilnehmern ergab, dass Kranke mit hoher Schlagfrequenz eher sterben.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Psychologie: Klicks gegen die Angst

Die Behandlung von psychischen Krankheiten wandelt sich dramatisch: Computer übernehmen die Arbeit von Psychologen und Ärzten. Online-Therapien bieten Vorteile für Patienten und Therapeuten – sind aber umstritten.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Rückenmark-Reparatur: Mediziner testen embryonale Stammzellen am Menschen

Es könnte ein Schritt in eine neue Ära der Medizin sein. In den USA haben Ärzte einen teilweise gelähmten Patienten mit embryonalen Stammzellen behandelt - es ist der erste offizielle Versuch dieser Art. Ob die Therapie erfolgreich sein wird, ist allerdings fraglich.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Avastin und Erbitux: Studien stellen Nutzen von Krebsmitteln in Frage

Können moderne Medikamente das Leben von Krebspatienten verlängern? Zwei Studien zu Avastin und Erbitux haben jetzt ergeben, dass die teuren Arzneimittel kaum nützen. Die Hersteller Merck und Roche erklärten, die Ergebnisse würden früheren Erkenntnissen widersprechen.
Quelle: SPIEGEL ONLINE – Wissenschaft

Wie Religion bioethische Debatten beeinflusst – LMU-Forschergruppe präsentiert Sammelband

Ob Stammzellforschung, Gentechnik oder das Selbstbestimmungsrecht von Patienten am Lebensende: In bioethischen Diskussionen treffen häufig nicht nur sachliche Argumente, sondern auch unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander. Privatdozent Dr. Friedemann Voigt, Leiter der Forschergruppe „Religion in bioethischen Diskursen“ an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat nun einen gleichnamigen Sammelband herausgegeben, in dem internationale Experten aus Theologie, Medizin und Recht jeweils aus ihrem spezifischen Blickwinkel betrachten, wie Religion bioethische Debatten beeinflusst.
Quelle: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft